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Telekünd

Als vor 1,5 Jahren die Telekom mit der Internet-Drossel unterwegs war in den Medien hieß es noch bei jeder unpassenden Gelegenheit, dass davon ja nur neue Verträge betroffen wären, Bestandskunden müssten sich keine Sorgen machen. Wenn die Drossel nicht in der Zwischenzeit verboten worden wäre, würde sich genau das als Lüge herausstellen, denn der rosa T-Konzern kündigt gerade fleißig Verträge, um Kunden von dem blöden, funktionierenden Telefonnetz in das tolle, häufiger komplett ausfallende VoIP-Netz zu bringen. Die offizielle Begründung dafür ist zweigeteilt: Einerseits würde die Technik für die klassischen Anschlüsse wohl nicht mehr hergestellt (komisch, von gigantischen Kündigungswellen in anderen Ländern habe ich nichts gehört), und dann hätte die T ja für Vectoring versprochen, das auch großräumig einzusetzen.

Meine Kristallkugel meint dazu, dass die T wahrscheinlich einfach Unmengen an Geräten für den Vectoring-Quatsch gekauft hat (den übrigens niemand braucht, der mit ernsthaften Glasfaser-Anbindungen arbeitet, und der vermutlich ebenso schnell vom Markt wieder verschwindet) und jetzt nachträglich eine Rechtfertigung dafür braucht. Da sind Ausreden über nicht mehr verfügbare Telefonie-Hardware und irgendwelche regulatorischen Anforderungen gern genommen. Oh, und wenn ich das richtig im Hinterkopf habe, darf die Firma, die zuerst Vectoring an einer Stelle einsetzt alle Leitungen danach bestimmen. Wenn das das T nicht noch mehr motiviert...

Eine Woche BigPhone

Apropos iPhone 6: Das habe ich inzwischen ja auch schon eine Woche, da kann ich mal ein paar Eindrücke festhalten. 

Ja, es ist größer als das 5, aber nein, das fällt die meiste Zeit nicht auf. Ein Teil davon dürfte daran liegen, dass ich in den letzten Jahren nur sehr selten ein iPhone ohne Hülle (früher: OtterBox, zuletzt: Lifeproof Fre) genutzt habe. Ein anderer Teil dürfte daran liegen, dass Apple das Gerät nochmal verschlankt hat im Vergleich zu den letzten beiden Generationen, und durch die Rundungen am Rand ein geschmeidigeres Griffgefühl produziert. Da habe ich nur die Befürchtung, dass mir das Gerät mal irgendwann aus der Hand schwuppt. Apropos: Runtergefallen ist es mir auch schon ein paar Mal, auch mal gänzlich ohne Umhüllung, da hatte ich aber im Büro Teppichboden, dem Gerät ist kein erkennbarer Schaden zugestoßen. 

Dass das 6 schnelelr als das 5S sein soll, habe ich bisher nicht akut bemerkt. Vermutlich hat das damit zu tun, dass im 5S auch mit iOS 8 noch genug Luft drin ist, dass ich da nicht in echte CPU-Auslastungen reingelaufen bin. Letztes Jahr sah das zwischen 5 und 5S noch anders aus.

Die Akkulaufzeit hatte ich ja vorher schon im Blick (Stickwort: Mein Akkufresser-Problem beim 5S), und da hatte ich schon das Gefühl, dass iOS 8 bereits entscheidend geholfen hat. Bekanntlich beendet das OS Apps, die zu viel CPU verbraten, was in meinem Fall einen versteckten CPU-Fresser aufgedeckt hat, indem mein Podcast-Player iCatcher manchmal einfach so beendet wird. Das war, wie gesagt, alles auf dem 5S bereits zu sehen, insofern überrascht es wenig, dass das iPhone 6 da gut weitermacht. In der Woche habe ich bewusst das iPhone nur zuhause an den Strom gelassen, und am Ende mit bummelig 12 Stunden Nutzung immer im Bereich von 30% aufwärts an Akku übrig, wenn ich es Abends wieder an den Strom gelassen habe.

Ich weiß nicht, ob das Zufall, fehlende Hülle oder wirklich eine Verbesserung ist, aber ich habe das Gefühl, dass der Fingerabdrucksensor im 6 besser geworden ist. Die Anzahl Fehlversuche ist deutlich geringer als beim 5S mit Hülle. Ansonsten wäre noch das ebenfalls ohne Hülle brillantere Display zu loben, was zwar die gleiche Pixeldichte hat, wie seit dem iPhone 4, aber nach mehr Farben aussieht. Zur verbesserten Kamera ist mir nicht ein derart großer Unterschied aufgefallen, aber das könnte daran liegen, dass ich die Kameras selten in Extremsituationen (dunkel, ohne Blitz) nutze.

Insgesamt wirkt das iPhone 6 wie ein würdiger Nachfolger der iPhone-Reihe. Das größere Display dürfte allerdings in Taschen wieder mehr Probleme machen, ich habe dank meiner großen ledernen Umhängetasche da kein Problem. Und, nein, ich hatte mir kein größeres Display gewünscht, aber angeblich will der Markt das wohl.

Bentgategate

Medienmacher sind Herdentiere. Das hat sich gerade erst wieder gezeigt, als Anfang der Woche ein Bericht im Netz aufschlug, dass ein Mensch sein frisch gekauftes 6+-iOhone nen ganzen Tag in der Hosentashe plattgesessen hätte, und das Gerät danach verbogen gewesen wäre. Erst sprangen irgend welche selbsternannten Experten auf, die gezeigt haben, wie einfach es angeblich möglich wäre, ein iPhone zu verbiegen, dann kamen das ungenau wiedergekäut, dann kam die Konkurrenz und verwies darauf, dass ihre (mehrheitlich aus Plastik bestehenden) Geräte sich nicht verbiegen würden, und dann kam am Mittwoch Abend mit dem kaputten iOS-Update noch Pech zum Unglück, so dass am Donnerstag Apple wohl ein paar Journalisten eingeladen hat, und mit Informationen versorgt hat.

Erstmal hat Apple etwas getan, was die Firma zuletzt vor vier Jahren getan hat. Damals gab es ja das Antennagate, wo bekanntlich kein iPhone 4 jemals mehr irgend einen Empfang hatte, wenn man es angefasst hat (um mal die Übertreibung von damals zu übertreiben). Und zwar hat Apple Journalisten Einblicke in ihre Testlabors gewährt. Dieses Mal nicht in den Mobilfunk-Test, sondern einen Hardware-Folter-Test. Bilder gibt es unter anderem bei The Verge. Und dann hat Apple auch mal das Ausmaß des gigantischen Verbiege-Problems in Zahlen ausgedrückt: Konkret hätten sich also neun Personen gemeldet, die so einen Fehler bei ihrem neu gekauften Gerät hätten. NAchdem Apple nach eigenen Angaben am letzten Wochenende 10 Millionen Geräte verkauft hat, ist das doch eine extrem übersichtliche Anzahl Kunden, und ein Mediengebrüll, was so gar nicht zu der Dimension passt. Selbst, wenn man annimmt, dass für jeden Kunden, der sich bei Apple gemeldet hat, noch zwei weitere Betroffene vorhanden wären, wäre die Zahl von 27 Betroffenen immer noch deutlich überschaubar.

Aber nachdem alle Medien immer alles übertreiben (getreu der Regel von Alle Verallgemeinerungen sind immer völlig falsch) dürfen wir also festhalten: Alle Medien lügen immer komplett.

ComPod #450: Biiig Surprise, Teil 3

Tech, Mafia. Mit der Überraschung, dem 8.0.1-Debakel, TMA-14M und mehr.

Im dritten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit den Meldungen aus der Technik-Ecke. Mit dabei: 

  • Fanboi
    • CDNdate
    • Überraschung
    • 10 Mio
    • 12Airüchte
    • 8.0.1rücht
    • 8.0.1
    • Kuorrekt
  • Gunzwang
  • DHLoch
  • Space
    • Dragonflug
    • Maven
    • Indiars
    • TMA-14M
  • ShellSchock
  • Am Ende

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'Say Something'.

Länge: 46:21, 42,5 MB.

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ComPod #450: Biiig Surprise, Teil 2

Politik. Teil zwei von zwei. Mit Regierung, Wirtschaft und mehr.

Im zweiten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei: 

  • Regierung
    • Asylschaffung
    • Grüsyl
    • Heiztik
    • Brückengeld
    • CSttacke
    • Mautschränkung
    • IMKongingent
    • Seehinder
    • TTIPD
    • Marinschrauber
    • Mermahn
    • Doofnet
    • Mietbremsig
    • Klimshytt
    • Waffport
    • Miliganda
  • Wirtschaft
    • EUnvestition
    • Finanzpanicht
    • BDInvest
    • Merblock
    • Fitschanklage
    • O -30
    • Mindestaxi

Für Musik sorgt dabei Shannon Hurley mit dem Titel 'You With Me'.

Länge: 43:12, 43,0 MB.

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ComPod #450: Biiig Surprise, Teil 1

Politik. Teil eins von zwei. Mit Terror, Schnüffelei und mehr.

Im ersten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei: 

  • Terror
    • Frangriff
    • Maasdacht
    • Gartenspreng
    • Ausbullshit
    • Funkzellnichts
    • USolution
    • BerlIS
    • Moscheebachtung
    • Zensierfolger
    • USyrgriff
    • Sygründung
    • Austraschießung
    • Syrshit
    • Islaas
  • Schnüffel
    • Stellarmittlung
    • Wienonage
    • Reheim
    • Datenknebel
    • UStinkig
    • Geheimfrage
    • BNlügnung
  • Schottlergebnis
  • Unrussaktion
  • Bundeshang
  • Ethizest
  • Brunsleck

Für Musik sorgt dabei Allison Crowe mit dem Titel 'Sea of a Million Faces'.

Länge: 52:03, 47,7 MB.

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NFragA

Eine Meldung, die eigentlich lustig wäre, wenn sie nicht ernst gemeint wäre: Der Untersuchungsausschuss des Bundestages, in dem die Schnüffelei durch unter anderem die US-Geheimdienste untersuchen soll, bekommt nur dann und nur die Unterlagen, die die US-Regierung freigibt. Und natürlich alle Geheimnisse geschwärzt.

Ich stell mir das jetzt mal auf den Alltag der Polizei übersetzt vor: Da gibt es deutliche Hinweise, dass eine Bande regelmäßig in Wohnungen einbricht, was dadurch rausgekommen ist, dass ein Helfer von denen Gewissensbisse bekommt und Beweise bei Journalisten abliefert, die die veröffentlichen. Wenn dann die Polizei anfängt zu ermitteln, fragt der Innenminister erstmal bei den Einbrechern, ob die das denn okay finden, wenn Beweise für ihre Einbrüche der Polizei gegeben werden dürften. Und ne Hausdurchsuchung gibt es auch nicht, weil das ja die Zusammenarbeit von Polizei und Bande stören könnte. Zwischendurch hat sich ein Pressesprecher der Polizei schon mal vor die Öffentlichkeit begeben und verkündet, die Vorwürfe der vermeintlichen Einbrüche seien "vom Tisch", das habe ihm die Einbrecherbande schriftlich versichert. Oh, und der Polizeichef hat verkündet, dass er das total verständlich fände, nachdem bekannt wird, dass der Innenminister erstmal bei den Einbrechern anfragt, ob denen denn genehm wäre, dass die Polizei Beweise erhalten könne.

Komsich, irgendwas sagt mir, dass niemand Verständnis dafür hätte, wenn dann nach länglichem Nichtstun die Polizei verkündet, dass sie ohne Beweise leider keine Erkenntnisse über Einbrüche hätte. Oh, und das Nichtstun des Generalbundesrange hab ich noch gar nicht erwähnt, das kommt da ja auch noch dazu.

Oder anders ausgedrückt: Are you fucking kidding me?!?

Totsparitik

Bekanntlich verlangen die Regierungen Merkel schon seit Jahren, dass die Staaten in der EU gefälligst ihre Ausgaben massiv zu senken hätten, weil sie nur so ein Wirtschaftswachstum erreichen könnten. Ebenso bekanntlich meinen viele Ökonomen, dass es eine denkbar bescheuerte Idee ist, aus einer Krise durch 'Sparen' rauskommen zu wollen als Staat. Denn ein wesentlicher Teil des Wirtschaftswachstums hängt direkt oder indirekt davon ab, dass die Staaten Geld in die Wirtschaft bringen. Ohne Staatsausgaben kollabiert die Wirtschaft irgendwann, und es ist nur noch die Frage, wie lange die Wirtschaft und das Ausland genug Geld in Bewegung halten können, bis der Punkt erreicht ist.

Das ignoriert Merkel aber alles völlig, wenn sie verlangt, die Staaten sollen gefälligst 'sparen'. Zuletzt hat sie sich ja das Recht herausgenommen, dem französischen Ministerpräsidenten vorzuwerfen, dass dessen Staat noch Geld ausgibt. Das ginge ja Gar Nicht. Und die Staatsschulden seien ja Viel Zu Hoch (das hat wohl was damit zu tun, dass Frankreich auch beim Banken-Crash so viel Geld in die Banken reingeblasen hat, dass ein riesiges zusätzliches Loch im Budget entstanden ist. Aber sowas sieht Merkel ja nicht). Nun ist sogar dem BDI aufgefallen, dass die Folge von weniger Ausgeben des Staates sind, dass die Industrie weniger einnimmt. Und in der Folge auch weniger ausgibt, was woanders wieder die Einnahmen reduziert. Die Inflationsrate in Euronien ist ja nicht zufällig in letzter Zeit gefährlich nah an die Nullinie gerückt. Und so langsam gehen auch der EZB die Mittel aus, um Geld von Konten in die Wirtschaft zu bringen.

Ob es wohl helfen würde, wenn die Wirtschaftsvertreter mal kollektiv vor Merkels Haustür protesteren würden? Auf Lobbyisten hört sie ja vielleicht eher noch.

Schnüffelmittlung

Der Generalbundesnichtsnutz hat ja immer noch keine Kenntnis genommen von der großräumigen Überwachung, die NSA, GCHQ und BND in Deutschland veranstalten. Dass nicht jede Staatsanwaltschaft so schwer von Begriff ist, beweist gerade die in Köln. Dort wurde der Bericht des ehemaligen Nachrichtenmagazins über die TreasureMap-Daten zur Kenntnis genommen und es gibt dann mal ein Ermittlungsverfahren. Ob dabei viel rauskommen wird, wage ich zwar zu bedreifeln, aber das breitarschige Nichtstun des Generalbundesanwalts geht mir nur noch auf den Zeiger. Der tut ja nicht mal so, als würde er noch irgendwas mitbekommen.

Six-Fix

Ams Samstag gab es eine 'Kleine' Überraschung, als ich im AEZ zum Apple-Store kam. Da gab es eine kleine Schlange für reservierte iPhones, und ein Store-Angestellter hat mir verraten, dass man wieder reservieren könne, wenn man nicht die Store-App, sondern einen vollwertigen Safari-Browser nehmen würde. Dann hab ich mir einen der Macs geschnappt, und nachdem es so aussah, als gäbe es direkt im Store noch iPhone 6 in schwarz mit 64GB oder 128 GB, habe ich mich bei der Reservierung angemeldet. Da gab es dann aber nur noch die winzige Speichergroße 16GB von den 'kleinen' iPhones. Aber im Jungfernstieg waren noch 64 und 128 zur Auswahl, und so habe ich spontan beschlossen, dass ich mir ruhig was gönnen darf, und ein schwarzes ("Space Gray") iPhone 6 der Speichergröße 128 GB reserviert. Einen Ausflug zum Geldautomaten später war ich schon unterwegs zum Jungfernstieg.

Da gab es auch eine Schlange, aber die war von Absperrungen schon kanalisiert. Bevor ich mich anstellen wollte, hab ich aber kurz im Laden gefragt, ob die Reservierung jetzt sinnvoll war. War sie, meinte der Appleianer, und so hab ich mich draußen angestellt. Da war ich erst verwirrt, weil ein weiterer Aplleianer gerade irgendwas mit einer Gruppe Leute geklärt hatte, die er dann an das eigentliche Ende der Schlange weitergeführt hat. Wie sich später herausgestellt hat, hat er Leuten dabei geholten, ihre Reservierungen noch hinzubekommen. Irgendwann gab es eine Ansage, dass jetzt nur noch 16GB-Modelle in Silber und Schwarz da wären, aber ich bin einfach weiter dageblieben. Nach einer halben Stunde kam ein Store-Angestellter und hat mich zusammen mit zwei weiteren Leuten in den Store geholt. Der erste Mensch, ein Asiate, der offenbar kein deutsch sprach hatte dann das Problem, dass er seinen Namen in der Reservierung nicht wiederfand, und so hat er nach irgendwas gesucht, wo sein name draufstünde. Wir anderen zwei hatten da weniger Probleme, der Kollege wollte nur ein 16GB-Gerät, und meine Reservierung war eindeutig und im System vermerkt. Also weiter zur Kasse, wo ich auf Nachfrage gleich den AppleCare-Plus mit abgeschlossen habe, weil ich das schon seit dem iPhone 4 immer gemacht habe. Knapp 1000 Euro ärmer, bin ich dann breit grinsend noch kurz im Store rumgelaufen, bevor ich draußen noch ein paar tausend Schritte zurückgelegt habe.

Weiter geht die Geschichte dann, nachdem ich zuhause angekommen bin. Da habe ich erstmal das aktive 5S an den rechner gestöpselt, um ein aktuelles Backup zu bekommen (was erst im zweiten Anlauf geklappt hat), dann dem iPhone 5 seine Nano-SIM weggenommen und die dem 6 verpasst, bevor ich das 6 an den Rechner gestöpselt habe. Dann kamen die üblichen Abfragen, iTunes hat das Backup eingespielt, iPhone hat sich danach neugestartet. Dann hat es noch seine Einrichtungsfragen gestellt, inklusive TouchID (hab ich gleich eingerichtet), bevor ich wieder auf iTunes geschielt habe, was ja noch sämtliche Apps auf das Gerät spülen sollte. Es sah allerdings so aus, als wäre iTunes da nach der dritten App stehengeblieben. Weder in iTunes, noch auf dem iPhone war irgendwo Bewegung zu sehen (es scheint so zu sein, dass die Apps erst dann fertig auftacuehen, wenn irgendwas an Installation da fertig ist, vorher sieht man nichts). Dann hab ich irgendwann iTunes gekillt und neu gestartet. Das hat wieder nur wenige Apps aufs Gerät gespült, bevor wieder alles festgefressen aussah. Dann hab ich mal das USB-Kabel kurz rausgezogen und wieder eingesteckt. iTunes hat erst einen Moment gebraucht, bis es den Sync abgebrochen hatte, bevor es gemerkt hat, dass da ja ein iPhone gesynct werden könne. Und dann hat es ein längliches Erst-Backup gemacht, bei dem bummelig 30 GB an Plattenplatz von frei zu belegt gewandelt wurden. Danach hat iTunes mich damit geärgert, dass es erst bummelig 5100 Fotos auf das Gerät geschubst hat, bevor es sich bequemt hat, wieder mit Apps weiterzumachen. Die kamen dann immerhin alle an.

Nachdem iTunes eine sehr zufällige Reihenfolge genommen hat, weiß ich gar nicht, ob ich danach bei jeder App, die Pushmeldungen bringen kann, schonmal reingesehen habe. Die wichtigsten Apps (Ifttt und Boxcar) hab ich schon ausprobiert, Twitter geht auch.

Ersteindruck ist, dass das 6 schon größer ist, aber nicht extrem riesig, was unter anderem von der Rundung Richtung Geräterand unterstützt wird. Auffällig ist aber, dass Apps vergrößert dargestellt werden, die nicht schon an die neue Gerätegröße angepasst sind. Sieht komisch aus, stört aber nicht extrem. Wobei es schon nett wäre, wenn die App-Entwickler beizeiten auf der neuen Größe nativ laufende Apps bauen würden.

Zur Akku-Laufzeit habe ich die Hoffnung, dass iOS 8 insgesamt hilfreich ist, weil es einerseits CPU-Fresser beendet (womit die Nummer enden sollte, dass Akku in Wärme umgewandelt wird. Der versteckte Schuldige, den ich auf den 5S übrigens nie gefunden habe, wurde dadurch bereits geoutet: iCatcher hat Momente, wo er heftig CPU frisst. Wenn das OS das bemerkt, beendet es die App ziemlich hartnäckig. Das finde ich einerseits unpraktisch, weil ich da gehört habe, andererseits dürfte es ein Ansporn sein, die App CPU-freundlicher zu gestalten.)

ComPod #449: Lügenschutzwirkung, Teil 3

Tech, Mafia. Mit iOS8, NASAnkündigung, Urlaubsende und mehr.

Im dritten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit den Meldungen aus der Technik-Ecke. Mit dabei: 

  • Fanboi
    • LT8
    • Contober
    • Squarücht
    • VorMio
    • Preinstapp
    • U-move
    • Yosemeta
    • NFgrenzung
    • Extensehler
    • 10.9.5care
    • iOS 8
    • Oktobrücht
    • HealthKit
    • 10.9.5
    • Dataussage
  • Mafia
    • 200 pro
    • Lügenschutzwirkung
    • Flixstart
  • Space
    • NASAnkündigung
  • Neutrali-T
  • Am Ende

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'Wake Me Up'.

Länge: 50:15, 46,1 MB.

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ComPod #449: Lügenschutzwirkung, Teil 2

Politik. Teil zwei von zwei. Mit Regierung, Wirtschaft und mehr.

Im zweiten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei: 

  • Regierung
    • Nullfel
    • Dooftober
    • Hasselräum
    • Subvenble
    • NichtsfD
    • EU-Kommaut
    • Sanktieinfach
    • Lexdathy
  • Wirtschaft
    • Grieshit
    • Uberhebung

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'Kings & Queens'.

Länge: 46:57, 43,0 MB.

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ComPod #449: Lügenschutzwirkung, Teil 1

Politik. Teil eins von zwei. Mit Terror, Schnüffelei und mehr.

Im ersten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei: 

  • Terror
    • ISbot
    • Terrstralien
    • ISbot
    • Terrshit
    • Israweiger
    • ISkrieg
    • Selbstport
    • Appwarndienst
  • Schnüffel
    • Yadroh
    • Geheimgeheimwachung
    • T-Gang
    • T-fe
    • BSIstimmung
    • T-menti
    • Prowiegel
    • Neuseestätigung
  • Ukraffen
  • Minteiligung
  • Thügebnis
  • Brandengebnis
  • Drohnkraine

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit den Titeln 'Alibi' und 'Closer To The Edge'.

Länge: 49:00, 44,9 MB.

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iOS 8: Installation und erste Erfahrungen

Gestern Abend hat Apple das neueste Mobilbetriebssystem für iPhone, iPad und eine Generation Touch-iPod freigegeben. Nachdem ich in den letzten Jahren zunehmend mit der geringen Datenübertragungsrate zu kämpfen hatte, hatte ich mir eigentlich überlegt, dass ich mit dem Download warten würde. Insbesondere, da sich für heute Vormittag die Firma Kalorimeta angekündigt hatte, weil die Kaltwasserzähler ja mal ausgetauscht werden könnten (warum man so etwas nicht mit dem jährlichen Ablese-Termin kombinieren kann, ist mir völlig unklar). Die Idee war, dass ich in der Wartezeit auf den Download und die Installation von wenigstens einem Gerät warten könnte. Gestern Abend kam mir dann noch die verrückte Idee, dass ich ja auch einen lahmarschigen Download über Nacht mal laufen lassen könnte, und so habe ich das zweite 5S mal mit dem Download beauftragt, und war nur überrascht, als es dann den Download in 16 Minuten fertig haben wollte. Da hat wohl Apples CDN gut die Daten angebunden. 

Die Schätzung hat das Gerät auch ziemlich gut eingehalten, sich danach aber noch länglich mit dem Praparing for Update befasst. Zeit, die ich besser mit Schlaf verbracht hätte, ging so dafür drauf, dass ich alle paar Minuten auf den Fortschrittsbalken geschielt habe, wann der denn endlich mal voll wäre. Das war dann kurz nach 22 Uhr so weit, da hat das iPhone dann auch nochmal nachgefragt, ob es denn jetzt mal das Update installieren dürfte. Durfte es, hat sich dann noch eine Weile mit der Verifying befasst (wo vermutlich Apples Server genehmigen sollen, dass diese Betriebssystem-Version auf diesem Gerät erlaubt ist), bevor es in den (schwarzen) Apfel-Bildschirm mit winzigem Fortschrittsbalken runter gefahren ist. Da hat es sich dann ungefähr eine Viertelstunde Zeit gelassen, bevor es wieder gestartet ist, wieder den Apfel mit Fortschrittsbalken gebracht hat (früher war das mal die Phase, wo der Updater hinter sich aufgeräumt hat. Was jetzt da passiert, habe ich keine Ahnung). Und nochmal zehn Minuten später hat iPhone mit sehr niedriger Bildschirmhelligkeit (WARUM??) erste Spuren der Statusleiste gezeigt, bis es sich dann irgendwann bequemt hat, wieder auf mich zu reagieren. Dann gab es die üblichen Einrichtungsfragen (nochmal: WARUM??), ob ich Location-Dienste erlauben will, wie es mit iCloud-Anmeldung aussieht, und so weiter. Hab ich alles abgenickt, bis dann endlich der Homescreen erschien, ich Control Center öffnen und die Helligkeit hochdrehen konnte.

Dann hätte ich mich eigentlich umdrehen und einschlafen können, aber ein paar Minuten habe ich dann doch noch mit der neuen Standard-Tastatur rumgespielt, nach der groß beworbenen SwiftKey-Tastatur gesucht, die auch noch ausprobiert.

Heute früh hatte ich dann die Quittung in Form von zu wenig Schlaf, aber dafür konnte ich weiter mit dem iPhone rumspielen. Nachdem mir dann auch Berichte in den diversen Tech-Blogs in die Finger gefallen sind, was für Extension-Apps bereits verfügbar wären, habe ich mir die Today-Sicht erweitert. Mit dabei (erstmal): Wetterbericht mit WeatherPro, Großwetter mit WetterAlarm, und Sonnenauf- und Untergangszeiten dank einer App Sky Guide, die ich vorher nicht kannte, und vorhin im WLAN eines Obstladens geladen habe.

Soweit die Spielereien. Kommen wir mal zu den verbesserungswürdigen Teilen. Die SwiftKey-Tastatur wirkt gerne mal reichlich verwirrt, und ich vermisse inzwischen meine separaten Umlaut-Tasten. Dann scheint wohl HealthKit kaputt zu sein, Apple verspricht da noch im September einen Fix, wobei ich mich frage, warum erst gestern klar wurde, dass da was gar nicht nutzbar wäre.Was mir nur im Vergleich aufgefallen ist: Ich glaube, iOS 8 frisst Pushmeldungen. Während das andere 5S brav regelmäßig vom Up die Schrittzahl gemeldet hat, gab es vom Gerät mit dem neuen OS selten mal ne Meldung dazu. Ich hab da die Hoffnung, dass das etwas ist, was App-Entwickler nur anpassen müssen, und sich so in den nächsten Wochen wieder legt. Sonst verpasse ich glatt noch wichtige Dinge.

Die Akkunutzung je App liefert erstmal keine großen Überraschungen, auf dem iPhone, wo ich die ganze Zeit Podcasts höre, ist der Podcast-Player logischerweise die App, die am meisten Akkuleistung nutzt. Die sonstigen Akkufresser haben mir an dem Tag nicht den Gefallen getan, sich direkt zu melden. Immerhin ist die Akkulaufzeit jetzt auch nicht besonders auffällig gewesen, vielleicht ein Stück weniger als sonst, aber das könnte daran gelegen haben, dass ich mehr dran rumgespielt habe.

Neutrali-T

Der rosa-farbene Telekomunikationsanbieter hat sich ja gerade erst in Sachen NSA auffallend inelegant zu Wort gemeldet, da taucht eine Wortmeldung in Sachen Netzneutralität von dem ehemaligen Staatskonzern auf. Das Rosa T fabuliert da davon, dass Peering ja immer Geld kosten würde (komisch, ich hatte den Eindruck, dass sich die Netzanbieter regelmäßig auf kostenneutralem Grund treffen würden, sonst machen so Zentren wie DE-CIX ja nur wenig Sinn), und das überhaupt Netzneutralität, also die undifferenzierte Weiterleitung von Datenströmen (auch als Dumb Pipe bezeichnet) ja nur amerikanische Konzerne priviligieren würde. Und spätestens da hat der Presselautsprecher der Firma eine Korrektur (gerne auch per Bulldozer appliziert) verdient. Drehen wir mal die Frage um: Die T-elekom will in ihrem unneutralen Netz nicht nur von ihren Endkunden (die dafür bezahlen, dass bei ihnen aus der Telefondose Bytes rausfallen, egal von wem) Geld, sondern auch von denen, die Daten im Netz anbieten. Mal ganz davon abgesehen, dass das logischerweise Firmen betrifft, die jetzt schon größere Datenvolumen im Netz bereitstellen, wie Videoanbieter und ähnliches, tu ich einfach mal so, als würde das rosa T von mir als Podcaster Geld verlangen, damit es die MP3-Dateien seinen zahlenden Kunden auch schneller ausliefert als per Paketpost.Da gibt es nur das klitzewinzige Problem, dass ncht jedes zugestellte Byte auch in meiner Kasse klingelt. Genau genommen haben sich meine Einnahmen durch den Podcast insgesamt auf vielleicht mal 50 Euro bisher beschränkt. Das würde sich also schlicht nicht lohnen.

Das wirft bei mir glatt nochmal die Frage auf, wofür das rosa T meint, von den zahlenden Kunden eigentlich bezahlt zu werden. Was also liefert die Firma, deren Lautsprecher sich da so weit aus dem Fenster hängt, für das Geld? Ein stabil funktionierendes Telefonnetz ist es inzwischen ja wohl nicht mehr, wenn ich mir die Berichte über regelmäßige Störungen im Tollen, neuen IP-Telefonnetz des Riesen so ansehe. Und die Kabel, die angeblich so teuer wären, sind doch inzwischen schon längst abgeschrieben. Mal ganz davon abgesehen, dass T auf die bescheuerten Kupferkabel besteht, die ihre besten Tage auch schon lange hinter sich gelassen haben. Und was bringt den Monopolisten eigentlich auf die Idee, von Firmen Geld verlangen zu dürfen, die ihre Bytes im Internet anbieten. Bytes, die die zahlenden Kunden des Konzerns übrigens haben wollen, sonst würden die Firmen sie ja kaum ausliefern wollen.

Wäre der Regierung mit der komischen Digitalen Agenda ernst, wäre jetzt genau der richtige Zeitpunkt, sich in das Verhalten des früheren Staatskonzerns wenigstens als Anteilseigner einzumischen. Aber nachdem der gleichnamige Ausschuss sich schon mit dem Agenda-Quatsch nicht befassen darf, vermute ich, dass Frau Neuland mal wieder völlig verpennt, dass sie da gerade einen Teil der Zukunft des Landes aussitzt. Darin hat sie ja schon Übung.

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