Skip to content

Fakenachten?

Nachdem ja neulich erst die Zensurliebhaber nach einem Verbot von etwas verlangt haben, was sie als "Fake(Deppen Leer Zeichen)News" bezeichnen, sind entweder Teile der Zensurliebhaber auf eine solche hereingefallen oder deren Reaktion ist ebenfalls Fake. Und das kam so: Am Wochenende tauchte irgendwo eine Meldung auf, dass eine Schule in der Türkei Schülern verboten hätte, Weihnachten zu feiern. So weit war das eine eher dünne Meldung, bis sich Vertreter einer Partei verbal erbrachen, die behauptet, irgendwas mit der Religion mit dem Kreuz zu tun zu haben.

Sinngemäß enthielt deren Absonderung Forderungen danach, dass man doch den türkischen Botschafter einbestellen müsse, weil es könne ja nicht sein, dass in einem anderen Land Personen vorgeschrieben würde, wie sie ihre Religion leben würden. Dass die gleichen Verdächtigen sich erst kürzlich das Recht angemaßt haben, Frauen vorschreiben zu wollen, wie sie sich zu bekleiden oder nicht bekleiden hätten, aus welchen Gründen auch immer, muss den Vertretern der Echauffage dabei wohl glatt entgangen sein. Die Schule hat sich übrigens auch mal zu Wort gemeldet und lässt ausrichten, es gäbe dort gar kein Verbot der Wintersonnenwendfeier, die aus historischen Gründen nicht zum Zeitpunkt der Sonnenwende gefeiert wird, sondern ein paar Tage später. Das störte nun aber natürlich die sich aufplusternden Polit-Vertreter nicht, denn das war ja bestimmt eine Fake New. Oder deren ganze Aufblaserei war Fake. Oder die sind einfach zu blöd, mal einen Tag abzuwarten, ob die einzelne Behauptung stimmt, eine einzelne Schule schriebe Schülern vor, welche Feiertage die begehen dürften oder auch nicht. Das würde dann nur nicht zur riesigen Echauffage passen.

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

HTML-Tags werden in ihre Entities umgewandelt.
Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

BBCode-Formatierung erlaubt
Formular-Optionen

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!

tweetbackcheck