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Bärstadt-Bericht

Ich war heute also in der Bundeshauptstadt beim 23C3. Und weil die Geschichte etwas ausführlicher geworden ist, gibt es die erst nach dem Klick.

Die Fahrtvorbereitungen fingen schonmal unangenehm an, als ich feststellen durfte, dass sich der Ploppschutz von meinem Aufnahmegerät entfernt hatte. Weder im, noch unter dem Auto wurde ich fündig, so dass ich den ganzen Weg dorthin nochmal abgehen musste. Nach längerer Suche hat sich dann aber die Schaumstoffkugel wieder eingefunden, und ich konnte ein paar Minuten später als gewünscht losfahren.

Die Strecke war dann auch der Tageszeit entsprechend ziemlich leer (wer fährt auch an einem Samstag früh um acht durch die Gegend?), so dass ich recht entspannt in den Sonnenaufgang fahren konnte. Die A24 ist zwar mit recht großzügigen Geschwindigkeitsbegrenzungen versehen, aber mein Auto kommt da einfach nicht ganz so gut mit. Naja, ich hatte ja Zeit.

Irgendwann war der Sonnenaufgang so weit, dass das Licht ernsthaft zu blenden begann, was bei einer Fahrt in östlicher Richtung ja auch nicht direkt überraschend ist. Beim schnell mal eingeschobenen Halt am nächsten Parkplatz mit WC habe ich dann auch meine Brille gegen die Sonnenbrille ersetzt, die ich ja immer im Rucksack habe.

Bei der Gelegenheit fiel mir auch auf, dass mein Smart auf der Autobahn wohl einen höheren Verbrauch hat, so dass ich sicherheitshalber an einer der Tankstellen an der Autobahn getankt habe, auch wenn mir der Preis nicht besonders sympathisch war.

Die Fahrt wurde im Übrigen nicht durch irgendwelche übermotivierten Radiomoderatoren begleitet, sondern durch Podcasts, die dank meinem neu angeschafften FM-Transmitter auch im Autoradio tönen konnten. Erst in der Nähe von Berlin wurde der Empfang durch einen dortigen Sender gestört, der einfach ein stärkeres Signal zu meiner Antenne schicken konnte. Aber dann musste ich mich ja auch auf die Navigation in der Stadt konzentrieren.

Ich habe zwar problemlos die Straße gefunden, in der eine angemietete Sporthalle als Übernachtungsmöglichkeit existieren sollte, aber ohne Hausnummer bin ich dann recht planlos da langgefahren, bis die Straße auf einmal nicht mehr weiterging. Nagut, dann habe ich eben meinen Smart abgestellt, und mich zur nächsten U-Bahn-Haltestelle durchgefragt. Nachdem ich erst in der falschen U-Bahn war, bin ich dann doch schnell in die Bahn umgestiegen, die nicht vom Alex, sondern zum Alex fuhr.

Dort angekommen, habe ich mich nach zum bcc (Berliner Congress Centrum oder so) durchgefragt, was ich dann auch relativ schnell gefunden habe. Da angekommen habe ich dann erstmal brav meinen Eintritt bezahlt, und ein Armbändchen bekommen, was mich als Besucher des 23C3 ausweisen sollte.

Dann ging es hinein in das Getümmel. Diverse Stände boten Informationen feil, wobei es mich zum Stand des CCC gezogen hat, wo ich dann gleich mal eine Mitgliedschaft in diesem Club in die Wege geleitet habe. Die dort noch in geringer Stückzahl erhältlichen aktiven RFID-Sender (mit dem passenden Namen Sputnik) haben es mir dann auch angetan, so dass ich gleich eines dieser Wunderdinge erworben habe. Ansonsten gab es einen Informationsstand des FoeBuD, und noch weitere Stände, beziehungsweise Läden.

Danach habe ich dann erstmal die Entspannungsecke gefunden, in der nicht nur diverse Projekte ihre Arbeit vorgestellt haben, sondern auch gemütliche Couches bereitstanden, die von einigen Besuchern auch als Gelegenheit genutzt wurden, dringend benötigten Schlaf nachzuholen. Meinen mitgebrachten Rechner habe ich dann auch gleich ins WLan verbunden, und mich über die Funktionierende Netzanbindung gefreut. Im schnell geöffneten IRC habe ich mich dann erstmal weiter informiert, und mich dann auf die Suche nach den Vortragssäälen gemacht.

Kein Vortrag ist perfekt, wenn man sich währenddessen nicht noch andere Vorträge per Stream zu Gemüte führt, was mein Macbook aber aus unbekannten Gründen verweigert hat. Immerhin hat es noch dazu gereicht, dass ich erkennen konnte, wie lange der Feed hinter dem eigentlichen Sprecher hinterherhinkt. Nun gut, dann schaut man halt den Vortrag live. :-)

Zu den Vorträgen kann ich nicht so viel sagen, weil mich der IRC dann doch etwas abgelenkt hat, aber immerhin konnte ich feststellen, dass der Podjournalist Bicyclemark einen sehl lustigen Vortragsstil hat. Gewisse Ähnlichkeiten zu einem bloggenden Anwalt, der am Vortag bereits seinen Vortrag gehalten hat, waren klar erkennbar. Den Vortrag konnte ich aber nicht zu Ende sehen, weil ich in der Zwischenzeit per IRC (habe ichschon erwähnt, wie praktisch IRC ist?) ein Angebot bekommen hatte, einen der Besucher des Congress beim Mittag näher kennenzulernen, mit dem ich am Morgen noch per (Ihr habt's schon erraten) IRC geredet hatte.

Mein 'Frühstück' beim Konkurrenten des güldenen M (die Firma, die sich als König bezeichnet) bestand dann in einem Burger und einer Cola. Sicher nicht gerade eine ausgewogene Mahlzeit, aber immerhin besser als nichts. Leider hatte ich danach nicht mehr viel Zeit, mich umzusehen, weil ich ja meinen Wochenend-Einkauf noch nicht erledigt hatte, und ja noch eine dreistündige Rückfahrt vor mir hatte.

Die Rückfahrt wurde mir dann noch durch einen ziemlich starken Regenschauer versüßt, der die Sicht dann zeitweilig ziemlich behindert hat. Aber dank der Scheibenwischer bin ich auch da gut durchgekommen, auch wenn ich die Scheibenwischer dann auf der Autobahn nicht mehr abschalten konnte. Sonst hätte ich nicht mehr viel gesehen, bei der ganzen Feuchtigkeit, die die anderen Autos von der Straße aufgewirbelt haben.

In Hamburg angekommen, habe ich den ersten Laden der Gebrüder Albrecht aufgesucht, um meinen Einkauf noch vor LAdenschluss erledigen zu können, was dann praktischerweise auch funktioniert hat.

Ja, und jetzt sitze ich hier, fühle mich ziemlich müde, und bin mir sicher, dass ich wieder zum Congress fahren werde, dann aber gleich mit der Absicht, mehrere Tage dort zu verbringen.

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Kommentare

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vivec am :

Wenn du das nächste Mal fährst, darf ich dann mit? Ich hab mich die ganze Zeit geärgert, dass ich nicht da bin :-D

Andre Heinrichs am :

Der nächste Congress ist aber erst Ende 2007. Ob ich da wieder mit dem Auto hinfahr, weiß ich noch nicht. Wenn ich das mache, ist das aber kein Problem, wenn Du mitkommst, ja.

fh am :

Zwischendurch hats ja auch noch das Camp ;-)

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