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3GS-Erstfahrung

Ich hab's ja gestern schon erwähnt, dass ich mich nach der Arbyte[tm] zum Obstladen begeben habe, und mir ein 3GS-iPhone zugelegt habe. Der Kauf war erwartet unspektakulös, auf die zusätzliche Garantie per AppleCare hab ich aber verzichtet. Zuhause habe ich dann erstmal das 3G aus der Otterbox geschält, die SIM entfernt und das 3GS entpackt. Nachdem ich die SIM da eingesetzt habe, habe ich das neue Gerät an den Mac gehängt und erstmal das 'viel zu leeres Akku'-Bild bewundern dürfen. Das 3GS war ganz offenbar schon eine Weile ohne Strom gewesen. Nachdem ich das 3GS für eine Weile an ein iPad-Netzteil gehängt hatte (die liefern dich mehr Strom), hat es sich dann auch bequemt zu starten. Also wieder an den Mac zur Aktivierung. iTunes hat mich dann auch ganz erfreut darauf hingewiesen, dass es das Telefon unlockt (ungelockt? Geunlockt? Ungelocked?) hat und kam danach in dem Wizard nicht mehr weiter (Klick ich Continue, passiert nichts sichtbares). Einmal Kabel ab- und wieder anstöpseln half da. Dann durfte ich das Telebimm registrieren und einrichten. Meine Idee, das 3GS aus dem Backup vom iPhone 4 zu befüllen, scheiterte daran, dass das 3GS noch auf iOS 4.2.1 war, und das Backup vom neueren 4.3.3 sich nicht einspielen lassen wollte. Das Problem kannte ich schon vom letzten Austausch-iPad. Dann habe ich das 3GS als neues Gerät aufgesetzt, keine Medien oder Apps eingespielt, und iTunes nach dem Software-Update suchen lassen. Runde 10 Minuten später war das eingetroffen und ich hab iTunes das Update machen lassen. Als das durch war, kam ich auf die blöde Idee, iTunes einen Restore machen zu lassen, womit das OS gleich nochmal eingespielt wurde. Danach hat iTunes mich aber immerhin gefragt, von welchem Backup ich das Gerät aufsetzen will und ich konnte endlich das 4er-iPhone als Quelle auswählen. Dummerweise waren Medien und Apps zusammen mehr als die 8 GB, die das 3GS fassen kann, so dass ich erstmal großzügig durch dieApp-Liste gehen musste, um nicht dringend benötigte Apps nicht zu installieren. Auch bei den Videos war ich kleinzügig. Nach einer (gefühlten) halben Stunde war das Setup durch, und ich konnte endlich mit dem 3GS rumspielen. Die Lahmheit des 3G, die der Grund für die Investition war, weist das 3GS zum Glück nicht mehr auf, sogar die offizielle Twitter-App ist damit nutzbar. Außerdem kann man beim 3GS im Gegensatz zum 3G die Prozentangabe für den Akkustand aktivieren, was als Feature für iPhone OS 3 ursprünglich angekündigt worden war, dann aber nicht für die 3G-Geräte freigeschaltet wurde. Wie auch immer, finde ich das 3GS angenehm schnell nutzbar (auch wenn das iPhone 4 immer noch ein Stück schneller ist), und wenn die Gerüchte stimmen, verträgt die Hardware auch die kommende Software iOS 5 immer noch ganz gut. Aber das Update ist erst für Herbst angekündigt.

Jetzt habe ich doch glatt vergessen, mein Lieblingsfeature an iOS 4 zu würdigen, was ich erst auf dem 3GS erreichen kann: Rotation-Lock. Technisch sollte das auf nem 3G auch schon möglich gewesen sein, aber nachdem da Multitasking nicht möglich war, gab es die UI auch nicht, mit der man die Dreh-Sperre hätte aktivieren können. Das habe ich gerade auf dem 3GS nachgeholt. Kein versehentlicher Lanscape-Modus mehr. Yay!

Shunt-OP Jahrestag

Heute jährt sich mal wieder die Shunt-OP, die mich 2007 ohne große Vorwarnung heimgesucht hat. Nun hat mich im vergangenen Jahr das Auge mehr beschäftigt, so dass mir der Shunt bzw. der Kopf weniger aufgefallen ist. Seit Mitte Mai fallen mir zwar immer wieder Wortfindungsprobleme auf, aber die dürften eher vom reduzierten Kreislauf (ich hasse Beta-Blocker) stammen als von neuronalen Ausfällen. Das heißt, dass mir ein Vorwarn-Symptom von der OP 2007 jetzt fehlt. Auf der anderen Seite hoffe ich darauf, dass der Shunt auch wieder 15 Jahre hält, wie sein Vorgänger. Frühestens in 11 Jahren dürfte der also ausfallen. Wenn überhaupt.

Und dann kann ich mir heute das 3G-iPhone mal mit nem 3GS ersetzen. Hab ich schon seit einigen Wochen auf dem Plan.

Verfassungsbruch, permanent

Darüber, dass am Donnerstag die Frist abläuft, die das Bundesverfassungsgericht dem Gesetzgeber gesetzt hatte, um ein neues Wahlgesetz zu beschließen, habe ich mich im Podcast schon einige Male aufgeregt (aber noch nicht in schriftlich). Das sei hiermit geschehen. Was ich nicht wusste: Das ach-so-ehrenwerte Parlament ignoriert noch länger ein weiteres Urteil, bei dem es darum ging, dass Aufgaben innerhalb der Bundestagsfraktionen neben den ohnehin schon üppigen Diäten noch zusätzlich vergütet werden. Die Verfassungsrichter waren in einem Urteil aus dem Jahr 2000 der Meinung, dass nur die Fraktionsvorsitzenden eine zusätzliche Bezahlung erhalten dürfen, haben aber wohl keine konkrete Frist gesetzt, bis zu der sich die Bundestagsfraktionen an den Richterspruch zu halten hätten. Damit haben wir dann schon den dritten Fall, wo ein BVerfG-Urteil bestenfalls am Rande beachtet wurde, beziehungsweise in diesem Fall gar nicht. Der letzte Fall war das Urteil zum Hartz IV-Satz, der nicht nur für Kinder gar nicht ermittelt wurde (wurde er meines Wissens auch nach dem Urteil nicht), wo das Gesetz erst auf den letzten Drücker im Bundestag beschlossen wurde, dann aber vom Bundesrat nicht einfach abgenickt wurde (klar, mit den Länderchefs reden wäre ja auch kompliziert gewesen). Der neueste Fall ist das Wahlrecht, was nach dem Urteil bis zum 30.6. hätte geändert werden müssen, um zu verhindern, dass es negatives Stimmengewicht gibt. Das haben sowohl große Koalition als auch schwarz-geld schlichtweg ausgesessen, so dass zum Termin noch nicht einmal ein Gesetzentwurf im Bundestag liegt. Ob die angekündigte Einigung dem Urteil entspricht, wage ich nicht zu vermuten. Mindestens deren Beschlusstermin wird dem Urteil aber nicht genügen, der Entwurf soll erst irgendwann nach der Sommerpause beraten und beschlossen werden. Jetzt lese ich, dass die Abgeordneten noch ein weiteres Urteil ignorieren, was bei mir die Frage aufwirft, ob dem BVerfG nicht besser Sanktionsmittel zustehen sollten, womit die Richter Verfassungsbrecher wie die amtierende Regierung bestrafen könnte. Offensichtlich besteht da ein Bedarf.

Ausstiegspartei

Die Grünen haben am Wochenende per Parteitag beschlossen, dass die Partei sich offiziell dem Gesetzentwurf der Regierung anschließen will, im Jahr 2022 die letzten Atomkraftwerke abzuschalten. Damit wurde die frühere Forderung der Grünen begraben, einen Atomausstieg bis 2017 anzustreben. Außerdem eröffnet das Gesetz von Schwarz-Gelb die Möglichkeit, aus dem Ausstieg nochmal auszusteigen. Von den 17 Kraftwerken in Deutschland sollen die ältesten sieben und Krümmel abgeschaltet bleiben, in den Jahren 2015, 2017 und 2019 je ein weiteres Kraftwerk vom Netz gehen (hiergegen haben AKW-Betreiber bereits Klagen angedroht), und in den Jahren 2021 und 2022 je drei AKW abgeschaltet werden. Was mir an dem Konzept unangenehm auffällt: Was hindert eine zukünftige Regierung, im Jahr 2020 die dann noch laufenden sechs AKW länger laufen zu lassen? *) Und wo kommt der Strom her, den die sechs Kraftwerke nach der Abschaltung ihrer Stromerzeugung noch für eine geraume Weile benötigen werden? Für eine Partei, zu deren Gründungsforderungen der Ausstieg aus der Atomkraft gehört, hätte ich erwartet, dass die genau diese Fragen der Regierung stellen und erst dann dem Ausstiegsgesetz zustimmen, wenn sie befriedigende Antworten erhalten haben.

*) Die Antwort, die sich die Grünen darauf selbst geben: Nachdem vier Parteien für den Ausstieg seien, werde sich wohl niemand trauen, nochmal aus dem Atomausstieg auszusteigen. Nachdem die Energiekonzerne damit jede Menge Geld einnehmen dürften, habe ich Dreifel daran, dass eine Regierung sich nicht durch entsprechende (Steuer)Zahlungen überzeugen ließe. Immerhin hat Merkel auch schon mal den Ausstieg begraben, nur um ihn ein halbes Jahr später wieder auszugraben.

ComPod #270: Steuerücht, Teil 3

Tech, Mafia, Space. Mit iRüchten und mehr.

Im dritten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit den Meldungen aus der Technik-Ecke. Mit dabei: FF-WebGLoch, MAfia (Verlage gegen GEMATube, FeVerlage, GEplapper, Blindbesserung, Verklage, UStrikes), ePApp Linux,US-Mailfilter, Fefe dazu, Anonykrieg, Fanboi (Nitro Web.app, Schwarz Air, TCGrade, i5rücht, Kein Samblick, i5rücht2, Lodnate, 10.6.8), Segack, Neu.tld, Niedonym, Space (ATV-2 abgedockt, STS-135: TCDT), Dropboffen, FF5. Für Musik sorgt dabei Ashelyn Summers mit dem Titel 'Willful Amnesia (Instrumental)'.

Länge: 46:58, 43,0 MB.

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ComPod #270: Steuerücht, Teil 2

Politik. Teil zwei von zwei. Mit Regierung, Verfassungsbruch, Zensur und mehr.

Im zweiten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei: BR vertagt Banken-Abgabe, Regierung (Bundeswanzheimnis, Griecheinigung, GKV-Bullshit, Steuerrösler, Schünitik, Klimärger, Brüllklappe, Einthemenpartei einthemt wieder, weniger Wachstum, Merkelsenkung, Schnellsenke, SLS hofft, Steuer unkonkret), Transsilvana Rereaktion, Forschilvana, Schulliforder, Verfassungsbruch (BVerfG kritisiert, CZU-Alleinbruch), Spasskarten, Schnüffelzei, NATO-Bummben, Zensur (F-Ausweitung, .au und .uk freiwillig), Tuneshaft, FBIebstahl. Für Musik sorgt dabei Saltatio Mortis mit dem Titel 'Eulenspiegel'.

Länge: 47:29, 43,5 MB.

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ComPod #270: Steuerücht, Teil 1

Politik. Teil eins von zwei. Mit Japan, Rest-Atom, Terror und mehr.

Im ersten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei: Japan (Dekontaminasser, japanischer Tee in Frankreich, IAEA-Standards, Dekonstopp, Monju-Brüter, IAEA-Check, USA-Regeln, Uncheck, Dekontut, R4-Glück, R3-Temperaplus), Rest-Atom (Stromnetz-Einigung, Grünarsche, Kraft-Änderungen, Aus bleibt aus, Kaltrösler, Länderkosten, Calhoun säuft ab, Özdemir realitätsfern, Tritin auch, Grünitik, Klagedrohung, Röttganker, BDI pisst, echt grün, RWE klagt gegen Steuer), Terror (BKAtombummbe, DummPolG, Kringsheimnis, Keinschlag, VDSPD, BaWüDS, EUDS). Für Musik sorgt dabei Crystal Kovach mit dem Titel 'Goodbye'.

Länge: 50:41 , 46,5 MB.

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Forschilvana

Dann war da die Politikerin, die vor einer Wahl dadurch auffiel, dass sie besonders selten im Parlament anwesend war, mit dem Slogan 'Leistung muss sich wieder lohnen' und einem Doktortitel plakatiert wurde. Als dann öffentlich wurde, dass deren Dissertation eine große Anzahl nicht gekennzeichneter Zitate (Raubmordkopien?) enthielt, hat ihr die Uni den Doktor wieder abgenommen. Dagegen will die Politikerin juristisch vorgehen, weil doch schon ewig bekannt gewesen sei, dass sie zu faul zum selbst schreiben sei, und sie also den Titel, den sie nie hätte erhalten dürfen auch nicht wieder abgenommen bekommen dürfen. So weit, so dreist. Aber es geht noch dreister: Die Politikerin, Transsilvana Koch-Mehrin, wird nun im EU-Parlament auch noch Forschungspolitikerin, weil sie dafür ja so qualifiziert wäre. Oder so. Dabei ersetzt sie Jorgo Chatzimarkakis, dessen Dissertation auch gerade wegen Kopierverdacht untersucht wird. Die überführte Plagiatorin ersetzt also den mutmaßlichen Plagiator als Forschungspolitikerin. Da sag noch jemand, Politik sei logisch.

Steuersenke

Wie es aussieht, tut Merkel Rösler und dessen Pfeifen einen Gefallen und denkt laut über eine Steuersenkung nach. Auf den ersten Blick dachte ich, es ginge bestimmt um Wahlkrampf, also eine Steuersenke pünktlich so, dass die Wähler sich positiv an die Regier erinnern. Inzwischen ist mir aber auch schon eine Meldung begegnet, dass die Steuersenke demnächst käme. Nachdem die FDP ja auch nach ihrem Führungswechsel immer noch nur ein einziges Thema in die Öffentlichkeit packt (Steuersenkungen), wirft das die Frage auf, was die Union wohl als Gegenleistung für die Werbung haben will. Mein Verdacht: Die CZU könnte verlangen, dass SLS ihre Meinung zur verdachtsunabhängigen Vorradsmindestspeicherung aufgeben sollte. Ich glaube nicht, dass in der FDP genügend Bürgerrechtler sitzen, um die Partei dann am Umfallen zu hindern, und SLS traue ich zu, im Zweifelsfall mal wieder von ihrem Ministerposten zurückzutreten, anstatt die Vollüberwachung des Volkes abzunicken. Aber vielleicht (hoffentlich) interpretiere ich die Meldungen falsch, und Merkel hat Rösler wirklich nur den Wahlkrampf versprochen.

Verdummer

Zeitungsverlage sind ja sooooooo modern. Und die einzigste[tm] Informationsquelle auf der ganzen Welt. Oder so ähnlich. Einige Verleger haben schon seit inzwischen 1,5 Jahren gegen die Idee und später den Fakt einer Tagesschau-App gepöbelt. Jetzt wollen sie noch eine Stufe weiter gehen und gegen die App klagen, mit der nur die Inhalte der Tagesschau-Webseite leichter nutzbar für Mobilgeräte aufbereitet werden. Darüber, was sich die Papiervollschreiber erhoffen, kann ich nur mutmaßen. Denn selbst wenn der ARD verboten würde, ihre Inhalte in Form einer plattformspezifischen Anwendung zugänglich zu machen, hieße das noch immer nicht, dass auch nur eine einzige Person mehr Geld für vergleichbare Informationen der Zeitungsverlage ausgeben wollte. Mal ganz davon abgesehen, dass die App ohne eigene Rechnung kommt (GEZbühren muss ja ohnehin faste jeder abdrücken), während die Verlage für ihre Informationen separat bezahlt werden wollen. Mein Interesse daran, den rückwärtsgewanndten Verlegern auch nur Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, ist jedenfalls seit der Meldung auf null gesunken. Fürs Protokoll, es geht um diese Verlage

Zu den Klägern gehören außer der WAZ Mediengruppe, deren Geschäftsführer Nienhaus ist, nach dessen Aussage auch der Axel Springer Verlag (Welt, Bild), die Süddeutsche Zeitung, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Medienholding Nord, die Verlage M. DuMont Schauberg und Lensing-Wolff sowie die Rheinische Post.

(Quelle, via)

VDSPD

Falls noch irgend jemand gedacht haben sollte, die SPD sei auch nur entfernt wählbar: Deren stellvertretende Fraktionsvorsitzende hat nach Merkel gejammert, und dringendst nach eine Vorratsdatenspeicherung verlangt. Der Vorschlag der Justiz-SLS, Telefon- und andere Verbindungsdaten nur bei Verdacht zu speichern, ist der SPD offiziell zu wenig. Denn die EU-Richtlinie verlangt ja nach mindestens sechs Monaten Speicherung. Deswegen empfiehlt die SPD eine dreimonatige Vorratsspeicherung.

Auch als kleiner Koalitionspartner in Baden-Württemberg verlangt der SPD-Innenminister nach einer neuen Vorratsdatenspeicherung. Aber, hey, die Grünen, die da großer Partner sind, werden bestümmpt eine neue Vorratsverdächtigung verhindern. Nicht.

Vollverdächtigung

Warum nur überrascht es mich nicht, dass die Polizei mal wieder Vollüberwachung betrieben hat? Dieses Mal ging es um Dresden, wo sowohl Neonazis als auch Gegendemonstranten ihre Meinungen äußern wollten. Die Polizei hat mit Angriffen auf Polizisten begründet, warum sie von allen in der Stadt gewesenen Mobiltelefonen die Besitzer wissen wollten. Und wie völlig unterraschend ist es erst, dass die so erlangten Bewegungsprofile dann gleich noch bei völlig anderen Verfahren genutzt wurden? Wie sagte doch einer der Sachverständigen vorm BVerfG im Verfahren gegen die verdachtsunabhängige (Mindest-) Vorratsdatenspeicherung? "Wo ein Trog ist, sammeln sich die Schweine" (oder so ähnlich). Darüber, wie die verdachtsunabhängige Vollerfassung aller Anwesenden juristisch zu bewerten ist, sind sich Udo Vetter und Thomas Stadler einig. Aber Auswirkungen auf die Verantwortlichen Siedens nicht mal ein höchstrichterliches Urteil haben, wenn es in einigen Jahren gefällt werden sollte.

Garstedt/Norderstedt

Das Wochenende habe ich (trotz Regen) mal wieder auf nem Markt verbracht. Dieses Mal waren die Leute von Fogelvrei in Nordersted, oder wie ich es wegen der U-Bahn-Haltestelle nenne: Garstedt. Da war der Park extra umzäunt und innen von Mittelalter-Heerlagern und Marktständen bevölkert. Letztes Jahr waren die Fogelvreien eine Woche früher am Platz, was für mich bedeutete, dass ich nach der Krankenhaus-Entlassung (und einem gewissen Podcast) hatte ich einfach Hunger und bin da spontan hingefahren. An Regenwetter an dem Wochenende kann ich mich nun gar nicht erinnern, aber ich habe inzwischen schon festgestellt, dass ich mich von dem Wochenende ohnehin nicht an viel erinnere.

In jedem Fall war das Wetter am Wochenende nicht trocken oder gar ernsthaft sonnig. Am Samstag waren die Regenfälle immerhin nur relativ kurze Schauer, aber am Sonntag kam eine fiese, große Regenfront rübergeschwappt und hat praktisch alle Outdoor-Aktivitäten ertränkt. Dummerweise ist der ganze Makrt eine große Outdoor-Aktivität. Trotzdem gab es wieder genug Gelegenheiten, Menschen wiedertzusehen, oder genauer: wieder gesehen zu werden, denn letztes Jahr habe ich ja nicht so viel gesehen. Und auch aus Ahrensburg kamen mir einige Leute noch bekannt vor.

Meine Augen haben sich freundlicherweise dazu überreden lassen, ihre nervige Haut-Irritation wieder abzulegen, aber dadurch, dass ich ohne Mütze rumlaufen wollte, war mein linkes Auge mehrheitlich zu (da schleiert's mir sonst zu sehr). Und bei dem fiesen Regenwetter am Sonntag hat sich dann noch zu viel Wasser auf meienr Brille eingefunden, so dass ich dann auch auf dem rechten Auge nicht mehr viel gesehen habe.

In den nächsten Wochen stehen dann an: Mal wieder Harleys am nächsten Wochenende (sonst hätte ich nichts vorgehabt, und letztes Jahr fand da in Bahrenfeld das MPS statt. Ach ja, älter werd ich in der Zeit auch noch), und eine Woche später das MPS Bahrenfeld, für das ich mir schon die Bühnenpläne und für Rapalje eine Wunschliste gebastelt habe.

ComPod #269: Nixtor Transsilvana, Teil 3

Tech, Mafia, Space. Mit LHCiel und mehr.

Im dritten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit den Meldungen aus der Technik-Ecke. Mit dabei: Space (Magnet-Blasen, SpacePhones, STS-135: Tanktest), Fanboi (Apple will mitlodsen, Airdaterücht, iNamensrecht, Nuancerücht, Resafari, i5ne-Gerücht, Nokiatent, Un4lock, Hardwarte), DZero bestätigt nicht, IWF-Attacke, FefIWF, Lochfa, Lodweiterklage, LHCiel erreicht, Garminavigon, Kino.to-Abmahnung, Augdate. Für Musik sorgt dabei Ashelyn Summers mit dem Titel 'Willful Amnesia'.

Länge: 49:17, 45,2 MB.

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