Skip to content

PorschDP

Eine Geschichte, die von der Polit-Satiresendung 'Die Anstalt' losgetreten wurde, hat dann noch ein paar Nachwirkungen gehabt: Und zwar hatte die Sendung aus einer Rede des Porsche-Chefs zitiert, der gesagt hatte, während der Koalitionsverhandlungen ständig vom FDP-Chef Lindner auf dem jeweils aktuellen Stand gehalten worden zu sein. Das ist insofern überraschend, als der Porsche-Chef eigentlich kein Mitglied der Regierung sein sollte, passt aber zum Verhalten der FDP-Vertreter in der Regierung, die sich mit reichlich Maßnahmen daran klammern, dass doch keine Beschränkungen für die Automobilbauer erlassen werden mögen, und es gäbe da doch die (unglaublich ineffizienten) E-Füls, äh, Fuels. Dazu meinte jener Porsche-Chef sich dann nochmal öffentlich äußern zu müssen, und zu verkünden, es hätte den beschriebenen Kontakt zu Lindner ja gar nicht gegeben. Toll, entweder hat der Herr CEO also seine Untergebenen bei der Rede belogen, oder er lügt bei seinem Dementi. Beides gleichzeitig kann ja kaum zutreffen. Eine Wortmeldung von Lindner, die sowohl die Kontakte zu Porsche leugnen, als auch das Verhalten der FDP-Politiker erklären würde, ist mir nicht begegnet. Das wäre auch nochmal schwerer zu erklären.

Aber immerhin wissen wir von den Maskendeals der CDU/CSU-Vertreter, dass selbst eindeutige Geldzahlungen nicht offiziell als Korruption gelten würden. Von daher braucht da niemand Konsequezen befürchten, Gesetze gelten ja hierzulande nur eingeschränkt.

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Die Kommentarfunktion wurde vom Besitzer dieses Blogs in diesem Eintrag deaktiviert.

Kommentar schreiben

HTML-Tags werden in ihre Entities umgewandelt.
Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

BBCode-Formatierung erlaubt
Formular-Optionen

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!

tweetbackcheck