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Gabrizicht

Gestern um ziemlich genau 15 Uhr schwappte bei mir die Meldung vorbei, dass laut einem Bericht über einen Bericht eines magazins der bisherige Vize-Kannsnich und Wirtschaftsminister, Siechmar Gabriel, nicht zum Nichtkanzler kandidieren würde. Kaum hatte ich meine Zweifel an der Quelle formuliert, begegnete mir eine Meldung einer Wochenzeitung, die ebenfalls unabhängig in Erfahrung gebracht haben wollte, dass der Vize nicht zum Nichtkanzler kandidieren wolle. Damit gab es auf einmal zwei Quellen, die keinen erkennbaren Zusammenhang zueinander hatten. Als nächstes schwappten dann auch die üblichen Eilmedien vorbei, die auch wissen wollten, dass der Ex-EU-Parlamentsoberste, Schulz, zum Nichtkanzler kandidieren sollte, während Siechmar sich zum Steinmeier-Ersatz machen würde.

Oder kürzer: dem Gabriel ist wohl aufgefallen, dass die SPD eine eher geringe Chance hat, den nächsten Kanzler zu stellen. In der Folge will er nicht den Kandidaten zum Nichtkanzler geben, sondern lässt dem ohnehin etwas sehr ambitionierten Schulz den Vortritt. Warum das alles medial verbreitet wird, bevor die offiziellen Parteigremien die Entscheidung ihrer Führung abgenickt haben, frage ich mich bei dem Gemauschel nur nebenbei.

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