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freundliche Preisanpassung

Als ich eben bei 'meiner' Tankstelle angekommen bin, sprach mich der Junior-Chef an, dass ich noch nicht gleich lostanken sollte, weil die Preise gleich nachdem alle vorherigen Kunden bezahlt haben. Also hab ich die Zeit genutzt, den Scheibenwaschwasser-Tank zu füllen und meine Scheiben mal mit dem bereitstehenden Wasser zu behandeln. Kurze Zeit später fuhr noch eine Kundin vor, die die gleiche Information erhalten hat. Und nach einem weiteren kurzen Moment durften wir dann auch tanken. Und das zum günstigeren Preis. Mir war's Recht. :-)

Unerwartet

Montag hat weder das Shell- noch das Aralkel diese Woche eine Preiserhöhung angekündigt, aber trotzdem sind die Dieselpreise seit Dienstag 5 Cent höher als am Montag. Aber ich muss ja nicht so bald tanken.

Mini-Wuff

In letzter Zeit komme ich manchmal an einem Garten vorbei, in dem ein (offensichtlich recht junger) Hund wohnt. Der freut sich immer sehr, wenn man da vorbeigeht, was er dann dadurch zeigt, dass er sich durch den Zaun zu graben versucht. Besonders putzig finde ich ja, wie der Kleine dabei quietscht. So ein kleiner Hund ist schon niedlich. :-)

Stunde fehlt

Okay, letzte Nacht hat mir dann die Stunde von der Zeitumstellung wirklich gefehlt. Schon blöd, wenn man nicht einschlafen kann, weil die biologische Uhr entgegen der Uhr am Arm meint, dass es ja noch längst nicht spät wäre. Immerhin hatte ich das Glück, den Schlaf nicht zu sehr vermisst zu haben, aber normal ist das nicht. Hoffentlich.

Weisheitszähne, meine FAQ

Okay, Google findet meine Blogeinträge zum Thema der Weisheitszähne so gut, dass da viele Besucher sich draufstürzen.

Dann kann ich ja mal ein paar der Fragen beantworten, die hier Besucher schon beantwortet haben wollten. Ich bin zwar kein Arzt, aber ein paar Antworten habe ich auch schon bekommen.

F: Wann kann man nach einer Weisheitszahn-OP wieder essen?

A: Weiche, milchfreie Nahrung kann man zu sich nehmen, sobald die Narkose nachlässt. Milch ist dann aber trotzdem ein paar tage tabu, und normale, feste Nahrung wird man sinnigerweise erst essen, wenn die Wunden nicht mehr schmerzen (was sehr wahrscheinlich erst dann passiert, wenn die Fäden gezoggen sind.

F: Apropos Fäden: Wie lange bleiben die drin, und tut das weh, wenn die rauskommen?

A: Bei mir wurden die Fäden eine Woche nach der OP gezogen, was überhaupt nicht wehgetan hat.

F: Vollnarkose oder lokale Betäubung?

A: Da die gesetzlichen Krankenkassen im Regelfall weigern, eine Vollnarkose zu bezahlen, muss man sich überlegen, ob die 200 Euro es einem Wert sind. Vorteil einer Vollnarkose ist dann, dass man sich alle vier Weisheitszähne in einer OP ziehen lassen kann, was ich persönlich als ganz angenehm empfunden habe.

F: Muss man Weisheitszähne entfernen lassen?

A: Wenn man keine Beschwerden hat, nein. Da aber ein großer Teil der Bevölkerung irgendwann Probleme mit den Weisheitszähnen bekommt, wird ein Zahnarzt deren Entfernung wahrscheinlich empfehlen. Probleme könnten sein, dass die Zähne Schmerzen verursachen oder beim Herauswachsen die Stellung der anderen Zähne negativ beeinflussen.

F: Zahnarzt oder Kieferchirurg?

A: Das ist eine Glaubensfrage. Ich habe meine Weisheitszähne beim Kieferchirurgen entfernen lassen, weil meine Zahnärztin eine Vollnarkose vorher kategorisch ausgeschlossen hatte, und maximal zwei Zähne in einem Termin entfernen wollte. Als dann die Zähne anfingen zu schmerzen, habe ich mir den Kieferchirurgen empfehlen lassen. Insbesondere, weil die Zähne nicht selbstständig aus dem Kiefer wachsen wollten, war das ja eine aufwendigere Aktion. Wer aber einen guten Zahnarzt hat, kann sich die Weisheitszähne auch dort ziehen lassen.

Weitere Fragen dürfen hier auch als Kommentar deponiert werden, dann versuch ich auch, Antworten zu finden. :-)

Zeit ist Geld?

Wenn Zeit Geld ist, dann hat die letzte Nacht mir 60 Minuten Geld geklaut. Was würde wohl passieren, wenn ich den Zeitdieb jagen wollte?

Wie auch immer, bisher ist mir noch keine Uhr untergekommen, die die Zeitumstellung nicht gesachafft hätte. Aber das kommt vielleicht auch noch. Da muss ich doch gleich mal im Auto nachsehen...

ComPod #26: Zeugscast, oder so

Da ist sie dann auch schon, die 26. Folge vom ComPod, in der ich mir mal wieder keine Themen ausgedacht habe, aber dafür die letzte Woche etwas näher begutachte.

Musikalisch wird diese Folge unterstützt von Laura Smith mit dem Titel 'A Thousand Words', Vittoria Conn mit dem Titel 'One More Song' und natürlich als Intro mal wieder 'Movie Of My Life' von Nicky Kwick.

Länge: 35:08, 33 MB.

Über Kommentare hier oder bei Podster würde ich mich natürlich auch wieder freuen. Bei den Trackback-Podcastcharts dürft Ihr den ComPod gerne aus dem Archiv wieder in die Top-Liste zurückholen.

Gefahr aus Bayern

Das Geschwafel, was der bayrische Innenminister laut Heise-Ticker mal wieder von sich gegeben hat, zeugt davon, dass nicht nur die "Experten" von PanAmp (ja, die Firma) mal wieder so tun, als hätten sie Ahnung.

Viel schlimmer finde ich persönlich aber, dass der Innenbeckstein mal wieder auf irgendwelche "Gefahren aus dem Internet" verweist, um eine weitergehende Überwachung zu fordern. Als Bürger fordere ich, dass Herr Beckstein alle seine Borschaften rechtzeitig bekannt macht, "damit man Gefährdungen rechtzeitig erkennen kann."

Akute Unlust

Heute fühle ich mich mal wieder weder nach bloggen noch danach, eine neue Podcastfolge zu machen. Und deswegen mach ich das auch nicht. Morgen vielleicht.

Killertexte

Interessant finde ich, was heute auf Telepolis veröffentlicht wurde: Es geht um eine Studie, bei der der Zusammenhang zwischen Gewaltbereitschaft und Religiosität beim lesen von Texten. Die Studie bescheinigt Menschen, die von sich selbst sagen, sie glaubten an Gott, dass diese bei der Lektüre eines aggressiven Bibeltextes auch aggressiver werden, als vergleichbare Ungläubige, und Menschen, die nicht wissen, dass es sich um einen Bibeltext handelt.

Wann, Herr Schünemann, Herr Beckstein, lassen Sie die Killerbibeln verbieten?

Jede Sauerei dieser Welt

...zitiert der heise-Ticker den SPD-Innenexperte Wiefelspütz. Wie Wiefelspütz auf diese Idee gekommen sein könnte, steht in dem Artikel leider nicht. Genauso wenig steht dort, ob Wiefelspütz überhaupt schon mal im Netz gelesen hat. Vielleicht hat er ja wie Wirtschafts- und Technologieminister Glos "Leute, die für mich das Internet bedienen," da kann ich nur mutmaßen.

Dass sich der BKA-Präsident Ziercke mal wieder nach der verdeckten Durchsuchung sehnt, wundert nicht wirklich. Immerhin hat er zur Begründung mal ein paar neue Worte zu bieten: Die Erscheinungsformen dess Terrorismus hätten sich seit 2001 geändert, und damit müssten sich auch die "Instrumente" der Strafverfolger ändern. Für Ziercke ist dafür die verdeckte Ermittlung "im Einzelfall" absolut notwendig. Zu diesen "Einzelfällen" gehören dann wohl auch die "schlimmster Formen der Kindesmisshandlung," auch wenn mir nicht bekannt wäre, dass in letzter Zeit die Aufklärung derartiger Straftaten unaufgeklärt geblieben wären, weil der Polizei die rechtlichen Mittel gefehlt hätten. Aber so kann man ja erstmal FUD verbreiten.

Due Durchsuchung von Festplatten hält Ziercke für nötig, weil er meint, "Das World Wide Web wird zum eigentlichen Speicherplatz, und da wird verschlüsselt". Offensichtlich meint Ziercke, bei der verdeckten Durchsuchung die kryptografischen Schlüssel für eben diese Verschlüsselung herausbekommen zu können. Wenn allerdings die Festplatten der Täter nicht verschlüsselt sind, dürfte ja wohl eine klassische Durchsuchung und ggf. Beschlagnahme des jeweiligen Rechners vollkommen ausreichen.

Ganz toll finde ich auch die Argumentation, warum die Generalverdächtigung verdachtsunabhängige Verbindungsvorratsspeicherung benötigt würde: Es gebe in Baden-Württemberg einen Fall von Kinderpornos, die auf einem Server gelegen hätten, und die Aufklärung dieser Tat wäre ja nur möglich, wenn alle Verbindungsdaten gespeichert würden. Für mich klingt das mal wieder nach der Mikado-Argumentation, bei der die Konsumenten des illegalen Materials für einen Generalverdacht herhalten müssen. Aber gegen Kinderpornos hat ja Jeder was.

Da ja die Herren Wiefelspütz und Ziercke ja so darauf bestehen, dass unschuldige Bürger doch nichts zu befürchten hätten, erwarte ich mit Spannung eine Veröffentlichung sämtlicher Kontoauszüge, Steueranmeldungen, Telefonrechnungen, Reisekostenabrechnungen und Bewegungsprofile beider Herren. Oder haben Sie doch etwas zu verbergen?

Nachtrag: Sehr empfehlen kann ich die Lektüre dieses Berichts über eine Podiumsdiskussion mit Peter Schaar, Dr. Stefan Geiger, Wolfgang Bosbach, Jörg Ziercke und dem Berichterstatter, dessen Namen ich gerade so spontan nicht herausbekommen habe (sorry).

Verbotsverbot?

Warum wollen eigentlich so viele Politiker die Bürger durch Verbote erziehen? Da sollen 'Killerspiele' verboten werden, Rauchen in der Öffentlichkeit, oder gar im Auto, Standby-Funktionalitäten an Geräten, und sicher noch viele andere Dinge, die mir gerade nicht einfallen.

Aber wer sagt eigentlich, dass solche Verbote den gewünschten Effekt erzielen? Werden die Bürger friedlicher, wenn sie keine 'Killerspiele' mehr spielen dürfen, rauchen weniger oder gar nicht mehr, und sparen brav Strom, wenn alle Geräte in ausgeschaltetem Zustand hart vom Netz getrennt sind?

Stattdessen fordere ich Verbot von Verboten, deren Sinn äußerst zweifelhaft ist. Dann müssten die Politiker erst nachdenken, bevor sie Verbote fordern, und sinnigerweise die Verbote gleich ganz sein lassen.

Statt dem Verbot der 'Killerspiele' wäre eine Untersuchung der Wirkungen dieser Spiele doch mal ganz sinnvoll, beziehungsweise, da es um Jugendschutz gehen soll, die Frage, ob der bisherige Jugendschutz ganz konkret funktioniert. Gegen Raucher wird der Staat ja alleine wegen der Tabaksteuer immer nur halbherzig vorgehen wollen, aber eine Untersuchung über die negativen Effekte von öffentlichem Rauchen, bzw. Rauchen im Straßenverkehr würde dann doch direkt mal aufzeigen, welches Potenzial (wenn überhaupt) durch ein solches Verbot erzielt werden könnte. Und bei den teuren Standby-Geräten sehe ich das Problem doch eher darin, dass viele Geräte im Standby immernoch fast soviel Strom in Wärme umsetzen wie im Vollbetrieb. Und da dürfte sich doch ein Anreiz schaffen lassen, indem umweltunschädlichere Geräte günstiger gemacht werden, sinnigerweise EU-weit.

Und das sind nur die Ideen, die mir so ganz spontan eingefallen sind. War doch nicht so schwer, nur warum machen sich die Damen und Herren, die sich gerne im Rampenlicht wiederfinden, diesen Aufwand nicht?

Zwei-Pod

Gestern Abend hat mein herzallerliebster iPod mich sehr unglücklich gemacht, indem er sich immer wieder vom Rechner getrennt hat, um sich Sekundenbruchteile später wieder zu verbinden. Windows war allerdings von der Verbindung nicht überzeugt, und hat mich darauf hingewiesen, dass ich das USB-2-Gerät doch an einen passenden USB-Port hängen möge. Dabei hatte ich an dem Rechner überhaupt nichts geändert. Ich hab dann noch etwas rumexperimentiert, indem ich den iPod entfernt, iTunes geschlossen und den iPod dann wieder angeschlossen habe. Aber dann ist nicht iTunes gestartet worden, sondern ich hatte stattdessen einen ganz tollen BlueScreen.

Das Spiel hat sich dann noch ein paar Mal wiederholt, und ich habe für mich beschlossen, dass ich einen neuen iPod gebrauchen könnte. Gesagt, getan. Eben war ich in der Stadt, und habe mir einen neuen, schwarzen iPod zugelegt. Dem neuen HardCase fehlt zwar der Anschluss für ein Band, an dem man sich das um den Hals hängen könnte, aber die Rückseite des bisherigen HardCase passt ja wunderbar zu der neuen Vorderseite. Nur die Schutzfolie für das ClickWheel ist etwas unpraktisch, da merkt man nicht viel von dem Rad. Das ist dann doch etwas sehr ungewohnt, aber dafür kann das Gerät wenigstens nicht zerkratzen.

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