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MacBook Pro 16 Zoll

Eines der eher schlechter gehüteten Geheimnisse der letzten Monate war, dass Apple an einem neuen Notebook arbeiten würde. Die Displaygröße 16 Zoll war auch schon seit längerem bekannt. Ebenfalls wurde über eine neue Tastatur gerüchtet. Aber weitere Details wurden weniger klar. Bis letzte Woche, als es Anfang der Woche Gerüchte gab, dass eine Ankündigung kurz bevorstünde. Am Dienstag kursierte dann noch der Termin Mittwoch, und am Mittwoch ließ Apple die Pressemitteilung raus.

Ja, es ist ein MacBook Pro. 16 Zoll. Mit neuer Tastatur. Was ordentliche(!) Pfeiltasten genauso beinhaltet wie eine richtige Escape-Taste. Und das neue Gerät ersetzt das bisherige 15-Zoll-Modell. Der Rest ist dann im Detail vielleicht interessant, nachdem mich die Gerätegröße aber wegen zu geringerer Tragbarkeit weniger interessiert, will ich davon nicht alles genau wissen. Und die spannendste Frage zur Tastatur kann ohnehin niemand beantworten: Ist die haltbarer als die Butterfly-Mechanik, die Apple inzwischen überall im Sortiment hat? Wenn ja: Wann kommt diese Tastatur auch in der kleineren Gehäusegröße sowie dem Rest der Mobil-Rechner an? Wenn dann nicht ebenfalls die gerüchtete CPU-Umstellung nach ARM kommt, könnte ich glatt schwach werden.

iOS 13.2.3 und die iPad-Mobilanbindung

Gestern hat Apple ja ein Bugfix-iOS veröffentlicht, was ich mir dann auch ziemlich schnell installiert habe. Aber heute gab es plötzlich ungewöhnliche Fehler: So hatte heute früh beim Warten auf die U-Bahn das iPad gar keine Mobilfunk-Verbindung, und ließ sich auch in den Settings nicht dazu bringen, doch wieder mobile Daten zu empfangen. Gut, einen Reboot später ging dann wieder alles. Bis mir auf Arbeit wieder auffiel, dass das iPad sich nicht verbunden fühlte. Nochmal Reboot. Und auf der Heimfahrt in der U-Bahn wieder, und danach habe ich extra darauf geachtet, und mal eine ganz besonders blöde Fehlermeldung gesehen: Angeblich wäre die SIM invalid, meldete iPad, was ich daraufhin ausgeschaltet im Rucksack verstaut habe. Als ich es zuhause wieder eingeschaltet habe, war an der SIM aber nichts invalid. Also entweder ist in iOS 13.2.3 auf dem iPad was am Baseband schief, oder Vodafone hat irgend ein Problem, was korrelliert mit meinem Aufenthalt in der Nähe der U-Bahn, oder irgend etwas völlig Anderes ist da komisch. Gut finde ich das jedenfalls nicht. Morgen werde ich wohl mal die Wege zur U-Bahn mit iPad im Airplane-Modus verbringen, vielleicht hilft das ja. Und für den Fall des Falles habe ich mir auch mal ein SIM-Removal-Tool eingepackt. Und behalte die Reboot-Option dabei.

Update 20.11., früh: Ich hatte iPad auf dem Weg zur U-Bahn im Airplane-Modus im Rucksack und danach ließ Mobilfunk sich einfach aktivieren. Als Gegentest habe ich dem Gerät das Netz aktiviert gelassen, als ich die U-Bahn verlassen habe. Danach war angeblich die SIM Invalide. Lösung dieses Mal: iPad aus dem Case holen, SIM kurz rauslassen, einstecken. Danach geht es wieder. Bis zum nächsten Besuch bei der U-Bahn (was ist da?)

Goobit

Am Freitag gab es eine für mioch unerbauliche Meldung: Und zwar kauft der Werbevermarkter mit Internetdiensten Google sich die Firma Fitbit, die bisher mit dedizierten Fitness-Trackern aufgefallen ist, die nicht völlig unbrauchbar waren. Beide Firman fühlten sich genötigt, bei der Verkündung gleich anzukündigen, dass die Werbefirma Bewegungsdaten nicht dazu nutzen werde, Werbung gezielter zu verbreiten.

Das ist so eine Einerseits, Andererseits-Geschichte. Einerseits hatte Fitbit schon länger nicht die Umsätze, die es für langfristige Firmenstabilität bräuchte (Vergleiche dazu: Jawbone, denen es ähnlich ging). Dann sind mir die Fitbit-Geräte damit aufgefallen, dass sie gerne nach einigen Monaten bestimmte Funktionen abgeworfen haben. Im besten Fall ging bei Charge2 das Armband unansehnlich kaputt, ich habe aber auch einige Geräte, die binnen kurzer Zeit völlig aufgehört haben zu funktionieren. Und dann ist da noch Google. Die Firma, beziehungsweise deren Holding Alphabet, hat offenbar Geld. Andererseits wüsste ich nicht, dass die gute Geräte herstellen würde. Und gerade wenn man sich auf einen Dienst aus der Firma verlassen will, droht dessen Abschaltung, weshalb ich nur ungerne meine Schrittzähler und deren Infrastruktur in der Verantwortung von Google sehen will. Gibt es irgendwo gute Schrittzähler, die eine gute Anbindung per IFTTT haben?

Twaten

Meldung aus der Kategorie 'Die also auch': Twitter hat eingestanden, Webung mit den eigentlich für Zweifaktor-Anmeldung gedachten Telefonnummern personalisiert zu haben. Das gleiche hatte vor einiger Zeit Facebook schon eingestanden, von daher hält sich die Überraschung in Grenzen. Solche Geschichten sorgen ja bei mir nur dafür, dass ich den Aussagen von Firmen nicht glaube, wofür sie denn welche Daten nutzen würden.

Chromalware

Dann war da noch die Geschichte, wo reihenweise Mac-Rechner gestorben sind... Die erste Runde davon habe ich mitbekommen, als Nutzer der professionellen Videobearbeitung Avid davor warnten, andere Nutzer der Software sollten den Mac nicht neu starten, weil sonst irgendwas kaputt wäre. Und dann ist mir das Thema erst wieder begegnet, nachdem die Ursache gefunden wurde: Der Updater von der Schadsoftware-Firma Google hat nämlich bei Rechnern ohne aktive System Integrity Protection den Symlink /var auf /private/var gelöscht, weil... äh, warum? Stellt sich raus, so ein Mac ohne /var startet nicht (was auch nicht wirklich überrascht). 

Zwei Fragen drängen sich dazu auf: Warum löscht der Google Updater im Dateisystem an Stellen rum, wo er nichts zu suchen hat? Und wird Google den Updater als Schadsoftware vermelden, mit dem Google Macs angegriffen hat? Immerhin: als der Verdacht auf die Software sich verhärtet hat, hat Google immerhin aufgehört, Schad-Updates darüber zu verteilen. 

 Ich halte von Googles Mac-Software schon länger wenig, nachdem mir deren Updater vor Jahren schon negativ (wie in "warum macht der da was, ich hab doch gar keine Software von denen mehr im Einsatz?") aufgefallen ist. 

Die 2019er iPhone-Keynote

Vor einer Woche hatte Apple seine jährliche große Veranstaltung, bei der seit inzwischen acht Jahren neue iPhones vorgestellt werden. Da gab es kurz zusammengefasst: iPhones 11 (dazu die Erweiterungen Pro und Pro Max), neue Watch-Serie 5, und ein bisschen drumrum.

Im Detail: Los ging es, indem Tim Apple äh Cook verkündet hat, die üblichen Updates wegzulassen, dann aber direkt bei der für mich langweiligen Services-Ecke bei den Spielen einzuschlagen. Die hatten auch gleich drei Demos, wo ich mir gewünscht hatte, noch Lesestoff rumliegen zu haben. Immerhin gab es am Ende davon nen Termin (19. September) und nen Preis (5 Dollar monatlich).

Das war aber noch nicht alles, denn zum TV-Dienst fehlten ja noch ein Trailer (gähn) und Preise (5 Dollar monatlich) sowie Termin (1. November). Oh, wer sich ein iPhone oder andere ausgewählte Hardware kauft, bekommt den TV-Dienst für ein Jahr mit.

Weiter zur Hardware, die da überraschend mit iPad anfing. Und zwar wird das Einsteiger-iPad größer. 10,2 Zoll, inklusive Smart-Connector für Tastatur, Preis bleibt aber in der 380 Dollar-Region.

Es wurde spannender mit der Watch. Die wurde länglich gezeigt, wie die bisher schon hilft, wenn sie bei Stürzen einen Notruf absetzt und so. Und die Generation dieses Jahr nennt sich Series 5. Und bekommt als wichtigstes neues Feature etwas, was ich nirgendwo gerüchtet gesehen habe: Ein Display, was immer etwas anzeigt. Bei den sonstigen Daten verändert sich erstmal nichts (die Speicherkapazität im Gerät wird verdoppelt, das wurde aber nicht erwähnt), dafür gibt es neue Gehäuse-Optionen in Alu (wiederverwendet), Edelstahl (gold, Space Black, Polished habe ich mir notiert), Titan (hui) und Keramik (nur weiß, da waren mehr Farben gemutmaßt worden). Zu bestellen ist das sofort, Verkauf ab dem 20. Nicht direkt erwähnt: das WatchOS-Update kommt am 19. für Series 3 und neuer, die älteren Modelle bekommen das System irgendwann später (huch?).

Nächster Punkt: iPhone. Es nennt sich 11, hat zwei Kameras, ist der nachfolger vom XR, in mehreren Farben verfügbar, und wurde nicht von Phil Schiller vorgestellt. Die CPU nennt sich A13 mit dem nachnamen Bionic (der sich seit der A11 nicht mehr verändert hat). Die Batterie würde eine Stunde mehr Saft liefern als beim XR. Preise liegen ab 700 Dollar, Termin wurde entweder nicht erwähnt, oder ich hab ihn verpasst.

Fehlt noch das Dickschiff: Phil Schiller durfte vorstellen: iPhone 11 Pro und Pro Max. Das teure Paar. Mit drei Kameras (Weitwinkel, Normal und Zoom), drei Farben (Midnight green, Space gray und gold), einem Display, was noch mehr toll als alle bisher wäre (da wäre Technologie aus dem Display vom Mac Pro reingeflossen, weshalb das Display jetzt "Super Retina XDR" hieße, mein Bulshytt-Detektor blinkt). Bei der Performance gab es weniger Details, ein 7nm-Prozess wäre dahinter, und 8,5 Milliarden Transistoren in der CPU. Und weil Neuronales Netzzwergen so wichtig wäre, gäbe es dedizierte Matrix-Multiplikatoren. Bei der Batterie liefert das kleine Modell 4 Stunden mehr, das große sogar 5 (als hätte es die dringend gebraucht). Bei den Kameras hat Phil wieder länglich rumgeschwärmt, dafür ging dann auf eienr Folie fast unter, dass die Geräte Wifi 6 könnten, FaceID schneller würde und aus mehr Richtugnen funktionieren soll, und der U1-Chip für Lokalisierungs-Funktionen neu wäre.

Und dann kam noch die amtierende Personal-und-Retail-Verantwortliche und hat Watch Studio angekündigt, wo man sich Für eine Uhr Gehäuse und Band selbst zusammenstellen kann, und Finanzierungsoptionen, die in ein paar Ländern kommen. Und dann sah es aus wie der Platz für eine Überraschung, aber dann endete das Event nach nur gut 90 Minuten.

Danach konnte man in den Pressemeldungen noch nachlesen, dass am 19. also die Updates für iOS 13, watchOS 6, nicht aber iPadOS 13 rauskämen. Das würde zusammen mit iOS 13.1 zum 30. September fertig. Und das macOS-Update hat nur einen Termin Oktober genannt bekommen.

Nicht erwähnt wurden also die gerüchtete Sleeptracking-Funktion für Uhren, der ominöse Tracker, mit dem man Gegenstände finden können soll, oder Dinge wie neue Macs (die ohnehin selten auf dem iPhone-Event Platz haben). Das könnte alles später noch kommen.

DB-Umzug

Ja, den Eintrag hatten wir gerade schon. Also: Wenn ich gerade doch alles richtig hinbekommen haben sollte, dürfte das Blog auf einer neuen DB-Instanz laufen. Grund dafür: Manitu kündigt an, in zwei Monaten den bisherigen DB-Server mal länglich zu aktualisieren. Wer nicht warten will, kann die Datenbank aber auch selbst umziehen, was ich gerade mal probiere. Eben sahen die Umlaute aber alle kaputt aus. Wie schaut's denn jetzt aus?

GFail mit Fritz

Es ist mal wieder Zeit für einen Aufreger, der mich vor einer Woche daran gehindert hat, die Nacht durchzuschlafen: Und zwar geht die Aufregung bei GMail los. Da gibt es seit einiger Zeit eine Kampagne, für Sicherhewit doch die Anmeldung am Postfach nicht nur mit Passwort zu sichern, weil das ja jemand rausbekommen könnte. Als Druckmittel hat Google zunehmend drängend agiert, und nach so Kram wie Passworteingabe nicht nur per IMAP/SMTP, sondern parallel per Browser verlangt. Absurd wurde das vor einem Jahr, als die Fritzbox ihre mails nicht mehr verschicken durfte, und mit sowas absurdem wie nem Browser hätte ankommen sollen. Geht nicht, ist da keienr drauf. Da hab ich die Umgehungslösung eingestellt, doch einfach auf Zweifaktor umzustellen, ein Extra-Passwort für die Fritzbox zu generieren, und danach wieder auf einfache Anmeldung umzusteigen. Damit hatte die Fritzbox ihr eigenes Passwort, mein Mailprogramm konnte aber weiter wie gewohnt an die Mails ran. Einziger haken: Da da ja noch eine neue Fritzbox drohte, und ich mir das Passwort von der Generierung bis zur Fritzbox nirgendwo gesichert hatte, musste ich mir noch ein zweites Passwort erzeugen und sicher (als Notiz in der iOS-Notiz-App) ablegen. Das war auch alles in Ordnung, bis vor zwei Tagen in der Nacht die Fritzbox keine Mails geschickt hat, und ein Blick in deren Eventlog zeigte, dass GMail mal wieder mit absurder Fehlermeldung die Anmeldung abgelehnt hat. Also hab ich das zweite Passwort genommen, der Fritzbox gegeben, eine Testmail und einen Anruf (irgend ein Spammer) damit bekommen. Aber in der gerade vergangenen Nacht gab es wieder keine Mail als die Fritzbox zur Umgehung der Zwangstrennung drei Sekunden nicht online war. Vor Mitternacht kurz aufgewacht, im Log nachgesehen: E-Mail-Zustellung gescheitert. SMTP-Server meldet: "534 5.7.9 https://support.google.com/mail/?p=WebLoginRequired x6sm758545wrt.63 - gsmtp". Oder anders ausgedrückt: Geht nicht, mach gefälligst Browser, du Produkt!

Geht nur nicht. Fritzbox hat keinen, braucht auch keinen Browser. MEine Lösung dann: Schalte ich den komischen Zwei-Faktor-Kram an, nachdem inzwischen ohnehin nirgendwo außer auf iOS noch Mailprogramme laufen, und die sind jeweils die App von Google, die ja wohl sich selbst zweifaktoren kann, dient sie doch umgekehrt als zweiter Faktor. Mal sehen, wie lange die Fritzbox jetzt wieder Mails loswerden kann.

Tumbkauf

Erinnert sich noch jemand an Tumblr? Das war so eine knuffige Mini-Blog-Plattform, wo man sich kostenlos nen Account zulegen konnte und drauflos-veröffentlichen konnte. Die Firma wurde dann vor ein paar Jahren von Yahoo gekauft, und als die letztes Jahr ihre Inhalte an Verizon verkauft haben, war Tumblr da mit bei. Zuletzt fiel mir Tumblr damit auf, dass sie zur DSGVO-Einführung so nervige Vorschalt-Seiten gebracht haben, die ungefähr jedes Mal genervt haben, man solle doch das Trcking durch so ziemlich jeden zulassen. Oh, und letztes Jahr haben die Porn-Posts verbannt, was offenbar vorher eine nicht ganz kleine Nische gewesen ist.

Diese Firma, Tumblr, war nun wieder in den Schlagzeilen, weil der Betreiber von Wordpress punkt com für einen relativen Winzbetrag sich Tumblr zugelegt hat. Erste Wortmeldung der Tumblr-Führungsetwage danach: Der Bann auf Porn bleibt aber. Oder anders ausgedrückt: Ernsthafte Veränderungen zu einer offeneren Plattform sind erstmal nicht erkennbar. Aber die Abwendung davon hat ja auch ne Weile gedauert, nachdem die Firma zuletzt übernommen wurde.

NocheinSpectre

Meldung aus der 'einer geht noch'-Ecke: Es ist mal wieder ein Fehler bekannt geworden, bei dem im Zusammenspiel von Intel-CPUs mit spekulativer Befehlsausführung und Windows Daten aus einem Rechner rausgeleitet werden können. Das Ding wurde SwapGS genannt, und ist allem Anschein nach nur im Zusammenspiel mit Windows ausnutzbar. Gefunden wurde das Loch vor bummelig einem Jahr, und Microsoft hat es dann mit einem seiner jüngeren Fixpacks behoben. Wenn man bedenkt, dass diese Art Bug offensichtlich schon seit Jahrzehnten in der Architektur der CPUs angelegt war, dürfte ein Beweis der Fehlerbehebung eher schwierig sein. Umso lächerlicher macht sich die Regier, die behauptet, sie sei vor den spekulativ exekutierbaren Sicherheitslöchern sicher. Nein, seid ihr im Zweifensfall eben gerade nicht.

Mobapple

Vom 25. Abends gibt es noch eine Nachricht, die ich hier würdigen will: Und zwar hat Apple verkündet, die Mobilfunkchipherstellung von Intel kaufen zu wollen. Gerüchtet war das schon länger worden, und nachdem bei Apple schon länger die relevanten technologischen Grundlagen innerhalb der Firma gesammelt werden statt sich auf Zulieferer verlassen zu müssen, ist das sicherlich ein sinnvoller Schritt. Weniger klar ist die Frage, ob Intels Mobilchip-Abteilung eine gute Quelle für das relevante Wissen ist. Immerhin hat Intel die Erstellung von 5G-Chips aufgegeben, nachdem sich andeutete, dass die nicht konkurrenzfähig wären. Aber vielleicht hilft auch die schon längst in Apple integrierte Chipschmiede an Stellen, wo bei den Intel-Leuten offenbar weniger Wissen vorliegt. Das wird sich alles erst in einigen Jahren zeigen können, wenn eventuell selbst designte Mobilchips in Apples Geräten auftauchen (oder eben nicht).

Podcast-Host fehlt

Unerbauliche Erkenntnis von heute: Der Server, auf dem ich meinen Podcast hoste, verweigert die Kommunikation per http(s). Ich habe da erstmal ne Weile gewartet, falls schon jemand daran arbeiten würde, dann versucht, eine Mail an den Support zu schreiben (da meldet GMail, die Domain cloudhero.es gib't gar nicht mehr), dann den Firmen-Chef angemailt (keien Reaktion). Das sieht nicht so richtig gut aus. Per FTP komme ich noch an den Rechner ran, aber das hilft niemandem sonst. Wenn ich mal wild vermuten soll, könnte die Tatsache, dass die letzte Rechnung für das Hosting über ein Jahr zurück liegt etwas damit zu tun haben, dass da niemand erreichbar ist. Entweder haben die Leute ihre Domains nicht im Griff, von denen sie Mails versenden, oder/und die Rechnungen. Ich bin da gerade auf der Suche nach längerfristigen Lösungen (Podseed wird ja im Netz gerne verwendet, da hab ich auch ne Mail hingeschickt), alternativ könnte ich auf dem Blogserver auch Dateien hosten, habe da nur das Limit, dass da nur 50 GB Platz sind, und mein Jahresvorrat Podcasts laut Finder 77 GB groß ist.

Update: Ich habe jetzt im Blog die Folgen für ein Jahr so umgestellt, dass die MP3s auf dem Blog-Server verlinkt werden. Die sind aber längst nicht alle dort. Ein paar Teilfolgen für mich habe ich da erstmal bereitgestellt, um den Rest kann ich mich erst dann sinnvoll kümmern, wenn ich den Platz auf dem Server habe. Nebenbei habe ich auch gelernt, wo ich im Server-Admin-Frontend einstelle, wie viel von der vertraglichen Kapazität dem User zur Verfügung steht. Bisher waren das nämlich nur 500 MB, von eigentlich verfügbaren 50GB.

TL;DR: Podcast zieht zum Blog, braucht aber noch eine Vertragsaufrüstung, um komplett erledigt werden zu können.

Update 30.7.: Inzwischen habe ich bei Manitu den Vertrag aufgerüstet. Damit ist jetzt auf denn Server genug Platz für das Jahr an MP3-Dateien, was ich online haben will. Nur hochladen muss ich die Daten noch, das kann ne Weile dauern. 

Macdates

Am Dienstag hat Apple noch per Pressemitteilung die Notebooks aktualisiert. Konkret waren dieses Mal MacBook Air und das MacBook ‚Escape‘ dran, die beide mit Touchbar ausgestattet wurden, jeweils CPUs der achten Generation von Intel abbekommen haben, und als günstigere Geräte für Schüler und Studenten am Back-To-School-Programm teilnehmen. Nicht ganz so groß erwähnt wird dabei, dass die Macs damit die gleiche Tastatur bekommen, wie die MacBook Pro aus dem späten Frühjahr bereits haben. Dass das dem gerade erst eine Woche vorher veröffentlichten Gerücht von Ming-Chi Kuo widerspricht (noch 2019 würden MacBook Air eine ganz neue Tastatur bekommen), interessiert eher nur Gerüchterstatter, und mich als amüsierten Beobachter. 

Ein paar Geräte sind damit unauffällig verschwunden: ein MacBook Pro ohne Touchbar (eben das ‚Escape‘) gibt es nicht mehr, und das 12-Zoll große MacBook ohne Nachname hat Apple unauffällig aus dem Verkauf genommen. Beide waren schon länger nicht ernsthaft aktualisiert worden, wobei das MacBook als mögliches erstes Gerät für die gerichtete ARM-CPU vermutet wurde. Und dann hat Apple noch die Preise für SSD-Aufrüstungen beim Gerätekauf (Build-To-Order) von völlig absurd auf unangemessen teuer gesenkt. 

Für mich zeigt die Änderung, dass Apple (noch?) glaubt, mit dem neuesten Tastatur-Anlauf die härtesten Fehler eingefangen zu haben. Ob das stimmt, ist noch nicht klar. An die ominöse neue Tastatur noch 2019 glaube ich nur im Rahmen eines neuen, gerüchteten 16-Zoll-Gerät, aber zwei Updates für das gleiche Modell (hier: MacBook Air) sind in den letzten Jahren nur extrem selten vorgekommen, wenn überhaupt. 

Zoomcherheit

Und dann ist mal wieder ein Sicherheitsproblem durch das Netz geschwappt. Konkret geht es um eine Videokonferenz-Software, die bei ihrer Installation auf Macs neben der eigentlichen Anwendung noch einen Webserver installiert, der auf dem immer gleichen lokalen Port auf Aufrufe wartet, um dann die eigentliche Software in Videokonferenzen einzubinden, weil das ja so viel bequemer ist, als wenn Anwender erst eine Datei in einer Anwendung öffnen müssten... Das alleine wäre noch kein Sicherheitsproblem, würde dem Anwender wenigstens freigestellt, ob bei Meetings Kamera und Mikrofon automagisch an oder aus sein sollten. Dummerweise wird das vom Ersteller des Meetings festgelegt, und so kann eine böswillige Webseite mit einem unauffälligen Link, iFrame, Bild oder sonstwas ein Meeting öffnen, mit dem Besucher der Webseite ausgeschnüffelt werden könnten. Das ist aber immer noch nicht alles, denn wenn man Mac-typisch die Client-Amnwendung durch Verschieben in den Papierkorb loswerden will, hat man den Server noch nicht erwischt, der wiederum die Anwendung aus dem Netz laden und installieren kann.

Öffentlich ist das Ganze nun geworden, nachdem die Herstellerfirma die übliche Zeit von 90 Tagen ohne sinnvolle Lösung verstreichen lassen hat, und bis vor einer Woche auch noch geleugnet hat, dass es da überhaupt ein Problem gäbe.

Paykassen offiziell

Und dann gab es vor einer Woche mal eine öffentliche Bewegung in der Frage, ob und wann denn Apples Bezahlfunktion denn mal bei Sparkassen verfügbar werden würde. Mir ist dazu zuerst dieser Tweet des offiziellen Twitter-Accounts der Sparkassen begegnet. Danach ist mir noch begegnet, dass auch der Heise-Ticker berichtet hat.

Kurz zusammengefasst: Pay soll noch 2019 zur Sparkasse kommen, aber laut Heise-Ticker nicht mit den Giro-Karten beim Start. Womit sich dann wieder die Frage aufdrängt, ob ich mir denn eine Kreditkarte zulegen will, die ich ansonsten nicht akut vermisse bisher. Na, abwarten.

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