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NASindows

Meldung aus der 'so geht's also auch'-Ecke: Zum letzten großen Patch-Day von Microsoft habe ich früh mitbekommen, dass da etwas größeres kommen könnte, ein Update, was man besser nicht länger abwartet. Und dann kamen relativ schnell Meldungen, dass die NASi wohl ein fiesiges Sicherheitsloch gefunden hätte, und ausnahmshalber mal nicht (EternalBlue und WannaCry lassen grüßen) für sich behalten und gemütlich ausgenutzt, sondern eben an Microsoft gemeldet, wo dann für die noch unterstützten Windowsen Patches gebacken wurden. Ich weigere mich ja, die NASi zu loben für etwas derart Selbstversatändliches, aber das sehen viele Medienvertreter wohl anders (die dann lustigerweise nicht erwähnen, dass mit EternalBlue und verwandten Löchern die NASi lange und unbemerkt rumgeschnüffelt hat, und gleichzeitig alle IT auch der Amis angreifbar gelassen hat).

iPad und Mobilnetz

Ich habe mal wieder eine Geschichte mit einem Computer und dessen Problem zu erzählen, und die fängt im November letzten Jahres an, als Apple mit iOS 13.2.3 ein kleineres Update für die iPhones und iPads veröffentlicht hat. Danach fiel mir immer wieder auf, dass das iPad (Pro, 11 Zoll) seine mobile Datenverbindung verloren hat. Das gab es in der Geschmacksrichtung kein Netz (bei Vodafone in Hamburg eher überraschend) oder Invalid SIM (die war vorher aber schon in Ordnung) und wollte im Regelfall einen Reboot vom iPad als Lösung haben. Im Dezember gab es dann mit iOS 13.3 ein weiteres Update, aber der Fehler ging damit nicht weg. 

 Das nächste Kapitel in der Geschichte stammt von Samstag, als ich gelesen habe, dass Apple ein Austauschprogramm für Smart Battery Cases für die letztjährigen iPhones aufgesetzt habe, und ich da ein betroffenes Gerät habe. Dazu kam, dass das iPad mehrere Neustarts brauchte, bis an dem Morgen das Mobilnetz funktionieren wollte. Ich bin dann also unterwegs beim Alstertal reingegangen, wo mir im Store ein Termin an der Bar vereinbart wurde, und zwar für heute (Resturlaub hilft). Da hatte iPad sich wieder in den Invalid SIM verzogen, und ließ sich auch nicht durch Reboot zur Kooperation überzeugen.

Beim Termin hat sich der Apple-Techniker mein Problem angehört und nach dem SIM-Tausch in das ältere iPad Pro (10,9 Zoll) den Hinweis mitgenommen, dass Invalid SIM nicht stimmte, weil das iPad kein Problem hatte mit der selben Karte. Nächster Analyse-Schritt: iPad mal einen Restore vom Betriebssystem verpassen, da sind dann die Nutzerdaten weg, aber man kann immerhin mehr sehen. Gesagt, getan. Unterdessen hat er nachgefragt, wie die Modalitäten beim Battery Case aussähen. iPad war dann beizeiten fertig, und konnte die SIM eingesetzt bekommen, die dann gleich funktioniert hat. Das nahm er dann als Hinweis, dass er kein Hardware-Problem vermutet, sondern eher irgendwas in der Software, die einfach nur komplett installiert werden wollte. Oh, und Case wird bestellt, da melden sie sich, sobald ich es abholen kann. 

 Ich werde dann mal das iPad weiter beobachten. Und hoffe, dass. Wirklich nur das Baseband einmal richtig geschrieben werden wollte. 

update 14.: Nein, das iPad hat sich nicht erholt, und wieder auf No Service gespielt. Im Store wäre damit ein Tausch möglich, aber Termin gibt es erst nachmittags, wo ich schon nicht mehr da bin. Und helfe mir zwischendurch mit der SIM im älteren iPad, was Hotspot spielen darf. 

Prostart

Meldung aus der 'muss ich nicht haben'-Ecke: Am 10. hat Apple die Bestell-Funktionen für den Mac Pro online gestellt. Damit sind dann auch Antworten auf Detailfragen zu haben. Die Räder, mit denen man den Rechner rollen kann, sind nicht einfach Bauteile, die man da drunter packen kann, sindern es benötigt ein Gehäuse mit den entsprechenden Aussparungen, und so kosten die 400 US-Dollar Aufpreis. Dann machten schnell die Preisobergrenzen die Runde. Man kann so einen Mac Pro also in maximalster Ausstattung auf einen Preis von 52 tausend Dollar treiben. Das sagt nur nichts aus, denn auch die Highend-Workstations anderer Computerhersteller lassen sich bis in absurde Preiskategorien aufrüsten. Mal davon abgesehen, dass mir nichts einfällt, was ich mit so einem Rechner anfangen wollen würde. Aber ich will ja auch schon das 16-Zoll-macBook-Pro nicht haben, weil mir das zu groß ist. Von daher: Wenn jemand einen Rechner in der Workstation-Klasse braucht, es gibt da Mac Pro.

COppluminium

Eine Meldung aus der 'geht doch'-Ecke: Eine Investition von Apple hat sich ausgezahlt. Und zwar geht es um die Herstellung von Aluminium aus dessen Rohmaterial (irgendwas unreines an Erzen, vermute ich, ohne mich da näher befasst zu haben). Bisher funktioniert Alu-Herstellung dadurch, dass das Rohmaterial unter Freisetzung großer Mengen CO2 erhiotzt wird, und vor rund 1,5 Jahren kamen Hersteller mit einem Vorschlag an, dass sie eine Idee für ein neues Verfahren hätten. Da hat Apple von seinem reichlich vorhandenen Geld etwas beigesteuert, und nun eben verkünden können, dass aus der Investition das erste Aluminium ohne massive CO2-Freisetzung gewonnen wurde. Was halt Firmen mit massiven Geldvorräten so tun können.

Googang

Meldung aus der Kategorie Huh: Die Herren Page und Brin legen die Führung des Werbekonzerns mit Suchmaschine und sonstigen Nebengeschäften nieder. Nachfolger ist der bisher nur als Chef von Google arbeitende Herr Pichai. Ob dem dann selbst jemand nachfolgt, ist nicht direkt gemeldet worden, also vermutlich erstmal nicht. Hintergründe fehlen mir da aber ohnehin reichlich. Oder eine Idee, ob das eigentlich relevant ist, wer Chef von dem Konzern ist. Von daher: *schulterzuck*

Twösch

Eine Meldung von Twitter wird von US-Medien verbreitet, und zwar würde der Dienst ankündigen, demnächst mal Accounts zu löschen, wenn diese länger als ein halbes Jahr sich nicht mehr angemeldet hätten. Begründet würde das mit einer Änderung der Geschäftsbedingungen, die die Nutzer nicht angenommen hätten. So weit wäre das noch unspektakulär. Allerdings betrifft so eine Regelung natürlich auch die Accounts Verstorbener, bei denen sich nicht zwingend noch jemand anmelden kann. Und damit würde Twitter dann mal wieder ein Archiv vernichten, wenn nicht noch ein entsprechendes Backup verfügbar gemacht wird. Das ist eine der wenigen Ecken, wo mir das Vorgehen von Facebook mehr zusagt. Da werden Accounts Verstorbener entsprechend markiert, Änderungen sind dann unmöglich, aber die Daten verschwinden nicht.

Und dann ist Twitter doch zurückgerobbt nachdem die Kritik denen nicht entgangen sein kann. Die Löscherei kommt erst dann, wenn es einen Weg gibt, die Accounts Verstorbener irgendwo zu erhalten. 

Softstellerücht

Eine Meldung, die Mark Gurman (bei Bloomberg, wo auch die Behauptungen über angebliche Schnüffelhardware behauptet wurde) veröffentlicht hat, ist eine nähere Betrachtung Wert. Und zwar wäre der sehr hakelige Start von iOS 13 auch bei Apple nicht unbemerkt geblieben, und man würde dann mal für die Zukunft auf ein System wechseln, wo unfertige Features per Konfiguration (ich kenne sowas als Feature-Toggle) zum Testen an oder ausgeschaltet werden könnten, um Zusammenhänge und Seitenwirkungen besser untersuchen zu können. Wenn das System bis in die öffentlichen Software-Releases reichen würde, hätte das den Vorteil, dass Funktions-Erweiterungen dann auch in kleineren Updates kommen könnten.

Im Gesamtbild wirft das aber bei mir die Frage auf, warum bisher Apple keine Feature-Schalter eingesetzt hat. Als letztes Jahr eine Sicherheitsschwankung bei Group-Facetime bekannt wurde, konnten sie doch auch per Server-Schalter die Funktion lahmlegen, so etwas Ähnliches hätte ich auch in anderen Bereichen vermutet. Aber immerhin nutzt Apple dann wohl die ziemlich öffentlichen Fehler, um daraus zu lernen. Das tut ja nicht Jeder...

MacBook Pro 16 Zoll

Eines der eher schlechter gehüteten Geheimnisse der letzten Monate war, dass Apple an einem neuen Notebook arbeiten würde. Die Displaygröße 16 Zoll war auch schon seit längerem bekannt. Ebenfalls wurde über eine neue Tastatur gerüchtet. Aber weitere Details wurden weniger klar. Bis letzte Woche, als es Anfang der Woche Gerüchte gab, dass eine Ankündigung kurz bevorstünde. Am Dienstag kursierte dann noch der Termin Mittwoch, und am Mittwoch ließ Apple die Pressemitteilung raus.

Ja, es ist ein MacBook Pro. 16 Zoll. Mit neuer Tastatur. Was ordentliche(!) Pfeiltasten genauso beinhaltet wie eine richtige Escape-Taste. Und das neue Gerät ersetzt das bisherige 15-Zoll-Modell. Der Rest ist dann im Detail vielleicht interessant, nachdem mich die Gerätegröße aber wegen zu geringerer Tragbarkeit weniger interessiert, will ich davon nicht alles genau wissen. Und die spannendste Frage zur Tastatur kann ohnehin niemand beantworten: Ist die haltbarer als die Butterfly-Mechanik, die Apple inzwischen überall im Sortiment hat? Wenn ja: Wann kommt diese Tastatur auch in der kleineren Gehäusegröße sowie dem Rest der Mobil-Rechner an? Wenn dann nicht ebenfalls die gerüchtete CPU-Umstellung nach ARM kommt, könnte ich glatt schwach werden.

iOS 13.2.3 und die iPad-Mobilanbindung

Gestern hat Apple ja ein Bugfix-iOS veröffentlicht, was ich mir dann auch ziemlich schnell installiert habe. Aber heute gab es plötzlich ungewöhnliche Fehler: So hatte heute früh beim Warten auf die U-Bahn das iPad gar keine Mobilfunk-Verbindung, und ließ sich auch in den Settings nicht dazu bringen, doch wieder mobile Daten zu empfangen. Gut, einen Reboot später ging dann wieder alles. Bis mir auf Arbeit wieder auffiel, dass das iPad sich nicht verbunden fühlte. Nochmal Reboot. Und auf der Heimfahrt in der U-Bahn wieder, und danach habe ich extra darauf geachtet, und mal eine ganz besonders blöde Fehlermeldung gesehen: Angeblich wäre die SIM invalid, meldete iPad, was ich daraufhin ausgeschaltet im Rucksack verstaut habe. Als ich es zuhause wieder eingeschaltet habe, war an der SIM aber nichts invalid. Also entweder ist in iOS 13.2.3 auf dem iPad was am Baseband schief, oder Vodafone hat irgend ein Problem, was korrelliert mit meinem Aufenthalt in der Nähe der U-Bahn, oder irgend etwas völlig Anderes ist da komisch. Gut finde ich das jedenfalls nicht. Morgen werde ich wohl mal die Wege zur U-Bahn mit iPad im Airplane-Modus verbringen, vielleicht hilft das ja. Und für den Fall des Falles habe ich mir auch mal ein SIM-Removal-Tool eingepackt. Und behalte die Reboot-Option dabei.

Update 20.11., früh: Ich hatte iPad auf dem Weg zur U-Bahn im Airplane-Modus im Rucksack und danach ließ Mobilfunk sich einfach aktivieren. Als Gegentest habe ich dem Gerät das Netz aktiviert gelassen, als ich die U-Bahn verlassen habe. Danach war angeblich die SIM Invalide. Lösung dieses Mal: iPad aus dem Case holen, SIM kurz rauslassen, einstecken. Danach geht es wieder. Bis zum nächsten Besuch bei der U-Bahn (was ist da?)

Goobit

Am Freitag gab es eine für mioch unerbauliche Meldung: Und zwar kauft der Werbevermarkter mit Internetdiensten Google sich die Firma Fitbit, die bisher mit dedizierten Fitness-Trackern aufgefallen ist, die nicht völlig unbrauchbar waren. Beide Firman fühlten sich genötigt, bei der Verkündung gleich anzukündigen, dass die Werbefirma Bewegungsdaten nicht dazu nutzen werde, Werbung gezielter zu verbreiten.

Das ist so eine Einerseits, Andererseits-Geschichte. Einerseits hatte Fitbit schon länger nicht die Umsätze, die es für langfristige Firmenstabilität bräuchte (Vergleiche dazu: Jawbone, denen es ähnlich ging). Dann sind mir die Fitbit-Geräte damit aufgefallen, dass sie gerne nach einigen Monaten bestimmte Funktionen abgeworfen haben. Im besten Fall ging bei Charge2 das Armband unansehnlich kaputt, ich habe aber auch einige Geräte, die binnen kurzer Zeit völlig aufgehört haben zu funktionieren. Und dann ist da noch Google. Die Firma, beziehungsweise deren Holding Alphabet, hat offenbar Geld. Andererseits wüsste ich nicht, dass die gute Geräte herstellen würde. Und gerade wenn man sich auf einen Dienst aus der Firma verlassen will, droht dessen Abschaltung, weshalb ich nur ungerne meine Schrittzähler und deren Infrastruktur in der Verantwortung von Google sehen will. Gibt es irgendwo gute Schrittzähler, die eine gute Anbindung per IFTTT haben?

Twaten

Meldung aus der Kategorie 'Die also auch': Twitter hat eingestanden, Webung mit den eigentlich für Zweifaktor-Anmeldung gedachten Telefonnummern personalisiert zu haben. Das gleiche hatte vor einiger Zeit Facebook schon eingestanden, von daher hält sich die Überraschung in Grenzen. Solche Geschichten sorgen ja bei mir nur dafür, dass ich den Aussagen von Firmen nicht glaube, wofür sie denn welche Daten nutzen würden.

Chromalware

Dann war da noch die Geschichte, wo reihenweise Mac-Rechner gestorben sind... Die erste Runde davon habe ich mitbekommen, als Nutzer der professionellen Videobearbeitung Avid davor warnten, andere Nutzer der Software sollten den Mac nicht neu starten, weil sonst irgendwas kaputt wäre. Und dann ist mir das Thema erst wieder begegnet, nachdem die Ursache gefunden wurde: Der Updater von der Schadsoftware-Firma Google hat nämlich bei Rechnern ohne aktive System Integrity Protection den Symlink /var auf /private/var gelöscht, weil... äh, warum? Stellt sich raus, so ein Mac ohne /var startet nicht (was auch nicht wirklich überrascht). 

Zwei Fragen drängen sich dazu auf: Warum löscht der Google Updater im Dateisystem an Stellen rum, wo er nichts zu suchen hat? Und wird Google den Updater als Schadsoftware vermelden, mit dem Google Macs angegriffen hat? Immerhin: als der Verdacht auf die Software sich verhärtet hat, hat Google immerhin aufgehört, Schad-Updates darüber zu verteilen. 

 Ich halte von Googles Mac-Software schon länger wenig, nachdem mir deren Updater vor Jahren schon negativ (wie in "warum macht der da was, ich hab doch gar keine Software von denen mehr im Einsatz?") aufgefallen ist. 

Die 2019er iPhone-Keynote

Vor einer Woche hatte Apple seine jährliche große Veranstaltung, bei der seit inzwischen acht Jahren neue iPhones vorgestellt werden. Da gab es kurz zusammengefasst: iPhones 11 (dazu die Erweiterungen Pro und Pro Max), neue Watch-Serie 5, und ein bisschen drumrum.

Im Detail: Los ging es, indem Tim Apple äh Cook verkündet hat, die üblichen Updates wegzulassen, dann aber direkt bei der für mich langweiligen Services-Ecke bei den Spielen einzuschlagen. Die hatten auch gleich drei Demos, wo ich mir gewünscht hatte, noch Lesestoff rumliegen zu haben. Immerhin gab es am Ende davon nen Termin (19. September) und nen Preis (5 Dollar monatlich).

Das war aber noch nicht alles, denn zum TV-Dienst fehlten ja noch ein Trailer (gähn) und Preise (5 Dollar monatlich) sowie Termin (1. November). Oh, wer sich ein iPhone oder andere ausgewählte Hardware kauft, bekommt den TV-Dienst für ein Jahr mit.

Weiter zur Hardware, die da überraschend mit iPad anfing. Und zwar wird das Einsteiger-iPad größer. 10,2 Zoll, inklusive Smart-Connector für Tastatur, Preis bleibt aber in der 380 Dollar-Region.

Es wurde spannender mit der Watch. Die wurde länglich gezeigt, wie die bisher schon hilft, wenn sie bei Stürzen einen Notruf absetzt und so. Und die Generation dieses Jahr nennt sich Series 5. Und bekommt als wichtigstes neues Feature etwas, was ich nirgendwo gerüchtet gesehen habe: Ein Display, was immer etwas anzeigt. Bei den sonstigen Daten verändert sich erstmal nichts (die Speicherkapazität im Gerät wird verdoppelt, das wurde aber nicht erwähnt), dafür gibt es neue Gehäuse-Optionen in Alu (wiederverwendet), Edelstahl (gold, Space Black, Polished habe ich mir notiert), Titan (hui) und Keramik (nur weiß, da waren mehr Farben gemutmaßt worden). Zu bestellen ist das sofort, Verkauf ab dem 20. Nicht direkt erwähnt: das WatchOS-Update kommt am 19. für Series 3 und neuer, die älteren Modelle bekommen das System irgendwann später (huch?).

Nächster Punkt: iPhone. Es nennt sich 11, hat zwei Kameras, ist der nachfolger vom XR, in mehreren Farben verfügbar, und wurde nicht von Phil Schiller vorgestellt. Die CPU nennt sich A13 mit dem nachnamen Bionic (der sich seit der A11 nicht mehr verändert hat). Die Batterie würde eine Stunde mehr Saft liefern als beim XR. Preise liegen ab 700 Dollar, Termin wurde entweder nicht erwähnt, oder ich hab ihn verpasst.

Fehlt noch das Dickschiff: Phil Schiller durfte vorstellen: iPhone 11 Pro und Pro Max. Das teure Paar. Mit drei Kameras (Weitwinkel, Normal und Zoom), drei Farben (Midnight green, Space gray und gold), einem Display, was noch mehr toll als alle bisher wäre (da wäre Technologie aus dem Display vom Mac Pro reingeflossen, weshalb das Display jetzt "Super Retina XDR" hieße, mein Bulshytt-Detektor blinkt). Bei der Performance gab es weniger Details, ein 7nm-Prozess wäre dahinter, und 8,5 Milliarden Transistoren in der CPU. Und weil Neuronales Netzzwergen so wichtig wäre, gäbe es dedizierte Matrix-Multiplikatoren. Bei der Batterie liefert das kleine Modell 4 Stunden mehr, das große sogar 5 (als hätte es die dringend gebraucht). Bei den Kameras hat Phil wieder länglich rumgeschwärmt, dafür ging dann auf eienr Folie fast unter, dass die Geräte Wifi 6 könnten, FaceID schneller würde und aus mehr Richtugnen funktionieren soll, und der U1-Chip für Lokalisierungs-Funktionen neu wäre.

Und dann kam noch die amtierende Personal-und-Retail-Verantwortliche und hat Watch Studio angekündigt, wo man sich Für eine Uhr Gehäuse und Band selbst zusammenstellen kann, und Finanzierungsoptionen, die in ein paar Ländern kommen. Und dann sah es aus wie der Platz für eine Überraschung, aber dann endete das Event nach nur gut 90 Minuten.

Danach konnte man in den Pressemeldungen noch nachlesen, dass am 19. also die Updates für iOS 13, watchOS 6, nicht aber iPadOS 13 rauskämen. Das würde zusammen mit iOS 13.1 zum 30. September fertig. Und das macOS-Update hat nur einen Termin Oktober genannt bekommen.

Nicht erwähnt wurden also die gerüchtete Sleeptracking-Funktion für Uhren, der ominöse Tracker, mit dem man Gegenstände finden können soll, oder Dinge wie neue Macs (die ohnehin selten auf dem iPhone-Event Platz haben). Das könnte alles später noch kommen.

DB-Umzug

Ja, den Eintrag hatten wir gerade schon. Also: Wenn ich gerade doch alles richtig hinbekommen haben sollte, dürfte das Blog auf einer neuen DB-Instanz laufen. Grund dafür: Manitu kündigt an, in zwei Monaten den bisherigen DB-Server mal länglich zu aktualisieren. Wer nicht warten will, kann die Datenbank aber auch selbst umziehen, was ich gerade mal probiere. Eben sahen die Umlaute aber alle kaputt aus. Wie schaut's denn jetzt aus?

GFail mit Fritz

Es ist mal wieder Zeit für einen Aufreger, der mich vor einer Woche daran gehindert hat, die Nacht durchzuschlafen: Und zwar geht die Aufregung bei GMail los. Da gibt es seit einiger Zeit eine Kampagne, für Sicherhewit doch die Anmeldung am Postfach nicht nur mit Passwort zu sichern, weil das ja jemand rausbekommen könnte. Als Druckmittel hat Google zunehmend drängend agiert, und nach so Kram wie Passworteingabe nicht nur per IMAP/SMTP, sondern parallel per Browser verlangt. Absurd wurde das vor einem Jahr, als die Fritzbox ihre mails nicht mehr verschicken durfte, und mit sowas absurdem wie nem Browser hätte ankommen sollen. Geht nicht, ist da keienr drauf. Da hab ich die Umgehungslösung eingestellt, doch einfach auf Zweifaktor umzustellen, ein Extra-Passwort für die Fritzbox zu generieren, und danach wieder auf einfache Anmeldung umzusteigen. Damit hatte die Fritzbox ihr eigenes Passwort, mein Mailprogramm konnte aber weiter wie gewohnt an die Mails ran. Einziger haken: Da da ja noch eine neue Fritzbox drohte, und ich mir das Passwort von der Generierung bis zur Fritzbox nirgendwo gesichert hatte, musste ich mir noch ein zweites Passwort erzeugen und sicher (als Notiz in der iOS-Notiz-App) ablegen. Das war auch alles in Ordnung, bis vor zwei Tagen in der Nacht die Fritzbox keine Mails geschickt hat, und ein Blick in deren Eventlog zeigte, dass GMail mal wieder mit absurder Fehlermeldung die Anmeldung abgelehnt hat. Also hab ich das zweite Passwort genommen, der Fritzbox gegeben, eine Testmail und einen Anruf (irgend ein Spammer) damit bekommen. Aber in der gerade vergangenen Nacht gab es wieder keine Mail als die Fritzbox zur Umgehung der Zwangstrennung drei Sekunden nicht online war. Vor Mitternacht kurz aufgewacht, im Log nachgesehen: E-Mail-Zustellung gescheitert. SMTP-Server meldet: "534 5.7.9 https://support.google.com/mail/?p=WebLoginRequired x6sm758545wrt.63 - gsmtp". Oder anders ausgedrückt: Geht nicht, mach gefälligst Browser, du Produkt!

Geht nur nicht. Fritzbox hat keinen, braucht auch keinen Browser. MEine Lösung dann: Schalte ich den komischen Zwei-Faktor-Kram an, nachdem inzwischen ohnehin nirgendwo außer auf iOS noch Mailprogramme laufen, und die sind jeweils die App von Google, die ja wohl sich selbst zweifaktoren kann, dient sie doch umgekehrt als zweiter Faktor. Mal sehen, wie lange die Fritzbox jetzt wieder Mails loswerden kann.

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