Skip to content

Artemischiebung

Bekanntlich läuft bei NASA das Artemis-Programm auf die Mission Artemis 2 zu, bei der eine SLS-Rakete mit Orion-Kapsel oben drauf starten soll, die Kapsel dann in eine Flugbahn bringen soll, auf der die den Mond umrundet und zur Erde zurückkehrt. Da war neulich ein Test der Rakete, bei dem die Treibstofftanks gefüllt werden sollten, um nachzusehen, ob es irgendwelche Probleme dabei geben würde. Stellt sich raus: Gab es. Wie bei Artemis 1 gab es zwischen der Startrampe und der Rakete Bereiche, bei denen Wasserstoff ausgetreten ist, der da nicht hätte austreten sollen. An sich wäre das auch kein riesiges Problem, aber man will eigentlich keine größere Menge Wasserstoff in der Nähe einer startenden Rakete rumdiffundieren haben, weil das schlimmstenfalls mit einem Haufen Sauerstoffatome durchreagieren könnte. Ergebnis der Auswertung der Tests: Da wird nochmal nachgearbeitet werden. Im Februar wird kein Starttermin stattfinden. Ich frage mich bei den Wasserstofflecks dann mal unauffällig, ob die beim Shuttle auch schon vorhanden waren, oder ob NASA jetzt auch kleinere Lecks nicht hinnehmen will. Denn die Technik von Tanks und Launchpad sollte doch eigentlich weitgehend identisch geblieben sein zum Shuttle. Oder lösen sich da Isolationsteile auf, weil SLS nur alle paar Jahre mal auf der Startrampe auftaucht? Irgendwas an der Geschichte passt nicht so ganz. 

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Die Kommentarfunktion wurde vom Besitzer dieses Blogs in diesem Eintrag deaktiviert.

Kommentar schreiben

HTML-Tags werden in ihre Entities umgewandelt.
Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

BBCode-Formatierung erlaubt
Formular-Optionen

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!