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ComPod #876: Waffentheimlichung, Teil 2

Politik. Teil zwei von zwei. Mit Regierung, Wirtschaft und mehr.

Im zweiten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei:

  • Regierung
    • Sparbeck 
    • Hartzrück
    • KohlRWE
    • Waffentheimlichung
    • Lindbrenner
  • Wirtschaft
    • Bubante
    • Geldprom 
    • Schleckgeld
    • RWuntom
  • Corona
    • Stikunvie
    • WTpatente
    • Testende
    • Österrumpf

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'Mercy'.

Länge: 39:14, 37,7 MB.

Feedback hier, per Mail oder bei Twitter ist übrigens immer noch ausdrücklich erwünscht. In iTunes könnt ihr den ComPod übrigens auch ganz einfach abonnieren, mit einem anderen Podcatcher den Podcast-Feed oder den Bitlove-Feed nutzen.

ComPod #876: Waffentheimlichung, Teil 1

Politik. Teil eins von zwei. Mit Terror, Schnüffel und mehr.

Im ersten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei:

  • error
    • Franco Antrag
    • FlugEU
    • Texversagizei
    • Adbust 
    • Rechtstrapril
    • Subprime Waffteil
  • Schnüffel
    • Hackindizei
    • Tikdat
    • Gleck 
    • Deutschnüffbank
    • PegasEU
    • VDSU
    • Teslanik

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'Wake me up'.

Länge: 45:33, 43,8 MB.

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Merteil

Erinnert ihr euch noch an den Februar 2020, als eine komische Atemwegserkrankung in China noch nur eine komische Atemwegserkrankung in China war, aber in Thüringen die CDU mit der AFD einen Vertreter einer Fünf-Prozent-Partei auf den Ministerpräsidentenplatz geschoben hat? Eine Frau Meer-Kell (oder so ähnlich) hat dann jedenfalls aus einer Reise sich gemeldet und verkündet, das müsse gefälligst rückabgewickelt werden, diese CDU, die habe doch nicht mit den AFD gemeinsam zu stimmen. Nun, das fand eben jene AFD blöd, trug das Thema nach Karlsruhe, und da hat sich das BVerfG dann mal damit befasst und verkündet: Stimmt, das Amt Bundeskanzler erlaubt solche Einmischungen in Parteihandlungen nicht, und nachdem die Person im Amt Bundeskanzer die ihr zur Verfügung stehenden amtlichen Mittel zur Verkündung genutzt hat, war das unzulässig und darf sich nicht wiederholen. Nachdem die Person Meer-Kell (oder so) ohnehin das Amt des Bundeskanzler nicht mehr besetzt, ist die akute Auswirkung des Urteils überschaubar. Es hätte sich ohnehin ein gewisses Muster aus Meinungsäußerungen von Bundesministern erahnen lassen, dass das BVerfG denen zwar zubilligt, Meinungen zu äußern, aber die ministerialen Mittel dürfen die eben nicht missbrauchen dabei. Von daher: Bundesminister und -kanzer dürfen Meinungen haben und auch äußern, nur eben nicht als offizielle Verkündungen der Leiter von Ministerien. Ob Bundeskanzler A-Punkt-Deh-Punkt ihre Meinungsäußerungen über ihnen von der Regierung gestellte Büros verbreiten dürfen, wage ich bei der Gelegenheit dann auch mal zu bezweifeln.

Missbrauchsmissbrauch

Dass sexueller Missbrauch von Politikern gerne missbraucht wird, um damit Überwachung zu begründen, ist nichts Neues. Neu ist, dass nun auch die Beauftragte für (nicht eher: gegen?) Missbrauch diesen nutzt, um nach Altersverifikation und Chatkontrolle zu verlangen, finde ich jedenfalls abstoßend. Nach allem, was ich mitbekommen habe, findet ein Großteil von sexuellem Missbrauch an Kindern im Familienbereich statt, wo weder Chats, noch Altersverifikation etwas helfen können. Wenn allerdings die Kommunikation aller Bürger komplett überwacht werden soll, verlieren wir alle an Privatsphäre. Derartige Forderungen kamen bisher immer von Unionspolitikern, was die jetzige Besuftragte zum Missbrauch von Missbrauch nicht zu sein vorgibt. Aber vielleicht will sie sämtliche Kommunikationsmittel von sich mal veröffentlichen, weil "wer nichts zu verbergen hat, hat ja auch nichts zu befürchten" oder ist das nicht die Argumentation hinter der Forderung?

Präsidialpflicht

Es ist mal wieder Zeit für dumme Ideen aus dem Bundespräsidialamt: Da ließ der Herr, dessen politische Karriere so Höhepunkte enthielt wie das Projekt Eikonal, und ein Folteropfer Murat Kurnaz, der im Folterknast Guantanamo verrotten durfte, der ließ also vermelden, es müsse eine verpflichtende Beschäftigung in sozialen Berufen geben. Weil es ja nicht geht, dass diejenigen, die diese Berufe ausüben genug Geld bezahlt bekommen, so dass sich Leute freiwillig dafür interessieren. Stattdessen muss die junge Bevölkerung gezwungen werden. Und die Löhne/Gehälter werden damit noch weiter gedrückt, weil das ja so gut ist. Ob der Herr Folterbefürworter das gut findet, wenn ihm jemand gezwungenermaßen Pflegeleistungen antun wird, oder er nicht lieber für bessere Betreuung von seinem hinreichend großen Pensionsanspruch zahlt, bleibt abzuwarten. 

Merfertigung

Und dann ist die frühere Kanzlerin Merkel mal wieder in einem Interview aufgetaucht und hat wohl im Kern ihre Verwaltungstätigkeit (also im Wesentlichen: Untätigkeit) zu rechtfertigen versucht. Die Ukraine konnte man ja nicht in die NATO aufnehmen, weil das Land ja von Leuten regiert wurde, die nicht das Volk, sondern deren Geld an die Position geführt hätten (wenn man mal ganz genau hinschaut, könnte man dem amtierenden Präsidenten der Ukraine auch vorwerfen, er sei kein gelernter Politiker, aber wenn das eine valide Kritik wäre, dürfte kaum jemand übrig bleiben). Im Kern hat Merkel ja nur selten wirklich etwas entschieden. Als da wären: 2011, als Fukushima gezeigt hat, dass der Ausstieg aus dem Atomausstieg vielleicht doch nicht so schlau war. Die Richtungsänderung hat dann bummelig 2,4 Milliarden Euro gekostet, was im Vergleich zur Scheuer'schen Mautverschwendung schon geringfügig mehr aufträgt. 2015 hat sie ja nur entschieden, die Grenzen nicht gewaltsam zu schließen, als sie einem nicht spezifizierten "wir" die Aufforderung zutrug "das" zu schaffen. Und bei Corona waren zumindest im Herbst 2020 der "Lockdown-Light" der vor Weihnachten hätte beendet sein sollen oder zu Ostern 2021 die Ruhetage (Kostenpunkt irgendwo bei 6 Mrd) auch keine besonders positiven Ergebnisse. Und wenn man dann die stetig weiter verrotete Infrastruktur betrachtet, die der Huldigung der "Schwarzen Null" geopfert wurde, oder so amoklaufende Minister wie die Verkehrsminister der CSU, Innenminister, die ständig nach mehr Überwachung verlangt haben, ein Finantschminischder, der Griechenland aus dem Euro kicken wollte, und sich danach wundert, warum Deutschland nicht von anderen Ländern bei der Versorgung Geflüchteter unterstützt wird... Komsich, gute Politik stelle ich mir dann doch leicht anders vor.

ComPod #875: Pflichtlaber, Teil 2

Politik. Teil zwei von zwei. Mit Regierung, Wirtschaft und mehr.

Im zweiten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei:

  • Terror
    • PsychaBer
    • AWD
    • Bienenbüttot
    • USAff
    • Atomwarn
    • Uvalheimlich
    • Kirchiwalt
  • Schnüffel
    • Missmissbrauch
    • Noseykauf
    • Datunhehl
    • BKLater
  • Diskriminizei 
  • KindEUgeld

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'Glorious' und 'Memories'.

Länge: 45:02, 43,2 MB.

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ComPod #875: Pflichtlaber, Teil 1

Politik. Teil eins von zwei. Mit Terror, Schnüffel und mehr.

Im ersten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei:

  • Terror
    • PsychaBer
    • AWD
    • Bienenbüttot
    • USAff
    • Atomwarn
    • Uvalheimlich
    • Kirchiwalt
  • Schnüffel
    • Missmissbrauch
    • Noseykauf
    • Datunhehl
    • BKLater
  • Diskriminizei 
  • KindEUgeld

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'Bad Blood' und 'Running up that hill'.

Länge: 46:33, 44,7 MB.

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EUSB

Es ist dann offiziell: ab 2024 wird die EU vorschreiben, dass Elektrokleingeräte zur Stromversorgung gefälligst eine USB-C-Buchse haben müssen. weil das irgendwie Elektroschrott verhindern würde. Dabei hat die EU aber wohl nicht festgelegt, welches USB-Protokoll auf der Buchse gesprochen werden soll. Es dürfte also auf das absolute Minimum dessen, was auf USB-C möglich ist, hinauslaufen. Wie viel das über 500mA bei 2V (oder was auch immer das USB-Minimum ist) landet, kann ich nicht vermuten. Aber Hauptsache es wird politisch beschlossen, was technisch in Geräten eingebaut werden kann. 

Lügenschutzgeld wertlos?

Ein Bericht aus der 'Also DAMIT konnte ja NIEMAND rechnen'-Ecke: Golem analysiert mal, wie so die Bilanz des Lügenschutzgeld, äh, Leistungsschtzrecht für Presseverleger nach bummelig einam Jahr aussieht. Spoiler: Wenn man nicht Anwalt der Verlüger ist, lohnt der Quatsch nicht. Und wenn man nicht Google ist, zahlt man im Zweifel für gar nichts. Leistungsloser Wohlstand. Spätrömische Dekadenz. Wissenschon. Wofür sollte der Quatsch noch gleich gut sein?

Tankrabicht

Meldung aus der 'Also DAMIT konnte ja NIEMAND rechnen'-Ecke: Die Preise an den Tankstellen sind mit dem Monatswechsel zwar gesunken, aber eher im Bereich 15-20 Cent statt der 30, die die Energiesteuer gesenkt wurde. Gut, das hatten die Konzerne hinter den Tankstellen schon angekündigt. Weil man müsse ja erst noch das teurere Benzin verkaufen (und die zufällig Ende Mai nochmal gestiegenen Preise lagen an, äh, ja.). Die selbe Argumentation wird man dann leider zum Ende der Preissubvention nicht analog sehen, weil die höhreren Preise sich ziemlich sicher schneller auf dem Endkundenpreis einfinden werden, weil, äh, flöt. Vorausgesetzt, die Preise steigen nicht ohnehin in der Zeit wieder auf das Krisen-Niveau, und müssen dann leider nach Ende der Subvention noch weiter erhöht werden. Aber das Kartellamt will ja genau hinsehen. Dasjenige Amt, was in den letzten Jahren nie bermerkt hat, dass die Preisdynamik der Tankstellen schon lange so aussieht, als sprächen die Konzerne sich unzulässig ab.

ComPod #874: Stage Managed, Teil 2

Politik. Teil zwei von zwei. Mit Regierung, Wirtschaft und mehr.

Im zweiten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei:

  • Regierung
    • Mindestlohn 
    • FDritik
    • Überwin 
    • EUbrennerbot
    • Adumm
    • Wissibrenn
    • Trollfatom
  • Wirtschaft
    • USBEU
    • Treibstommenti
    • EZBankündigung
  • Corona
    • Buschwarte
    • Arztwarn
    • BA.5

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'Counting Stars'.

Länge: 44:22, 42,6 MB.

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ComPod #874: Stage Managed, Teil 1

Politik. Teil eins von zwei. Mit Terror, Schnüffel und mehr.

Im ersten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei:

  • Terror
    • Garmischbahn
    • Korumms
    • Garmittlung
    • Hessballer
    • Berlauto 
    • Berlater 
    • Berwirr
  • Schnüffel
    • Telegraten 
    • Inniarden
    • Verfaschensichtlich
    • CISwüffel
    • Eüffel

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'Don't you worry child'.

Länge: 42:27, 40,8 MB.

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HREnde

Erinnert ihr euch noch an die Bad-Bank der HypoVereinsbank, Hypo Real Estate? Die beim großen Banken-Bumm so 2007-2009 lautstark implodiert ist, weil eine Bad Bank ja eigentlich genau das tun können sollte? Dummerweise hatte irgend wer noch einen wichtigen Anteil in der HRE vergraben, der eine Pleite des ganzen Dings unattraktiv machte. Die damalige Regierung *looks at notes* Schwarz-Rot unter einer Kanzlierenden Merkel hat da im Laufe der Zeit mit Bürgschaften von bummelig 150 Milliarden (das ist 1,5 mal Bundeswehr-Sonderfonds, für die Jüngeren) und weiteren nicht bezifferten Hilfen versucht auszuhelfen. Als auch das nicht half, wurde die HRE einfach komplett verstaatlicht, die 'Schulden' irgendwo verschwinden gelassen, eine kleinere Pfandbriefbank erzeugt, und der Rest weitgehend vergessen. Wie ich darauf komme? Nun, da gab es letzte Woche eine Meldung, es gäbe ein Ergebnis einer Klage. Hat ja auch nur so lange gedauert, dass selbst die ewige Merkel nicht mehr kanzliert. Es wird sicher niemanden überraschen, dass für die massive Vernichtung von etwas, was theoretisch Geld hätte sein sollen, niemand zu einer ernsthaften Verantwortung gezogen wurde. Dass der Staat da praktisch kein Geld ausgegeben hat, weil Staaten beliebig Schulden aufnehmen können, und insbesondere in Zeiten von Negativzinsen auch noch Einnahmen damit erzeugen, das wollte ja damals niemand zugeben.

Aber wo ich gerade die uralte Geschichte aufwärme: Die "Banken-Krise" wurde dank staatlicher Garantien dann zur "Euro-Krise" in deren Rahmen dann die "Griechenland-Krise" sich noch separat in den Medien bewegte, wo ein damaliger Bundesminischder für Finanzen ein eigenständiges Land aus internationalen Verträgen werfen wollte, und auch nie irgendwelche Konsequenzen bekommen hat.

Innenschnüffler

Aus der 'das hatten wir schon länger nicht mehr'-Ecke kommt eine Wortmeldung des (noch) Landesministers für Drinnen aus NRW, Reul: da ist gerade eine größere Geschichte mit sexuellem Missbrauch von Kindern öffentlich geworden, und Reul beliebt sich zu äußern, wie schlimm der Datenschutz doch wäre. Was vielleicht mal jemand dem Herrn Minister in einfachen Sätzen zu vermitteln versuchen könnte: Die Tatsache, dass die gerade öffentlich diskutierten Fälle ohne Abschaffung aller Privatsphären öffentlich bekannt werden konnten (mutmaßlich, nachdem da die Polizei das getan hat, was sie eigentlich tun sollte, nämlich Täter ausfindig machen, und Beweise sammeln), deutet darauf hin, dass der Datenschutz der Aufklärung offensichtlich nicht extrem im Weg gestanden haben kann.

Aber wenn der Herr Minister Privatsphäre so blöd findet, warum fängt er dann nicht bei sich an, und veröffentlicht alle Kontobewegungen aller Konten, die in seinem Zugriff sind, alle Telefonate auf allen Telefonen, die in seiner Reichweite liegen, alle Dateien aller informationstechnischen Systeme, und so weiter. Wer das Unions-Dictum von "wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten" wieder aufwärmen will, darf das als erstes mal selbst vorleben. Wie, das wäre Reul dann doch nicht so lieb? Na, sowas!

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