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ComPod #194: iPad, Teil 3

Mafia, Tech, Space. Mit Spirit, Mafia, Atom-Meldungen, iPad und mehr.

Im dritten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit den Meldungen aus der Technik-Ecke. Mit dabei: Torbruch, Space (ISS quasi-online, Phoenix schweigt, Spirit Nover, STS-130 laut FRR Go, Obamas Plan), 0day war gar nicht 0, LI-Zugang, Mafia (Jammie T. geht in Runde 3, O'Reilly: DRM raus lohnt, ACTA 'öffentlich', Mafia gegen Flatrate, britische Änderwünsche, Virgin Media-Prüfung), Atom (alle weitermachen, Asse kostet 3,7 Mio), Stevenote (iPad, iBooks (nur in US), iWork, 3G, Preis, Zusatz-Spielzeug). Für Musik sorgt dabei Rhonda Lorence mit dem Titel 'The Last Letter'.

Länge: 45:51, 42,0 MB.

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ComPod #194: iPad, Teil 2

Politik. Teil zwei von zwei. Mit Zusatzbeitrag, nackten Scannern, Schwäblisch und mehr.

Im zweiten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei: Baum-Protest, SH-Nachzähländerung, Hartz-Fuckup, Zensursula will Geld, Steinbach-'Kompromiss' abgelehnt, TSAggressiv 2, Lafo hört auf, Papst will Internet bekehren, Schwafble und Banker, FDP ganz unkäuflich, Gesundheitssparen, nackte Scanner (Tun nicht, Prof. Gruber-Interview), Guido will Taliban kaufen, britische Drohnen, Mehr netto (durch Krankenkassen-Zusatzbeiträge), Merkel kritisiert, Afghanistaufrüstung, DB Charme-offendiert wieder, Freispruch (Yunus und Rigo). Für Musik sorgt dabei allMeadow remixes Rob Costlow mit dem Titel 'Respect'.

Länge: 49:17, 45,2 MB.

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FDP wendet

Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich meinen, der FDP-Pinkwart hätte einen Anfall von Einsicht. Denn jetzt will er die Hotel-Steuersubvention wieder abschaffen.

Von Einsicht gehe ich deswegen nicht aus, weil die Steuersenkung bei Übernachtungen den Hoteliers sogar Einnahmen wegnimmt: Vorher waren Mahlzeiten pauschal mit in der Rechnung enthalten, jetzt geht genau das nicht mehr, weil die Mahlzeiten ja weiterhin 19 Prozent Umsatzsteuer kosten. Entsprechend sind Leute nicht bereit, das teure Essen im Hotel zu beziehen. Außerdem dürften Dienstreisen auch noch abnehmen, weil ja bei identischem Endpreis (die Übernachtungen wurden ja nicht billiger) die Vorsteuer geringer ist, die Firmen beim Finanzamt abrechnen können. Jedenfalls schadet die Subvention den Hoteleigentümern möglicherweise mehr als sie nutzt. Bisher wurde noch nicht veröffentlicht, ob der FDP die Botschaft als Betreff einer Spendenüberweisung mitgeteilt wurde. Überraschen würde mich das jedenfalls nicht.

ComPod #194: iPad, Teil 1

Politik. Teil eins von zwei. Mit Zensur, Terror-Terror und mehr.

Im ersten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei: ePA-Lob und -Kritik, Post-Zerschlagung, Wahlspenderversprechen, Pharmaprüfer entsorgt, Hartz IVerkündungstermin (9.2.), Zensur (China eskaliert, Nazi-Sperre, Aufhebungsgesetzentwurf, Jugendmediendöns), Terror-Terror (Fluggast-Raster, UKerror-Level, UK-Detektor-Fuckup, Münchner Fehlalarm, Berliner Kamera-Terror). Für Musik sorgt dabei Anthony Rankin mit dem Titel 'Cages of Fire'.

Länge: 48:28, 44,4 MB.

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Gedanken zum Pad

Nun konnte ich zwar immer noch kein iPad betatschen, habe aber inzwischen einige Berichte gelesen von Leuten, die gestern nach der Stevenote die Ausstellungsgeräte befingern durften. Wenn ich diesem Bericht glaube, ist das iPad also der Traum von iPhone- und Touch-iPod-Besitzern. Als Gerät mit iPhone OS 3.2 ist das Pad ja eigentlich auch ein iPhone abzüglich der Telefonie-Funktion (und Messaging, auch bekannt als SMS und MMS). Die CPU rast ja wohl ganz ordentlich, und auch der größere Bildschirm, der wohl zwei im Landscape-Modus übereinander gelegten iPhones entsprechen soll), macht sich bezahlt. Bisher habe ich die Keynote zwar schon runtergeladen, aber noch nicht angesehen, weshalb ich keine Ahnung habe, wie gut oder schlecht die zwei Anzeige-Modi für iPhone-Anwendungen in der Realität aussehen, aber ich hoffe ja auch noch darauf, mir so ein Pad auch mal in Ruhe im Obstladen ansehen zu können. Mein erster Gedanke zu der Aussage, dass iPhone-Apps unmodifiziert lauffähig sind, war jedenfalls der, dass mein Lieblings-Outliner dann auch von der großen Tastatur Vorteile schöpfen kann. Ich tendiere jedenfalls dazu, so ein Gerät haben zu wollen, wobei ich auf UMTS keinen so großen Wert lege, denn dafür habe ich ja eigentlich schon das iPhone.

Mit dem Pad hat Apple jedenfalls die Messlatte mal wieder höher gelegt, und wenn das diesjährige iPhone ähnlich flink unterwegs sein dürfte, bin ich zuversichtlich, dass ich auch dafür Geld locker machen kann. 

Oder in kurz: Sabber. Habenwill.

Tablette

Falls ich heute nicht mehr zum Blkoggen komme: Heute, 19:00 beginnt die Stevenote, bei der ein Tablett (und der iPod Touch mit Kamera) erwartet werden. 

Rover rovt nicht mehr

NASA meldet, dass der Marsrover Spirit nicht weiter versuchen soll, aus dem Sand wieder auszubrechen. Damit ist die mobile Forschungsplattform zur immobilen Plattform umtituliert worden. Die verbliebene Bewegungsfreiheit wollen die Verantwortlichen jetzt dazu verwenden, den Rover bis zum Wintereinbruch im Mai so zu positionieren, dass die Solarpanels dauerhaft genug Energie liefern können, damit Spirit im Winter nicht einfriert.

Praktischerweise ist Spirit an einer Stelle gestrandet, die wissenschaftlich sehr interessant ist, so dass auch eine feste Forschungsplattform den Wissenschaftlern noch eine Menge Daten liefern kann. Wenn der nicht mehr rovende Rover denn den Winter übersteht.

Apropos Winter: Vom Marslander Phoenix ist bisher noch kein Signal gemeldet worden.

Dschünser Öttindscher

Guido 'Außenminister' Westerwelle hat ja bekanntlich Schwierigkeiten mit der englischen Sprache. Aber Günther Oettinger, der mal verlangt hat, dass jeder Mensch englisch sprechen müssen könnte, der spricht bestimmt ein perfektes Englisch, nicht wahr? Nein. Oettingers Englisch klingt, als würde jemand, der auch nur begrenzt hochdeutsch sprechen könne, krampfhaft versucht englisch zu sprechen. Und ja, Oetztinger kann wirklich nur rudimentär Englisch, wie sich in dem Video zeigt, wo Oettinger offenbar gleich nach seiner Befragung im EU-Parlament auftritt. Sein Englisch dort mag ja frei vorgetragen sein, aber sowohl Inhalt (sinngemäß: Die Befrager waren sogar kompetent), Aussprache (siehe oben) und Grammatik (ähnlich wie oben) sind nur äußerst begrenzt akzeptabel.

Content-Mafia gegen Kulturflatrate

Die Musik-Mafia lässt verlauten: Kulturflatrate schadet Absatzmodellen. Nun stecke ich nicht genau in den Details der verschiedenen Kulturflatrate-Modellen, aber mich wundert schon, dass die Content-Mafia Geld ablehnt, wo sie doch so gerne jammert, dass ihr Trilliarden an Geld durch Raubmordkopierer verloren gingen. Wenn ich das Kulturflatrate-Modell richtig verstehe, soll jeder potenzielle Raubmordkopierer monatlich einen festen Betrag zahlen, und dafür weiter raubmordkopieren können. Entweder verstehe ich das Modell nicht, oder die Verluste durch Raubmordkopien können dann doch nicht ganz so schlimm sein.

Ja, ich gehe davon aus, dass sich Bürger weniger darum bemühen werden, Musik zu kaufen, wenn sie doch bereits dafür zahlen, dass sie sich die Musik irgendwoher beschaffen können. Andererseits hat die Musik-Mafia auch erst relativ kürzlich und unter dem Druck großer Firman (Apple und der iTunes-Store fallen mir da spontan ein) überhaupt in ernsthafter Anzahl Musikstücke 'verkauft'. Die DRM-Fesseln sind auch in iTunes noch nicht mal ein Jahr abgeschafft. Erst seitdem stellt legal gekaufte Musik ja wirklich ein ähnlich leicht nutzbares Angebot dar. Und jetzt meint die Musikmafia also, eine Behinderung 'neuer Absatzmodelle' auszumachen. Behinderung mag ja sein, aber eigentlich wird die Konkurrenz dann doch leichter, denn im Moment konkurrieren Absatzmodelle der Content-Mafia mit dem Kostenlos-Modell der urheberrechtswidrigen Verteilung ("Raubkopie"). Aber bei der Geschwindigkeit der Content-Mafia sind die vielleicht gerade so langsam bereit, Stream-Audio zu akzeptieren. Wenn's denn mal hochkommt.

ComPod #193: Kotz IV, Teil 3

Mafia, Tech, Space. Mit Atom, Springerfolg, Abmahnung des Jahres und mehr.

Im dritten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit den Meldungen aus der Technik-Ecke. Mit dabei: Atom (Röttgen verhandelt schon, raus aus Asse, Asse doch nicht klar), Mafia (Springerfolg, Hardware-Abgabenstreit, OiNKSpruch, Verlage gegen Google, Bußgeldverfahren, FBI klaut Gesichtszüge, Independent klaut bei Flickr, NYT will Paywall), BSI gegen IE, Google redet mit China, Sueddeutsche Werbefail, Applevent angekündigt, Node 3 am Pad, TÜV-zertifiziertVZ, Ruf ruiniert, Frankfurtermin, Senior-Sicherheitsloch in Wintendo, KOMSAbmahnung (Abmahnung des Jahres). Für Musik sorgt dabei Rhonda Lorence mit dem Titel 'Shift It'.

Länge: 42:26, 38,9 MB.

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kein zweites Swift

Bekanntlich wird in den nächsten Monaten mit einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts gerechnet über die Beschwerden gegen die verdachtsunabhängige Speicherung von Telekommunikationsverbindungsdaten. Die Beschwerdeführer meinen, die sechsmonatige Speicherung ohne Verdacht sei zu viel. Nun kommt in der EU gerade ein Konzept wieder auf den Tisch: Die verdachtsunabhängige Speicherung von Fluggastdaten. Da geht es dann darum,19 Datenpunkte von allen Fluggästen in der EU zu speichern. Und zwar nicht nur 6 Monate, sondern das 26-fache davon: 13 Jahre. Unser herzallerliebster Innenminister findet es nicht mehr eine Frage, ob die Speicherung kommt, sondern wie. Und die Justizministerin ("Das darf sich nicht wiederholen. Und ein zweites Swift wird es nicht geben.") rudert dann auch schon ganz heftig, wie unbegeistert sie doch sei. Aber ein zweites Swift wird es ja nicht geben, nicht wahr, Frau Leutheuser-Schnarrenberger?

Terror-Einkäufer

Von dem Großalarm am Flughafen München habt Ihr bestimmt gehört. Inzwischen hat die Polizei die Bänder der Überwachungskameras ausgewertet, und rausgefunden, was der mutmaßliche Schlimme Terrorischd gemacht hat, nachdem er sich von der Kontrolle entfernt hat: Der ist in den Duty Free gegangen. Später haben sie ihn dann auch nochmal kontrolliert, und da hat kein Gerät Alarm gegeben. War wohl doch nichts mit Terrorischd.

ComPod #193: Kotz IV, Teil 2

Politik. Teil zwei von zwei. Mit Zensur, Kränzchen, Ganz Böser Bank und mehr.

Im zweiten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei: Zensur (SPD gibt Boehning eine Stimme, italienische Videoerlaubnis, US-Gesetzentwurf gegen Zensur, Türkei zensiert großzügig (3700 Seiten), Clinton dagegen), solamische Piraten helfen Fischen (und Fischern), Kaffekranz (Ministerkränzchen, AK Vorrat fordert, Feedback), Dumping-Bahn, Supersparbahn (ich trink da keinen Kaffee), China-SMS-Kontrolle, FBI-DS, Kündigungsfristen illegal, EU-ParlaSWIFT, Neusprech-Ausweis, EU-Datensammlung, Holzklotz-Bestätigung, Sauerlanderrorischden, Bad Bad Bank. Für Musik sorgt dabei allMeadow remixes Rob Costlow mit dem Titel 'Then I Woke Up'.

Länge: 50:46, 46,5 MB.

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AKW-Verlängerungen

Die Regierung hat wohl beschlossen, alle AKWs einfach mal weiterlaufen zu lassen. Eigentlich würde demnächst bei zwei alten Kraftwerken die Strommenge erreicht, die deren Betreiber mit der damaligen rot-grünen Regierung vereinbart hatten. Die jetzige Regierung, die Atomkraft für sicher hält, nutzt zur Laufzeit-Verlängerung jetzt eine eigenartige Interpretation des Gesetzes: Die Betreiber sollen einfach Strommengen von neueren Kraftwerken auf die alten Reaktoren übertragen. Das war im Gesetz zwar vorgesehen, aber eher umgekehrt. Immerhin werden solche Kernreaktoren durch zunehmendes Alter nicht sicherer, sondern unsicherer. Aber wer weiß, welche Spenden die Regierungsparteien so von Energiefirmen bekommen haben.

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