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Mordmärchen

Eine Geschichte aus der letzten Woche gereicht irgendwie niemandem zum Ruhm. Und zwar wurde am Dienstag vermeldet, ein ehemaliger russischer Journalist (einzige Angabe zur Qualifikation: "Kreml-kritisch") sei in der Ukraine ermordet worden. Da ging dann weltweit politisch und medial das übliche Geraune los, was zwar noch nicht gleich ein "Der Russe ist schuld!!!" war, aber schon deutlich in die Richtung ging. Einen Tag später verbreitete das ukrainische Regime nämlich, dass der Mann gar nicht tot sei, das wäre alles nur gelogen worden, um jemanden auszuheben, der den hätte ermorden sollen. Und der wäre dann aber ganz doll bestimmt vom Russen beauftragt.

Erstmal nervt mich inzwischen schon extrem, woran angeblich alles der Russe schuld sein soll. Spätestens seit dem Lügenmärchen um die Skripals haben so ziemlich alle westlichen Regierungen ihre verbliebene Glaubwürdigkeit verspielt. Und dann haben die Medien auch wieder treudoof mitgemacht. Ich würde ja glatt auch denen den Verlust von Glaubwürdigkeit bescheinigen wollen, aber da war im Schnitt nicht mehr viel zu verlieren. Und dann sind auch die Anschuldigungen gegen Den Russen unglaubwürdig, weil man ja nie weiß, ob das nicht jeweils eine Inszenierung ist. Wo ich wieder bei meiner Verschwörungstheorie ankomme: Wer sagt eigentlich, dass die Skripals nicht vergiftet wurden vom Briten?

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