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Merfertigung

Und dann ist die frühere Kanzlerin Merkel mal wieder in einem Interview aufgetaucht und hat wohl im Kern ihre Verwaltungstätigkeit (also im Wesentlichen: Untätigkeit) zu rechtfertigen versucht. Die Ukraine konnte man ja nicht in die NATO aufnehmen, weil das Land ja von Leuten regiert wurde, die nicht das Volk, sondern deren Geld an die Position geführt hätten (wenn man mal ganz genau hinschaut, könnte man dem amtierenden Präsidenten der Ukraine auch vorwerfen, er sei kein gelernter Politiker, aber wenn das eine valide Kritik wäre, dürfte kaum jemand übrig bleiben). Im Kern hat Merkel ja nur selten wirklich etwas entschieden. Als da wären: 2011, als Fukushima gezeigt hat, dass der Ausstieg aus dem Atomausstieg vielleicht doch nicht so schlau war. Die Richtungsänderung hat dann bummelig 2,4 Milliarden Euro gekostet, was im Vergleich zur Scheuer'schen Mautverschwendung schon geringfügig mehr aufträgt. 2015 hat sie ja nur entschieden, die Grenzen nicht gewaltsam zu schließen, als sie einem nicht spezifizierten "wir" die Aufforderung zutrug "das" zu schaffen. Und bei Corona waren zumindest im Herbst 2020 der "Lockdown-Light" der vor Weihnachten hätte beendet sein sollen oder zu Ostern 2021 die Ruhetage (Kostenpunkt irgendwo bei 6 Mrd) auch keine besonders positiven Ergebnisse. Und wenn man dann die stetig weiter verrotete Infrastruktur betrachtet, die der Huldigung der "Schwarzen Null" geopfert wurde, oder so amoklaufende Minister wie die Verkehrsminister der CSU, Innenminister, die ständig nach mehr Überwachung verlangt haben, ein Finantschminischder, der Griechenland aus dem Euro kicken wollte, und sich danach wundert, warum Deutschland nicht von anderen Ländern bei der Versorgung Geflüchteter unterstützt wird... Komsich, gute Politik stelle ich mir dann doch leicht anders vor.
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