Skip to content

ApplEU

Meldung vom 21.: Apple kündigt an, dass eine Reihe der neuen Funktionen von iOS 18, iPadOS 18 und macOS 15 nicht bei deren Veröffentlichung in der EU verfügbar würden. Weil dank Digital Markets Act Apple nicht sagen könnte, ob die Funktionen von der EU-Kommission nicht bestraft würden. 

Um welche Funktionen geht es? Naja, das große Beispiel ist die KI, die Apple ohnehin nicht für ein konkretes Datum angekündigt hatte und was ohnehin erstmal nur in Englisch starten sollte. Aber auch bei so Funktionen wie iPhone-Fernsteuerung vom Mac sieht Apple sich angreifbar. 

Die Reaktionen auf die Ankündigung sind dann auch ziemlich zwiespältig: Apple wäre ja Böse, weil sie Funktionen vorenthalten würden, die doch nie bestraft werden würden. Schließlich steht im DMA davon nichts. Die andere Seite argumentiert mit der EU-Kommission, die sich schon so geäußert hat, dass ja nicht der Wortlaut des Gesetzes, sondern der Geist des Gesetzes einzuhalten sei. Den kann man so schlecht nachlesen. Ich sehe da wieder einen Fall, der keine rein Gute Seite hat, sondern nur zwei Seiten, die sich gegenseitig bekämpfen. Ob das mir als EU-Bürger hilft, kann ich nicht erkennen. 

WWDNote 2024

Am 10. Juni hat Apple mal wieder ein Video veröffentlicht zur jährlichen Entwicklerkonferenz WWDC. Da war vorher schon eine lange Liste gerüchtet worden, was alles angekündigt werden würde und die Berichte taten so, als wäre das bereits alles bestätigt. Im Nachhinein sieht es aus, als wäre da viel zutreffend gewesen, aber ich betrachte trotzdem lieber die offiziellen Verlautbarungen. 

Los ging es aber mit Werbung für den TV-Service von Apple. Zeit für ein paar Artikel im Feedreader. 

Dann war das Thema Apples neuestes Gerät, VisionPro, und dessen Software, wo ich aber keine ernsthaften Neuerungen gefunden habe. Dann wurde die Hardware erwähnt, die auf neuen Märkten verfügbar werden soll. Deutschland ist da am 12. Juli dran. 

So weit, so langweilig. Weiter geht’s mit iOS. Da kommen Funktionen für den Homescreen, weil man icons für Apps frei platzieren kann, die anders einfärben. ControlCenter bekommt mehr Platz, mehrere Seiten. Und APIs, damit Apps da auch was einbauen können. Die APIs sind dann auch für den Lockscreen und den Action-Button nutzbar. Dann kam das Thema auf, dass man sein iPhone weitergeben will, aber einige Apps nicht freigeben will, oder gleich ganz verstecken. Messages bekommt neue Tapbacks (nutze ich nicht), und soll auch über Satelliten laufen können (wenn man ganz ohne Netz dasitzt). Mail bekommt irgendwelche Organisationsfunktionen, die verdächtig nach AI klingen. Maps bekommt Wanderwege in US-Parks, Pay bekommt irgendwas mit Rewards und direkte Bezahlung von einem Gerät zum anderen, Fotos wird neu designt. Und sonst noch: RCS kommt, Reminder kann man auch im Kalender sehen. 

Die nächste Plattform: irgendwas mit Audio. Die Kopfhörer bekommen bessere Isolation. 

Weiter zur Watch. Die bekommt eine Funktion für Workouts, die den Aufwand einschätzen können soll, Fitness wird besser konfigurierbar und man kann sich auch Ruhetage nehmen ohne dann angenält zu werden und es gibt eine neue Vitals-App, die wichtige Werte beobachtet und sich bei Änderungen meldet. Oh, und Doubletap wird ne API. 

Weiter zum iPad, wo erstmal die iPhone-Änderungen kommen, dann irgendwas für Pencil (da fehlen mir die Details) und Änderungen in Apples Apps, die von Sidebar zu einem Menü wechseln. Nach nur 14 Jahren bekommt iPad dann mal nen Rechner, der aber auch als Tafel genutzt werden kann und Rechnungen so ausführen (und das auch in Notes). 

Nächster Block: macOS. Nennt sich Sequoia. Erbt alles das, was neu in iPad ist. Und bekommt eine Fernbedienung für iPhone, was dann in der Tasche bleiben kann. Außerdem neu: Fenster anordnen wird leichter, Funktionen für Videokonferenzen, eine Passwort-App (auch iPhone und iPad) und Safari bekommt nen verbesserten Reader. 

Und dann wäre ein guter Zeitpunkt für ein Ende gewesen, aber das Video ging noch weiter mit Apple Intelligence, was Apples Beitrag zur AI-Debatte wird. Und zwar soll da viel auf den Geräten (ab iPhone 15 Pro, M-Chip) laufen, die aber auch in der Cloud Funktionen auslagern können was schwör-Doppelschwör ganz sicher wäre. Oh, und OpenAI ist auch dabei. Ich hatte da schon abgeschaltet. 

Microschnüff

Große Ankündigung von Microsoft: Die haben auf ihrer Entwicklerkonferenz angekündigt, viel mehr "arifischel inteischens" in ihre Software einzubauen und als Krönenden Abschluss auch noch Funktionen mitzunehmen, die das Produkt, äh, Juser dauerhaft beobachten und alle Ein- und Ausgaben mitschneiden können und dann darauf eine Suche anbieten. Klingt erstmal nach einer Gedächtnisstütze, aber wenn man das mal weiterdenkt gibt es Bereiche, wo so etwas nicht gewollt ist: übergriffige Mitbewohner oder Angreifer aus dem Netz könnten sich auch in der Aufzeichnung aller Aktivitäten am Rechber umschauen und da Daten raustragen, die sie nicht haben sollten. Ergo: wenn es da nicht einen riesigen Knopf gibt, der den Spion abschaltet, dann dürfte Windows für Leute noch weniger interessant werden. Und in bestimmten Bereichen, wo Daten niemals rauskommen dürfen, wird das auch nicht helfen (oder will jemand, dass in Arztpraxen die Unterlagen alle in einer riesigen Datenbank landen, deren Schutz nur Microsoft übernimmt, die ja bekanntlich schon die Mails ihrer Vorstandsetage abgeflossen sind, als auf einem Testsystem jemand Zugriff erlangen konnte. 

Padvent

Und dann war da der 7. Mai, und Apple hat ein Video veröffentlicht, bei dem neue iPads angekündigt wurden. Aus irgendeinem Grund kam das Video zu 16 Uhr MESZ raus, so dass ich mir das dann hinterher, aber immerhin in zweifacher Geschwindigkeit ansehen konnte.

Das erste Produkt, wo es Neuigkeiten gab: iPad Air. Bekommt einen M2-Chip, gibt's in 11 und 13 Zoll Diagonale, Kamera zieht an die lange Seite um, gibt's in vier Farben, weiterhin Fingerabdruck zum Entsperren. Alles nicht so weltbewegend.

Bisschen spannender: iPad Pro. Wird dünner und leichter (was bei der letzten Generation iPad Pro dazu geführt hat, dass die zu biegsam waren, und vermutlich die Verbindung zur SIM bei zwei von meinen iPads immer wieder hat ausfallen lassen). Bekommt OLED als Display, aber weil das irgendwie nicht hell genug wäre, packt Apple davon gleich zwei zusammen. Der Chip nennt sich dann wie gerüchtet worden war, M4 und ist natürlich viiiiieeeel schneller als das blöde Modell im letzten iPad Pro (was ein M2 ist, der gerade ins Air eingezogen ist). Auch da zieht die Kamera an die lange Seite um, wobei der Pencil auf Bildern auch da angebunden gezeigt wird. Außerdem neu: Man kann mit der Kamera und dem adaptiven Blitz Dokumente besser scannen, weil der Scanvorgang einfach mehrere Bilder macht, bis da keine Schatten reinlaufen. Auch neu: Es gibt eine Tastatur, und die hat sogar Funktionstasten (anders als MacBook Pro, die zwischendurch eine ganze Weile ja die Touchbar hatten). 

Zwischendrin wurden noch FinalCut Pro und Logic Pro dafür gelobt, dass sie mit neuer Hardware so viel schnelelr wären.

Oh, und dann gibt es noch einen neuen Stift, der da genannt wird Pencil Pro. Der kann jetzt auch merken, wenn man ihn drückt, und selbst haptisch reagieren, wird wie sein Vorgänger drahtlos verbunden, und passt nur an die neuesten iPads. 

Als interessante Beobachtung ist mir noch aufgefallen, dass Apple vom Thema KI nicht mehr abschreckt, sondern das imemr mal nebenbei erwähnt, besonders dabei, wie toll der M4 doch schnell mit sowas wäre. Da könnte also wirklich im Juni mehr angekündigt werden. 

Nicht im Video, aber in den Geräten enthalten: eSIM. Wenn man ein iPad mit Mobilnetz kauft, kann man da wohl keine SIM mehr reinstecken, sondern muss entweder eine bestehende SIM zur eSIM umwandeln oder einen neuen Vertrag abschließen. Oh, und das US-Feature von mmWave-5G ist wohl auch dort nicht mehr dabei. Ich rate mal: 5G ist nicht so überzeugend. Zumindest vermisse ich da nichts. 

EUPad

Dass Apple in der EU an iOS einige neue Schnittstellen anbauen musste, weil die EU Apple als Gatekeeper betrachtet, ist ja nicht so neu. Bisher galt das alles nicht für das iPad, aber die EU hat sich Ende April wohl dazu entschieden, dass das iPad auch voll böse wäre, und die gleichen Anforderungen erfüllen muss. Das ist für Apple hoffentlich kein Problem, sind iOS und iPadOS doch eng verwandt (um nicht zu sagen, praktisch identisch). 

Failitter

Und dann war da noch das soziale Netzwerk X (früher Twitter) was das Problem hat, dass die Webseite x dot com nur auf Twitter dot com weiterleitet, vermutlich weil die Änderung eben nicht so einfach wäre, dass man da mal suchen und ersetzen könnte. Aber irgendwer hatte die Idee, dass man das doch mit den Tweets machen könnte und hat so einen Code eingebaut, der für Domains, die auf x.com enden sollten einfach ersetzt hat zu twitter.com. Dummerweise hat das dann auch Domains erwischt, die nicht zu Twitter gehören. Ob Spacetwitter so glücklich war, oder Fedetwitter, Roblotwitter oder andere Seiten, darf man bezweifeln. Aber Twitterlon Mutwitter, das Galaxiengehirn hat ja alle Leute rausgeworfen, die ihm hätten widersprechen können. 

Backdoorxz

IT-Sicherheitsprobleme neigen dazu, zu unpassenden Zeiten aufzutauchen. Da überrascht es nicht, wenn ausgerechnet zu Ostern eine Hintertür in einer Entpack-Bibliothek zufällig entdeckt wird. Die Bibliothek wiederum wird an allen möglichen Stellen genutzt, unter anderem bei SSH. Betroffen von der Bibliothek ist grundsätzlich jedes Projekt oder Distribution, bei dem auch seltene Packformate entpackt werken können, und die ihre verwendeten Abhängigkeiten aktuell halten. Das Debian-Projekt ist der Bibliothek entkommen, weil dort schlicht eine ältere Version eingesetzt wird, und nur die unstable- oder Experimental-Version die betroffene Version überhaupt eingesetzt hätten. 

Auch spannend: Analysen der Spuren, die von dem Account hinterlassen wurden, der die Backdoor eingebaut hat, deuten auf den Verdacht, da könnte ein Staat aktiv gewesen sein. Es gibt keine direkten Hinweise, welcher. Aber wenn dann just am Wochenende nach der Entdeckung über '60 Minutes' wieder das Märchen verbreitet wird, das angebliche Havanna-Syndrom wäre Der Russe (und deutsche Medien wiederkäuen das wie eine Tatsache), formt sich der Verdacht, dass da US-Schnüffler eine Geschichte erzählen, damit über die viel größere Geschichte von der Backdoor nicht so viel geredet wird. Womit ich den Verdacht entwickle, dass der Täter entweder der Ami selbst, oder ein besonders enger Freund (ich sage jetzt nicht, dass Stuxnet mit Israel gebaut wurde, aber das wäre ein möglicher Verdächtiger) war. 

SchnüVPN

Erinnert ihr euch noch an die VPN-Software 'Onavo'? Die hat vor einiger Zeit Facebook übernommen, und fiel damit auf, dass sie mit Tricks wie einem Enterprise-Zertifikat am Appstore vorbei auf Geräte kommen wollte. Nun, zu der Software sind bei einem Gerichtsverfahren ein paar Hintergrünmde rausgetropft. Stellt sich raus, Facebook wollte in Snapchat-Daten reinschnüffeln, die aber dank Verschlüsselung nicht so einfach offen rumlagen, und hat sich dafür das VPN von Onavo zugelegt, wo sie dann alle übermittelten Daten abgreifen konnten, und dabei vermutlich (steht da nicht explizit) auch den Schlüsselaustausch für die Verbindung abgreifen und damit eben die Daten entschlüsseln konnten. 

Was ich aus der Veröffentlichung auch mitnehme: Facebook ist schon länger nicht so wirklich vertrauenswürdig gewesen. Vielleicht kann mal jemand die EU-Kommission mit den Hinweisen bewerfen, weil die ja gerade Apple in Richtung Sideloading drängt. Wenn da dann auch Facebook (oder Meta) mit gemeint ist, ermöglicht das solches Verhalten. Das will die EU-Kommission, weil....?

Sideload

Meldung vom 12.: Apple kündigt an, zukünftig auch die direkte Installation von Äpps aus dem Web zu ermöglichen. Das war, was viele US-Zuschauer erwartet hatten, dass mit dem Digitalen Market-Akt gelten sollen würde, aber da kamen 'nur' alternative Applikations-Läden, über die mittelfristig auch Äpps verteilt werden können, die Apple nicht in ihrem Applikationsladen haben wollte. Beispiele, die schnell einfielen: So pornöse Äpps, oder irgendwelche Betrügereien, bei denen man als Nutzer vielleicht nochmal gefragt werden will, bevor man sich das installiert. Und nun soll dann also doch später nochmal eine komplette Installation aus dem Web kommen. Ich sehe da jetzt nicht, inwiefern mich das persönlich ansprechen würde, und hätte dann auch wenig gegen eine Option, die verhindert, dass irgendwelche Webseiten mir irgendwas an Äpp installieren wollen, aber die Option mag ihre Zwecke haben. 

UnCar

Große Meldungen von Ende Februar: Das angeblich von Apple entwickelt werdende Auto würde nicht mehr entwickelt.uf

nun ist der Scherz bei Apple, dass die Firma nur über Produkte redet, die auch schon angekündigt wurden. Was für das ominöse Auto nie galt. Und dann war ja auch nie klar, wie denn dessen Verkauf funktionieren würde. Ergo: Das Auto von Apple kommt wohl nicht. Ist vielleicht auch besser so. 

PQ3

Meldung aus der 'da hatte ich nicht mit gerechnet'-Ecke: Apple hat veröffentlicht, dass sie mit iOS 17.4 und den parallel erscheinenden Updates die Verschlüsselung in iMessage auf ein System umstellen werden, was auch nicht durch (bisher öffentlich nicht gezeigte) Quantencomputer-Entschlüsselungsversuche angreifbar wäre. Die Ecke von Verschlüsselung ist mir viel zu kompliziert als dass ich da auch nur eine fundierte Idee davon hätte, wie man Kryptografie aufbaut, die eben nicht von Quantenrechnern angegriffen werden könnte. Von daher kann ich nicht mal erahnen, wie sicher eine andere Verschlüsselungsgrundlage sein könnte. Aber bekanntlich gibt es Organisationen, die verschlüsselte Nachrichten auf Vorrat speichern, und falls denen irgendwann mal Entschlüsselungsoptionen zufallen sollten, die dann großräumig entschlüsseln können sollen. Da schadet es nicht, wenn man die Verschlüsselung gegen absehbar mögliche Angriffe verbessert. 

Übrigens ist so eine Änderung ein Grund, warum Apple öffentlich darauf bestehen kann, dass doch bitte niemand aus alten Betriebssystemen Code rausprökelt, um dann irgendwo anders einen Zugang zu iMessage verkaufen zu können. 

Blopen

Es gibt mal wieder Neues aus Social Media: und zwar hat BlueSky am 6. verkündet, dass man sich dort anmelden kann, ohne dafür eine Einladung zu benötigen. Erwartet war diese Änderung eigentlich schon in der Nähe des EU-Starts von Threads. Jetzt kann man sich ohne größere Probleme in Mastodon, Threads und BlueSky rumtreiben und da lesen und schreiben. Threads soll ja laut Meta/Instagram nicht als Nachrichten-Plattform genutzt werden, ansonsten sind die Unterschiede eher im Detail. Ich habe noch den leisen Wunsch, dass sich die Plattformen nicht hart voneinander distanzieren (ja, Fedipact, ich meine Euch Mastodon-Admins, die pauschal Threads nicht zugänglich machen wollen), sondern es Inhalte quer über die Plattformen geben kann. Ansonsten gibt es noch mehr Möglichkeiten für völlig getrennte Blasen an Usern, die voneinander nichts wissen wollen. 

Micrunsicher

Meldung, die am 20. aufgeblasen wurde: Microsoft wäre von Russen gehackt worden. Was komischerweise dabei irgendwie untergegangen sein muss: in Microsofts eigener Darstellung haben die Häcker sich Zugang verschafft zu "a legacy non-production test tenant account" von wo aus sie aber an E-Mails der Microsoft-Führungskräfte gelangen konnten. Ich muss wohl kurz unaufmerksam gewesen sein, aber wie soll  "a legacy non-production test tenant account" berechtigt sein, dass der auf produktive Mailsysteme einer Firma Microsoft offensichtlich zugreifen kann? Oder anders ausgedrückt: Nein, Microsoft kann keine Sicherheit. Wer da jetzt noch irgendwas an Daten auch nur temporär unverschlüsselt liegen lässt, darf danach nicht rumheulen, wenn die in der Öffentlichkeit breitgetreten werden. 

Ein paar Tage später ist dann noch ein Bericht veröffentlicht worden, dass jemand dem kompromittieren Account Admin-Rechte eingeräumt hätte. Oh, und alle, absolut alle Mails, die bei Microsoft auf deren 365-Systemen liegen, dürfen bis zum Beweis des Gegenteils als kompromittiert angesehen werden. 

AppleRCS

Überraschende Meldung vom 16.: Apple hat gegenüber einer Reihe Journalismus-Outlets angekündigt, irgendwann 2024 auch den als SMS-Nachfolger verkauften Messaging-Standard RCS unterstützen zu wollen. Haken daran: Apple bezieht sich dabei ausdrücklich auf den Standard der GSMA, nicht die zusätzlich von Google da rangeschraubten Erweiterungen. Damit bekommt Google dann zwar das, was sie öffentlich bestellt haben, nämlich eine Unterstützung des Protokolls durch Apple, aber nicht das, was sie eigentlich wollen, eine Unterstützung für das Zusatzzeug, was sie da rangebastelt haben. Wenn Google das will, steht ja der Standard-Prozess dafür offen. Kann aber ne Weile dauern. 

Non-27-iMac

Am 6. gab es mal eine konkrete Antwort von Apple auf die Frage, wann denn ein Nachfolger des 27-Zoll-iMac zu erwarten wäre: Apple hat gemeldet, da keine Pläne zu haben. Also gibt es absehbar keinen 27-Zoll-iMac mehr. Ist jetzt weniger überraschend, nachdem Apple ja nun schon seit Juni offiziell mit der Umstellung aller Macs auf ihre eigenen Chips fertig ist, und da eben kein 27-Zoll-Nachfolger aufgetaucht ist.