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Delessian

Und dann hat sich mal wieder eine IT-Firma so richtig schön unglaubwürdig gemacht. Dieses Mal geht es um eine Firma namens Atlassian, die bisher Software im Angebot hatte, mit der man Aufgaben für irgendwelche Projekte verfolgen kann, oder kleinere und größere Dokumentationen (Jira, Confluence), deren Produkte ich von der Arbeit kenne. Die Firma hat vor einer ganzen Weile mal angekündigt, dass die Server-Installationen der Produkte nicht mehr lange unterstützt werden, man solle doch auf Versionen umsteigen, die Atlassian auf eigenen Kisten laufen ließe. Gründe, warum man sowas wollen könnte sind schnellere Updates. Gegenargumente: Dann liegen ja ale Daten aus Tickets bei denen rum.

Tja, und dann ist vor ein paar Wochen einer nicht genauer genannten Zahl von Kunden, deren Systeme Atlassian betrieben hat, ein nicht genauer erklärter Ausfall zuteil geworden. Inzwischen hat Atlassian dann mal verraten, was da schief gegangen ist: Die wollten externe Referenzen auf ein Tool entfernen, was nicht mehr extern verfügbar ist, haben dabei Kommunikationsmist gemacht, und die Kundendaten gelöscht. Und genau das sollte einer Firma, die Cloud-Dienste anbietet, eben nicht passieren. Ganz großer Mist. Offenbar haben die auch keine Backups, die man schnell wieder zurückspielen kann, sonst würde der ganze Ausfall ja nicht schon mehrere Wochen dauern. Und dann mit den Hintergründen hinter ihrem Fuckup auch erst ziemlich spät um die Ecke kommen. Da möchte man doch als IT-Verantwortlicher seine Projektverwaltung in deren Hände legen. Nicht.

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