Skip to content

UMTSchalt

Zum Monatswechsel ist der Zeitpunkt ausgebrochen, den die Mobilfunkbetreiber angekündigt hatten, ab dem die UMTS-Netze abgeschaltet werden würden. Ich bin ja schon was älter, ich erinnere mich noch daran, wie in Zeiten vor Merkel die Nutzungsrechte für die Funkfrequenzen von UMTS versteigert wurden, und aus irgend einem Grund sich die daran teilnehmenden Firmen so hochgehandelt haben, dass ein damals absurd hoher Betrag an den Bundeshaushalt floss, den der damalige Bundesfinanzminister, ein Herr Eichel als Unerwartete Mehreinnahmen zur Tilgung von Schulden nannte. Diese Summen dürften auch verantwortlich dafür sein, dass deutsche Mobilverträge immer noch überwiegend harte Begrenzungen haben, wie viel man sie nutzen darf, beziehungsweise unpassend teuer sind, denn irgendwo wollen die Netzbetreiber das Geld ja herbekommen. Gleichzeitig ist die Technik weiterentwickelt, nach dem UMTS-Standard der 3. Generation kam LTE (wo die Lizenzversteigerung nicht absurd teuer war, die Nutzungspreise sind aber lustigerweise nicht rasant gefallen), und inzwischen ist 5G der amtierende heiße Scheiß. Die UMTS-Technik wird für die Netzbetreiber zur Altlast, die sie jetzt eben abschalten wollen. Anders als beim noch älteren GSM gibt es wohl keine Verpflichtung zum längeren Betrieb, und so wird UMTS dann mittelfristig verschwinden.

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Die Kommentarfunktion wurde vom Besitzer dieses Blogs in diesem Eintrag deaktiviert.

Kommentar schreiben

HTML-Tags werden in ihre Entities umgewandelt.
Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

BBCode-Formatierung erlaubt
Formular-Optionen

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!

tweetbackcheck