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Tiger-Ente

So langsam kristallisiert sich raus, dass die Prognosen wohl mindestens in Richtung der Regierungs-Koalition richtig gelegen haben dürften, und eine Tigerenten-Koalition (schwarz-gelb gestreift) rauskommen dürfte. Nachdem Spaß-Guido vor der Wahl ja groß rumgetönt hat, erwarte ich, dass er eine Koalition mit der CZU nur eingeht, wenn die Überwachungsgesetze (Zensursula zu allererst) wieder zurückgepfiffen werden. Ich erwarte aber nicht, dass sich Guido nach der Qwal noch an seine Versprecher erinnern wird. Dass die Wirtschaftspolitik einer schwarz-gelben Regierung in der Krise nicht unbedingt die genialste aller Ideen sein dürfte, setze ich einfach mal vorraus. Die Mehrwertsteuer-Erhöhung, die ja laut Merkel nicht kommen würde, erwarte ich dann mal für die nächste Jahreswende. Die versprochene Nichterhöhung findet dann an den Tagen davor und danach statt, an denen ja die Mehrwertsteuer dann nicht erhöht wird.

Wer auch enttäuscht, ist die SPD, bei der sowohl der Steinschreier, als auch Müntefering meinen, sie könnten nach der Qwal einfach weiter auf ihren Ämtern kleben. Da sind wohl ein paar Personen reichlich merkbefreit.

Dass Piraten-Wahlergebnis von um zwei Prozent (genaues weiß man ja erst mit dem vorläufigen amtlichen Endergebnis) ist nicht berauschend, aber immer noch besser als das erste Bundestagsergebnis der Grünen damals, laut Fefe. Immerhin hatte der Tagesschau-Verantwortliche wohl Angst, und hat den Piraten einen eigenen Balken ("Planke"?) spendiert, obwohl das wohl erst ab drei Prozent üblich wäre. Damit das Phrasenschwein auch was zu fressen bekommt: NAch der Wahl ist vor der Wahl, und sowieso war das das beste Ergebnis der Piraten bei Bundestagswahlen überhaupt.

...und dann war da noch: Wahlbeteiligung so mies wie noch nie, rund 72% der Wahlberechtigten haben von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht. 2005 waren das noch 75%. Auf den Internetseiten des Landeswahlleiters in Bremen tauchten gegen Mittag 'Ergebnisse' auf, die laut SpOn vom Landeswahlleiter als "fiktiv" bezeichnet werden. Da wird wohl mal juristisch zu klären sein, ob die Veröffentlichung von "fiktiven" Zahlen auf den offiziellen Seiten als Wählerbeeinflussung gewertet werden muss. Ich hoffe mal, der Landeswahlleiter hat schon mal 50.000 Euro bereitgelegt.

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