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Bahntritt

Komische Meldung von gestern: Der Bahnchef (nein, nicht Mehdorn.) Grube würde "offenbar" zurücktreten. Im Feedreader ist mir dann noch eine Meldung begegnet, dass der Aufsichtsrat dem Mann eine schwunghafte Erhöhung der Bezahlung verweigert habe. Ich wundere mich ja in der Wirtschaftselite ohnehin schon länger, wie sich deren Bezahlung mit der Realität verträgt. Da gab es ja vor einiger Zeit die Geschichte, wo der VW-Führungsriege Boni nicht sofort gezahlt werden sollten, sondern erst später. Seitdem glaube ich das Märchen nicht mehr, dass Firmen-Obere so reich bezahlt würden, weil sie ja für irgendwas verantwortlich wären. Denn wenn die VW-Verantwortlichen nach dem Betrug nicht zur Verantwortung gezogen wurden, sind die offenbar nicht verantwortlich.

Aber zurück zum Bahnchef. Der wollte also offenbar massiv mehr Geld, was dann die Frage aufbrächte, ob der das Wert wäre. Nun ist Grube öffentlich nicht akut aufgefallen. Immerhin nicht negativ, aber eben auch nicht positiv. Ob der irgendwo anders etwas Großes geleistet hätte, weiß ich nicht. Der Aufsichtsrat scheint jedenfalls der Meinung gewesen zu sein, dass Grube nicht so großartig gewesen wäre. Und jetzt darf der sich, mit reichlich Geld aufgeplustert, mal nen neuen Job suchen. Ob wohl der Posten des GDL-Chefs demnächst frei werden könnte?

Muslimban

Erinnert ihr auch noch an den Wahlkrampf in USA? Als der Trampel verkündete, dass er Moslems verbannen wollte? Nun, am Freitag (US-Zeit) hat Präsidump ziemlich genau das getan. Konkret hat er die Einreise von Personen aus sieben, mehrheitlich islamisch geprägten, Ländern verboten. Und zwar per sofort. Was dazu geführt hat, dass Personen, die aus Iran, Syrien, Irak, Libanon, Jemen, Libyen und Sudan stammen, unabhängig davon, ob sie eigentlich legal nach USA einreisen dürften, an der Einreise gehindert werden. 

Nachdem es keine Vorwarnung gab, sind jetzt Familien getrennt, Menschen, die eigentlich in USA arbeiten würden, dürfen das nicht. An diversen Flughäfen haben sich größere Menschenmengen zu Demonstrationen eingefunden (Tramp-Sprech: "Millions and millions of people"), es gab auch schon ein erstes Gerichtsverfahren, wo Trampels Order für Personen als unzulässig geurteilt wurde, die bereits in USA gelandet sind. Kurz: Es herrscht Aufruhr. Oh, am Samstag telefonierten Merkel und Trump. Ich vermisse allerdings in den Meldungen dazu jeglichen Hinweis, dass Merkel den US-Präsidump an Menschenrechte erinnert hätte. Entweder befand das Bundespropagandaamt es nicht für notwending darüber zu berichten. Dafür fiel Merkel dann am Sonntag Mittag mal auf, dass sie "nicht einverstanden" sei mit dem Einreiseverbot. Warum Merkel das nicht einfiel, als sie mit Trump telefonierte, würde mich bei Gelegenheit mal interessieren.

Und, um mal eine historische Parallele zu ziehen: Hierzulande gab es auch schon mal ähnliche Verteufelung einer ganzen Menschengruppe. Ergebnis davon waren sechs Millionen ermordete Menschen. Das hätte Merkel bewusst sein müssen, und sie hätte das ansprechen müssen. Wer bei jedem Gespräch mit chinesischen Staatsvertretern auf Menschenrechte hinweist, hat das beim Trampel auch zu tun.

Schweigfalla

Es gab letzte Woche mal wieder eine Mächenstunde im Schnüffel-Ausschuss. Dieses Mal durfte da die frühere "Geheimdienstkontrolle" im Amt des Bundeskanzler auftreten, erst Günter Heiß, dann dessen Chef Ronald Profalla. Das wäre jetzt noch nicht so sonderlich spannend, wenn sich deren Aussagen nicht in ein größeres Bild einpassten: Keiner der Schnüffler hat je irgend einem seiner Chefs irgendwas gesagt, und bei den Aufsehern kam natürlich auch nie irgendwas an, die wussten ohnehin noch nie von irgendwas. Im Kern gibt es da zwei wesentliche Reaktionsmöglichkeiten: Entweder glaubt man den Aussagen, oder man glaubt denen nicht. Wenn man den Aussagen glaubt, ergibt sich ein klitzewinziges Problem mit anderen Aussagen der Aufseher, die ja immer betont haben, wie völlig unproblematisch alles gewesen sei. Und andererseits gab es da noch eine Anordnung des Chefs des Rechtsfreien Schnüffeldienstes, nach der "Freunde" (Schnüffler haben übrigens keine Freunde) vielleicht nicht mehr so intensiv beschnüffelt werden sollten. Okay, die Aussage soll dann wieder mehrere Jahre gebraucht haben, bis sie auch Auswirkungen hatte, bei den Selektoren ist überhaupt erst 2015 mal jemand durchgegangen und hat festgestellt, dass der Rechtsfreie Schnüffeldienst Staaten beschnüffelt, die offiziell als "Freunde" gelten. Ups.

Ein Fazit, was sich auch wieder abzeichnet: Die, die eigentlich Verantwortung tragen sollten, wissen nichts, und deren Aussagen bewirken nichts. Die, die wissen, sagen nichts. Und letztlich wird es ja auch keine Konsequenzen geben, oder glaubt irgendwer ernsthaft daran, dass nach dem ganzen Gewese Minister im Amt des Bundeskanzler oder Kanzler im Amt des Bundeskanzler für Spionage bestraft würden? Oder BND-Chefs, die diversen Ebenen an Verantwortungsablenkung im BND, oder gar einzelne Schnüffler? Komisch, wie mal wieder niemand für irgendwas verantwortlich gewesen sein will, oder die, die Verantwortung gehabt hätten von nichts gewusst haben wollen. Mir ist so, als hätte es so etwas schon mal irgendwo gegeben. Ist aber auch schon eine Weile her. 

ComPod #579: Alternatifakt, Teil 3

Tech. Mit Updates, Löchern, Lavieder und mehr.

Im dritten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit den Meldungen aus der Technik-Ecke. Mit dabei: 

  • Fanboi
    • Qualklag
    • KuoID
    • TelePods
    • iOS 10.2.1
    • macOS 10.12.3
    • Neubetas
    • Betails
  • Lochgear
  • Lochdobe
  • Symancertifail
  • Lavieder
  • Galaxursache
  • Mafia
    • Streamgeld
  • Am Ende

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'Dance in the Graveyards'.

Länge: 48:47, 44,7 MB.

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ComPod #579: Alternatifakt, Teil 2

Politik. Teil zwei von zwei. Mit Regierung, Wirtschaft und mehr.

Im zweiten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei: 

  • Regierung
    • Offheimsetz
    • Rüstduktion
    • Oppermenti
    • Siechgang
    • Siechfolger
    • Brüsstrollen
  • Wirtschaft
    • BERiziell

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'Fire'.

Länge: 40:50, 37,4 MB.

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ComPod #579: Alternatifakt, Teil 1

Politik. Teil eins von zwei. Mit Terror, Schnüffel und mehr.

Im ersten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei:

  • Terror
    • Namfalsch
    • Wienahme
    • Britom
    • Reissburgermittlung
    • Neuss
    • Moscherbot
    • ChemKA
    • NRWahme
    • Polübung
    • Rechtsuchungen
    • Reis-Einigung
    • LKAhm
    • Reishaftung
  • Schnüffel
    • Unchiv
    • Unaufsicht
  • Trampel
    • Inaugulüg
    • Steuheim
    • TPP
  • Brexteil

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'Bottom of the River'.

Länge: 46:26, 42,6 MB.

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Zukunfähig

Aktuell ist ja in Sachen Automobilität ein besonders heißes Thema die Frage, wie man mit teil- oder vollautonomen Fahrzeugen umgeht. Bisher ist die Rechtslage so, dass in Deutschland der Mensch für das Auto haftet, der dort sitzt, wo bisher der Fahrer saß. Nun hat sich die Regierung in Form eines Gesetzentwurfes zu Wort gemeldet, nach dem das auch genau so bleiben soll. Das ist allerdings äußerst kurzfristig gedacht.

Solange Autos von selbst nicht viel mehr können als auf der Autobahn sichergehen, dass sich der Abstand zu vorrausfahrenden Fahrzeugen nicht zu sehr verringert, und der Wagen nicht einfach die Spur wechselt, mag es sinnig sein, die Verantwortung nicht zu delegieren. Wenn aber in (vermutlich) nicht so ferner Zukunft Autos technisch längere Sytrecken ohne Einfluss eines Menschen zurücklegen können, wird es unrealistisch zu verlangen, dass ein Passagier (was der Mensch in dem Moment ja ist) jederzeit den Fahrer (das Auto) ersetzen können muss. Wenn aber der bisherige Zustand gesetzlich eingefroren wird, hat die Autobranche keinen Grund, autonome Fahrsysteme zu entwickeln. Dann bleibt die Innovation eben bei Firmen aus anderen Ländern (*hust* Tesla *hust*), oder beschränkt sich auch wie bisher auf Assistenzsysteme für Berufskraftfahrer. Dass LKWs heutzutage zumindest passiv bereits ziemlich gut mitbekommen, wie die Verkehrslage rundum aussieht, war mir bis vor kurzem auch nicht bewusst, aber ich fahre so selten in LKWs.

Ich warte dann mal darauf, dass in einigen Jahren der dann amtierenden Regierung auffällt, dass die Wirtschaft gezwungen wurde, wieder eine technische Innovation zu verpennen, und Geld auf die Autofirmen wirft, um den Rückstand abzubauen. Dabei wäre jetzt eine gute Gelegenheit, die Vorraussetzungen zu schaffen, indem man zum Beispiel festlegt, dass bei steigendem Grad der Automation die Hersteller bestimmte, zu definierende Anforderungen erfüllen müssen, und wenn dann doch ein Unfall trotz Automatismen passiert, haftet eben gerade nicht der MEnsch, der dort sitzt, wo in der Kutsche der Fahrer saß, sondern der Hersteller des fahrenden Computers.

Gabrizicht

Gestern um ziemlich genau 15 Uhr schwappte bei mir die Meldung vorbei, dass laut einem Bericht über einen Bericht eines magazins der bisherige Vize-Kannsnich und Wirtschaftsminister, Siechmar Gabriel, nicht zum Nichtkanzler kandidieren würde. Kaum hatte ich meine Zweifel an der Quelle formuliert, begegnete mir eine Meldung einer Wochenzeitung, die ebenfalls unabhängig in Erfahrung gebracht haben wollte, dass der Vize nicht zum Nichtkanzler kandidieren wolle. Damit gab es auf einmal zwei Quellen, die keinen erkennbaren Zusammenhang zueinander hatten. Als nächstes schwappten dann auch die üblichen Eilmedien vorbei, die auch wissen wollten, dass der Ex-EU-Parlamentsoberste, Schulz, zum Nichtkanzler kandidieren sollte, während Siechmar sich zum Steinmeier-Ersatz machen würde.

Oder kürzer: dem Gabriel ist wohl aufgefallen, dass die SPD eine eher geringe Chance hat, den nächsten Kanzler zu stellen. In der Folge will er nicht den Kandidaten zum Nichtkanzler geben, sondern lässt dem ohnehin etwas sehr ambitionierten Schulz den Vortritt. Warum das alles medial verbreitet wird, bevor die offiziellen Parteigremien die Entscheidung ihrer Führung abgenickt haben, frage ich mich bei dem Gemauschel nur nebenbei.

Galaxy Note Bumm

Erinnert ihr euch an die Samsung-Telefone, die letztes Jahr im Spätsommer/Herbst reihenweise Probleme durch überhitzende Akkus hatten? Was medial immer gerne als Explosion bezeichnet wurde, aber nach allem, was ich gelesen habe, eher sehr warme, bis brennende Akkus waren? Da gab es ja einen versuchten Fix, der dann aber auch nicht wirklich half, so dass Samsung alle Geräte der Reihe Galaxy Note 7 zurückgerufen hat. Das ging dann sogar so weit, dass an Flughäfen Kioske aufgestellt wurden, wo Besitzer der Galaxy Note 7 ihre Geräte gegen weniger brandgefährdete Samsung-Geräte tauschen konnten, und in Flugzeugen die Beförderung der Geräte strikt verboten wurde.

Da war ja noch eine spannende Frage offen, und zwar: Was genau ist denn da so schief gelaufen? Am frühen Montag gab es da eine Wortmeldung von Samsung, und zwar sieht es so aus, als hätten die doppelt Pech gehabt. Bei dem ersten Fehler waren die Akkuzellen dumm verbaut, so dass Stromleiter am Ende zu dicht beieinander lagen, und teilweise Isolation fehlte. Und bei den Austauschgeräten hat der Hersteller dieser Akkus auch geschlampt, und eine zu dicke Schweißnaht eingebaut, so dass wieder die zwei Ladungstragenden Schichten zu dicht aneinender lagen. Konsequenz in beiden Fällen: Die Akkus haben sich spontan entladen, wobei die Entladeströme ihre Energie in Form von Wärme innerhalb ziemlich kurzer zeit abgegeben haben, was dazu führte, dass nicht nur die Akkus, sondern auch deren Umgebung stark erwärmt wurde, und dann teilweise dadurch in Brand geriet.

Als Fan der konkurrierenden Marke mit dem Obstlogo könnte man da jetzt hämisch drauf zeigen und ablästern, aber insgesamt wirkt die ganze geschichte auf mich wie eine Anhäufung unglücklicher Umstände. Wobei Samsung nicht total unschuldig ist, hätte deren Qualitätssicherung doch eigentlich die Qualität der verkauften Geräte sichern sollen, und dabei aber ziemlich versagt. Mal ganz davon abgesehen gibt es ja bei der Obstfirma auch Akkuprobleme, ich erwähne da nur mal das 6S, dessen erste Monate an Produktion mit zu geringer Akkuleistung geschlagen sind. Die Geräte verheizen ihre Energie nicht, sondern speichern gleich weniger, was dank der diversen Tricks rund um die Akkus nicht akut auffällt, bis man mal versucht bei Kälte so ein Gerät ernsthaft zu nutzen.

Längerfristig wünsche ich Samsung jedenfalls, dass sie konkurrenzfähige Telefone auf den MArkt bringen, und so auch Apple dazu anhalten, weiter innovativ zu bleiben. Dafür wäre es aber auch hilfreich, wenn Samsung nicht jedes technische Detail von Apple in irgend einem Gerät nachbaut, sondern vor allem eigene Ideen entwickelt. Ja, das ist schwierig, aber einfache Konkurrenz gibt es nunmal nicht.

Präsidump

Nun ist am Freitag also in USA der neue Präsidings inauguriert worden. Gerade mit den letzten öffentlichen Handlungen seines Vorgängers wurde nochmal deutlich, wie groß die Unterschiede zwischen den beiden Männern ist. Einerseits war da Obama, der öffentlich immer als liebenswerter, geradezu knuddeliger sympathischer Typ auftrat (vom Drohnenmordprogramm, den Verfahren gegen Whistleblower und der neulich erst in Kraft getretenen NSA-Ausweitung hört man komischerweise so wenig in den Nachrichten). Und dann ist da sein Nachfolger, der auf mich immer ein bisschen unterbelichtet wirkt, was vermutlich daran liegt, dass der in seinen Reden einen extrem eingeschränkten Wortschatz benutzt, dessen Aussagen sich binnen kurzer Zeit völlig widersprechen (natürlich würde er seine Steuererklärung veröffentlichen. Nein, er wird die nicht veröffentlichen, er darf ja gar nicht). Und die paar Aussagen, die sich nicht alle paar Minuten ändern, sind mir noch unsympathischer (das mit der komischen Mauer, die Mexiko bezahlen würde. Dann ist alles, was ihm nicht persöhnlich etwas einbringt doof. Medien sind sowieso alle doof, wenn sie die Wahrheit berichten. Und er ist ja sowieso so der Gewinner-Tüp. Und das 'Popular Vote' hätte er ja eigentlich auch gewonnen). Oder kürzer: Igitt. Da ist nur das klitzewinzige Problem, dass die Politik von Obama eben nicht nur Jubel war, sondern mit so Kram wie den Drohnenmorden, dem Kampf gegen Whistleblower, der unbegrenzten Schnüffelei, TTIP und so weiter, gerade nicht gut war. Nachdem Trump ja so ziemlich alles umwerfen will, was bei Obama gut war, habe ich nur die leise Hoffnung, dass der auch die schlechten Dinge abschafft. Und im Zweifelsfall zeigt ein Presidump den Amis mal, was für eine bescheuerte Idee es war, jemand derart unqualifizierten zu wählen. Hoffentlich zerstört der nicht die Welt bis er aus dem Amt gefegt werden kann. Und nein, sein Vize ist nicht besser geeignet.

ComPod #578: NPunbot, Teil 3

Tech. Mit Angeb6, Hackebrite, Wartafone und mehr.

Im dritten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit den Meldungen aus der Technik-Ecke. Mit dabei: 

  • Fanboi
    • Dispenergie
    • Angeb6
    • DigiPadzögerung
  • ADEnde
  • Whatsloch
  • Fakebook
  • Hackebrite
  • Wartafone
  • Am Ende

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'I can Lift a Car' und 'Oasis'.

Länge: 47:46, 43,8 MB.

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ComPod #578: NPunbot, Teil 2

Politik. Teil zwei von zwei. Mit Regierung, Wirtschaft und mehr.

Im zweiten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei: 

  • Regierung
    • Hackshit
    • Mauble
    • Mauldaten
    • Hasskünd
    • Steinbach
    • Doofruf
    • NPunbot
    • NPinanzforder
    • Wahltermin
    • Mauterwartung
  • Wirtschaft
    • Multibber
    • Lebensteurer

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'Anna Sun' und 'Bad Blood'.

Länge: 46:14, 42,4 MB.

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ComPod #578: NPunbot, Teil 1

Politik. Teil eins von zwei. Mit Terror, Schnüffel und mehr.

Im ersten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei:

  • Terror
    • Lügizei
    • Rechterrstoff
    • V-Zugshelfer
    • Amforce
    • Waffhort
    • Entwischt
  • Schnüffel
    • Manning
    • Snowsyl
    • Wirtschweig
    • Schwindler
  • Holmwurf

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'Tightrope' und 'Hello'.

Länge: 48:32, 44,5 MB.

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Manninglassung

Kurz vor dem Ende seiner Präsidentschaft taucht Barack 'Friedensnobelpreis' Obama noch mit ein paar Aktionen in der Öffentlichkeit auf, die US-Präsidenten gerne zum Ende ihrer Amtszeiten tätigen. Und zwar zeigen die Präsidenten sich gerne großzügeg gegenüber Leuten, die strafverfolgt wurden oder werden, oder auch nur werden könnten (Stichworte hier: Nixon drohte wegen Watergate eine Strafverfolgung, die sein Nachfolger durch Begnadigung ohne Gerichtsverfahren verhinderte). Schon seit geraumer Weile baten viele US-Bürger Obama, doch Chelsea Manning zu begnadigen, die wegen der Weitergabe von Videos eines Kriegsverbrechens ("Collateral Murder") und einer Reihe von diplomatischen Cables ("Cablegate") vor Gericht gestellt und zu praktisch lebenslanger Haft in einem Militärgefängnis verurteilt wurde. Am Dienstag hat Obama nun festgelegt, dass Manning vier Monate später (der Termin entsprach wohl ihrem Wunsch) das Gefängnis verlassen dürfe. Und soweit ich das mitbekommen habe, kann auch ein nachfolgender Präsident oder das US-Parlament an diesem Erlass nichts mehr ändern.

Aus der Klatsch-Spalte entnahm ich, dass ein gewisse Julian A., der sich seit Jahren selbst in einem Gebäude in London gefangen hält, versprochen hätte, sich der US-Strafverfolgung zu stellen, wenn Obama Mannings Haft beenden würde. Ein gewisser J. Assange scheint davon aber nichts wissen zu wollen, was bestimmt nur Zufall ist.

Der andere bekannte Fall eines Whistleblowers aus den Amtszeiten Obamas, ein gewisser Ed Snowden, ist bisher nicht begnadigt. Obama hat dazu zwar behauptet, er könne das nicht, aber das ist in Anbetracht der Begnadigung Nixons ziemlich klar falsch. Snowden hat wohl nicht selbst um Gnade gebeten, dafür haben das einige Menschenrechtsorganisationen getan. Selbst wies Snowden eher auf die Bitten um Mannings Freilassung hin.

NPunbot

Gestern hat das Bundesverfassungsgericht verkündet, was aus dem Verbotsverfahren des Bundesrat gegen die NPD werden soll. Das Ergebnis war nicht besonders überraschend: Die Richter lehnen das Parteienverbot ab. Interessanter ist die Begründung. Anders als beim letzten Verbotsverfahren 2003 rügen die Richter dieses Mal nicht, dass der Verfaschungsschutz, also der Staat, die Partei führt, sondern sie stellen fest, dass von eienr Partei mit nur geringer Beteiligung am Wahlvolk keine erkennbare große Gefahr ausgeht, mit der man ein solches Verbot rechtfertigen könnte. Oder anders ausgedrückt: JA, die NPD mag verfassungsfeindlich sein, aber nein, der Staat ist dadurch nicht gefährdet. Da würde mich ja mal interessieren, was die Richter zu so regelmäßigen Gästen wie der CDU, der CSU und deren Helfern sagen würden. Immerhin sind von denen in der jüngeren Vergangenheit immer wieder Gesetze als verfassungswidrig kassiert worden.

Um aber nochmal auf das lustige Verbotsverfahren zurückzukommen: Geklagt hatte dieses Mal ja nur der Bundesrat, und nicht die Bundesregierung oder der Bundestag, die das Recht ebenfalls hätten. Meine Vermutung dazu war vor einiger Zeit mal, dass das dazu dienen würde, dass die Regierung und der Bundesregierungstag die Schuld an einem Scheitern dann den Ländern zuschieben könnte. Mal abwarten, ob solche Beschuldigungen nun kommen.

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