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ComPod #243: Retinahr, Teil 1

Jahresrückblick. Januar bis April.

Im ersten Teil des Jahresrückblicks befasse ich mich mal wieder mit dem ersten Jahresdrittel. Mit dabei: Januar (HADOPI, BKA gegen Swift, unwirksames Nackt-Theater, Bank-Fail, Nexusfone, Shuttle-Verschiebung, HADOPI kopiert, Googlensur, Kotz IV, IE-Non Zero Day, ISS online, Nover Spirit, iPad, Hotelsteuer), Februar (Obamas Haushalt, SWIFTes Innen-Nö, Schnüffel-Stop. STS-130, Steuer-CD, Hartz IV-Urteil, Brüllwelle, UE-Kommission, SWIFT gekippt, Schweiz droht mit Transparenz, Zensursula unterschrieben, Miet-Rüttgers, Zensursula gilt, Günnizid, LHC startet wieder, Miet-Tillich), März (VDS-Urteil, Sauerländer verurteilt, Mietwelle, Missbrauchskirche, LHC bei 3.5 TeV, US-Gesundheit, Obermann unterbezahlt, JMStV, Censilia, LHC: 3.5 Physik), April (iPad US-Start, STS-131, iPhone OS 4 angekündigt, W kannte Unschuld, Schilder-Schilda, FDP-Steuer-Rückroll, STS-131-Landung, 99% illegale Kameras, ACTA öffentlich, Mixa reicht Rücktritt ein, GriechenFail, Löschgesetz, Niedersachsenkreuze, Brechmittel-Unfreispruch, Transsilvana-Burkaverbot). Für Musik sorgen dabei die Dudelzwerge mit dem Titel '?'.

Länge: 57:38 , 52,8 MB.

Feedback hier, per Mail oder bei Podster ist übrigens immer noch ausdrücklich erwünscht. ;-) Bei iTunes könnt ihr den ComPod übrigens auch ganz einfach abonnieren.

Jahreswegtritt

Okay, den Jahresrückblick in Podcastform hab ich schon aufgenommen, aber ich kann mich ja auch mal in schriftlich mit dem Jahr befassen.

Politisch gab es zwei große BVerfG-Urteile: Im Februar hat das Gericht Hartz IV als erwürfelt bezeichnet. Vorgabe war eigentlich, bis zum Jahreswechsel ein korrekt ermitteltes Gesetz in Kraft treten zu lassen. Dummerweise für Schwarz-Geld hat die Regierung keine Durchwink-Mehrheit im Bundesrat. Und wie es aussieht, sitzt Zensursula den Bundesrat aus. Die SPD hatte ein paar weitere Berechnungen gefordert, die Zensursula schlicht nicht zeitnah liefert.

Das andere Urteil war das VDS-Urteil, mit dem das Gericht die Vollverdächtigung des ganzen Volks kassiert hat. Seitdem nölen Terroristen CZU-Abgeordnete und Polizeigewerkschaftler rum, dass ohne VDS doch gar keine Verbrechen gelöst werden könnten. Dummerweise wurden mit VDS sogar weniger (prozentual) Verbrechen/Vergehen/wasauchimmer gelöst als ohne.

Dann gab es im November noch die Terrorwarnug des Terrorministers, die angeblich immer noch gilt. Komisch, die war doch auf November begrenzt, und der ist ganz klar vorbei. Jetzt behaupte nochmal jemand, De Maiziere würde anders als Schäuble nicht dauernd Terror (Angst) verbreiten.

In Sachen Technik-Spielzeug war das Jahr recht ergiebig: iPad (eine Woche vor dem Augen-Problem), iPhone 4 (sehr passendes Geburtstagsgeschenk, mit dem Netzhautbildschirm), dazu passender Touch-iPod (auch mit Netzhaut-Bildschirm), Galaxy Tab (Bisher noch nicht als Backup-Internetzugang genutzt).

Persönlich hatte ich im Jahr 2010 einige Mittelalter-Veranstaltungen versteckt (wenn der Frühlingsdom mitzählt, war ich auf insgesamt neun MA-Veranstaltungen (Hexendorf, MPS Hohenwestedt, KZK Ahrensburg, Fogelvrei Norderstedt, MPS Bahrenfeld, MPS Sierhagen, KZK Bergedorf, MPS Öjendorf und Herbstmarkt mit echtem[tm] Druiden)). Dafür hat sich Ende Mai in meinem linken Auge die Netzhaut abgelöst, was dann zur OP am 7.6. führte. Immerhin habe ich im Juli die Wiederholungs-OP nicht gebraucht, und seitdem auch keine weitere OP bekommen, weil das Auge ohne Öl wieder abstürzen dürfte.

Dummerweise bleibt das Auge als potenzielles Problem weiterhin bestehen, und ist momentan nur dank Augentropfen ruhig, aber bei irgendwas unter 20% Sehfähigkeit. Und das Öl trübt die Linse weiter ein, womit sich da irgendwann noch eine OP ergeben kann. So hab ich immerhin einen klaren Grund, jeden Monat ohne OP angemessen zu begehen. Und wenn ich es so weit schaffe(*), werde ich auch den Jahrestag im Juni 2011 feiern. (*): Ohne davor eine weitere OP gehabt zu haben.

Insgesamt finde ich das Jahr 2010 eher unentschieden. Weder besonders gut, noch besonders schlecht.

ComPod #242: 27c3, Teil 3

27. Chaos Communication Congress. Teil 3 von 3. Mit Q&A von Alvars Talk und nicht viel mehr.

Im ersten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal ausnahmsweise mit dem 27c3. Konkret ist das hier die Runde Fragen und Antworten zum Talk 'Von Zensursula über Censilia hin zum Kindernet' von Alvar C. H. Freude. Für Musik sorgt dabei Das Kraftfuttermischwerk mit dem Titel 'Paarfüßig'.

Länge: 31:24 , 28,8 MB.

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ComPod #242: 27c3, Teil 2

27. Chaos Communication Congress. Teil 2 von 3. Mit Alvars Talk und nicht viel mehr.

Im ersten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal ausnahmsweise mit dem 27c3. Konkret ist das hier der Talk 'Von Zensursula über Censilia hin zum Kindernet' von Alvar C. H. Freude. Für Musik sorgt dabei Das Kraftfuttermischwerk mit dem Titel 'Alte Juwel (feat. Rudi Stöher)'.

Länge: 51:15 , 47,0 MB.

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Lesestoff des Tages

Ich bin mal so frei, auf diesen äußerst lesenswerten offenen Brief des Herrn Sixtus an die Verleger zu verweisen. Und dem meine Zustimmung zu bekunden.

Und, nachdem Herr Sixtus bekundet hat, dass der Text republiziert werden soll, bin ich mal so frei...

Liebe Verleger,

das tut jetzt vielleicht ein wenig weh, aber einer muss es mal deutlich sagen: Euch hat niemand gerufen! Niemand hat gesagt: “Mein Internet ist so leer, kann da nicht mal jemand Zeitungstexte oder so was reinkippen?“ Ihr seid freiwillig gekommen, und ihr habt eure Verlagstexte freiwillig ins Web gestellt. Zu Hauf. Und kostenlos. Ihr nehmt keinen Eintritt für die Besichtigung eurer Hyperlink-freien Wörterwüsten, weil ihr genau wisst, dass niemand dafür Geld ausgeben würde. Ihr habt seriöse und un- seriöse SEO-Fritzen mit Geld beworfen, damit Google eure Seiten besonders lieb hat. Ihr seid ohne Einladung auf diese Party gekommen. Das ist okay, ihr könnt gerne ein wenig mitfeiern. Prost! Aber wisst ihr, was gar nicht geht? Dass ihr jetzt von den anderen Gästen hier Geld kassieren wollt. Sogar per Gesetz. Verleger: geht’s noch?

Bitte unterbrecht mich, falls ich etwas falsch verstanden habe mit diesem “Leistungsschutzrecht“, was gut sein kann, denn logisch ist das alles bestimmt nicht. Ihr wollt eine Art Steuer kassieren für all die Arbeit, die es bereitet, Texte online zu publizieren. Das ist die Leistung, die geschützt und bezahlt werden soll. Nicht etwa die Texte selbst sind es, für die ihr honoriert werden wollt, sondern das Zusammentragen und online stellen. Richtig? Wo und wie dieses Geld eingesammelt werden soll, ist zwar noch nicht ganz klar, aber immerhin habt ihr da schon ein paar Ideen. Vielleicht aber könnte man dazu auch Wahnvorstellung sagen. Einer dieser Einfälle, der ein wenig nach Megalomanie, Irrwitz und gekränktem Narzissmus schmeckt, lautet: News-Aggregatoren sollen zahlen. Also Angebote wie Google News. Dafür, dass sie diese Textschnipselchen anzeigen, die als Hyperlinks dienen, die zu euren Verlagsangeboten führen. Google spült euch die Hälfte eurer Besucher auf die Seiten und jetzt sollen sie dafür bezahlen? Das ist in etwa so, als würde ein Restaurantbesitzer Geld von den Taxifahrern verlangen, die ihnen Gäste bringen.

Dann ist da noch die Idee, gewerbliche Computernutzer zur Kasse zu bitten. Pauschal und auf Verdacht. Denn sie könnten ja irgendwie davon profitieren, dass ihr umgeklöppelte Agenturmeldungen, Oktoberfest-Bilderklickstrecken und überlaufende Inhalte eures Print-Redaktionssystems ins Web pumpt. Eine Verleger-GEZ wollt Ihr euch zusammenlobbyieren. Einerseits. Auf der anderen Seite droht ihr mit rituellem Selbstmord, wenn die gebührenfinanzierte Tagesschau eine iPhone-App bereitstellt. Wie geht das zusammen? Die Öffentlich-Rechtlichen sind aufgrund ihrer Gebührenfinanzierung eure erklärten Todfeinde, andererseits wollt ihr euch in gebührenfinanzierte Verleger verwandeln? Ja habt Ihr denn überhaupt keinen Stolz?

Die Gewerkschaften habt ihr schon auf eurer Seite. Das ist kein Wunder. Gewerkschaften sind in etwa so fortschrittsfreudig wie die Taliban. Hätte es sie damals schon gegeben, wären sie sicherlich auch gegen die Einführung des Buchdrucks gewesen, da er schließlich zu Arbeits- platzabbau in den klösterlichen Schreibstuben führt. Und die schwarz-gelbe Regierung hat ein wie auch immer geartetes Leistungsschutzrecht sogar schon in ihren Koalitionsvertrag geschrieben. Das ist ebenfalls kein Wunder, schließlich hat sich die politische Elite mit der alten Medien-Oligarchie prima arrangiert. Man kennt sich und weiß sich zu nehmen.

Der CTRL-Verlust-Blogger Michael Seemann hat den hübschen Begriff “Leistungsschutzgeld“ erfunden. Eigentlich wollt ihr auch ein “Leitungsschutzgeld“: Wer beruflich eine Internet-Leitung hat, soll zahlen, zu eurem Artenschutz. Wisst ihr was, Verleger? Haut doch einfach ab aus dem Web, wenn es euch hier nicht gefällt. Nehmt eure Texte mit und druckt sie auf Papier oder schickt sie meinetwegen per Fax weg. Denn: Euch hat niemand gerufen.

Update: Gibt's jetzt auch vorgelesen (mp3).

ComPod #242: 27c3, Teil 1

27. Chaos Communication Congress. Teil 1 von 3. Mit Keynote und nicht viel mehr.

Im ersten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal ausnahmsweise mit dem 27c3. Konkret ist das hier die Keynote von Rop Gonggrijp. Für Musik sorgt dabei Das Kraftfuttermischwerk mit dem Titel 'Stay Pretty'.

Länge: 33:39 , 30,9 MB.

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Zwischenpiep

Falls mich jemand sucht: Ich bin die nächsten Tage virtuell beim 27C3, indem ich die Streams gucke.

Und nachdem ich drei Talks gesehen habe, reift nun doch in mir der Wunsch, deren Inhalte in Podcastform zu verbreiten. Mal sehen, ob ich meine Finger noch demnächst an Mitschnitte von Keynote und Alvars Talk legen kann. 

DB-Erkenntnisse

Heute 'durfte' ich mal die Dienste der Die Bahn in Anspruch nehmen, und einen IC in die Landeshauptstadt Schwerin nehmen. Dabei ist mir dann wieder akut die Informationsstrategie der DB negativ aufgefallen. Der Zug wurde am Bahnsteig die ganze Zeit als 'etwa 5 Min. später' angezeigt, kam dann aber rund 20 Minuten nach dem geplanten Ankunftstermin. Auch die zusätzlichen geplanten Halte (Bergedorf und Büchen) wurden am Bahnsteig nicht angesagt, sondern erst im Zug. Da gab es dann keine Nachrichten, wie viel der Zug verspätet war. Ich habe mich dann per DB Navigator (App. Für iPhone) informiert, wo immerhin in den Zugdetails geplante Halte (inklusive planmäßigem Termin und Verspätungsinfo) angezeigt wurden. Da habe ich auch rausgefunden, dass die DB ihre Verspätungsangaben abrundet. Bei 18 Minuten Verspätung heißt es dann, der Zug käme 'etwa 15 Min.' später. Immerhin bin ich angekommen. Mit Auto wäre das eher nicht so sicher gewesen.

Ansonsten wünsche ich frohes Wintersonnenfest/Weihnachten/was auch immer.

ComPod #241: Zensungarn

Letzte Nachrichten vor Wintersonnenwendfeier (Weihnachten).

Im dritten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit den Meldungen aus der Politik. Mit dabei: Saarfassungsgerücht, Schwafazzin reich, Solidariwelle, Britenprotestverbot, Zensur (in Frankreich, Foebud will gegen Zensursula klagen, Loppsi2: ohne Richter, Zensurliebhaber mahnen ab, britische Pr0nsur, Censilia: Löschen und Sperren, Ungarn), Leakywicks (Dalai Lama, indische Folter, BoA blockiert, spanisches Mafiagesetz), Regierung (De-Mail soll unsicher, Zenschwafula, Visaverkauf, De Terriere terrorisiert, Merkel gesteht Krieg, Te Trolliere, Sicherheits-Outsourcing, Schnüffelforderungen), Knips-Gebühr, LKA spitzelt Studigruppe aus, CIA versichert, Schwulenbannstopp, US-Richter parteiisch, Atom: Brunsbüttel abgelaufen?, Terror (britische Festnahmen, Römisches Paket), Tagesschau-App, RP-Spenden. Für Musik sorgt dabei Jill Parr mit dem Titel 'Do You Hear What I Hear'.

Länge: 48:04, 44,1 MB.

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Verfassungswidrichter

Ich hoffe mal, bei dieser Meldung handelt es sich um eine Falschmeldung. Laut der will der Bundesverfassungsrichter Kirchhoff, dass das Grundgesetz geändert wird, damit die Bundeswehr im Landesinneren eingesetzt werden kann. Dass ist ja auch völlig grundlos da reingeschrieben worden. Für mich hat sich der stellvertretende Präsident des BVerfG damit jedenfalls völlig disqualifiziert.

WSW

Ich weiß nicht, ob ihr's wusstet, aber in der vergangenen Nacht war Wintersonnenwende. Um 0:38 (oder beim Alpha-Wolfram 0:39) hat die Sonne ihren südlichsten Punkt am Himmel erreicht. Ab diesem Zeitpunkt werden die Tage wieder länger. Für mich ist der Sonnenuntergang interessanter als der -aufgang, und der hat schon am Sonntag angefangen wieder langsam später stattzufinden. Anstatt hier um 16:00 unterzugehen, bleibt die Sonne bis 16:03 (laut Wolfram-App) über dem Horizont. Zugegeben, viel ist das noch nicht, aber die Richtung gefällt mir schon mal. Im Dunkeln seh ich so wenig, was mir auch erst nach dem Augenproblem richtig bewusst wurde. Wie auch immer: Frohe Wintersonnenwende.

An dieser Stelle hätte ich mich ja gerne über die Christen lustig gemacht, die einige Tage zu spät feiern, aber mir hat mal ein Druide (ja, die gibt es wirklich) erzählt, dass die Wintersonnenwende erst so gegen den 24. in der Himmelsbeobachtung erkennbar ist. Da darf man also auch verspätet feiern.

Zensungarn

Staaten, die Zensurmöglichkeiten einführen, sind längst nicht mehr nur die Diktaturen. Immerhin haben auch die bisher nicht als Diktaturen geltenden Staaten USA und Frankreich Mittel zur Zensur eingeführt (Domainabschaltung und COICA in USA, LOPPSI2 in Frankreich). Dass wir in Deutschland immer noch das Zensursula-Gesetz haben, und über die EU Censilia droht, ist auch nicht neu. Neu ist aber, dass in Ungarn ein Mediengesetz eingeführt wird, womit als Jugendschutz/Medienregulierung auch Webseiten zensiert werden können. Ich Frage mich ja immer mehr, wovor die verschiedenen Regierungen Angst haben, dass sie das Internet zensieren können wollen. Für Zu- und Einzelfälle sind mir das jedenfalls viel zu viele Fälle.

Vernichtschlüsselt

Bekanntlich verkauft uns die Regierung De-Mail als ganz toll sichere E-Mail. Dass dabei keine richtige Verschlüsselung, also Ende-zu-Ende, enthalten ist, ist sogar den Leuten im Bundesrat aufgefallen, die das angemerkt haben. Darauf reagiert die Bundesregierung so:

"Eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gefährdet das gesamte Ziel von De-Mail, die einfache - und ohne spezielle Softwareinstallation mögliche - Nutzbarkeit durch die Bürger", heißt es in der Erwiderung. Damit sich eine sichere E-Mail-Kommunikation möglichst schnell verbreite, solle De-Mail für den Anwender möglichst einfach zu nutzen sein. Daher werde bei De-Mail bewusst darauf verzichtet, dass der Anwender zusätzliche Installationen auf seinem Computer vornehmen muss.

Die Vermutung, dass die Schnüffelschnittstelle ohne Verschlüsselung einfach besser funktioniert, ist auch hier wieder völlig abwegig. Ich würde dem Dienst jedenfalls keine wichtigen Daten anvertrauen.

unabhängig geurteilt?

Als vor kurzem ein US-Gericht geurteilt hat, der Teil der US-Gesundheitsreform, der eine Krankenversicherungspflicht für Jeden vorschreibt, für verfassungswidrig geurteilt. Und heute lese ich, dass eben dieser Richter für Gegner der Gesundheitsreform arbeitet. Die Vermutung, dass Urteil und sein Neben(?)job einen Zusammenhang haben, ist bestimmt ganz abseitig. Das kennen wir doch von unseren Polit-Experten.

ComPod #240: JMStFail, Teil 3

Tech, Space, Atom, Mafia. Mit letzter SSME-Installation und mehr.

Im dritten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit den Meldungen aus der Technik-Ecke. Mit dabei: Cisco gegen Netzneutralität, Space (SSMEs, STS-133: Rollback nach Tanktest, Voyager 1 am Rand des Sonnensystems, TMA-20 gestartet, Odyleum), Post verhindert De-Mail, Atom (Ägypten will bis 2019, Asse sabscht doppelt), Sportdatenschubs, Allenklage erfolglos, Mafia: Igel, Amazon war down, Fanboi (Latitude, MAc App Store hat nen Termin), F: Online-Steuer, Wide OpenBSD, Plan für das Restjahr und Feedbackwunsch. Für Musik sorgt dabei Howard Jones mit dem Titel 'Building our own future'.

Länge: 43:11, 39,6 MB.

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