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PANIK!!!!!!11111einselfdrölf

Okay, es ist Zeit für PANIK!!1111111

Laut ZDF-FUDMeldung gibt es einen angeblichen mutmaßlichen designierten Terrorischten, von dem irgend welche Geheimdienstleute der Meinung sind, der könne sich in Deutschland aufhalten und gerade dabei sein, mögliche Terroranschläge zu planen: "Demnach liegen westlichen Geheimdiensten mehrere Hinweise vor, nach denen der junge Saarländer aus Pakistan nach Europa, möglicherweise auch schon nach Deutschland, zurückgekehrt ist und sich um die Beschaffung von Sprengstoff bemüht."

Beweise gibt es für diese Behauptung natürlich mal wieder keine. Das könnte bestimmt die Nationale Sicherheit[tm] gefährden.

Dem geneigten Verschwörungstheoretiker darf duchaus auffallen, dass die Terror!!!!11111-Warnung ganz pasend kommt, nachdem immer klarer wird, dass die US- und darauf folgend auch die Weltwirtschaft auf dem direkten Kurs in den Abgrund ist. So eine Terror!!!!11111-Warnung kommt da natürlich ganz praktisch, um die Bürger davon abzulenken, dass der Bankankollaps wohl bedeutet, dass sich das bisherige Wirtschaftsmodell bedeutet, und dass genau jetzt der richtige Zeitpunkt ist, um die Weichen zu stellen für die Welt nach dem Absturz.

Dass so ganz nebenbei auch noch ein Ermächtigungsgesetz im Bundestag liegt, ist da für mich nur noch die Schlagsahne auf dem Kuchen.

Von einer solchen FUD-Meldung lasse ich mich jedenfalls nicht davon abbringen, die Weltwirtschaft weiter kritisch zu beäugen.

Trackbacks

Compyblog am : Terroranschlag!?!

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Erinnert ihr euch noch an die Meldung, dass der ganz schlimme Terrorischt Eric Breininger sich ganz doll bestimmt auf dem Weg nach Deutschland befinden sollte, um hier ganz doll bestimmt Terroranschläge planen und ausführen zu wollen?Der Mann hat sich inz

Kommentare

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Farlion am :

Ich glaube, hier bauscht Du etwas auf ;-)
Das BKA sucht offen über die Medien (nicht nur das ZDF, diverse andere Medien berichten ebenfalls) zwei Terrorverdächtige, einen Deutschen und einen Ausländer (ich weiß grad das genaue Herkunftsland nicht). Beide sollen gerade auf dem Rückweg aus einem pakistanischen Trainingscamp sein. Dass das BKA keinerlei Akten veröffentlicht dürfte selbstverständlich sein, würde ich auch nicht tun. Und daraus jetzt etwas zu konstruieren, was die Öffentlichkeit von den derzeitigen Bankenskandalen abzulenken soll, das wäre selbst für den kühnsten Verschwörungstheoretiker etwas weit hergeholt. ;-)
Ich bin zwar immer noch kein Freund diverser Überwachungsmaßnahmen und der entsprechenden Argumentation unserer Innenminister, aber trotzdem muss ich Dich jetzt mal etwas fragen:
Was würdest Du beispielsweise schreiben, wenn ausgerechnet diese beiden Männer einen Anschlag durchführen würden und es würde bekannt, dass das BKA Hinweise darauf hatte und nicht reagiert hat?

Andre Heinrichs am :

Naja, eine Polizeifahndung nach Personen, denen vorgeworfen wird, möglicherweise eine Straftat planen zu wollen geht in meinen Augen etwas anders, nämlich eher von der Polizei aus, als von irgend welchen ominösen Geheimdienstquellen, die noch nicht einmal benannt werden.

Was würde ich sagen, wenn es einen Anschlag gäbe? Mal ganz davon abgesehen, dass das genau die Frage ist, die vor einiger Zeit Unions-Blödel in Richtung der SPD-Blödel gestellt haben (was wäre, wenn ein Anschlag passieren würde, wer wäre dann Schuld?), würde ich dann sagen, dass die BKA-Blödel wohl Mist gebaut haben. Sprengstoff dürfte ja nun nicht gerade an jeder Straßenecke zu haben sein, und dessen Verkauf sollte unabhängig vom Geschwafel irgendwelcher Geheimdienst-Leute unterbunden werden. Und nein, H2O2 läuft bei mir immer noch nicht als Sprengstoff.

TK am :

QUOTE:
"Was würdest Du beispielsweise schreiben, wenn ausgerechnet diese beiden Männer einen Anschlag durchführen würden und es würde bekannt, dass das BKA Hinweise darauf hatte und nicht reagiert hat?"

Die Geheimdienste haben - wie immer - mitbekommen, wie sich die mutmaßlichen Terroristenanwärter haben ausbilden lassen, welches Geld von wo nach wo ging, um denen die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung nachweisen zu können usw. und genau in dem Moment, wo die in Richtung Europa abreisen, gucken alle Geheimdienstler in die falsche Richtung und weg sind die Terroristen. Hätten die Geheimdienstler ordentlich aufgepasst, bräuchte jetzt niemand Angst haben.

Zudem ist die verlinkte Meldung des ZDF doch wirklich mehr FUD als Nachricht. Das ZDF hat anscheinend übersehen, dass das eine Öffentlichkeitsfahndung sein soll. Sonst hätte man die offiziellen Fahndungsfotos gezeigt, und sich nicht für das Foto mit der Maschinenpistole entschieden, auf dem der Typ kaum zu erkennen ist. Aber die Bilder gibt's ja in der örtlichen Postfiliale (falls man eine hat) zu sehen, also was soll's.

Außerdem finde ich seltsam, dass alle "neuen" Terroristen bei der IJU sind, deren Existenz immer noch nicht so ganz gesichert ist.

Farlion am :

Ich habe den ZDF-Bericht nicht gesehen, sorry. Allerdings werden in verschiedenen Internet-Publikationen richtige Fahndungsfotos verwendet. Allerdings wankt der Informationsgehalt dabei auch von Bericht zu Bericht.

Andre Heinrichs am :

Wie kannst Du es wagen die Existenz der Terror-Organisation zu hinterfragen, die Ziercke persönlich erfunden entdeckt haben muss?! Bist Du etwa ein Terrorischt?

Der obige Kommentar kann Spuren von Ironie enthalten.

merrio am :

Sorry Farlion, aber ich verstehe die Argumentation nicht vollständig, und mir scheint diese rhetorische Frage durch diesen Terroristen-Touch etwas einseitig angehaucht und ggf. von einer etwas konservativen Zeitung entlehnt. Ich sehe die Sachelage wie folgt: So lange wir leben sind wir dem Risiko ausgesetzt, dass sich das auch mal ändern kann. Sei es selbstverschuldet durch Rauchen, Kriegsspielen im Ausland oder mehr oder weniger unverschuldet zB. in einem Unfall. Dieses tägliche Risiko können wir aktiv verändern in dem wir bereit sind dafür zu zahlen, aber auf 0 setzen können wir es nicht.

Der Mankiw beschreibt diesen Umstand, dass Entscheidungen immer einen Trade-Off zur Folge haben, in seinem VWL Buch an einem neutraleren Beispiel. Ampeln machen Straßen grundsätzlich zu einem gewissen Prozentsatz sicherer. Sicherheit bzw. eine höhere Lebenserwartung steigert die Lebensqualität der Gesamtbevölkerung zu einem gewissen Teil. Sollte man nun an jeder Straße in einem Abstand von 10 Metern eine Ampel aufstellen?

Es wäre absolut unverhältnissmässig dies zu tun. Nicht nur weil wir durch gesteigerte Kosten immer weniger "erreichen", sondern weil wir auch anderen Bereichen immer mehr Geld entziehen müssen. Ganz abgesehen davon, dass die Straßen zwar sicherer, aber mit großer Wahrscheinlichkeit unpassierbar würden. Um nochmal auf die (2/80.000.000)*100% zurückzukommen um die es hier geht und um meine Meinung einfließen zu lassen: Es handelt sich um eine sinnlose Panikmache und Ablenkung von ernsthaften Problemen (Krieg, Bildung, Natur), es wird da unnötig viel Geld investiert und sollten Probleme in dieser Hinsicht kommen, sind sie nicht nur hausgemacht (danke Politik), sondern idR. unvermeintlich (siehe GB und Spanien). Wie Pispers schon vor Jahren gesagt hat, wir haben '89 die letzte Möglichkeit abgerissen, die Grenzen wirklich dicht zu machen und "weiche" Ziele lassen sich einfach nicht 100% schützen. Ein Zyniker oder reiner BWLer würde an dieser Stelle sogar evtl. behaupten, dass es für den Staat finanziell sinnvoll wäre ein paar hundert Sprengstoffattentate im Monat in Kauf zu nehmen, die höchstens einige Millionen kosten würden, anstatt Milliarden in deren Prävention zu stecken, die nachweißlich nichts bringt. Wo wir gerade bei Milliarden und Billionen sind. Da fallen mir gerade etliche Bereiche ein, wo man das übriggebliebene Geld so investieren könnte. Zb. in die Aufklärung von massiver organisierter Kriminalität in Politik, beim Militär, an Universitäten und in der Wirtschaft. Um aber nochmal zur eigentlichen Frage zurück zu kommen: Was würdest Du sagen wenn... Ich würde evtl. folgendes sagen: Wenn wir künftig alles und jeden überwachen, wenn wir einzelne Demonstranten und Querdenker aus der Masse herauspicken, öffentlich denunzieren und ihr Leben zur Hölle machen können nur auf Basis eines Verdachtes, wenn wir also endlich in einem "sicheren" Staat leben in dem es aus Sicht der Politik keine ernstzunehmenden Bedrohungen von Einzelpersonen mehr gibt, ja dann hat das Volk endgültig jegliche Macht verloren sich gegen die Obrigkeit zur Wehr zu setzen. Wir verbauen uns mit dieser geziehlt falschen Politik also auf alle Zeiten die Möglichkeit jemals wieder einen Gandhi, Luxemburg, Scholls oder einen Guevara in unseren Reihen begrüßen zu dürfen, die aus der Sicht der Regierung ja auch als Terroristen galten. Und nein, unsere so genannte Demokratie ist nicht das Ende der Evolution, was es um jeden Preis zu schützen gilt.

Um nochmal auf Dein Argument mit der Ablenkung zu kommen. Ich kenne eigentlich keine erfolgreiche Firma, die Ihre Handlungen nicht weit im vorraus plant: Spiele, PCs und neue Konsolen gibt es ein paar Monate vor Weihnachten. Negative Ankündigungen werden unterschlagen oder weichgespühlt und zufällig passen sich alle Preise an allen Tankstellen in einem Stadtteil an. Politik hat sich davon noch nie unterschieden. Statistiken werden schön gerechnet, wichtige Mitteilungen und Entscheidungen fallen auf Weltmeisterschaften (Brot und Spiele) und spätestens seit den nicht vorhandenen Massenvernichtungswaffen wissen wir, dass die Politik uns natürlich niemals belügen würde. Farlion. Mal im ernst. Wenn Dein Gehalt, Dein Job und Deine sonstigen Zuwendungen davon abhängen, würdest Du Dich doch auch bemühen möglichst geziehlt Pressemitteilungen herauszugeben. Ich mache da nicht unbedingt DIE Politik dafür verantwortlich, sondern die Rückradslosigkeit vieler einzelner Individuen, die nach Ihrem eigenen Vorteil streben und dabei zuviel Entscheidungsbefugnisse haben. Dabei müssen die noch nicht mal konsperative alle gegen das Volk sein.
Hinzu kommt, dass eine Zeitung nur eine gewisse Dicke und eine Webseite nur eine Höhe für Headlines haben kann. Wenn nun Joe Jedermann sich maximal 5 Artikel pro Tag merken kann und da "schleicht" sich "durch Zufall" erneut "Terror" statt "Krebs, Hunger, Unfalltote" rein, hat man geziehlt und aktiv die Meinung insofern manipuliert, dass Terror in Deutschland eine akute Gefahr ist. Im Gegensatz zu Krebs, Ernährung und Unfalltoten durch Besoffene Fahrer ist sie das bei uns allerdings bisher nicht in diesem Ausmaß.

Persönlich mag ich keine Menschenjagden. Insbesondere nicht von Menschen, die sich bisher nichts zur Schuld haben kommen lassen. Das mag zwar für einen "CSU Christen" aus Bayern mit Kreuzzug/Hexenjagd- Erfahrung ja durchaus befremdlich wirken, aber ich für meinen Teil bin der Meinung, dass sowas nur unnütz Misstrauen schürt und das ist idR. sehr kontraproduktiv. Das Medien in dieser Weise das Ganze unterstützen ist ein Armutszeugniss.

Freue mich auf den heutigen Podcast :-)

Farlion am :

QUOTE:
Sorry Farlion, aber ich verstehe die Argumentation nicht vollständig, und mir scheint diese rhetorische Frage durch diesen Terroristen-Touch etwas einseitig angehaucht und ggf. von einer etwas konservativen Zeitung entlehnt.

Autsch, schon der erste Satz lässt mich zutiefst schmunzeln. Gerade dass ich mich nicht von "konservativen Zeitungen" beeinflussen lasse ist eigentlich hinlänglich bekannt. :-)

Ein Blick in die heutigen Medien zeigt übrigens, dass die Meldung von gestern schon gar nicht mehr interessant ist (abgesehen von TV-Nachrichten). Selbst die Mitteilung über die Festnahme zweier Terrorverdächtige auf dem Köln-Bonner Flughafen reicht nicht aus, um die Vielzahl an Meldungen aus Politik und Wirtschaft auch nur ansatzweise in den Hintergrund zu stellen. Ich schätze mal, das hat viel mit der Art des Lesens zu tun. Wer gezielt nach Artikeln über den Terrorverdächtigen sucht, dem entgehen naturgemäß die Artikel über die Wahllügen der CSU, den neuesten Verstrickungen staatlicher Stellen in den US-Bankenskandal etc.

Und was die Hetzjagd auf völlig Unschuldige angeht:
Wie unschuldig ist jemand, der offen im Internet - bewaffnet mit Surmgewehr und bekleidet mit Turban, umringt von ebenfalls schwer bewaffneten, vermummten Gestalten - zum heiligen Krieg aufruft?

Würdest Du es ebenso leichtfertig abtun, wenn eine Gruppe Linksextremer ankündigen würde, eine Demonstration oder Kundgebung in ein Schlachtfeld zu verwandeln? Oder wenn eine rechtsextreme Gruppierung Ausländern öffentlich den Krieg erklärt? Oder wenn eine Bande Hooligans für ein Länderspiel ankündigt, den gegnerischen Fans "die Scheiße aus dem Leib" zu prügeln?

Nach jemandem zu fahnden, nur weil er in Pakistan war ist eine Sache, die absolut übertrieben wäre. Aber ist es wirklich übertrieben, nach jemandem zu fahnden, der in Pakistan war und von dort aus zum heiligen Krieg aufgerufen hat?

In diesem speziellen Fall hat der Saarländer die Behörden doch selbst auf sich aufmerksam gemacht.

Ich habe gestern erst mit jemandem über das Tagesgeschehen diskutiert. Dabei gab es auch die zwei Punkte mit den Terrorverdächtigen und dem finnischen Amokläufer.
Bei der Fahndung nach dem Terrorverdächtigen betonte mein Gesprächspartner auch, wie ungerechtfertigt so eine Fahndung wäre, auch mit dem Video. Nur zwei Themen später waren wir dann beim finnischen Amokläufer. Da warf er dann der Polizei Versagen vor, weil sie eben genau solche Videos nicht zum Anlass genommen hätte, den Typen dingfest zu machen.
Doppelmoral? Einseitige Sichtweise?

Andre von unterwegs am :

Wie unschuldig jemand ist, der nicht von einem Gericht verurteilt wurde? Hmm. Wie wäre es mit Unschuldsvermutung für 100? Sind die Aufnahmen, in denen der Mann zum Krieg aufgerufen haben soll (ich habe keinen solchen Aufruf gehört, nur die Behauptung, es habe sie gegeben) denn strafrechtlich relevant? Und warum gilt da keine Unschuldsvermutung? Sorry, aber es gibt Grundrechte, die für Jeden gelten, auch angebliche Terroristen. Sonst fällt es mir jedenfalls schwer, einen Unterschied zwischen deinen Fragen und Schäubles 'Denkanstößen' zu finden.

Farlion am :

Na komm Andre, das kannst Du aber besser. So lange war ich doch gar nicht weg, dass Deine Argumentation so nachgelassen hat. ;-)
Um mal Deine Auslegung "Unschuldsvermutung" aufzugreifen:
Wenn die Polizei nach niemandem fahnden darf, der nicht bereits rechtskräftig verurteilt wurde, würde es kaum Verurteilte geben, weil sie ja auf der Flucht noch nicht rechtskräftig verurteilt sind und durch die Fahndung mit daraus resultierender Verhaftung zunächst vernommen und dann einem Gericht zur Verhandlung überstellt werden sollen. Bemerkst Du Deinen Denkfehler? Im übrigen wird nicht nach einem Terroristen gefahndet, sondern nach einem Terrorverdächtigen. Auch da musst Du differenzieren, gell?

Und was das Video angeht:
Das wurde heute mehrfach auf mehreren Nachrichtenkanälen gezeigt. Es ist unbestritten existent. Die Tatsache, dass Du es nicht kennst bedeutet doch nicht automatisch, dass es nicht existiert. ;-)
Was die strafrechtliche Relevanz angeht könnte Thomas da wohl mehr drüber sagen, aber meines Wissens gibt es einen Straftatbestand der "Anstiftung" oder "Aufforderung zu einer Straftat" heißt.

Meiner Meinung nach wandelst Du gerade auf einem gefährlichen Grat zwischen Kritiker und Verschwörungstheoretiker. Und gerade letztere steigerten sich in der Vergangenheit oftmals soweit in ihre Verschwörungstheorien hinein, dass ihnen offensichtliche Sachen schließlich nicht mehr auffielen. Das könnte natürlich auch eine gezielte Verschwörung gegen die Verschwörungstheoretiker sein, um die in die Irre zu führen...
Du verstehst, worauf ich hinaus will? ;-)

Andre Heinrichs am :

Okay, der mutmaßliche Terrorist darf also von der Polizei gesucht werden, verhaftet, und dann? Wie lange soll denn ein Terrorist, der sich vorwerfen lassen darf, dass es eine gefilme Aussage von ihm gibt denn festhalten? So lange wie die Sauerländer angeblichen Terroristen? Wann gibt's eigentlich mal eine Anklage für die?

Zum Video: Ich bestreite nicht die Existenz von Videos mit dem Mann, aber soweit ich weiß, ist es nicht verboten, sich filmen zu lassen, auch dann nicht, wenn man dabei ein Handtuch um den Kopf gewickelt hat. Und eine Schusswaffe dabei neben sich stehen zu haben, finde ich zwar nicht großartig (was ist, wenn das Teil plötzlich losgeht?), aber auch nicht besonders verwerflich. Also *kann* es bei einer mutmaßlichen Anklage nur um Aussagen gehen, die in dem Video von dem mutmaßlichen Terroristen getätigt werden. Und wie strafrechtlich relevant es sein mag, zu verkünden, dass man als Märtyrer sterben wolle (was wohl ungefähr das ist, was er gesagt haben soll (Objection: Hearsay!)), da habe ich leichte Zweifel.

Also wird hier nach jemandem gefahndet, der eine möglicherweise strafrechtlich relevante Aussage getätigt haben soll. Na, wenn den Polizisten langweilig ist, dann gibt es bestimmt noch ein paar Holocaust-Leugner. *Das* ist nämlich strafrechtlich auch relevant, IIRC.

Während eine wahrscheinlich größere Anzahl Beamte auf der Suche nach unserem mutmaßlichen Terroristen ist, können die sich nicht gleichzeitig darum kümmern, andere Fälle zu verfolgen, wie Autounfälle aufklären und Ähnliches. Aber hey, Terrorismus ist ja soooo wichtig. Sagt das Fernsehen. Und deshalb muss das ja stimmen. Apropos TV: Wenn der Staat Ängste schürt und die Medien mitmachen gab es bei Quarks & Co zu sehen. Die Sendung gab's seinerzeit komplett zum Download. Da waren dann auch die Zahlen an Verkehrstoten und Co mal enthalten. Das relativiert dann schon Einiges.

Farlion am :

OK, die Diskussion sehe ich als relativ sinnlos an, solange Du mir nicht zwei Fragen beantwortet hast.
Frage 1: Wie soll der Staat mit Menschen verfahren, die Gewalttaten mit der Waffe in der Hand ankündigen?

Frage 2: Wie sähe bei Dir denn Prävention aus, bzw. gäbe es überhaupt irgendeine Form von Prävention in Bezug auf jegliche Art der Gewalt?

So wie Du bislang argumentierst würden Straftatbestände wie Bedrohung und Nötigung ja komplett wegfallen. Hältst Du das wirklich für das Nonplusultra?

Andre Heinrichs am :

Okay, dann lasse ich mich noch einmal auf Dein Spiel ein.

QUOTE:
Frage 1: Wie soll der Staat mit Menschen verfahren, die Gewalttaten mit der Waffe in der Hand ankündigen


Nun, das ist eine Frage, die ganz klar mit "das kommt darauf an" beantwortet werden will. Und zwar kommt das darauf an, *was für Menschen* da "Gewalttaten" (Spezifizier das doch bitte, sonst gleiten wir hier immer mehr in eine reine Diskussion ab, die nur noch irgendwo in Hypothetistan rumschwirrt) ankündigen, und darauf, was für Gewalttaten angekündigt werden. Konkret: Wenn jemand, der sehr wahrscheinlich unzurechnungsfähig ist, ankündigt, dass er eine Atombombe zünden wird, dann erwarte ich *nicht*, dass da das SEK bei dem die Tür eintritt, sondern, dass dieser Mensch die psychologische Betreuung erhält, die er offensichtlich benötigt.

Kommen wir also mal wieder zurück zum konreten Fall, den wir hier haben. Ich habe bis jetzt noch nichts von konkreten Drohungen gehört, sondern vielmehr, dass der mutmaßliche angebliche designierte Terrorist eine Ankündfigung abgegeben hätte, die einfach nur besagt, er würde gerne Märtyrer sein wollen. Wenn Du mehr Details hast, dann stell sie doch bitte zur Diskussion. (Konkrete Debatte, Du verstehst?)

QUOTE:
Frage 2: Wie sähe bei Dir denn Prävention aus, bzw. gäbe es überhaupt irgendeine Form von Prävention in Bezug auf jegliche Art der Gewalt


In der gestellten Form kann ich dir die Frage nicht beantworten, ohne dabei gleich ein Pamüphlet in unerträglicher Länge zu schreiben. Denn Prävention *jeglicher* Gewalt ist ein verdammt weites Feld. Im Terrorismus-Bereich (den Du zwar nicht ansprichst, den ich aber implizit aus dem Kontext heranziehe) sieht eine Prävention so aus, dass sich 'der Staat' zu allererst aus Angriffskriegen heraushält, die andere Nationen angestoßen haben. Namentlich also aus dem Afghanistan-Krieg und dem Krieg im Irak.

Was eine Prävention übrigens nicht beeinhalten sollte, ist eine Verteidigung gegen die bisher vorherrschenden "Movie plot threats" (Bruce Schneier hat da schon ausführlich drüber geschrieben). Die 'Flüssigkeits-Bomber' hatten ja wohl nicht mal einen funktionsfähigen Plan, genauso, wie wohl auch die 'Sauerländer', es sei denn, die Anklage legt in der Gerichtsverhandlung (wann immer die denn mal anfängt) plausible Szenarien vor.

Wenn man Prävention sinnvoller betreiben will, darf man in der kapitalistischen Gesellschaft, in der wir leben, durchaus mal Kosten und Nutzen abwägen, und feststellen, dass es sich schlicht nicht 'lohnt', jede mögliche Gefahr komplett verhindern zu wollen.

Aber jetzt beantworte Du mir doch mal ein paar Fragen: Welche konkreten Anhaltspunkte hast Du, dass ein Terroranschlag auf Deutschland geplant werde? Wieviele Rechte bist Du bereit aufzugeben, um Dich vor diesem Terroranschlag zu schützen? Was wirst Du tun, wenn trotz aller Sicherheitsmaßnahmen eine Bombe in einem Einkaufszentrum hochgeht, die von einer Terrorgruppe dort gelegt wurde? Was würdest Du tun, wenn Du alle Polizeimittel zur Verfügung hättest, um einen Bombenanschlag auf öffentliche Räume (Einkaufszentren, Öffentliche Verkehrsmittel, Kinos, Schwimmbäder, Parks, etc.) zu verhindern? Und Last, but not least: Wie viel Sicherheit strebst Du für Dich an? Hundertprozentige Sicherheit kann es nicht geben, das wekißt Du ja auch, also wie viel Unsicherheit hältst Du persönölich für akzeptabel? Und ja, da zähle ich auch ungesunde Hobbies mit zu, wie zum Beispiel Rauchen, Auto fahren, Wohnung verlassen und mit potenziell gefährlichen Personen kommunizieren.

merrio am :

Ja Du hast recht die Meldungen von gestern sind Geschichte. Was mit jeder Episode geschieht, wenn eine neuere Folge zu haben ist. Die Medien lassen sich in diesem Sinne nichts nehmen einen erneuten "Terrorfeldzug" wegen der Festnahme zu fahren. Unter http://tinyurl.com/4rskz8 hab ich das mal in einer kleinen Collage zusammengefasst. Man beachte auch immer den Kontext in dem "Terror" steht. Auch wenn drunter oder daneben steht, dass Muslime doch eigentlich ganz harmlos sind, was hat das in diesem Kontext da eigentlich verloren und was macht unser Unterbewusstsein mit dieser Information (War Columbine etwa doch ein Akt christlich motivierter Terroristen anstatt normaler Spinner bzw. warum hat man da nicht in kleinen Kärtchen aufgeklärt warum Christen so ungefährlich sind)? Lächerlich ist nur, dass es so banal ist und das es von jedem! aufgegriffen wird - unabhängig vom sonstigen Kontext des Mediums -, ansonsten erachte ich es aber eher als traurig. Ich mache aber auch hier dem einzelnen Medienverantwortlichen nur bedingt einen Vorwurf. Er ist unschuldig etwas "illegales" gemacht zu haben und er hat es mit Sicherheit auch nicht in Absprache mit anderen Zeitungen gemacht, aber in meinen Augen hat er sich durchaus schuldig gemacht seine Unabhängigkeit aufgegeben zu haben und nun als Funktionär der Quote aufzutauchen.

2007 sind laut "Der Westen" fast 5000 Menschen in Deutschland im Straßenverkehr gestorben eine halbe Millionen Verletzte. Laut "nichtraucher.de" sterben jährlich an den Spätfolgen von Rauchen 60.000-80.000 Menschen in Deutschland, ganz zu schweigen von den "unglücklichen" Überlebenden. Laut Abendblatt, die etwas anders zu rechnen scheinen, ca. 140.000 und ungefähr 73.000 durch den Konsum/ Mißbrauch von Alkohol. Laut "tagesschau" werden dieses Jahr in den USA 500.000 Tote durch Fettleibigkeit erwartet und ich denke wir können auch hierzulande so langsam (prozentual) in dieser Kategorie mitspielen. Der Krieg im Irak/Afghanistan wird die USA auch vorsichtigen Schätzungen zur Folge knapp 3Billionen Dollar kosten, was einer Zusatzbelastung von 12.000$ pro US-Nase entspricht. Der unprovozierte Irak/Afghanistan Krieg hat bisher 500.000-1.000.000 Todesopfer gefordert. Die haben jede Woche ein World Trade Center, was denen weggepustet wird, nur das scheint irgendwie nicht ganz so medienwirksam zu sein. Durch Pispers bin ich darauf aufmerksam geworden und die sueddeutsche.de hat das nochmal verifiziert, dass es in Deutschland vermutlich mehr Tote durch Ärztepfusch gibt, als im Straßenverkehr. Streng dem Motto: Lieber auf der A3 als im Bett des nächstgelegenen Klinikums.

Was soll die ganze Zahlenjongliererei? Ich will damit zeigen, dass wir nicht oder nur schlecht mit Zahlen umgehen können und dies schamlos von Politik und Medien missbraucht wird. Diese Zahlen gibt es einmal im Jahr und damit sind ein paar Millionen Tote abgehandelt in irgendeiner unwichtigen Rubrik. Ein Dutzend so genannte "Terroristen" oder "Freiheitskämpfer" füllen aber täglich die Zeitungen und werden sogar über Monate oder Jahre hinweg als DIE Beispiele für die Gefährlichkeit herangezogen, um falsche Politik zu rechtfertigen. Wir verlieren durch solche Aktionen immer mehr den Bezug zu Zahlengrößen und für die wirklich wichtigen Dinge und sind eher bereit für die Verfolgung von "Terroristen" Geld auszugeben, als für "wichtige Dinge" (s.o.).

Ich bin daher schon recht dankbar, dass mich neben FeFe, Andre, Curry, Kaiser und mich noch eine Hand voll andere immer wieder aufs neue aufrütteln und sagen: "He, da wird wieder vom wesentlichen abgelenkt".

Links, Rechts, Hooligans. Schwer. Aber lösbar. Zunächst einmal aber folgendes: Nicht jeder der bereit ist sich selber aufzugeben, um auf Probleme aufmerksam zu machen, weil ihm jegliches andere Mittel genommen wurde, oder aber für eine Sache mit allen Mitteln zu kämpfen, ist in meinen Augen zwangsläufig ein verrückter Spinner ("Neusprech Terrorist"). Das kommt ebend auf die Motivation und den Umstand an und jemand der kein Elend kennt, ist bei sowas sehr voreingenommen. Links, Rechts.. sind sehr dehnbare Begriffe und von der derzeitigen politischen Ordnung und der eigenen Brille abhängig, durch die man schaut. Und wir dürfen uns nichts vormachen. Es wäre nicht das erste Mal, dass "solche Terroristen" oder solche Aktivitäten künstlich erschaffen wurden und eigentlich gar nicht existierten. In der Türkei und in Tschetschenien legt man z.B. absichtlich oder unabsichtlich erschossenen Zivilisten ganz gerne mal eine AK vor die Füsse und sagt: "Das waren fiese Rebellen, wir brauchen mehr Männer, Geld und Munition". Und wir alle erinnern uns doch an die lustig gestellten Georgien Bilder.

Wenn nun eine rechtsextreme Gruppierung Ausländern öffentlich den Krieg erklärt oder aber in der jeweils traditionellen Uniform Propaganda verbreitet, wie es die Bush Regierung ja getan hat. Bin ich dagegen (Ich weiß Du hast es so nicht gemeint ..). Ich befürworte allerdings im Grundtenor schon politisch motivierte Tendenzen wie Stauffenberg und Guevera und würde daher in einigen Fällen "eine Demonstration oder Kundgebung in ein Schlachtfeld zu verwandeln" nicht gänzlich und nicht für alle Zeiten ausschließen wollen (und wir segeln derzeit mit FreeSpeechZones etc. darauf zu). Asoziales Pack was nur darauf aus ist zu stören (Hooligans) und sich lieber einen Sport und den richtigen Tee als Ausgleich suchen sollte, passt in dieses politische Thema nicht ganz. Aber auch hier bin ich doch eher dagegen. All dies, egal wie man da nun im konkreten Fall zu steht, hat aber nichts mit den aktuellen Fällen zu tun, in denen keine Gruppe, sondern angeblich 2-3 Personen aggieren. Gegen angekündigte Großaufmärsche oder fast kriegsähnliche Zustände, wie Du sie beschreibst, hilft ja im Normalfall die 3stellige Rufnummer. Das alleine rechtfertig aber keine Überwachung wie sie derzeit läuft und schon gar nicht dieses Fehlverhalten der Medien und Politik. Uns werden gerade Stück für Stück die Mittel genommen uns zu wehren und das ist nicht aktzeptabel.

Farlion am :

QUOTE:
Das alleine rechtfertig aber keine Überwachung wie sie derzeit läuft und schon gar nicht dieses Fehlverhalten der Medien und Politik. Uns werden gerade Stück für Stück die Mittel genommen uns zu wehren und das ist nicht aktzeptabel.

Was haben Äpfel mit Birnen zu tun?
Im Beitrag ging es um die Fahndung nach zwei Terrorverdächtigen, nicht um den Überwachungswahn, der sich in nahezu allen Ländern stetig immer mehr ausweitet. Ich setze hier mal voraus, dass Du mein Blog nicht kennst. Ist auch nicht verwunderlich, weil ich gerade eine zehnmonatige Pause hinter mir habe.
Würdest Du es kennen, würdest Du hier bestimmt nicht zwanghaft versuchen, mich davon zu überzeugen, wie gefährlich und verfassungswidrig unsere Politiker mit ihren Überwachungsmaßnahmen vorgehen.
Und noch etwas: Wenn Du schon Collagen baust, dann verzichte doch bitte auf solche Schundblätter wie BILD oder Express, die bekanntermaßen nahezu JEDE diesbezügliche Meldung in einen reißerischen Kontext setzen. Sie als Beispiel in einer Collage anzusetzen erzeugt ein falsches Bild der gesamten Presselandschaft.
Dein Ausrissbeispiel aus der FAZ dagegen halte ich von der Redaktion nicht einmal für gewollt so gesetzt. Fakt ist nunmal, dass vom BKA innerhalb von zwei Tagen zwei verschiedene Meldungen bezüglich Terrorverdächtiger in den Medien vermeldet wurden. Sollte sich also ein Redakteur jetzt wirklich die Mühe machen, diese beiden Artikel thematisch zu trennen, nur um eventuell davon abzulenken, dass es zwei Vorgänge innerhalb von zwei Tagen gab?

Ich war schon immer ein Gegner von Überwachungsplänen und ähnlichem Mumpitz. Aber zu einem Verschwörungstheoretiker werde ich nicht. Denn wie der Name schon sagt, haben auch Verschwörungstheoretiker nur Theorien und diese führen leider all zu oft in die große "globale Weltverschwörung", in der fast jeder auf der "dunklen Seite" steht, ausgenommen natürlich den Verschwörungstheoretikern. :-)

merrio am :

Ich sehe nicht wie die Sachen angeblich so weit auseinanderliegen. Mit solchen absolut unwichtigen Dingen werden dann im späteren Verlauf die Dinge rechtfertigt, die uns dann knechten (vgl. Sauerlandterroristen die immer wieder und auch falsch herangezogen werden). Wollte diesen Bezug extra über mehrere Passagen herstellen. Schade, dass ich das nicht sinnvoll rüberbringen konnte.
Der Bezug zwischen Überwachung respektive Aufweichung der Rechte und Mittel zur Wehr ist folgender: Wenn wir nicht mehr geheim kommunzieren können, kritische Meinungen zu äußern und permanent in Angst leben müssen denunzuiert zu werden, verlieren wir die Möglichkeit uns zu mobiliesieren (evtl. vgl. DDR bzw. Bespitzelungen Gewerkschaft) und müssen vermehrt den anderen fürchten.

Ich habe mal auf die schnelle 6-7 Zeitungen zusammengeklickt und Bild/Express neben Spiegel, Zeit, Welt, FTD gehören nunmal zu den großen Playern. Und so lange die Millionen Leser finden, beeinflussen und die Medianlandschaft prägen muss man die einfach mit einbeziehen, so unschön das auch eben ist. Ich würde sogar behaupten, dass es ungeheuer wichtig ist die nicht aus den Augen zu verlieren. Es zeigt sogar unschöne Tendenzen, wenn die einflussreiche Springerpresse soetwas mithilft aufzubauschen.

Mir ging es nicht darum zu zeigen: He die packen Themen zu Blöcken zusammen. Aber es ist geschichtlich doch eher sehr unschön RAF mit aktuellen "Islamisten" zusammenzulegen oder "Muslime Religiös, aber tolerant" neben "Terrorverdächtige festgenommen". Ich würde fast behaupten, dass ist gewollt. All das hat wenig mit Verschwörung zu tun, eher mit Absatzzahlen und einen Schulterschlag für gute Arbeit vom Chef, der wiederum auch nur seine eigenen Interessen vertritt.

Farlion am :

QUOTE:
Mir ging es nicht darum zu zeigen: He die packen Themen zu Blöcken zusammen. Aber es ist geschichtlich doch eher sehr unschön RAF mit aktuellen "Islamisten" zusammenzulegen...


Dann hättest Du eventuell die "Terrorverdächtigen" darauf hinweisen sollen, dass sie doch bitte nicht zum Filmstart eines Films über die RAF versuchen, nach Deutschland einzureisen. ;-)
Aber ohne Witz: die Berichterstattung über den RAF-Film und die RAF-Zeit begann schon vor der Fahndung und wird, aufgrund des umstrittenen Filmthemas (wird hier aufgeklärt oder romantisiert?) auch noch länger weitergehen. Gerade bei der BILD ist es dabei gewollt und war auch absehbar, dass diese beiden Themen zumindest Satztechnisch in einen Kontext gebracht werden. Der BILD unterstelle ich dabei allerdings keine direkten politischen sondern mehr finanzielle Ziele. Das Zugpferd des Springer-Verlagshauses liebt es seit jeher, aus solchen Meldungen Angst und Panik zu schüren und damit die Auflage zu steigern. Dass das ethisch mehr als bedenklich ist, ist klar. Dass diverse Politiker gegen diese Art der Berichterstattung nichts unternehmen, solange es ihren Zielen nützt ist auch klar. Was ich aber für viel bedenklicher halte ist die Tatsache, dass ein großer Teil der deutschen Bevölkerung schlicht und einfach zu dämlich ist, selbst nachzudenken und das zu durchschauen.
Überhaupt wage ich hier einmal zu behaupten, dass das größte Problem in Deutschland nicht die Politiker sind, sondern die Bundesbürger selbst, denn entweder sind sie faul oder einfach zu doof, um sich einmal richtig Gedanken zu machen.

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