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Hamburgwahl

Am 23. war die für dieses Jahr einzige bisher geplante Wahl in Hamburg. Entsprechend durfte ich da auch meine Stimme abgeben. Das Wahlergebnis hat dank kompliziertem Wahlsystem eine Wele gedauert und zeichnet sich so aus: Die SPD hat zwar seit der letzten Bürgerschaftswahl reichlich (6,6 Prozentpunkte) verloren, blieb aber trotzdem größte Fraktion. Gefolgt sind die von den Grünen, die knapp 12 Prozentpunkte gewonnen haben. Dahinter die CDU mit 4,7 Prozentpunkten weniger, gefolgt von Linken, FDP und AFD. Bei denen ist aus dem Ergebnis vom Wahlabend nicht ganz klar, ob AFD und FDP über die 5% gekommen sind. In der ersten Prognose sah es nach FDP ja, AFD nein aus, nach der richtigen Auszählung am Montag danach ergab sich aber, dass die FDP nur ein Direktmandat erhält. 

Die Botschaft, die ich daraus mitnehme: die Rechten Parteien (CDU, FDP und AFD) haben aus dem Gewürge von Thüringen Konsequenzen abbekommen, SPD hat zwar verloren, aber trotzdem noch die größte Fraktion. Die Grünen haben nicht so viel hinzugewonnen, sind aber bei den Veränderungen trotzdem Gewinner der Wahl. 

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