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Tante EFI aufhübschen

Gerade hat mich das Software-Update meines MacBook Pro auf eine Aktualisierung hingewiesen, die ich noch nicht installiert habe: Ein Update des EFI, was auf den Macs die Funktionen eines BIOS ersetzt.

Da ich meinen Rechner gerne möglichst aktuell halte, habe ich das Update heruntergeladen und ausgeführt. Das Update-Programm hat mir genau gesagt, was ich als nächstes tun müsste: Alle anderen Programme beenden, dann auf den 'Shut Down'-Knopf in dem Programm drücken und abwarten, bis der Rechner aus ist. Danach sollte ich den Power-Knopf des MacBook Pro gedrückt halten, bis der Sleep-Indicator blinkt. Danach gäbe es eine akustische Benachrichtigung und einen Fortschrittsbalken, der mich über den Fortschritt des eigentlichen Updates informieren würde. Wenn das Update erledigt wäre, würde mein Mac wieder normal starten. Sollte ich danach das gleiche Fenster wieder sehen, müsste ich die Schritte wohl erneut durchführen, weil die Aktualisierung nicht geklappt hätte.

Also habe ich mich daran gemacht, alle Programme geschlossen, den Knopf im Programm gedrückt, und so weiter. Nach nicht einmal einer Minute startete mein Mac wieder in das gewohnte OS X, und das Update-Programm teilte mir freudig mit, dass das Update gelungen sei. Irgendwie habe ich fast das Gefühl, das war zu einfach.

Wenn ich mich da an die BIOS-Updates für PCs erinnere, kommt mir das kalte Grausen: Update im Netz suchen und runterladen, DOS-Diskette basteln (das dürfte inzwischen recht schwer werden), von der Diskette booten, und das Update-Programm (manuell) ausführen. Danach den Rechner neustarten und hoffen, dass Windows das neue BIOS noch mag. Zugegeben, ich habe schon lange kein BIOS-Update mehr durchgeführt, aber die werden mir ja auch nicht automagisch[tm] angeboten wie beim Mac.

Man merkt eben an jeder Ecke, dass Apple besonderen Wert auf die Nutzerfreundlichkeit legt. Ja, ich mag meinen Mac und gebe den auch nicht wieder her.

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Kommentare

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doppelfish am :

Bei den allerneuesten PCs kann man das BIOS auch aktualisieren, wobei man von einer CD (*schluck*) bootet (*hust*).

Nein, das ist nicht sooo viel besser.

Andre Heinrichs am :

Will heißen, man darf für jedes Update von schätzungsweise wenigen MB einen ganzen Rohling verbrennen (inklusive Pauschalabgaben für die GEMA)? Das ist dann doch wieder eine heftige Verschwendung. Ich lob mir einfach meinen Mac.

doppelfish am :

Aber hallo. Allerdings: Bei der Flut an Warnungen, die da auf den upgradewilligen User einströmen, ist man plötzlich mit dem alten Bios wieder ganz zufrieden.

Und so toll kann das eh' nicht sein, bei einem knappen MB.

Andre Heinrichs am :

Naja, ich hab das Update meines obstigen Rechners gerne genutzt. Aber das ist ja ohnehin deutlich einfacher als bei sonstigen IBM-inkompatiblen Geräten.

thorbenw am :

es soll auch cd-rw geben... mittlerweile kann man aber auch bequem in windows updaten, OHNE neustart ;-)

hab ich schon ein paar mal auf meinem hp-lappie gemacht :-)

Andre Heinrichs am :

QUOTE:
bequem in windows updaten, OHNE neustart


Da würde ich aber ungefähr die ganze Zeit *beten*, dass nichts schief geht. Denn Windows kann durchaus einer Anwendung dazwischengrätschen. Wenn dann das BIOS gerade mal halb geschrieben ist, darfst du dir Gedanken darüber machen, wie du die andere Hälfte geändert bekommst. Und den Neustart würde ich bei BIOS-Änderungen schon alleine deswegen machen, weil ich wissen wollte, ob das überhaupt geklappt hat.

doppelfish am :

Och, so selten, wie Windaus die Biege macht ... kann ja fast garnix passieren.

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