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Macdates

Am Dienstag hat Apple noch per Pressemitteilung die Notebooks aktualisiert. Konkret waren dieses Mal MacBook Air und das MacBook ‚Escape‘ dran, die beide mit Touchbar ausgestattet wurden, jeweils CPUs der achten Generation von Intel abbekommen haben, und als günstigere Geräte für Schüler und Studenten am Back-To-School-Programm teilnehmen. Nicht ganz so groß erwähnt wird dabei, dass die Macs damit die gleiche Tastatur bekommen, wie die MacBook Pro aus dem späten Frühjahr bereits haben. Dass das dem gerade erst eine Woche vorher veröffentlichten Gerücht von Ming-Chi Kuo widerspricht (noch 2019 würden MacBook Air eine ganz neue Tastatur bekommen), interessiert eher nur Gerüchterstatter, und mich als amüsierten Beobachter. 

Ein paar Geräte sind damit unauffällig verschwunden: ein MacBook Pro ohne Touchbar (eben das ‚Escape‘) gibt es nicht mehr, und das 12-Zoll große MacBook ohne Nachname hat Apple unauffällig aus dem Verkauf genommen. Beide waren schon länger nicht ernsthaft aktualisiert worden, wobei das MacBook als mögliches erstes Gerät für die gerichtete ARM-CPU vermutet wurde. Und dann hat Apple noch die Preise für SSD-Aufrüstungen beim Gerätekauf (Build-To-Order) von völlig absurd auf unangemessen teuer gesenkt. 

Für mich zeigt die Änderung, dass Apple (noch?) glaubt, mit dem neuesten Tastatur-Anlauf die härtesten Fehler eingefangen zu haben. Ob das stimmt, ist noch nicht klar. An die ominöse neue Tastatur noch 2019 glaube ich nur im Rahmen eines neuen, gerüchteten 16-Zoll-Gerät, aber zwei Updates für das gleiche Modell (hier: MacBook Air) sind in den letzten Jahren nur extrem selten vorgekommen, wenn überhaupt. 

Paykassen offiziell

Und dann gab es vor einer Woche mal eine öffentliche Bewegung in der Frage, ob und wann denn Apples Bezahlfunktion denn mal bei Sparkassen verfügbar werden würde. Mir ist dazu zuerst dieser Tweet des offiziellen Twitter-Accounts der Sparkassen begegnet. Danach ist mir noch begegnet, dass auch der Heise-Ticker berichtet hat.

Kurz zusammengefasst: Pay soll noch 2019 zur Sparkasse kommen, aber laut Heise-Ticker nicht mit den Giro-Karten beim Start. Womit sich dann wieder die Frage aufdrängt, ob ich mir denn eine Kreditkarte zulegen will, die ich ansonsten nicht akut vermisse bisher. Na, abwarten.

WWDproooooooooooo

Letzten Montag war wieder die jährliche Entwicklerkonferenz der Obstfirma. Mit der gewohnten Keynote am Anfang.

Die ging auch gewohnt los mit einem Video, was in den letzten Jahren nichts mit den eigentlichen Inhalten zu tun hatte.

Dann kam der Firmenchef Tim Cook auf die Bühne und hat nochmal auf die Märzveranstaltung referenziert, wo es ja nur um Services ging. Dazu gehörte auch ein Trailer für eine Serie, die irgendwann nach dem Start des TV-Abo-Dienstes zu sehen sein soll. Ich fühlte mich da wieder schmerzhaft an die Mehsic-Veranstaltung erinnert, die imemrhin am Ende einer solchen Keynote rumblubberte, aber ähnlich unpassend zur Zuschauerschaft aus Entwicklern und interessierter Presse passte.

Immerhin kam er danach zum TV-Abspiel-Gerät und dem darauf enthaltenen Stück Software. Allerdings hat mich das so wenig interessiert, dass ich mir nichts notiert habe, außer das die Geräte jetzt irgendwie mehrere Nutzer unterscheiden können sollen.

Als nächstes System ging es um die Uhr. Die Number 1 Watch (in welcher Vergleichsgruppe? Ach so, nicht hinterfragen. Okay.) bekommt mit dem nächsten Update neue Ziffernblätter, von denen ein paar gezeigt wurden, Apps wie Audiobooks, Voice Memos, ein Taschenrechner (gibt's scon als Apps von anderen Entwicklern). Außerdem sollen Apps unabhängiger werden, weshalb es auch einen Appstore geben soll, Extended runtime, irgendwas mit Audio-Streaming, einen Nebensatz zu einem Neuen, nativen UI Framework, oh, und den Appstore. Schaut mal, Appstore. Dann gibt es in Sachen Gesundheit neue Aktivitäten-Trends, Lautstärkenmessung, Funktionen, um den weiblichen Zyklus zu erfassen, und ne neue Health-App insgesamt. Und dann noch eine der berühmten Folien voller Stichworte wie automatische Updates (kann sich ne Uhr da auch ohne akute Verbindung zum iPhone nachts aktualisieren?).

Weiter ging es mit iOS. Da war als erstes die Performance erwähnenswert. Kleinere Downloads und kleinere Updates würden jetzt möglich durch Sagensienicht. Außerdem gibt es mit iOS 13 den erwarteten Dark Mode, und in dessen Demo nebenbei erwähnt Tippen per Wischgesten, ein neues Share-Sheet, was Leute, denen man oft was teilt, gleich selbst anbietet. Außerdem neue Funktionen in Safari, Mail, Notes und Reminder, was komplett neu gemacht wurde (das alte war ja auch seit seiner Einführung vor einigen Jahren nicht ernsthaft aktualisiert worden). Die Karten sind (nur in USA) jetzt so toll, und es gibt (nur in USA) eine Art Streetview, andere Länder werden irgendwann später angepasst. Außerdem ganz wichtig: Privatsphäre. Ortungsdienste bekommen jetzt eine neue Freigabe, die nur ein Mal gilt, es gibt irgendwo Reports, und bei Anmeldeoptionen für irgendwelche Dienste soll es neben Anmeldung per Facebook oder Google auch einen Appledienst geben. Der kann auch verpflichtende Mailangaben anonymisieren, indem er jeder Seite eine eigene zufällige Mailadresse generiert, die sich danach auch einzeln abklemmen lässt, wenn der Dienst einen Datenreichtum hatte. Außerdem gibt es irgendwas für Homekit, und Router (die Apple ja nicht mehr selbst macht), Funktionen für AirPods, HomePod, und Erweiterungen an Shortcuts.

Bis da waren die Funktionen alle nicht für das iPad angepasst. Das bekommt nämlich jetzt iPadOS (was mich sofort daran erinnert hat, wie vor Jahren mal das iPhoneOS und das iPhoneOS für iPad zu iOS umbenannt wurden. Aber das iPad hatte ohnehin schon lange Funktionen, die auf iPhone nicht sinnig gewesen wären, weil da der Bildschrim schlicht zu klein ist. So wie SlideOver, SplitScreen. Dann wird Files erweitert, und kann auf SMB-Freigaben per Netz zugreifen, oder angesteckte Speichermedien. Bei externem Speicher, kann auch direkt in Apps importiert werden. Safari soll jetzt (diesmal aber wirklich) Desktop-Class sein. Komisch, ich bilde mir ein, das wäre in den letzten Jahren schon öfter erwähnt worden. Außerdem mit dabei: Fonts aus dem AppStore (wenn das nur für iPad erwähnt wird, heißt das dann, dass iPhone keine ladbaren Fonts kann?), neue Gesten für Scroll (Scrollbalken greifen), Cut, Copy und Paste (wie es bei deren Einführung in der Keynote damals hieß), der Pencil hat jetzt nicht mehr 20 ms Latenz, sondern 9. Und die Gesten waren für den Demo-Menschen zu schwer vorzuführen, wobei Hairforce da bestimmt Verständnis hatte, der hat bei seiner ersten Demo auch nicht sehr souverään gewirkt.

Nächtes Thema: Der Mac. Da gab es die einzige Hardware-Ankündigung der Veranstaltung in Form des Mac Pro. Der ist wieder ein Quader mit Käsereibe-Optik, und Innereien aus der Kategorie 'so viel und so schnell wie möglich'. Die CPUs können bis 28 Xeon-Kernen gehen (was vermutlich einige Jahre nicht durch ARM-Rechner erreichbar sein dürfte), RAM reicht bis 1,5 TB, und es gibt bis 8 PCIe-Slots. Dazu ein Display, was mich nicht interessiert hat, aber ganz doll extra toll sein soll. Preispunkt liegt bei ab 6000 Dollar für den Rechner und 5000 Dollar fürs Display. Dessen Standfuß fällt mit 1000 Dollar auch nochmal herzhaft ins Budget. Ergo: Nichts für mich.

Das Betriebssystem für die Rechner fehlte noch. macOS 10.15 heißt Catalina, udn das Gerücht vom Verschwinden von iTunes war insofern zutreffend, als iTunes nicht mehr als Zentrale für Musik existiert, sondern die Musik-, die Podcast- und die TV-App ersetzt wird. Wer auf die abweige Idee kommt, ein iPhone, iPad oder ähnliches an den Mac anschließen zu wollen, findet die entsprechenden Funktionen im Finder. iTunes ist also nicht abgeschafft, sondern Teil des Systems geworden (was es bei 10.14 auch schon war, nur nicht ganz so offensichtlich). Laut einem Screenshot soll da auch wieder die gewohnte Option zum verschlüsselten Backup wohnen, was mich dann beruhigt. Außerdem kommt mit dem OS eine Funktion Sidecar, wo ein iPad als zusätzliches Display mit Stifteingabe-Option erscheint, Voice Control, wo man das System komplett per Sprache steuern kann (gibt's auch für iOS, von iPadOS war da nicht die Rede, aber vermutlich auch), Find My, eine System-App, die zum Finden von Geräten helfen soll. Die soll auch Geräte finden können, die nicht ans Netz kommen, wenn die eine BlueTooth-ID aussenden, und zufällig in der Nähe befindliche andere Geräte die hören und an Apple melden. Die Funktion wäre von anderen Firmen sehr gruselig. Was gut, dass Apple so für Privacy steht... FindMy soll auch für iOS kommen. Dann neu bei Geräten mit T2-Chip: Activation Lock. Gibt'S beim iPhone schon länger. Wenn das System gelöscht wird, verlangt es die Anmeldedaten seines letzten Besitzers, sonst redet es nicht. Dann kam as, was seit über einem Jahr erwartet wurde: Marzipan heißt jetzt Catalyst und bringt iOS-Apps "mit einer Checkbox" auf den Mac. Gut ausgeführt könenn iOS-Entwickler mit geringem Aufwand Mac-Apps basteln. Schlecht gemacht kann das ein großer haufen Schmerz werden. Dann gab es Verbesserungen an Ar, und als um 21 Uhr noch ne Demo angekündigt wurde, hab ich abgeschaltet und damit das Declarative UI Framework namens SwiftUI verpasst. Das war ähnlich lange wie marzipan gerüchtet worden, aber weniger öffentlich im vergangenen Jahr.

Die Kompatibilität der neuen Systeme wurde nicht auf der Bühne erwähnt, aber bei den Uhren ist jedes Modell wieder dabei, was auch das bisherige OS bekommen hat, also alle außer der allerersten Generation (Series 0). Bei iOS ist das untere Ende das iPhone 6S und SE, der gerade aktualisiert iPod Touch ist dabei, sein Vorgänger nicht. Die iPads reichen bei den Pros durch alle Generationen, Mini bis zur 4. (da war das Update weniger dringend) und Air 2. Macs ab dem Baujahr 2012 könenn das neue OS bekommen, und ich trage mich vermehrt mit der Idee, doch alsbald einen neuen Mac kaufen zu wollen, weil irgendwann mein 2012er Rechner aus den Updates fallen wird.

nach langer Zeit: Neuer Mac

Ich habe heute mal etwas getan, was ich zuletzt vor Jahren unternommen habe, und mit einen neuen Mac zugelegt. Und das kam so, dass ich bei der WWDC-Keynote schmerzhaft bemerkt habe, dass mein MacBook Air (2012) als ältester, gerade noch unterstützter Rechner für das nächste OS angegeben ist. Schon Mojave musste ich ja einrichten ohne vorher ein anderes Gerät durch das Update zu bringen, so dass absehbar ist, dass irgendwann keine Updates mehr kommen würden. Dazu kommt das beständige Gerücht von einer CPU-Umstellung, die vielleicht nächstes jahr schon kommen könnte, wodurch ich dann wieder ein paar mehr Hürden hätte, wo doch gerade erst die Umstellung auf 64-Bit-Anwendungen war, wo Audacity sich auch auffallend Zeit gelassen hat. Ergo: Die Idee, mir nen neuen Rechner kaufen zu wollen, ist nicht neu. Die Probleme mit der Tastatur bei Apples Mobilrechnern sind allgemein bekannt, so dass ich eigentlich gehofft hatte, bis zur nächsten Tastatur-Generation warten zu können, aber dann hat Apple neulich das MacBook Pro aktualisiert und die Tastatur behalten.

Gestern habe ich zufällig mal in der Store-App nachgesehen, ob die mir einen Status für ein MacBook Pro mit 512GB SSD nennen kann, denn weniger Platz will ich nicht mehr haben. Das Ergebnis war erstaunlich, gibt es da doch ein Modell Rechner, was sofort verfügbar wäre. Und so habe ich gestern angefangen, mich hektisch vorzubereiten, indem ich meine Bargeld-Bestände aufgefüllt habe, die als Backup-SSD vorgesehene Terabyte-SSD an den Rechner gehängt habe, der dann bis 22 Uhr irgendwas gebraucht hat für das erste Backup, und nochmal nach den Kabeln geschaut habe, wo die Erkenntnis reifte, dass USB-C auf USB-C die Verbindung ist, die massiv unterrepräsentiert wäre. Und wenigstens einmal will ein iPad per Kabel mit iTunes reden, bevor es auch das WLAN nutzen kann.

Heute habe ich erst den Podcast fertiggemacht (seit Audacity 64-bittig läuft, sind die MP3-Exporte auf angenehme 1-2 Minuten runter, da ging das alles schnell. In der Stadt habe ich dann zuerst beim planetennamigen Discounter nach USB-C-Kabeln gesucht und war enttäuscht ob der geringen (waren da welche?) Auswahl. Gekauft habe ich am Ende zwei Adapter, die aus einem C-Port einen A-Port machen können, einem Hub mit Sd-Kartenleser, zwei USB-A und einem -C und einem 'Charge Cable' von Apple. Im Store habe ich lieber nochmal nachgefragt, ob das Kabel denn auch Daten übertragen kann (ja, sollte es, im Store gibt es nämlich auch keine anderen Kabel) und nach kurzer Erzähluing vom AlsterStore (der ist dieses Jahr 10 Jahre dort) den Rechner für 2550 Euro (inklusive Apple Care) mitgenommen.

Zuhause war die Einrichtung eigentlich ganz einfach: Rechner auspacken, von einem der alten Netzteile die lange Verbindung zum Stecker abnehmen und an das neue Netzteil basteln, aufklappen und den Wizard abarbeiten. Dazu half, das Backup schon an einem der vier USB-Ports hängen zu haben, wobei der Rechner schnell bemerkt hat, dass er nicht die passende Version laufen hatte, und sich aus dem Netz ein Update beschafft hat (iPhone schafft das an der Stelle ja immer noch nicht). ICh hatte für die Kopieraktion mit irgendwas bei 6 Stunden gerechnet, aber eine USB-C-SSD schafft offenbar deutlich mehr als beim backup auf USB-A, und so war nach irgendwas bei ner halben Stunde schon alles fertig. Musste ich noch Rechner umplatzieren, weil der primäre Platz ja noch belegt war. Dann hatte ich noch etwas Schwierigkeiten, als der Rechner plötzlich keinen Strom bekommen hat, weil sich unbemerkt das USB-C-kabel aus dem Stromknubbel gezogen hatte (das gibt früher auch nicht). Und erst das iPad per Kabel synchronisiert, dann das iPhone. Beide am Hub lassen ergab nur das Problem, dass iPad da nicht genug Strom bekommen hat (Not Loading) und deswegen einen separaten Port daneben nutzen darf. Irgendwas hat der Rechner an der TimeCapsule zu nölen gehabt, da wollte er keine Backups drauf legen, weil obskure Fehlermeldung. Nachdem die SSD nicht stört, kann er zumindest akut die weiter nutzen. Und ich hoffe inständig, dass die Tastatur mich nicht so enttäuscht, wie ich es aus den Berichten befürchte.

Update vom Wochenende danach: Ein Haken hat ein neuer Rechner (neben der Tatsache, dass der mit USB-C-Ports die Anschlüsse am Gerät austauscht): Und zwar ist mein Krankenhaus-Notfall-Rucksack auf en nicht vorbereitet. Entsprechend kam mir noch am Freitag Abewnd die Idee, dass ich doch Samstag mal kurz in den AlsterStore stolpern könnte, ein 61W-Netzteil, zwei USB-C-C-Kabel kaufen und noch einen SD-Kartenleser mit USB-C kaufen könnte. Und die Apple-Store-App konnte mir auch gleich mitteilen, dass am Samstag Powerbeats Pro im Geschäft zu haben sein könnten. Der USB-Hub hat dann im Lauf des Abends gezeigt, dass iPad nicht genug Strom bekam, sogar das iPhone war unterversorgt, so hab ich den entfernt.

Am Samstag bin ich dann in Poppenbüttel gleich zum Obstladen gewandert, nachdem die Store-App sich bei den Powerbeats nicht mehr sicher war. Stellte sich im Geschäft raus, dass ich das letzte Paar aus dem Lager bekam, dazu die Stromversorgung zusätzlich und zum Spaß gleich noch einen USB-3-Hub. Der hat zwar ne eigene Stromversorgung, meldet aber auf der Packung schon, dass ein iPad von ihm enttäutscht würde. Beim einsortieren der Kabel fiel mir auf, dass meine Technik-Tasche (alte Apple-Tasche aus Plastik, die gibt's inzwischen nicht mehr) langsam auseinander fällt, und ich noch eine größere Sammlung an Kabeln für Apples alten Dock-Konnektor hatte. Die letzte OP war ja noch zu Zeiten von dem Anschluss, inzwischen wüsste ich gar nicht, wo ich dazu passende Geräte noch hätte.

Touchdate

Meldung aus der 'wie erwartet' aber auch der 'huch?'-Ecke: letzten Dienstag hat Apple eine Pressemitteilung fallen gelassen, mit der der iPod Touch nach Jahren mal wieder aktualisiert wurde. Ich habe mir dann gleich mal die Bilder angesehen und festgestellt, dass das neue Modell aus den iPhones noch mehr herausfällt als das alte Modell insofern, al das immer noch einen Heimknopf (dummdeutsch für Homebutton) hat. Und zumindest auf den ersten Blick sieht der sogar noch so aus, als wäre da nirgendwo ein Fingerabdruckleser oder eine Gesichtserkennung in dem Gerät. Nachdem iPhones schon seit Jahren Fingerabdrücke zum Entsperren nutzen konnten und seit dem X das Gesicht des Besitzers erkennen, dürfte kaum jemand innerhalb der Systementwicklung noch damit rechnen, dass ein Gerät nur per Passcode entsperrt werden kann. So Sicherheitsfunktionen wie jedes Mal nötige Passcode-Eingaben stören ja nur deswegen nicht, weil Finger- oder Gesichtserkennung die Fragen beantworten.

Inhaltlich ist der neue Touch dann mal auf die inzwischen auch schon reichlich abgehangene CPU-Generation A10 aktualisiert worden. Damit zeichnet sich umso deutlicher ab, dass Apple ältere Chips zur WWDC wohl aus der Versorgung mit dem nächsten OS nehmen dürfte, was bei Erscheinen dieses Textes bereits bekannt ist.

Von den Funktionen her springt mich nichts an, was mit dem neuen Gerät nun möglich wäre, was iPhones nicht ebenfalls seit Jahren können. Apple meldet da zwar irgendwas mit AR, aber das zeigt nur, wie lange der iPod schon unverändert im Sortiment lag.

Intqualpple

Es gibt dann mal Gerüchte dazu, was im Dreieck zwischen Apple, Qualcom und Intel abgegangen sein soll. Bekanntlich wollte Apple ja nicht mehr die Lizenzgebühren an Qualcom zahlen, die dort auf dem Verkaufspreis des Gerätes berechnet werden, in dem so ein lizensierter Chip eingebaut wird. Damit ist automatisch ein teures iPhone für Apple mehr Lizenz wert als ein gleichartiges Modell mit geringerem Preis (wie zum Beispiel mit den Speicherkapazitäten gestaffelt).

Und da hat Apple also versucht, von Intel Mobilchips zu bekommen, was nicht so erfolgreich war wie gehofft. Als sich abgezeichnet hat, dass das mit 5G nichts wird, hat wohl zuerst Apple sich mit Qualcom geeinigt, bevor Intel verkündet hat, Mobilfunkchips ganz seien lassen zu wollen. Eine zwischendurch überlegte Idee war noch, dass Apple doch die Mobilchipsparte von Intel übernehmen könnte, was irgendwie auch nicht durchkam. Und so steht am Ende Intel ohne neue Chips da, Apple mit teuren Lizenzen an Qualcom, aber immerhin einer Lizenzvereinbarung für die nächsten Jahre. Qualcom hat umgekehrt reichlich Geld, aber auf absehbare Zeit einen unfreiwilligen Kunden Apple, der wohl bei Gelegenheit versuchen dürfte, einen eigenen Mobilchip zu entwickeln. Ganz trivial ist das wohl nicht, wie Intel ja gezeigt hat.

iOS 12-Installationstag

Am Montag Abdend hat Apple wie angekündigt das nächste große Update seiner iOS-basierten Betriebssysteme (iOS 12, watchOS 5) veröffentlicht.

In den letzten Jahren hatte ich mit neuen Major-Versionen ja nicht so den Erfolg, und so hatte ich mir vorher überlegt, dass ich nicht planen würde, das Update schon am Montag Abend zu installieren. Entsprechend habe ich nur das als Opfergerät ausgewählte iPhone 7 nach dem Update suchen lassen. Um 19:12 hat es dann auch mal erkannt, dass ein Update von bummelig 1,5 GB verfügbar wäre. An der Stelle bin ich dann das Risiko eingegangen und habe den Download angestoßen. Nur 3 Minuten später war der Download schon fertig, und das iPhone ging dazu über, sich mit dem Download zu präparieren ("Preparing"). Versuchsweise wollte ich das 8+ auch mal mit dem Download befassen, aber der war so langsam, dass ich darauf nicht warten wollte, und lieber das iPhone neu gestartet habe, in der Hoffnung, dass dessen lahmer Download dann schneller würde. Das 7 war gegen 19:30 fertig mit seiner Präparation und durfte in den Update-Installer booten. Da konnte ich dann nur noch über den Fortschrittsbalken erahnen, was los wäre. Der Balken ließ sich etwas Zeit auf der linken Seite des Bildschirms, war dann aber plötzlich komplett voll, und das iPhone hat sich in den ersten Neustart begeben, der erwartungsgemäß wieder mit eigenem Fortschrittsbalken lief. Und dann kam das iPhone nach insgesamt rund 10 Minuten wieder hoch, hatte noch ein paar Schritte im Update Completed, und war nutzbar. Nach meiner Erfahrung mit iOS 11 und den ständigen Update Completed-Dialogen habe ich dem iPhone dann noch einen Reboot verpasst, bei dem der Dialog aber nicht wiederkam. Nachdem die ganze Installation so schmerzarm verlief, habe ich dann nacheinander dem 8+, dem X und dem MidiPad den Download angestoßen (und der Download bemaß sich jeweils in 1,5-1,65 GB, die aber alle in weniger als 5 Minuten fertig waren. Praktisch, so ein schneller Internetzugang.). Und dann sind die Geräte auch in der Reihenfolge mit den Vorbereitungen fertig geworden und haben sich in den Installer begeben. Da gab es keine Probleme, und entsprechend waren bis kurz nach 20 Uhr schon alle iPhones und das iPad aktualisiert. Fehlten noch die vom SX abhängigen Uhren. Da war der Download nur in der 700MB-Größenordnung, aber irgendwas an der Übertragung war lahm, und es war definitiv nicht der Download aus dem Netz. Die LTE-Uhr habe ich bei Gelegenheit an den Strom gehängt (39% hätte für die Installation nicht gereicht) und mir die Nicht-LTE-Uhr an den Arm getan, aber den Auto-Switch nicht aktiviert. Es hat dann bis fast 21 Uhr gedauert, bis das Update auf der Uhr war, wo dann erst ein längliches Preparing noch durchlaufen musste, bevor das Update 21:30 noch auf manuelle Freigabe warten konnte, bis es endlich installiert werden konnte (auch wieder ziemlich schnell, aber mit Passcode-Eingabe nach dem Neustart). Und dann durfte auch die nacht-Uhr mal verbunden werden, und deren Update heruntergeladen und präpariert.

Ein erstes Fazit: Das Update auf iOS 12.0 fühlt sich erstmals seit langer Zeit ziemlich sauber an. Insbesondere im Vergleich zu iOS 11 (dauerhaftes Update Completed) oder iOS 10 (wo ich mich mit einem kompletten Restore prügeln durfte) ist ein Update, was nicht mit offensichtlichen Fehlern um sich wirft eine positive Auffälligkeit. Zum Funktionsumfang kann ich mich nach der kurzen Zeit noch nicht sinnvoll äußern, aber offensichtliche Fehler sind mir noch keine begegnet.

Wenn man mal davon absieht, dass Apple in seiner Weisheit glatt vergessen hat, ein offizielles iTunes für den mac rauszulassen, mit dem iOS 12 reden könnte. Irgendwas installiert da gerade seit ner ganzen Weile...

Paywähnung

Letzte Woche hat Apple mal wieder Quartalszahlen verkündet (Rekord, aber nicht wegen noch weiter wachsenden iPhone-Verkäufen), und in der anschließenden Telefonkonferenz erwähnte Tim Cook, dass Apple Pay in der näheren Zukunft auch nach Deutschland kommen sollte. Gerüchtet war das ja schon imemr wieder mal worden. Nachdem inzwischen andere kartenlose Zahlmethoden verbreitet werden, die Sparkassen schon eine eigene Android-Bezahl-App (NFC) veröffentlicht haben, sieht es danach aus, dass was auch immer bisher Funktionen zur drahtlosen Bezahlung zurückhält langsam mal überwunden werden könnte. Unklar ist aber noch, welche Banken wie schnell und zu welchen Bedingungen bei Apples Zahlfunktion mitmachen. Für die Extraschnellen Überweisungen beispielsweise hieß es in diversen Berichten, dass Sparkassen da mitmachen würden, aber ich habe in den Listen keinen Hinweis darauf gefundne, dass die Haspa zu den teilnehmenden Banken gehören würde. Insofern warte ich auch da mal lieber ab. Vom Prinzip her ließt sich so eine drahtlose Bezahlfunktion ja ganz fortschrittlich. Andererseits gibt es immer noch reichlich Bezahlvorgänge, die ohne Bargeld nicht realistisch zu erledigen sind. Immerhin muss man bei Apple nicht fürchten, dass die Firma über die Bezahlungen Daten sammelt, um daraus dann Kundenprofile zu basteln, die für Werbung oder andere unerwünschte Auswertungen genutzt werden.

10 Jahre mit iPhones

Und dann ist wieder ein Jahrestag da: Am 11. Juli 2008 saß ich den Vormittag über zuhause damit mich der Postbote mit dem iPhone antreffen würde, was der wegen der vertragsrelevanten Unterschriften wahrscheinlich auch niemand anders hätte geben dürfen.

Wenn ich so darüber nachdenke, was sich mit iPhone geändert hat, ist einer meiner ersten Gedanken, dass ich seitdem immer (bis auf bei Störungen) einen Zugriff auf das Internet habe. Das kann man für so Kleinigkeiten verwenden wie die Frage, ob es demnächst regnet, oder zum Nachlesen, was denn eine bestimmte Krankheit so ist (nicht, dass das beim Auge geholfen hätte, der Graue Star kam dann doch noch). Oder man kann auch das tun, was ich seit einigen Jahren bei Twitter mache: Hinweise für das zukünftige Archiv fallen lassen. So habe ich den Anfang des ausfallenden Auges tatsächlich wiedergefunden, die letzten paar OPs begleitet, Und auch so unerbauliche Dinge wie Ausfälle meines Internetzugangs zuhause mit genauen Uhrzeiten dokumentiert.

Was das iPhone auch gebracht hat, war das System des AppStore. Frühere Mobiltelefone waren entweder nur zum Telefonieren und vielleicht noch Kurzmitteilungen schreiben geeignet, aber der "Widescreen iPod with Touch controle, Revolutionary mobile phone and Internet communication device" (wie Steve Jobs das erste iPhone angekündigt hat) hatte mit dem AppStore dann eine Möglichkeit für Erweiterungen seit der Veröffentlichung der zweiten Gerätegeneration dabei. Inzwischen sind Mobiltelefone ohne Drittanwendungen praktisch nicht mehr verkaufbar. Und dank langsam steigender Datenvolumen in den Mobilverträgen und frei nutzbaren WLAN-Hotspots (meine aktuellen Lieblingshotspots sind die von Wilhelm.Tel bei denen ich irgendwas im mehrere hundert MBit/s-Bereich messe) wird das mobile Netz auch langsam für ernsthaftere Datenübertragung nutzbar.

Und auch die iPhones haben sich in den letzten 10 Jahren weiterentwickelt. Erstmal wurden die CPUs schneller (das 3GS war schon deutlich schneller als das 3G, was mir nur nie jemand gesagt hat, bis ich das 4 hatte), die Bildschirme wurden hochauflösender ("We're calling it retina display" war ja die Aussage an dem Tag, als ich gerade wegen Netzhautablösung im OP gewesen war), und durch Fingerabdrucksensoren und Gesichtserkennung kann man jetzt auch problemlos Passcodes vergeben, die man nicht jedes Mal eingeben will. Und dann kamen mit iPad (quasi der große Bruder vom iPhone) und der Watch (quasi der kleine Bruder vom iPhone, der aber durch seine Position am Arm des Nutzers viel leichter auf sich aufmerksam machen kann und auch gleich noch Bewegungs- und Pulsdaten messen kann) noch zusätzliche Geräte in meinen Gerätezoo, der zwischenzeitlich auf je drei aktive iPhones, ein iPad und zwei Uhren angewachsen ist.

Ich habe keine Ahnung, was die nächsten Jahre an Weiterentwicklungen bringen werden, aber im Rückblick ließ sich damals für mich nicht erahnen, wie die Entwicklung weitergehen konnte. Insofern erspare ich mir Vorhersagen, die dann wahrscheinlich ohnehin nicht zutreffen.

WatchS3

Am Freitag hat Apple ja die vor 1,5 Wochen vorgestellten neuen Produkte angefangen zu verkaufen. Wie im letzten Jahr habe ich es wieder nicht zuerst auf ein neues iPhone abgesehen (das 8 ist für mich nicht massiv anders als das 7, wobei drahtlose Ladefunktion schon praktisch sein dürfte, wenn man so ein Qi-kompatibles Pad hat.), sondern wieder auf die Uhr. Die Frage war dieses Mal weniger, ob ich wieder ein Edelstahl-Modell haben wollte, sondern zuerst ob ich mit oder ohne Mobilfunk kaufen will. Denn ohne Mobilfunkchip gibt es ohnehin nur Sport- und Nike-Uhren, also solche mit Alu-Gehäuse. Ich hatte mich vor einer Woche dazu gebracht, so einen Mobilchip hinzunehmen, man muss den ja wohl nicht aktivieren, aber als die Bestellungen verfügbar wurden, war schnell klar, dass Edelstahl-Modelle nicht in Stückzahlen am Starttag verfügbar wären.

So bin ich gestern nach den Aufnahmen für den Podcast ins AEZ gefahren, und habe den Concierge am Eingang mit der Frage belästigt, wie es denn mit Edelstahl aussähe. Ergebnis: Es gab wohl noch eine 38mm-Uhr, ansonsten nur noch Alu. Da war die Auswahl nicht riesig, aber vier verschiedene Kombinationen aus Gehäuse- und Band-Farbe hatte er dann doch (da war es so gegen 9:30, nur um mal die zeitliche Einordnung hinzubekommen). Ich habe mich dann für das silberne Modell entschieden, ohne LTE. Das reservierte er auf seinem iPad für mich, gab noch Name und Handynummer ein, und in der SMS, die mich dann kurz danach erreicht hat, stand ein Link, der zu einem Eintrag ins iOS-Wallet führte, mit dem ich mich dann in einen Bereich stellen durfte, wo der nächste freie Verkäufer sich dann meiner annehmen würde.

Da gab es dann nur die Schwierigkeit, dass die tragbaren Verkaufsgeräte irgend einen Fehler meldeten, wenn sie den QR-Code von meinem Bildschirm abgescannt hatten. Vielleicht wäre die Bestellung noch nicht ganz im System angekommen. Ob ich mal kurz ein paar Minuten rumlaufen wollte? Gesagt, getan, aber danach ließ der Code sich immer noch nicht sauber scannen. Dann hat eienr der Verkäufer die Reservierung storniert, und das gleiche Gerät mit seinem tragbaren System neu reserviert, und konnte dann auch den Verkauf abschließen. Manchmal funktioniert die manuelle Lösung eben doch besser.

Ich bin dann mit der länglichen Watch-Box (anders als die eher würfelförmigen Boxen der Edelstahl-Modelle) mit dem nächsten Bus nach Hause gefahren, wo ich dann gleich mal die neue Uhr an den Strom gehängt habe. Eigentlich hatte ich die Absicht, mit der Einrichtung der Uhr zu warten, bis ich nach der Innenstadt-Runde wieder da wäre, konnte mich dann aber doch nicht zurückhalten und habe die neue Uhr schon mal eingerichtet.

Hier gab es die erste positive Überraschung: Die Einrichtung der neuen Uhr hat die Verbindung zur bisherigen Series 2 nicht unterbrochen, und hat auch nicht verlangt, dass ich eine der inzwischen drei eingetragenen Uhren löschen sollte. Das backup einspielen dauerte vielleicht 15 Minuten, dann waren aber noch gar keine Apps auf der neuen Uhr. Ich hab der erstmal das Link Bracelet verpasst, was bisher an der Series 0-Uhr hing, mir die neue Uhr dann angelegt (iPhone hat das auch sehr schnell bemerkt). Dann war es in den letzten Jahren ja so, dass bei der Einrichtung einer neuen Watch die keine Stand-Stunden mehr zählen konnte. Das konnte ich schnell ausprobieren: Die neue Uhr hat mir um 11 die Stunde gegeben, als ich ganz bewusst mit ihr rumgelaufen bin.

In der Zwischenzeit habe ich das iPhone am Strom (der Pinguin-Rechner) gehängt, zeitgleich den Podcast fertig produziert, und in der Watch-App zugesehen, wie dort die Apps auf die Watch geschoben wurden. Als der Podcast fertig war, war die Uhr auch voll betankt, und ich konnte wieder raus.

Erste Einschätzung nach einem Tag Benutzung: Die Series 3 startet jetzt endlich Apps auch angemessen schnell, wenn sie nicht schon im Speicher rumlagen (Und Caching kann es nicht sein, dafür habe ich gerade die Uhr mal neu gestartet, ist wirklich deutlich schneller), kann jetzt dank Barometer auch abschätzen, wie viele Stockwerke man erklimmt hätte (und kommt dabei auf die selbe zahl wie das iPhone). Zur Akkulaufzeit halte ich mich mit Einschätzungen zurück, dafür sind die Betriebssystem-Versionen zu instabil, und das Bluetooth besonders auffällig.

Heute wäre ja sogar ein 8+-iPhone (schwarz, die große Speicherausstattung) im Jungfernstore verfügbar gewesen, aber ich bin doch noch nicht dazu bereit, das 7+ zu verlassen. Mal davon abgesehen, dass dank fehlendem App-Sync von iTunes so ein Setup mal eben sämtliche Apps aus dem Internet neu runterladen muss. Wo kriegt man noch gleich richtig gut angebundene Internetzugänge hier?

ComPod #614: X Ten, Teil 3

Tech. Mit GM-Leak, XNote, Rest Urlaub und mehr.

Im dritten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit den Meldungen aus der Technik-Ecke. Mit dabei:

  • Fanboi
    • GM-Leak
    • GruberGM
    • XNote
      • Steve
      • Hurrikan
      • Apfel Park
      • Retail
      • Watch
        • Ganz doll beliebt
        • Heartrate
        • Series 3
      • Tv
        • 4K
        • Gähnmo
        • Preise
      • iPhone
        • Blub
        • 8
        • Details
        • Kamera
        • Portrait lighting
        • AR
        • ARmo
        • Wireless
        • 2x
      • One more thing
        • iPhone X
        • Aussehen
        • Farben
        • Display
        • TapToWake
        • Homebutton
        • Face ID
        • Animoji
        • Demo
        • Kameras
        • Batterie
        • Qi
        • Preise und Termin
    • macOS-Termin
    • Watchtail
    • iTunes 12.7
    • Schnelladung
    • Craigface
    • MacGM
    • LTWatch
  • Mafia
    • Affireinig
    • Kinoxhaft
  • Space
    • Sojustart
  • Am Ende

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'Desperado'.

Länge: 42:55, 39,3 MB.

Feedback hier, per Mail oder bei Twitter ist übrigens immer noch ausdrücklich erwünscht. ;-) In iTunes könnt ihr den ComPod übrigens auch ganz einfach abonnieren, mit einem anderen Podcatcher den Podcast-Feed oder den Bitlove-Feed nutzen.

MidiPad Pro

Es hat sich vor einiger Zeit schon gejährt, dass die Shunt-OP neun Jahre her war (am 29.6., um genau zu sein), und in dem Zusammenhang stand mal wieder Budget für eine unnötig große Anschaffung an. Außerdem verdichten sich die Anzeichen, dass Apple wirklich keine iPad mini mehr neu auf den Markt bringen will. Deswegen hatte ich schon länger mit der Idee gespielt, dass ich mir mal ein größeres iPad (Pro) zulegen könnte. Dabei war klar, dass es das werden würde, was ich als MidiPad bezeichne, um es vom 12-Zoll-Gerät abzugrenzen. Ein paar Tage vor dem OP-Jahrestag gab es im Jungfernstore schon mal eine Gelegenheit, die ich aber dann doch verstreichen lassen habe. Das war relativ kurz nachdem ich das iPhone 7 gekauft hatte, und außerdem eben noch vor dem Jahrestag.

Am Montag ergab eine rein informative Auskunft auf der Webseite, dass mein Wunschmodell (10,5-Zoll mit kleinster Speicherkapazität, Space gray, mit Mobilfunk) gerade verfügbar wäre. Das hat sich auch im Lauf des Tages nicht mehr geändert, so dass ich irgendwann einfach beschloss, meinen Feierabend etwas früher zu beginnen, indem ich mir ein iPad kaufe. Gesagt, getan. Das iPad inklusive Cover und AppleCare kam dann auf einen guten Tausender, und passte inklusive Verpackung gerade noch in den nicht ganz leeren Rucksack (ist damit also in etwa so groß wie eine FritzBox-Packung). 

Zuhause habe ich dann erst die Einkäufe erledigt, das Mini4 noch ein sauberes Backup machen lassen, bevor ich mich an Unboxing und Einrichtung des neuen Rechengerätes gemacht habe. Anders als beim iPhone brauchte das auch keine neue Software, war es doch zur WWDC erst gestartet, und enthielt gleich die aktuelle Version mit anderer Buildnummer (14F8089 anstatt 14F91). Außerdem ist das iPad-Backup kleiner als das des iPhone, was vermutlich daran liegt, dass ich auf dem iPad mit weniger Apps rumspiele. Einen Restore-Reboot später legte iTunes gleich mit der Installation los, und während ich gerade die Buldnummer ermitteln wollte, muss irgend etwas schief gelaufen sein, jedenfalls entfernte das iPad ziemlich viele App-Icons von Apps, die es bis dahin noch aus iTunes erwartet hat. Aus iTunes habe ich dann noch einen Sync angestoßen, nachdem ich nachgesehen hatte, dass da die Apps zur Installation vorgesehen waren. Dumemrweise hatten die dann installierten Apps (also eine Mehrheit an Apps) keine gespeicherten Einstellungen mehr. Entsprechend länger dauerte danach dann die genaue Einrichtung. Mit betroffen war auch mein (immernoch) bevorzugter Feedreader, der Mister Reader. Die App ist zwar nicht mehr im Appstore, aber meine lokale Kopie hatte iTunes noch. Da gab es nur das Problem, dass die Feedly-Anmeldung per Googlekonto mit obskurer Fehlermeldung von Google verweigert wurde. Ich hab dann schon mal den Reeder ausgepackt, und dann erstmal mit anderen Apps weitergemacht. Irgendwann kam ich auf die Idee, mal nachzusehen, wie man in Feedly einen weiteren Login hinzufügt, was für den Feedly-eigenen Login bei dessen Einführung beschrieben wurde. nachdem ich das erledigt hatte, konnte sich der Reader dann doch anmelden.

Was mir ziemlich schnell auffiel: Das 10,5-Zoll-iPad Pro ist ziemlich schnell, dafür im Vergleich zum Mini-Formfaktor, den ich seit inzwischen fast 5 Jahren genutzt habe gigantisch. Als mir dann bei der Suche nach einer Ablage in einer iPad-Tasche mein erstes iPad in die Hände fiel, wurde aber deutlich, dass Größe relativ ist. Ja, das 10,5-Zoll-Gerät ist etwas größer von Höhe und Breite, dafür aber deutlich dünner und beim Gewicht in etwa gleichauf. Nun ist das erste iPad auch nicht gerade der beste Vergleich, aber ein neueres großes iPad ist mir so spontan nicht begenet.

Dann hab ich noch den Pencil ausgepackt, den ich mir neulich schon mal gekauft hatte, als gerade keine iPads in meiner Konfiguration verfügbar waren. Wie erwartet, kann man damit einfach so auf dem Display malen, wenn man denn malen kann. Ich habe mich lieber erstmal auf handschrift beschränkt. Für ein mobiles Notizbuch ist mir das iPad doch etwas zu unhandlich (das mini wäre da als portable Größe schon nicht schlecht gewesen), aber die besten Features kommen ohnehin erst mit iOS 11 irgendwann im September. Bis dahin habe ich mich auf Arbeit bei einem Kollegen erkundigt, mit welcher Notiz-App er auf seinem Pro neulich per Stift notiert hatte, und die GoodNotes 4 empfohlen bekommen. Mal sehen, wann ich aufhöre, Papierzettel zu nutzen...

Unnouncement

Es wurde in Gerüchten schon länger gemutmaßt, dass Apple neue Geräte vorstellen könnte, und so ist wenig überraschend, dass eine Ankündigung auf der Status-Seite des Applestore als Vorankündigung gelesen wurde, dass am Dienstag neue Produkte erscheinen könnten. Ich wollte das ja nicht glauben, weil manchmal eine geplante Wartung einfach nur eine Wartung ist, aber die anstelle der Storeseite geschaltete Seite war dann doch deutlich und klang nach neuen Produkten. Als am Dienstag irgendwann nach 13:30 die Verkaufsseiten wieder erreichbar waren, fanden sich aber keine riesigen Überraschungen: Es gibt ein neues iPad der klassischen 9,7-Zoll-Größe mit Namen "iPad" und ohne Unterstützung von Pencil oder dem vor einem Jahr eingeführten TrueTone-Display-Farbanpassungs-Tricks. Das mini-iPad hat geringfügig andere Speichergrößen, ansonsten aber keine Veränderungen, oh und die beiden iPad Pro-Modelle (12,9 und 9,7) sind komplett unverändert geblieben. Ach ja: das iPhone 7 (und Plus) gibt es jetzt auch in (RED). Oh, und das SE-iPhone hat neue Speicherstufen erhalten: 32 (meh) und 128 (mehr als ausreichend) Gigabyte.

Verfügbar sind die neuen, günstigeren, 9,7-iPads ab Freitag, was dann vermutlich auch der Termin wird, ab wann iOS 10.3 öffentlich verfügbar wird. Nachdem damit aber APFS Einzug hält, und bei Funktionen sonst nichts zu sehen ist, werde ich mit der Installation lieber etwas warten, bevor ich mich da rein traue.

Und mit der ziemlich unspektakulären Aktualisierung der Produktreihen ist auch klar, warum Apple dafür keine Veranstaltung abgehalten hat. Das wäre einfach zu wenig Inhalt gewesen.

AirPods

Ich hab mir mal wieder was Kleines zugelegt, und zwar Apples AirPods. Und das kam so: Als ich am Freitag nach den Podcast-Aufnahmen im Alstertal-Obstladen war, gab es zwar keine AirPods im Verkaufsraum, aber im Lager, wo der eine Angestellte, der mich angesprochen hatte, sie auch gleich abgeholt hat. Ich hatte bei deren Vorstellung eigentlich kein Interesse an den Apple-Kopfhörern, die zwar völlig drahtlos, aber eben auch ohne Fernbedien-Funktion daherkommen. Da fand ich die Idee der Beats-Kopfhörer BeatsX und PowerBeats3 interessanter, die ich mir in der Zwischenzeit auch schon zugelegt habe. Die haben zwar auch kein Kabel, über das das Audio-Signal vom Gerät zu ihnen gelangt, sind untereinander aber mit einem Draht verbunden. Da dran befindet sich auch die Fernbedienung mit den Lautstärke-Tasten und dem Knopf in der Mitte (Play/Pause, bei Doppelklick Next Track oder im Podcatcher vorwärts springen). Für die Stromversorgung, die drahtlose Kopfhörer nicht per Kabel vom Gerät erledigen können, aus dem sie Ton empfangen, haben die PowerBeats an einem Kopfhörer eine mini-USB-Buchse, die BeatsX haben an einer größeren Verdickung am Draht eine Lightning-Buchse.

Nun aber zu den AirPods. Die sind äußerlich geformt wie die EarPods. Im direkten Vergleich mit deren neuester Inkarnation (mit Lightning-Stecker) haben die AirPods aber doch ein paar zusätzliche Öffnungen an jedem der Ohrstöpsel. Wo sie wirklich auffallen ist aber beim gesamten Design. Das fängt schon bei der ziemlich winzigen Schachtel an, in der die Stöpsel wohnen, wenn sie nicht im Ohr stecken, geht weiter beim auffallend simplen Pairing-Prozess (iPhone entsperrt haben, Schachtel aufklappen, auf iPhone Verbindung bestätigen. Fertig.), der bei den Beats-Kopfhörern nicht aufwändiger ist, aber dadurch weniger elegant, dass man dort jeweis den Power-Knopf länger gedrückt halten muss. Die Bedienung der AirPods ist ähnlich minimalistisch angelegt. Man entnimmt einen Ohrstöpsel und steckt ihn sich in das entsprechende Ohr. Praktischerweise steht auf den Stöpseln an dem Ende, wo sonst das Kabel rauskäme ob er L oder R wäre. Eine Art Fernbedinung gibt es doch, die aber nur eine Funktion ausüben kann, das ist entweder Siri aufrufen oder Play/Pause. Einstellen kann man das über die BlueTooth-Einstellungen, wenn die AirPods verbunden sind.

Bei der Akustik fallen die AirPods nicht besonders auf, heben sich im Vergleich von den kabelgebundenen EarPods aber auch nicht wesentlich ab. Für mich war bei den diversen drahtlosen Kopfhörern gerade anfangs komisch, wenn ich durch die Wohnung laufe, während das iPhone gerade am iTunes ein Backup seiner Daten anfertigt. Bei den AirPods kommt noch dazu, dass die auch untereinander nicht verbunden sind. Einerseits ziehen sie so nicht aneinander, aber andererseits hatte ich das Gefühl, dass ich nicht bemerken würde, wenn einer der Stöpsel plötzlich rausfallen würde. Tun sie nicht von alleine, der Halt der Kopfhörer im Ohr reicht bei mir dann doch, aber so ganz will das Gefühl doch nicht verschwinden.

Ob die AirPods den stolzen Preis von 179 Euro Wert sind, kann ich nach der sehr überschaubaren Benutzung bisher (im Wesentlichen nur dann, wenn das iPhone gerade ein iTunes-Backup gemacht hat, und ich nicht gerade mit dem Rechner abgelenkt war) nicht einschätzen. Zumindest sollte man sich das Design aber mal angesehen haben. Dagegen wirken die Beats-Kopfhörer geradezu billig.

Watchdate

Zur Abwechslung gibt's heute mal keine Politik, sondern eine Meldung aus der Technik-Ecke: Montag Abend hat Apple ja neue Versionen von iOS, tvOS und watchOS veröffentlicht (spannenderweise gab es das dazu passende mac-Update erst einen Tag später). Ich hab die Updates auch überall problemlos installiert, aber es gab wohl Watch-Nutzer, die nicht so glücklich waren, und die nach dem Update einen akuten Servicefall hatten. Aplle hätte das Watch-Update dann zurückgezogen, lese ich.Meine beiden aktiven Uhren haben watchOS 3.1.1 und ich habe bisher keine Probleme festgestellt. Und ich hoffe natürlich, dass sich daran auch nichts mehr ändert bis Apple herausfindet, warum einige Uhren in einen nicht-nutzbaren Zustand versetzt wurden.
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