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Blopen

Es gibt mal wieder Neues aus Social Media: und zwar hat BlueSky am 6. verkündet, dass man sich dort anmelden kann, ohne dafür eine Einladung zu benötigen. Erwartet war diese Änderung eigentlich schon in der Nähe des EU-Starts von Threads. Jetzt kann man sich ohne größere Probleme in Mastodon, Threads und BlueSky rumtreiben und da lesen und schreiben. Threads soll ja laut Meta/Instagram nicht als Nachrichten-Plattform genutzt werden, ansonsten sind die Unterschiede eher im Detail. Ich habe noch den leisen Wunsch, dass sich die Plattformen nicht hart voneinander distanzieren (ja, Fedipact, ich meine Euch Mastodon-Admins, die pauschal Threads nicht zugänglich machen wollen), sondern es Inhalte quer über die Plattformen geben kann. Ansonsten gibt es noch mehr Möglichkeiten für völlig getrennte Blasen an Usern, die voneinander nichts wissen wollen. 

Poliformance

Politik kann ich zunehmend weniger ernst nehmen, nachdem mir immer mehr auffällt, dass bestimmte Aktionen nur für das Publikum vorgeführt werden. Sei es öffentliches Gezänk bei Bundestagsreden, oder Behauptungen, was moralische Regeln anginge. 

Mal konkrete Beispiele: Bei der Aussprache zum Kanzlerhaushalt haben sich erst Merz, dann Scholz länglich angegriffen verbal, was dann auch überall in den Nachrichten kommentiert wurde. Wer aber glaubt, dass die beiden wirklich nicht miteinander reden könnten, muss vielleicht nur ein paar Jahre warten, bis Wahlergebnisse sie zwingen zusammenzuarbeiten.

Anderes Beispiel: Seit Russland die Ukraine angegriffen hat, wurden eine Reihe der russischen Aktionen als grundlegend Schlecht verkündet, die die abgrundtiefe Boshaftigkeit des alleinverantwortlichen russichen Regierungschef Putin zeigen würden. Dinge wie Angriffe auf Krankenhäuser, Stromversorgung, Schulen. Nun, seit Israel von Hamas angegriffen wurde und in der Reaktion den Gazastreifen bombadiert, sind Angriffe auf Krankenhäuser, Stromversorgung, Schulen nicht mehr Komplett Böse, weil Israel die ja beegründet damit, dass da ja irgendwo Hamas-Vertreter sen würden. Und als neulich israelische Soldaten als Zivilisten getarnt ein Krankenhaus unter palästinensicher Kontrolle betreten haben, um da dann drei Personen zu töten, denen sie vorwarfen, Böse gewesen zu sein, da vermochten die Sprecher der Bundesregierung es nicht, das Verhalten als möglicherweise unangemessen zu bezeichnen. Oh, und die südafrikanischen Vorwürfe eines (drohenden) Genozid hat die deutsche Regierung natürlich als völlig unhaltbar zurückgewiesen. 

Ja, da fühle ich mich doch gleich viel besser, wenn die Regeln so klar und allgemeingültig sind. 

ParkiSUV

Eine Idee, wie man als Stadt mit der zunehmenden SUVisierung von Autos umgehen kann, hat neulich Paris vorgelegt: nach einer Volksbefragung sollen dort die Parkgebühren für die besonders großen Fahrzeuge verdreifacht werden. Wer sich also ein Auto in unhandlicher Größe kauft, darf für das entsprechend mehr Geld ausgeben wenn es rumsteht. Mal abwarten, wie sich das weiter entwickelt. 

ComPod #967: Wiederlin, Teil 3

Tech. Mit Ghostouch, Foxoff, OJT und mehr.

Im dritten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit den Meldungen aus der Technik-Ecke. Mit dabei:

  • Fanboi
    • Ghostouch
    • Akkumor
    • EUnzwang
    • 17.4b3
    • Displod 
    • NoWapp
  • Leckspress
  • VMde 
  • DotAF
  • Foxoff
  • Am Ende

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'A Little Bit of Love', 'Not Angry' und 'What a Time'.

Länge: 47:50, 45,9 MB.

Feedback per Mail, auf Mastodon oder bei Twitter ist übrigens immer noch ausdrücklich erwünscht. In iTunes könnt ihr den ComPod übrigens auch ganz einfach abonnieren, mit einem anderen Podcatcher den Podcast-Feed nutzen.

ComPod #967: Wiederlin, Teil 2

Politik. Teil zwei von zwei. Mit Regierung, Wirtschaft und mehr.

Im zweiten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei:

  • Regierung
    • Rasgesetz 
    • Lieferkeschiebung
    • Wiederlin 
    • Bergebnis
    • Zweiproz
    • Atorede 
  • Wirtschaft
    • Buhni 
    • Vartack 
    • Unipewinn

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'Wavin' Flag', 'Don't you worry' und 'Good in Me'.

Länge: 44:26, 42,5 MB.

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ComPod #967: Wiederlin, Teil 1

Politik. Teil eins von zwei. Mit Terror, Schnüffel und mehr.

Im ersten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei:

  • Terror
    • Terrideos
    • F35erbot
    • Texeballer
    • Zeltrael
    • Annektsank
    • Staatsanwaltiger
    • Biberadroh
    • Prügliziklag
    • Kansas 
  • Schnüffel
    • Polgasus
    • AfghaND
    • Chatrollbot
  • NATrampel

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'Lovesong', 'Golden Hour' und 'Lovely'.

Länge: 53:04, 50,9 MB.

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Verfaaßen

Meldung vom 31.1.: Das Bundesamt für Verfassungsschutz würde einen gewissen Hans-Georg Maaßen beobachten, weil der Rechtsextremist wäre. 

Einerseits: Ja, ach? Andererseits: Wurde schon absolut jede Aktivität von dem, den er in seinem letzten Job (irgendwas mit Chef von irgend so einem Amt) veranlasst hat? Es darf ja angenommen werden, dass seine extremistisce Einstelung nicht erst neulich manifest wurde. Genau genommen kann man die ja schon erahnen, als er noch als Nicht-Chef ein Gutachten für den damaligen Bundesminister des Äußersten (ein gewisser Stein-Meier oder so) verfasste, dass ein Opfer der US-Folter Murat Kurnaz nicht einreisen düren würde, weil der während seiner Folter nicht regelmäßig bei einerer deutschen Außenstelle Bescheid gegeben hat, dass wichtige Gründe seine Einreise verhindern würden. Komisch, wie viel von den Verbrechen da ist eigentlich nie aufgeklärt worden? Also, der Maaßen, der da befand, man könnte Kurnaz die Einreise verweigern, hat damals ja schon gezeigt, dass so unwesentliche Dinge wie eine Würde des Menschen ihn nicht meinen kann. 

Völkisteil

Am Freitag, 26.1. hat sich der Internationale Gerichtshof (ICJ) mit der Klage von Südafrika gegen Israel wegen des Vorwurfs von Völkermord einstweilig befasst. Das Soforturteil war weder eine Bästätigung der einen, noch der anderen Seite, sondern ein Mittelweg. Und zwar wurde Israel aufgefordert, sicherzustellen, dass keine genozidalen Verbrechen entstehen können und auch, dass entsprechende Äußerungen von unter anderem Mitgliedern der israelischen Regierung nicht mehr wiederholt werden. Erste Reaktion von eben dieser Regierung: das ginge ja gar nicht, schon die Tatsache, dass das Gericht die Vorwürfe nicht sofort verworfen hätte, wäre ja antisemitisch. 

Für mich ist da spannend, dass die Unterstützer der israelischen Politik nicht weiter behaupten können, eine absichtliche Vernichtung der Bevölkerung von Gaza fände nicht statt, weil Israel das ja so sagt. Das Gericht hat das nicht überzeugt. Noch spannender: Kurz nach der Verlautbarung tauchten Vorwürfe öffentlich auf, Personen von UNRWA (UN-Organisation zum Schutz der Palästinenser, die es deswegen geben dürfte, weil die Gründung von Israel auf bereits bewohnten Gebieten von der UN Unterstützt wurde) wären an den Verbrechen der Hamas beteiligt gewesen. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Vorwürfe hat dann dafür gesorgt, dass der Spruch des Gerichts nicht mehr so ausführlich berichtet wurde. 

Ingenuende

Erinnert ihr euch noch, wie beim Marsrover Perseverance ein kleines Testprojekt angebaut wurde, wo mal ausprobiert werden sollte, ob ein einfacher ferngesteuerter Hubschrauber auf dem Mars fliegen kann? Für den Ingenuity genannten Test sollte der Rover mal einen Monat einräumen, während das Flugobjekt fünf Testflüge absolvieren sollte. Nun, es wurden doch ein paar mehr, aber nach 72 Flügen ist am Ende eines Rotorblatts eine Beschädigung während der Landung entstanden. NASA sagt an, dass sie nicht mehr fliegen werden, weil sie davon ausgehen, dass der Schaden zu Unwucht führen würde und sich das Gerät eher mehr beschädigt, wenn die Rotoren auf Geschwindigkeit gebracht würden. 

SLIMrum

Und dann war da die japanische Mondmission SLIM, die bei der Landung ein paar operative Herausforderungen hatte: Und zwar meldete der Lander zur Bodensteuerung, dass seine Solar-Panels keinen Strom lieferten und die mitgebrachten Batterien entsprechend nur für sehr begrenzte Zeit Strom liefern würden. Eine bei der Landung ausgesetzte mobile Komponente hat sich dann noch etwas entfernt, und konnte dann Bilder vom Lander zur Erde schicken, aus denen sich dann einige Tage später erahnen ließ, warum die Solarpanels so stromlos waren: Der Lander, der auf der Seite liegend hätte landen sollen, hat 90 Grad zusätzliche Rotation gemacht und ist mit der Oberseite nach unten zum Liegen gekommen, was beim Design nicht geplant war, und entsprechend haben die Solarpanels schlicht nicht die Sonne abbekommen. Immerhin hat die genaue Lande-Lokalisierung ansonsten geklappt.

Überraschung vom 29.: SLIM hat dann doch genug Licht abbekommen und hatte wieder genug Energie für Funkverbindungen nach Hause.

ComPod #966: Demozei, Teil 3

Tech. Mit Hackydesk, Guncache, OpenSky und mehr.

Im dritten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit den Meldungen aus der Technik-Ecke. Mit dabei:

  • Fanboi
    • Log17.3.1
    • Ultrücht
    • Chision
    • Betas 2
    • Tunesplit
    • iOS 17.3.1
    • watchOS 10.3.1
    • macOS 14.3.1
  • HackyDesk
  • Guncache
  • OpenSky
  • Space
    • RekISS
  • Am Ende

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'Chasing the sun'.

Länge: 41:36, 39,9 MB.

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ComPod #966: Demozei, Teil 2

Politik. Teil zwei von zwei. Mit Regierung, Wirtschaft und mehr.

Im zweiten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei:

  • Regierung
    • Hauschluss 
    • Grupperlaub
    • Krategie
    • Boniregel
    • Zu1,5
    • Algersicht 
  • Wirtschaft
    • Bunbau
    • Bahnklag
    • Expink
    • MFAinig

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'Set Fire to the Rain'.

Länge: 42:06, 40,4 MB.

Feedback per Mail, auf Mastodon oder bei Twitter ist übrigens immer noch ausdrücklich erwünscht. In iTunes könnt ihr den ComPod übrigens auch ganz einfach abonnieren, mit einem anderen Podcatcher den Podcast-Feed nutzen.

ComPod #966: Demozei, Teil 1

Politik. Teil eins von zwei. Mit Terror, Schnüffel und mehr.

Im ersten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei:

  • Terror
    • Verkleidaten
    • Nairobumm
    • Billstech 
    • NStellizei
    • BohrMax 
    • Unbolz 
  • Schnüffel
    • Fatenabgriff
    • CIstraf
    • Schwestream 
  • ParkiSUV
  • Demozei 

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'Dust in the wind.

Länge: 41:38, 40,0 MB.

Feedback per Mail, auf Mastodon oder bei Twitter ist übrigens immer noch ausdrücklich erwünscht. In iTunes könnt ihr den ComPod übrigens auch ganz einfach abonnieren, mit einem anderen Podcatcher den Podcast-Feed nutzen.

GDwiederstreik

Meldung aus der 'schon wieder?'-Ecke: Die GDL hat vom 24. bis 29. mal wieder den DB-Personenverkehr bestreikt, weil sie mit sowohl am zuletzt gelieferten Angebot als auch Wortmeldungen des Bahnvorstands etwas auszusetzen hatte, so ließ sich zumindest der GDL-Vorsitzende öffentlich aus. Nun sind die Details des Bahnangebotes nicht groß diskutiert worden, und allen Beteiligten darf klar sein, dass der Sinn von Verhandlungen nicht sein kann, dass eine Seite Forderungen stellt, die sofort erfüllt werden. So langsam wachen Medien und Politik auf, dass man mal auf Verhandlungen drängen sollte. Wobei die Politik da in der lustigen Situation ist, dass Teile der Probleme der Bahn von politischen Entscheidungen der Vergangenheit erst verursacht wurden. Entscheidungen, die Personen wie ein Bundesminsiter für Verkehr erst ändern sollte, bevor er von anderen Personen etwas verlangen dürfte. Ich sehe nicht, wie bis zur Veröffentlichung dieses Textes eine Einigung bei den Tarifen der Bahn erreichbar sein könnte. 

Immerhin: Noch am 27.1. gab es Meldungen, dass DB-Vorstand und GDL-Vertreter miteinander reden würden, und der Streik wurde dann am 29. noch nachts beendet. Zusätzlich soll es auf einmal Friedenspflicht geben, was vorher irgendwie nicht zu erwarten war. Dafür hat noch am 29. Verdi angekündigt, bundesweit ÖPNV bestreiken zu wollen. Nein, das macht alles keinen Spaß.

Zuspar

Die FDP verkauft ja ihre Politik der staatlichen Ausgabenreduzierung als etwas Gutes. Was ja dann auch der Wirtschaft helfen soll. Nun, dazu hat am 24. der ifo verlautbart, dass man dort mit weniger Wachstum rechne, wegen der Sparpolitik. Für wen sollte das nochmal helfen, wo die Rezession ja längst eingetreten ist? Ach ja, selbst ein selbsternannter Bauer wie Christian Lindner könnte sich mal beraten lassen, dass bei Rezession der Staat gerade nicht Ausgaben reduzieren sollte, weil dann nämlich niemand mehr investiert, und alles nur noch schlimmer werden könnte. Es sei denn, das wäre dessen Absicht.