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McCain

Vor inzwischen einer Woche ist der US-Senator John McCain gestorben, nachdem er erst wenige Tage davor veröffentlicht hatte, dass seine Krebsbehandlung auf seinen Wunsch abgebrochen würde.

McCain war mir dadurch aufgefallen, als er zur Präsidentschaft 2008 kandidierte und sich mit Sarah Palin eine massiv ungeeignete Person als Vize ausgesucht hatte.

Ansonsten war er wohl Kriegseinsätzen des US-Militärs immer freundlich gestimmt, seiner Partei zutiefst treu (immerhin hätte er bei der Krebsbehandlung sein Amt auch abgeben können. Dadurch, dass er das nicht getan hat, wird nun ein Republikaner bis zu einer Wahl nachbenannt), aber auch nicht völlig unlogisch. Immerhin war letztes Jahr seine Neinstimme zum Obamacare-Abschaffungsgesetz signifikant am Scheitern des Republikanischen Sinnlos-Gesetzes.

Nach seinem Tod hat der Trampel dann mal wieder gezeigt, wie wenig Interesse er an den bis dahin geltenden Regeln hat. So haben sich diverse US-Politik-Beobachter darüber echauffiert, dass die Flagge vor dem Weißen Haus nur einen Tag auf Halbmast geflaggt wurde, während historisch bis zur Beerdigung eines verstorbenen Senators Halbmast üblich wäre. Mir ist aus den Meldungen nicht klar, ob der Trampel das überhaupt entschieden hat, oder nicht irgend eine andere völlig unterqualifizierte Person.

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