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Das Ding mit dem Weg

Am 2.2. hat Verdi bundesweit ÖPNV bestreikt. Was interessanterweise schon in den letzten paar Jahren immer wieder Anfang Februar stattfand. Anders als in anderen Jahren hatte ich nun unpraktischerweise einen Kontrolltermin in der Augenarzt-Praxis an dem Tag. Praktischerweise hatte ich aber auch reichlich Zeit, die nicht dringender verplant war, und so habe ich mich von Apples Karten-Daten zu Fuß navigieren lassen. Statt in sowas wie einer guten halben Stunde per Bus nach Langenhorn zu gelangen, sollte der Weg knapp 3,5 Stunden dauern (Googles Karten versprachen da was von nicht ganz drei Stunden, konnten mir aber bei der Navigation nicht versprechen, dass ich jede Ansage mitbekommen würde. Apples Navigation konnte auch nicht wissen, dass so früh dunkle Waldwege eher nicht so angenehm wären, und dass der Schnee auf dem Boden teilweise wirklich empfindlich glatt war. 

Ergebnis der Übung: Ich war am Ende 2,5 stunden unterwegs, habe Stadtteile durchquert, die ich vorher nicht mal auf der Karte angesehen hatte, und hab mich erst auf dem Rückweg einmal fies hingelegt, was vermutlich den einen Kopfhörer erwischt haben dürfte, den ich im Rucksack neben einer Milchpackung verstaut hatte. Die Milch im Kopfhörer war wohl nicht hilfreich. Dafür war der Kontrolltermin wieder harmlos (wie erwartet/gehofft.)

Würde ich das wiederholen? Nur, wenn’s nicht anders geht. Und dann lieber bei weniger Glätte. 

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