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Applankündigung

Und dann war am 14. mal wieder eine Produktankündigung von Apple.

Die fing allerdings schon mal weniger aufregend an, als erstmal Minutenlang für den Tee Vau Streieming Dienst geworben wurde, was da denn alles käme.

Dann ging es mit iPad weiter, wo das Einstiegsmodell nach einem Jahr aktualisiert wird. Da ist dann keine A12-CPU von 2018, sondern eine A13 von 2019 drin. Außerdem bekommt das mini-iPad irgendwas ganz tolles, wie ein Redesign, eine CPU, die nicht benannt wurde (A15), ein bisschen größeres Display (8,3 Zoll statt 7,9), USB-C und damit keine Chance für den ersten Pencil (wobei ich da nicht sicher bin, ob das mini den eigentlich nutzen konnte). Und 5G. Und kommt "next week" womit schon mal eine Hausnummer an dem Betriebssystem steht.

Weiter zur Watch. Die nennt sich dann Series 7 (wenig überraschent), ist gar nicht eckig, wie alle Gerüchterstatter voneinander abgeschrieben haben, hat aber ein größeres Display mit weniger Rahmen, passt trotzdem weiter in die bestehenden Armbänder, lädt schneller, und kommt irgendwann später im Herbst (Buh!). Im Verkauf bleiben die Series 3 (häh?), SE und 7.

Dann wurde es wirklich langweilig mit Werbung für Fitness+, was ganz toll wäre, und dann auch hier verfügbar werden soll.

Und dann ging es zum erwarteten iPhone. Das heißt 13 (nicht 12S, auch wenn der Name gepasst hätte), ist das besteste iPhone, was Apple bisher in dem Viceo neu vorgestellt hat, hat nen A15, der wieder Bionic heißt, ganz toll ist, und kann ganz doll viele tolle Sachen. Und 5G, dieses Jahr nicht nur von einem Netzbetreiber beworben. Gibt's in 13 und mini.

Und dann das erwartete 13 Pro und Max: Das ist noch viel Bestester, mit nem kleineren Notch, das Display kann zwischen 10 und 120 Hertz-Refreshrate einstellen (kein Always On, wie gerüchtet). Die Kameras sind die Bestestesten, die Apple überhaupt jemals in dem Video gezeigt hat, und deswegen musste das noch mit nem länglichen Video behlitten werden. Die Speicheroptionen gehen dann von 128 GB bis 1024 in jeweils Verdoppelung. Kommt ab dem 24. in den Verkauf.

Bei mir blieb da aber der unangenehme Beigeschmack, dass da viel zu wenig in viel zu lang breitgelabert wurde. Die Uhr klingt spannend, hat aber keinen Termin, so ein iPhone fällt in die 'könnte man mal'-Kategorie, aber ich bin leicht underwhelmed.

Wanzfix

Letzten Montag Abend fiel aus Apple ein nicht vorher angekündigtes Update für iPhone, iPad, Uhr und Mac raus, dessen Beipackzettel nur von Sicherheit schrieb. Stellt sich raus, da sind zwei benannte Sicherheitslöcher behoben worden, die bereits ausgenutzt wurden. Zum ersten wurde dann veröffentlicht, dass da gerade eine Woche vorher von Pegasus verwanzte Handies mit aufgemacht worden sind. Oder ein bisschen konkreter: Das war ein Sicherheitsloch in Apples Systemen, über die Pegasus in Geräte eingebrochen ist. Die Sorte Fehler, die unsere geliebte Regierung behalten will. 

Rückropple

Dann war da noch die Geschichte, wo Apple mehrere neue Systeme angekündigt hat, die verkauft wurden als 'Schutz von Kindern': Eins, was bei iMessages mit Bildern mit zu viel nackter Haut anspringen soll, und vor deren öffnen warnen (und bei unter 13-jährigen auch die Eltern), und eins, was auf dem iPhone in Fotos nach solchen suchen soll, die einer Liste ähneln, die eine Organisation als Missbrauchsdokumentation gemeldet hat. Da hat Apple als erstes den Fehler begangen, beide gleichzeitig anzukündigen (weil, hat ja beides mit Kindern zu tun?) und dann fiel vor allem auf, dass damit Apple die Geräte seiner Kunden nutzt, um in deren Daten nach etwas zu suchen, was irgendwie Bäh wäre. Da kam ziemlich schnell ziemlich viel Gegenwind aus der Sicherheits-Experten-Ecke, worauf Apple dann PR-Geruder angefangen hat. Dann ist irgendwo aufgetaucht, dass das Hash-System, was Apple einzusetzen angekündigt hat, schon seit iOS 14.3 mit obskurem Namen im System versteckt war, wo es jemand dann mal rausgepuhlt und mit Bildern beworfen hat. Stellte sich raus: Das meldet für total offensichtlich verschiedene Bilder gleiche Hashwerte. Darauf Apple: Ja, aber in echt haben wir da noch andere Magic. Wieder blöd: Von der war in der Ankündigung irgendwie nie die Rede.

Der (vorerst) letzte Schritt: Apple hat dann mal angekündigt, sich doch nochmal genauer Gedanken machen zu wollen, was, wie und wann man denn tun wolle. Vielleicht kommt dann ja etwas dabei raus, was weniger auf "vertrauen Sie uns, wir wollen nur das Beste für Sie" herausläuft, und klarer darstellt, inwiefern sichergestellt ist, dass da nicht gerade die Grundlage für eine erweiterte Überwachung von iPhone-Nutzern gelegt wird. Denn Wünsche danach werden mit Sicherheit kommen, das ist nur eine Frage der Zeit.

WWDNote 2021

Die jährliche Apple-Entwicklerkonferenz mit großer Ankündigungsveranstaltung war mal wieder. Und wie viel zu oft war die Veranstaltung laaaaaaang, was ich bestimmt nur wegen der ganzen einstündigen Videos in der Zwischenzeit vergessen hatte.

Inhaltlich ging es los mit iOS. Da bekommt Facetime lauter Funktionen, di in der Pandemie geholfen hätten: Spatial Audio, Voice Isolation (man kann auch üer Lärm noch verständlich kommunizieren, weil der gefiltert wird), Grid View, Portrait Mode, und Links, die auch außerhalb der Apple-Geräte nutzbar sein sollen. Auch mit dabei: SharePlay, wo man gemeinsam irgend was an kommerziellem Video sehen kann. iMessage bekommt eine Sammlung von Netzquellen, die mit einem geteilt wurden. Es gibt neue Fokus-Funktionen, wenn man nicht gestört werden will, oder nur Arbeits-Meldungen bekommen, oder gerade keine Arbeits-Meldungen. Die verschiedenen Profile lassen sich nach Zeit, Ort oder (vermutlich) einer Kombination aus Beiden einstellen. Auch neu: Wenn man Texte fotografiert, erkennt iOS die und man kann die rauskopieren. Oder irgendwas an Tieren oder Pflanzen erkennen. Spotlight wird übersichtlicher, in die Wetterfunktionen zieht das DarkSky-Datenmaterial ein, was Apple durch Kauf der Firma erlangt hat, drahtlose Schlüssel soll man verwalten können, und die neuen Karten wären ganz toll, dort wo sie mal verfügbar wären.

Dann kamen die AirPods dran: die sollen eine Art Hörgerät sein können, Notifikationen ankündigen, und in FindMy auch ernsthafter auffindbar werden.

weiter zum iPad, was im Kern immer noch iOS ist, aber zustzlichdie Widgets bekommt, die iOS seit einem Jahr hat, App Library ebenfalls. Und mal wieder neue Multitasking-Gesten, weil die bisher wohl wirklich niemand versteht. Bei Notizen kann man kollaborieren, Taggen oder sich zu Apps und Webseiten irgendwas notieren. Die Übersetzungsfunktion kommt auch vom iPhone rüber. Oh, und Swift Playgrounds kann dann auch Apps bauen und in den AppStore einreichen. Das war als XCode für iPad schon länger gerüchtet worden.

Dann durfte sich Apple mal wieder mit Privatsphäre brüsten, weil sie Tracking-Pixel in Mails irgendwie entschärfen, Safari auch vor Trackern schützen, außerdem gibt es dann einen Bericht, wo die Geräte melden, welche Apps auf welche privaten Datenquellen wie oft zugegriffen haben, und wohin im Netz sie kommuniziert haben. Und die Spracherkennung soll dann komplett auf den Geräten stattfinden und nicht mehr im Netz.

Weiter geht es mit iCloud: Da kann man Kontakte eintragen, die einen Account wieder freischalten können, oder Kontakte, die einen beerben sollen. Außerdem sowas ähnliches wie TOR, und man soll analog Sign-in with Apple Mailadressen als Wegwerfbare Adressen generieren können.

Nächster Block: Gesundheitsdaten. Mobilitätsdaten (also wie man so läuft) kann das iPhone mitbekommen, und da Trends draus ableiten. Labordaten soll es einem interpretieren helfen. Auch neu: Trends, Funktionen, um Daten zu teilen, und Familienmitglieder, die das untereinander tun wollen.

Dann war mal wieder ein Betriebssystem dran: watchOS. Das bekommt mehr Mindfulness, kann im Schlaf irgendwie ne Atemfrequenz ermitteln, kriegt ein bisschen was an Fitness-Funktionen, und ein Portrait-Face.

Danach wurde es für mich langweilig, weil die als Home vermeldeten Systeme vom TV und HomePod (mini) interessieren mich nicht.

Aber ein großes System fehlte noch: macOS 12, Monterey. Mit Universal Control, wo man Maus/Tastatur vom Mac auch zur Bedienung auf ein iPad nutzen kann (wie? Konfiguration??), der Mac als AirPlay-Ziel nutzbar wird, Shortcuts auf den Mac kommen, Safari mal wieder neu aussehen soll, und Erweiterungen für den auf ein neues System gesetzt werden, und dann auch iOS und iPadOS so erreichen.

Und als ich gerade auf ein Ende gehofft hatte, wurden noch Namen von irgendwelchen APIs durch die Gegend geworfen, und ich bin lieber ins Bett gegangen.

Das alles dürfte so ab September auf Geräten in meiner Nähe verfügbar werden. Wobei iOS 15 wohl weniger aufdringlich sein soll als die Systeme bisher, was man so liest.

EmPad und Watch

Nachdem am 22. Mai hierzustadt Läden wieder öffnen durften, habe ich mich gleich mal zum Alstertal begeben, dem dortigen Geschäft einer Obstfirma einen Besuch abzustatten. Denn es gibt ja neues iPad Pro, und wenn ich schon mal im Geschäft bin, kann ich auch noch OP-Monatstage nachholen. Das lief darauf hinaus, dass ich mir ein M1-iPad Pro, eine Series 6-Watch, und als Bonus noch ein Airtag zugelegt habe. Die Einrichtung der neuen Geräte war dann nicht ganz simpel, hatte das vorherige iPad Pro doch schon ein iOS 14.5.1 installiert, und die neue Uhr hatte in den letzten Monaten keine Energie bekommen und machte deshalb ohne Stromversorgung erstmal gar nichts. Dem iPad konnte ich damit helfen, das ich es ins WLAN gebracht habe, dann gleich das Update angestoßen und nach dessen Abschluss per Erase All wieder einen Zustand erreicht habe, der ein Backup eingespielt bekommen konnte. 

Die Uhr hatte auch eine alte Software-Version, aber da kam das Problem dazu, dass es kein Backup einer aktuellen Uhr überhaupt gab (was wäre in so einem Backup überhaupt drin? watchface? Jedenfalls hat die dann auch ein Update machen dürfen, Apps übermittelt bekommen und sich letztlich doch nicht besonders gewehrt. Und ich konnte endlich mal wieder ein paar neue Spielsachen kaufen. 

Applevent

Letzten Dienstag hat Apple mal wieder ein paar Produkte angekündigt per Video. Los ging es mit dem im Park spazierenden Tim Cook, der verkündet hat, dass die Apple-Kreditkarte demnächst Familien unterstützt, Partner in den selben Vertrag lässt. Dann gab es für Podcasts die Ankündigung, dass es da irgendwie Bezahl-Optionen geben soll, Details waren in dem Video nicht erwähnt. Das iPhone 12 soll es dann noch in Purple (einem Lila) geben. 

weiter ging es mit einer ernsthaften Ankündigung: AirTag, der seit inzwischen 1,5 Jahren gerüchteten Gerät, was man an Gegenständen befestigen kann, und dann mit einem der neuesten iPhone mit U1-Chip finden. 

Als nächstes Produkt war TV dran, wo es in den Innereien Neues gibt, was mich aber nicht interessiert. 

Weiter zum Mac, wo es den iMac mit M1-Chip gibt. Der ist Ganz Doll Schnell und leise. 

Apropos M1: Der kommt dann ins iPad Pro, wo der USB-C-Anschluss auch Thunderbolt kann, Speicherplatz bis zu 2TB möglich wird, und vor allem beim RAM die Fähigkeit der großen Rechner ins iPad einzieht. Aus den Gerüchten wurde das MiniLED-Display bestätigt, was in das 12,9-Zoll-iPad einzieht. Nicht bestätigt wurde ein neuer Pencil. 

Im Video nicht erwähnt: iOS 14.5 soll irgendwann in der Woche 17 (26.-30.4.) kommen. Das wäre ja nur schon seit März erwartet worden. 

AirPods Max

Meldung aus der 'da war doch was gerichtet worden'-Ecke: Letzten Dienstag hat Apple per Pressemitteilung ein neues Produkt angekündigt, was den Namen AirPods Max bekommen hat. Das sind, soweit ich das erkennen kann, drahtlose Kopfhörer, die anders als die kleineren AirPods nicht ins Ohr, sondern über beide Ohren gepackt werden. Ähnlich den AirPods Pro könne die wohl Noise Cancellation nutzen, wodurch die Umgebung weniger stören soll. Beim Preis langt Apple mit knapp 600 Euro nicht gerade auf das billige Segment gezielt. Ob die Kopfhörer so viel Wert sind, kann ich nicht einschätzen, aber Daten wie eine Laufzeit von 20 Stunden lesen sich jedenfalls nicht extrem übel. 

Approzente

Schon seit es den AppStore von Apple gibt (angekündigt wurde der 2010, eine Weile, bevor das 3G-iPhone angekündigt wurde), galt, dass Apple von den AppStore-Einnahmen 30 Prozent behält für den Betrieb von AppStore, und sonstigem Aufwand. Einerseits haben immer wieder App-Verkäufer sich beschwert, dass das zu viel wäre, aber andererseits ist Apple nun mal der einzige Zugang auf die iPhones, die ja doch einen relevanten Markt darstellen. In den letzten Jahren gab es auch scon ein paar Änderungen, so dass erst große Firmen nicht ganz so öffentlich bessere Bedingungen bekommen haben, dann Apple mal angekündigt hat, dass bei Abos die 30% im ersten Jahr noch einbehalten werden, sich ab dem zweiten Jahr aber mehr Geld bei den Verkäufern einfindet. Umgekehrt gab es auch die Geschichten, wo Apps gezwungen wurden, irgendwelche Kauf-Optionen in die App einzubauen, weil sonst ein Update nicht freigegeben wurde, oder Apps sogar ohne großen Prozess aus dem Store flogen, und zumindest in den bekannt gewordenen Fllen erst nach medialer Aufregung wieder rein durften.

Letzte Woche gab es nun eine konsequente, wenn auch späte Meldung, dass auch Apple mitbekommen hat, dass die 30% inzwischen nicht mehr so unumstritten sind wie früher, und Apple hat angekündigt, dass Entwickler, die weniger als 1 Millionen Dollar an App-Einnahmen haben im Jahr, sich melden können (klingt nicht nach automagisch), umd dann nur noch 15% der Einnahmen an Apple abgeben zu müssen. Wer mehr Geld mit Apps (bei Apple) macht, hat da Pech. Keien Ahnung, wie fair das ist, aber 1 Mio muss man auch erstmal an Umsatz machen.

iPhone 12 Pro Max

Als im Oktober Apple verkündet hat, wann welche neuen iPhones zu kaufen sein würden, war mir schon klar, dass ich erst ab dem 13. November eine Gelegenheit haben würde, mir dieses Jahr mein Wunschgerät zu leisten. Das hatte dann zwei Konsequenzen: Ich habe auf dem 11 Pro Max bewusst nicht das Update auf iOS 14.2 installiert, weil dessen Backup nicht garantiert in ein neues 12 Pro Max eingespielt werden könnte. Und ich habe am Freitag, dem 13. mich beeilt, um in der Innenstadt wenigstens versucht zu haben, ein iPhone am ersten Verkaufstag zu bekommen. Beim Versuch blieb es aber auch schon, weil der Jungfernstore reichlich voll war, und entsprechend Kunden ohne Reservierung kein Angebot machen konnte. Umso überraschter war ich, als Samstag um 9 die Store-App nach der Verfügbarkeit von 12 Pro Max-iPhones meiner Farb- und Speicherpräferenz verkündete, dass welche im Jungfernstore verfügbar wären. Ich bin dann da hingeeilt, und konnte am Eingang zwar keinen Einlass, aber eine Reservierung für 15 Uhr erhalten. Danach hab ich den Rest des Tages etwas umgeplant, um erstmal etwas zu Essen gehabt zu haben, bevor ich zu 15 Uhr im Store wieder einschlagen wollte. Der war wieder gut gefüllt (und das mit reichlich Reservierungen), aber die eigentliche Kauftransaktion ging dafür schmerzarm ab, inklusive direkt auf dem Verkaufstisch drapiertem MagSafe-Qi-Lader und dazu passendem 20-Watt-USB-C-Knubbel. Knapp 1700 Euro ärmer konnte ich dann nach Hause düsen, das 11 Pro Max ein letztes Vorher-Backup machne lassen, und dann das neue iPhone einrichten.

Da kam im ersten Anlauf per Transfer vom alten iPhone ine Minimaleinrichtung raus, aber mit abgeschaltetem 'Find My' kontne der Mac dann doch mal das Backup da reinspülen. Der Schritt, der am wenigsten auf Anhieb geklappt hat, war der Umzug der Uhren. Die Watch-App auf dem neuen iPhone meinte, ich soll nur auf der Uhr bestätigen, aber da kam nichts. Ich hab dann wieder den manuellen Weg genommen, und die Uhr vom alten iPhone unpaired, und dann auf dem neuen iPhone neu verbunden, auf Basis des ebenfalls umgezogenen Backups der Uhrenkonfiguration vom alten iPhone wieder eingerichtet. Hat dann auch 'nur' ne halbe Stunde und Strom in der Uhr gekostet. Für jede der beiden umzuziehenden Uhren. Die dritte, mit dem 11PM verbundene Uhr sollte ja da bleiben. DIe hat dann irgendwann lustigerweise gefragt, ob sie umziehen soll.

So, was halte ich vom neuen iPhone? Naja, es ist dank dünnerer Hülle (von Apple) etwas glitschiger (da hoffe ich noch auf bessere Hüllen), kann gleichzeitig drahtlos Strom in ausreichender Menge tanken und Audio auf dem nicht anderweitig belegten Lightning-Anschluss ausgeben (und ich brauche keine fehleranfällige Lightning-Weiche mehr akut). Von den anderen Daten her ist der Unterschied zum Vorjahres-Pro-Max nicht so riesig, da springt mich kein akuter Fortschritt an, obwohl er bestimmt da ist.

ARMac

Letzten Dienstag war der (vermutlich) letzte Termin, an dem Apple ein Video mit Produktankündigungen veröffentlicht hat für das Jahr. Wie erwartet, ging es dabei um erste Macs, die mit ARM-CPU ausgestattet sind, und welche Vorteile das hätte. Die erste ARM-CPU nennt Apple M1, wobei ich mich noch erinnere, dass es beim A4-iPhone-Chip einen Koprozessor namens M4 gab, der für sowas wie Schrittzähler gut war. Der M1 jedenfalls ist ein naher Verwandter des A14, kommt mit 4+4 Kernen, hat eine GPU dabei, kann die T2-Chips intern ablösen, und soll Ganz Doll Toll sein. 

Eingebaut wird der in der ersten Iteration in ein MacBook Air 13 mit zwei USB4/Thunderbolt3-Ports, keinen Lüfter, aber Ganz Doll Schnell und leicht und lang laufend. Maximal passen da 2TB SSD und 16GB RAM rein. Außerdem gibt es einen Mac Mini, der ähnliche Obergrenzen bei der Ausstattung hat, sowie ein MacBook Pro 13 mit ebenfalls 2 Ports, bis zu 2TB SSD und 16 GB RAM. Die Touchbar bleibt bei dem Modell auch nach dem CPU-Umstieg erhalten. 

Für mich ist da nichts bei, was sich insofern schon gut trifft, als ich die allerersten Rechner mit der neuen Architektur ohnehin nicht selbst haben wollte, aber bei maximal zwei Ports komme ich nicht mal in Versuchung. 

Keynote Oktober: iPhones 12

Letzten Dienstag hat Apple wieder eine Produktvorstellung per Video rausgelassen. Ähnlich dem September gab es auch wieder zwei Produktkategorien, wobei das Video mit dem für mich langweiligeren anfing: Es gibt nen Homepod Mini. Der ist kleiner als der Homepod, billiger, und soll aber auch Ganz Toll Klingen. Außerdem gibt es dann eine Interkom-Funktion, wo über Siri Botschaften als (alle) Geräte eines Haushaltes geschickt werden, und auch Antworten möglich sind. Interessiert mich trotzdem nicht.

Beim iPhone ging es dann mit dem iPhone 12 los (wie gerüchtet). Das sieht im Rahmen eckiger aus, lehnt sich vom sonstigen Design aber weiter an das an, was seit dem X die iPhones ohne Homebutton geprägt hat. Ansonsten behält das iPhone 12 die zwei Kameras vom direkten Vorgänger, wird mit 6,1 Zoll Displaydurchmesser etwas größer, wobei die Außenmaße in etwa gleich bleiben. Neuerung dieses Jahr: Es gibt eine Reihe Hilfen für drahtloses Laden. Und zwar sind die als MagSafe (ältere Mac-Nutzer werden sich noch an die magnetisch befestigten Stromkabel mobiler Mac-Rechner mit dem Namen erinnern) benannt, und sorgen eben per Magnet dafür, dass ein komatibles Ladegerät magnetisch an der richtigen Position gehalten wird. Das dürfte die Erkenntnis aus dem Debakel von AirPower gewesen sein: Wenn man ein iPhone nicht überall auf ein Ladegerät legen kann, müssen beide irgendwie zueinander gebracht werden. Die Uhr macht das schon seit ewig magnetisch, nun also auch die iPhones. Da gehen dann auch 15 Watt drahtlos an Strom in das iPhone, was immer noch dem Doppelten vom Qi-Standard entspricht, auf dem die Induktionslade-Technik aufsetzt. Dann gab es noch kurz das iPhone 12 mini, was das gerüchtete 5,4-Zoll-Gerät ist, funktional auf dem Level vom 12. Nicht mehr in den Packungen dabei: Kopfhörer und USB-Ladeknubbel. Ein USB-C-Lightning-Kabel gibt es aber immer noch.

Dnachach fehlten aber noch zwei iPhones: 12 Pro und 12 Pro Max, die mit drei Kameras, dem ebenfalls seit lange gerüchtetem Lidar-Sensor, und ansonsten einer weiter verbesserten Nacht-Foto-Funktion (auf allen Kameras) sowie verbesserter Wackelbereinigung glänzt, bei der statt der Linsen der Sensor bewegt wird, um Wackler auszugleichen. Die Geräte haben Display-Durchmesser von 6,1 (wie das 12) und 6,7 Zoll, was ebenfalls so gerüchtet worden war. Bei Preisen und Verfügbarkeit war ich kurz unaufmerksam. Was ich mir danach aufgeschrieben habe: Die am 23. erhältlichen Geräte sind das 12 und das 12 Pro, die beiden anderen iPhones kommen erst zum 13. November in den Handel, Vorbestellung jeweils eine Woche vorher. Damit habe ich dann einen frühesten Termin, wann ich mein nächstes iPhone kaufen kann.

WWDNote

Letzten Montag war mal wieder Eröffnungsveranstaltung der jährlichen Apple-Entwicklerkonferenz. Dank Corona war das dieses Mal eine aufgezeichnete Vorführung, wo es etwas schneller voran ging als sonst. 

Zuerst hat Tim Cook mal die größten Themen der Gesellschaft angesprochen: Black Lives Matter und Corona. Dann ging es aber auch schon in die Technik, wo zuerst iOS (ja, es wird doch nicht wieder zu iPhoneOS umbenannt) dran war, mit ein paar Verbesserungen wie Today-Widgets, die unter iOS 14 auch auf Homescreens angezeigt werden können, und App-Organisation, die über mehrere Homescreens und Folder hinausgeht. Außerdem gibt es dann App Clips, wo bestimmte Funktionen von Apps separat verfügbar gemacht werden. Weniger spannend in der Präsentation: es gibt nen Bild-in-Bild-Videoplayer, der auch außerhalb seiner App spielt; an iMessage wird irgendwas geändert. Für die Präsentation nur nebenbei erwähnt: mit iOS 14 werden Standard-Apps änderbar für Mails und Browser.

Weiter ging es mit iPadOS, was zusätzlich zu iOS noch Sidebars, kleinere Meldung bei eingehenden Anrufen (auch iOS), eine universelle Suche, und Verbesserungen für den Stift bekommt. Inklusive Form- und Texterkennung.

Überraschend war danach die AirPods-Software, die bei AirPods Pro Raumklang bekommen soll, inklusive räumlicher Orientierung, wobei die Kopfhörer Bewegungen erfassen müssen.

Nächster Bereich war watchOS. Da kommt die Weitergabe von Watchfaces, mehrere Complications für einzelne Apps, Verbesserungen bei Karten, Schlafverfolgung (wie im März 2019 gerichtet), und die Uhren können Handwäschen messen und auf deren Dauer bestehen.

Als nächste Blöcke kamen Privacy, tvOS, HomeKit, die mich nicht interessiert haben, so dass ich erst bei macOS wieder mitgeschrieben habe. Es heißt Bug, äh, Big Sur. Innen ist es macOS 11.0, hat ein flaches Design (iOS 7 lässt grüßen), ist funktional unspannend, läuft aber zukünftig auch auf ARM ("Apple Silicon"). Da wechseln die Macs nämlich hin. 

Die Umstellung wird mit Universal binary ("Universal 2") und einer Übersetzung von Code vor deren Ausführung ("Rosetta 2") unterstützt. Irgendwas wird für Virtualisierung noch gemacht, und Entwickler können ein Developer Transition Kit bekommen, was ein Mac Mini mit A12Z-Chip ist. Erste ARM-Macs sollen zum Jahresende verfügbar werden, die Umstellung soll für neue Macs binnen zwei Jahren fertig werden, wobei Intel nicht schnell entfernt werden soll aus der Unterstützung. 

ARMac-hauptung

Eigentlich vermerke ich hier ja keine Gerüchte über die Obstfirma, aber dieses Gerücht will ich in Zukunft nochmal gegen die bis dahin eingetretene Realität prüfen: Bloomberg behauptet, Apple würde bei der (noch nicht begonnenen) Entwicklerkonferenz dieses Jahr den Umstieg der Macs zu ARM-CPUs ankündigen, die dann ab 2021 in Geräten erscheinen würden. Nun sind Gerüchte über einen Umstieg auf ARM-CPUs nicht neu und kursieren schon seit mehreren Jahren, aber einen Termin, zu dem so etwas angekündigt werden würde, hatte bisher noch niemand gerüchtet. Auf der anderen Seite sollte man bei Bloomberg nicht vergessen, dass die das Lügenmärchen vom Big Hack gelogen haben, und bis heute die Geschichte nicht zurückgerobbt haben.

Coronupdate

Am vergangen Mittwoch, dem 20. Mai haben Apple und Google zeitgleich ihre Updates für iPhone und Android-Geräte freigeschaltet, mit denen die Systemfunktionen für Kontaktnachverfolgung sich einfinden auf den Geräten. Jetzt ist der größte Haken noch, dass die Funktion, zumindest auf dem iPhone, nicht aktiv ist, solange es keine App dafür gibt. Aber die Regierung hat ja die Superexperten von SAP und Telekom damit beauftragt, da kann es sich nur noch um Jahrzehnte handeln, bis eine erste App den Weg in die Öffentlichkeit findet...

Big MacBook Pro

Dann hat mich mal wieder eine Idee zu einer größeren Anschaffung motiviert. Und zwar sieht es nicht akut so aus, als wären die neuen 13-Zoll-MacBook Pro in ihrer größeren Ausbaustufe (4 Ports, 512GB SSD) in der näheren Zukunft irgendwo erhältlich. Mal ganz davon abgesehen, dass die 13-Zoll-Geräte ja nicht das Redesign haben, was Apple vor einem halben Jahr beim Schritt vom 15 zum 16-Zoll-Modell vollzogen hat. Da schlich also die Idee in meinem Schädel rum, doch mal über so ein 16er zu meditieren. Ergebnis: Ein 16er mit 1TB SSD, 16 GB RAM und dicker i9-CPU steckte als verfügbar im Gravis in der Liste. Und da lustigerweise sogar ein paar zig Euro unter dem Preis, den Apple für das Modell in einem seiner Läden nehmen würde.

Ich habe mich dann mit meinem Etat beraten, und der ließ wissen, dass das ginge. Dann war noch die Frage nach der Logistik, wozu sich die Idee materialisierte, dass ich dank Urlaub doch hinreichend Zeit hätte, und so war ich also heute schon wieder beim Gravis, habe nicht ganz 3200 Euro für den Rechner und ein zusätzliches Netzteil (für OP-Checkliste) dagelassen.

Für die Einrichtung von dem Rechner habe ich aus dem letzten Rechner gelernt, und ihn zuerst mal direkt an den Strom gehängt, damit er nicht mit fast leerem Akku kämpfen muss, während ich noch eine Weile draußen war. Dann bei der Einrichtung hat der Wizard nicht behauptet, in meinem WLAN sei kein Internet erreichbar, aber als es darum ging, vor der Migration der TimeMachine-Daten erst ein Update zu installieren, hat er das nur runtergeladen und sich einen Reboot gewünscht, bei dem er nichts installiert hat. Kopiert hatte er aber auch nichts. Und so durfte ich mir nach Einrichtung eines Users (den ich nicht brauchte) erst das Update installiert, weil der Migrationsassistent nämlich auch dann noch darauf bestand, das runtergeladene Update nicht zu installieren, bevor er die Daten kopieren würde. Und danach ließ sich der Migrationsassistent überreden, doch die Daten zu kopieren.

Einziger Haken bisher: Für das TimeMachine-Backup wollte er mal wieder rund 500 GB kopieren, die aber nicht auf der externen TB-SSD Platz hätten. Ich habe dann die einfachste Lösung gewählt, und das Volume einmal neu angelegt, wobei ich den Verlust älterer backups hingenommen habe.

Dafür ist das Display riiiiiiieeeeeeesig. Ich kann dann auch verstehen, warum man HD-Videos sehen wollen kann. Und jetzt hoffe ich, dass ich mit dem Rechner eine Weile leben kann, wenn die CPU-Transition irgendwann kommt, und vermutlich erstmal schmerzhaft wird.

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