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Hambopp

Meldung von Freitag Vormittag: Da hat das Oberverwaltungsgericht Münster einstweilig entschieden, dass RWE den Wald in hambach nicht zerstören darf, bis ein weitergehendes Urteil dazu ergangen ist. Das kann allerdings noch ein paar Jahre dauern. RWE hat daraufhin dann gleich mal mit Millionenkosten gefuchtelt, die entstünden, weil die Bäume nicht vernichtet werden durften.

Mir ist ja nicht klar, inwiefern Braunkohle-Verbrennung zum Erhitzen von Wasser, mit dem dann Turbinen angetrieben werden, die Generatoren antreiben, aus denen dann Strom fällt, ernsthaft eine effiziente Methode der Stromerzeugung wäre. Mein letzter Stand war, dass inzwischen so viele regenerative Stromerzeuger (Windräder, Photovoltaik, Biogase,...) aktiv sind, dass nicht nur Atomkraftwerke nicht mehr benötigt werden, sondern man auch politisch beschließen könnte, Kohle zu verbrennen ist für die Stromerzeugung nicht angemessen. Da könnte man dann gleich noch die Karbonisierung reduzieren. Leider scheint ja Frau Klimakanzlerin kein Interesse mehr an Dekarbonisierung zu haben, sonst hätte sie da bestimmt mal etwas in der Richtung unternommen. Dann macht das jetzt eben ein Gericht. Wobei mit beim OVG Münster einfällt, dass doch an dem gleichen Gericht die Verratsdatenspeicherung abgeschaltet wurde. Wäre mal spannend zu erfahren, ob bei der damaligen Entscheidung und dem Stopp der Baumvernichtung verscheidene Richter entschieden haben.

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