Während die US-Regierung offiziell die Akten zum Epstein-Komplex veröffentlicht haben will (während nochmal die gleiche Anzahl Dateien nicht veröffentlicht wird), frage ich mich weniger, was da noch alles drin stecken mag (Hinweise auf Verbrechen, die deren Täter für lange Zeit hinter Gitter bringen müssten, vermutlich), sondern eher, warum ich eigentlich glauben sollte, dass der Verbrecher-Ring von Epstein und Co der einzige gewesen sein soll. Epstein hat ja wohl damit angefangen, dass er sich Zugang zu reichen Leuten verschafft hat, bis einer von denen (warum?) ihm reichlich Geld zum verplempern gegeben hat. Damit hat er sich erst Immobilien gekauft, dann Frauen angelockt, die er dann für sexuelle Gefälligkeiten weitergegeben hat, dabei immer jüngere Frauen und Mädchen mit vermeintlichen Modell-Verträgen angelockt hat, und die stattdessen missbraucht hat. Im Wesentlichen also Macht für den Missbrauch genutzt. Nun kann es ja sein, dass Epstein irgendwie leichteren Zugang zu den Mädchen und Frauen gehabt hätte, aber glaubt jemand ernsthaft, dass der da der Einzige war? Ich vermisse auch nur Leute, die fragen, wie viele weitere Entführungen es gegeben haben mag, von denen wir nichts erfahren haben. Von sich aus ist ja keiner der Täter in die Öffentlichkeit gegangen. Und so scheinbar unaufgeregt, wie die sich darüber austauschen, wann und wo “Parties” und “Massagen” stattfinden würden, dürfte es noch mehr Gelegenheiten gegeben haben, dass sich die Täter “massieren” lassen haben. Oder hatte Epstein irgendwas Besonderes? Irgendwen, den nur er erreichen konnte? Ich habe da bisher gar keine Vermutung gehört, und mich wundert, dass nicht öffentlich gefragt wird, wer noch alles so schmutzige Geschäfte gemacht haben könnte. Mich beruhigt das nicht, dass darüber keine Fragen aufgetaucht sind.
Die NASA ist mal wieder mit ein paar Nachrichten aufgefallen. Als erstes wäre da der Bericht zur Starliner-Mission, die zwar ihre Besatzung zur ISS gebracht hatte, dann aber doch lieber ohne Besatzung zurückgeschickt wurde. Stellt sich raus: NASA stuft das als Vorfall der höchsten Kategorie ein, wo auch die Katastrophen von Challenger, Columbia und Apollo 1 drin gelandet sind, bei denen jeweils die gesamte Besatzung gestorben ist. Die Einstufung finde ich nicht total offensichtlich, gab es doch keine Probleme der zwei Personen in der Starliner-Kapsel. Aber wenn ich das richtig sehe, war die Kapsel tatsächlich zeitweilig komplett unfähig zu manövrieren, und der selbe Fehler war bereits bei der vorherigen Test-Mission aufgetreten und offensichtlich nicht behoben worden. Da hat also das Risiko-Management bei Boeing und NASA nicht funktioniert.
Weiter ging es bei NASA mit dem Betankungstest der Artemis 2 (das ist immer noch das Wet Dress Rehearsal), wo nicht nur bisschen Treibstoff irgendwo rumgepumpt wird, sondern der komplette Countdown bis möglichst nah an die Triebwerkzündung durchlaufen werden soll, um eben so Anomalien wie rausleckendes Wasserstoff-Gas zu finden, bevor da tatsächlich ne Rakete durchfliegen soll. nach den Anomalien beim letzten WdR ist dieses Mal wohl kein showstopper aufgefallen (und die kleineren Anomalien, die es bestimmt gab, fallen in der Berichterstattung hinten runter). damit stünde der Planung für den Flug nichts im Weg. Mit der Ausnahme von einer Reihe Druckflaschen, die in den Tanks beim abnehmenden Treibstoff-Level den Druck durch Gas-Zugabe hätten erhöhen sollen. Da hat irgendwas nicht funktioniert, und man muss an die Gasflaschen nochmal ran, was aber nicht auf dem Launchpad geht, und so muss der ganze Artemis-Stack einen Tag lang zurückfahren ins Vehicle Assembly Building (die große Raketenbau-Halle mit eigenem Wetter drinnen), wo es Wege gibt, an die Gasflaschen zu gelangen. Wenn da dann alles behoben ist, dauert es auch nur wieder eine Weile, bis der ganze Stack wieder auf dem Launchpad steht, und vermutlich nochmal einen Tanktest machen darf, um sicherzugehen, dass der Status nicht verändert wurde. Einerseits dauert das alles absurd lange, andererseits sollen mit der Rakete Menschen abheben, das sind Verzögerungen viel besser als wenn es zu einer Katastrophe mit der Besatzung käme.
Am 20. Februar hat sich das Subprime-Gericht in Ameristan gemeldet und befunden (6 zu 3 Stimmen), dass die Zölle, die der Monarch über eine Notstands-Klausel in einem Gesetz verordnet hat, nicht verfassungskonform sei. Reaktion des dementen Monarch war erst Gewüte, und dann neue Zölle. Die mutmaßlich auch nicht verfassungskonform sind. Oh, und auch ungeklärt: Die Zölle, die die Bundesregierung verfassungswidrig eingezogen hat, müssen die eigentlich zurückgezahlt werden? In dem Fall könnte ein größerer Betrag aus dem Haushalt reserviert sein.
Seit bummelig einem Jahr gibt es für Gesetzlich Versicherte die elektronische Patientenakte (ePa), in die die Versicherten auch selbst reinschauen dürfen. Da melden am 18.2. Verbraucherschützer, dass völlig überraschend wenige Versicherte von Gebrauch machen und stelen auf der Basis Forderungen auf. Ich ignoriere mal, dass ich mit dem 38C3 und der Veröffentlichung, wie groß die Sicherheitslöcher in der ePa-Architektur wären bereits Widerspruch gegen die Akte eingelegt habe, und dass ich vom Detail-Verfahren nur entfernt gehört habe, aber angeblich wäre der Zugriff auf die eigene ePa eben nicht mit einem Karte irgendwo dranhalten erledigt, sondern komplizierter. Dann habe ich eine leise Idee, was so in der Akte sein dürfte, wo ich doch überblicken kann, mit welchen Ärzten ich denn warum zu tun hatte. Nichts davon dürfte wirklich spannend sein, wenn man davon ausgeht, dass auch nur die Arztpraxen in die Akte greifen dürfen, wo ich selbst war, ist noch nichtmal da irgendwas spannendes an Daten angefallen. Ergo: Ich hätte irgendwie gar keine Verwendung für eine Akte. Und die interessante Historie, die es nur in meinen eigenen Unterlagen gibt, weil die komplett vor ePA-Zeiten entstanden ist, müsste ich bei einem eventuellen Arztbesuch dann ohnehin mitbringen.
Politik. Teil zwei von zwei. Mit Regierung, Wirtschaft und mehr.
Im ersten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei:
- Regierung
- Weisende
- Phulitik
- Völkerhubig
- Zustasyl
- Grunzicherung
- Wirtschaft
- Bahnigung
- Nichtflix
- Inflebruar
- Teuertank
- Kartank
Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'Evergreen' und 'Payphone'.
Länge: 49:10, 47,2 MB.
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Politik. Teil eins von zwei. Mit Terror, Schnüffel und mehr.
Im ersten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei:
- Terror
- Isran
- Reaktionen
- Chamenei
- Exsident
- Abschuss
- Kriegsrat
- Schnüffel
- ChatlehnEU
- Weimerfaschung
- Faschwurf
- Trampel
- Nichtropic
- Grenzdrohn
- Anthroban
- No NoWar
- Rückzollspruch
- Noemex
Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'I'll fight' und 'No one can save you'.
Länge: 50:52, 48,9 MB.
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Peinlich: Im ZDF-Heute Journal war eine Nachrichtenmeldung mit falschen Videos gesendet worden. Falsch wie in teilweise komplett Computergeneriert, teilweise Jahre alt. Das ZDF hat sich dann reichlich Zeit gelassen, bis eine Huppsi-Meldung da rausfiel (Eine Bitte um Entschuldigung geht anders und muss gerade bei täglichen Nachrichten deutlich schneller kommen). Der Glaubwürdigkeit hilft das wenig, wenn offenbar nicht auffällt, wenn sich so Fehler in den Nachrichten finden.
Wirre Idee der Ess Peh Deh: Man könnte ja Unter-14-jährigen den Zugang zu Soschel Midia verbieten. Ich lese das, und erkenne da Unfug. Weil da schnell erkennbar das Grundrecht auf Informationsfreiheit mit eingeschränkt wird, weil da ein offensichtlich wirkungsloses Gesetz entstehen soll (vgl.: Die Jugendschutz-Geschichte im deutschen Gesetz, die eben gar nicht mehr anwendbar ist). Dann frage ich mich, ob die Forderung von irgendwas ablenken soll, weil so blöd ja nun eigentlich niemand sein kann. Und überhaupt, was soll das?
Lustiges aus dem Jugendschutz: die entsprechenden Behörden haben bisher ja pornöse Webseiten aus dem Netz zensieren wollen, aber da hat ein Gericht festgestellt, dass das nicht mehr so geht. Stattdessen gibt es da den Digital Services Act der EU, der final vorschreibt, was die Regeln für digitale Dienste sind. Und da steht Webzensur durch deutsche Jugendmedienschutz-Behörden eben nicht drin. Wenn überhaupt dürften da die Länder sich einmischen, in denen die Web-Firmen „sitzen“ also Irland. Irland hat kein Interesse daran, den Firmen zu harte Vorschriften zu machen, ergo: Da passiert nichts.
Und was ist dann mit dem deutschen Gesetz? Naja, das steht da rum, belegt Platz in Ordnern aber darf nicht angewendet werden gegen Firme, die über das Internetz Dienste anbieten.
Meldung, die auch mal deutlich breiter berichtet werden darf: Der Bund hat 2025 481.369.990,77 Euro für Microsoft-Produkte bezahlt. In Bürchergeld wären das 71.250,7387167 volle Bürgergeldsätze für je ein Jahr. Nachdem Joachim Merz und die Regierungsleute doch so auf den angeblichen Totalverweigerern rumgetrötet haben, wo bleiben denn die Maßnahmen, um diese absurd hohen, und steigenden, Kosten mal einzufangen? Öffentlich sind jedenfalls keine großen Projekte vermeldet, mit denen die Regierung aus der Abhängigkeit teurer, mit Überwachungsfunktionen versehener Microsoft-Software auszusteigen. Oder ist das der regierung irgendwie nicht wichtig? Und warum?
Politik. Teil zwei von zwei. Mit Regierung, Wirtschaft und mehr.
Im ersten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei:
- Regierung
- Unbesetzt
- Verbotspartei
- Brandmerz
- Pinocchio
- Klimavernichtungsgesetz
- Wirtschaft
- Umsamazon
- Bahntrepp
- Gassenforderung
- Binance
Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'All I want' und 'Clouds'.
Länge: 49:13, 47,2 MB.
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Politik. Teil eins von zwei. Mit Terror, Schnüffel und mehr.
Im ersten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei:
- ZDruF
- Schnüffel
- Trampel
- Zollkipp
- Neuzoll
- Lazariff
- Zollstopp
- Beding
- ICEbilder
- Fedexklag
- SOTU
- WEFstein
Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'Missing you' und 'Don't you worry child'.
Länge: 57:05, 54,8 MB.
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Eine Geschichte, die ich in ihrer Breite nur peinlich finde: Anfang Februar ist ein Bahn-Zugbegleiter gestorben, den ein Passagier angegriffen hatte (oder Bulshytt-Sprech der Polizei: Ein Angriff löste sich). So weit, so tragisch. Dann wurden aber schnell Forderungen laut, man solle doch irgendwo das Strafmaß erhöhen. Weil, wissen wir ja alle, Leute, die andere Leute angreifen, schauen immer erstmal in den relevanten Gesetzen nach, wie hoch die Strafdrohungen so aussehen, und lassen den Angriff ab einem bestimmten Strafmaß sein. Mal ganz davon abgesehen, dass egal wie hoch die Strafe gedreht würde, der konkrete Tatverdächtige davon ja gerade nicht betroffen wäre, weil die Tat ja vor der Erhöhung begangen wurde. Also alles purer Aktionismus. So tun, als täte man irgendwas. Aber, wenn eine einzelne Tat bei der jemand getötet wird, sofort Aktionismus hervorruft, wo ist der Aktionismus im Fall der polizeilichen Tötungsdelikte von Dortmund (Muhamed D.), oder der Fall, wo ein einzelner Polizist sein Opfer durch mehrere Schüsse von hinten erschossen hat? Beim Dortmund-Fall befand das erste Gericht, alle Polizisten seien freizusprechen. Der zweite Fall ist zuletzt als “irgendwqnn würde die Staatsanwaltschaft vielleicht doch mal Anklage erheben wollen” vorbeigeflogen. Verschärfungen im Strafrecht sind irgendwie keine gefordert worden. Fast so, als wären Tötungsdelikte durch Staatsvertreter pauschal Gut und Richtig. Ich frage mich dann nur, warum der Gesetzgeber im Strafrecht einen Straftatbestand Körperverletzung im Amt vorgesehen hat, wenn im Amt doch ohnehin immer alles total rechtmäßig sein muss.
Meldung vom 9.: Die AOK Bayern hatte einen Datenhups bei den elektronischen Patientenakten ihrer Kundschaft. Aber nicht einen Datenhups, wo Daten rausgeflossen sind, sondern im Gegenteil, die haben Daten “gelöscht” die eigentlich gar nicht dafür vorgesehen waren. Es ist da zu einem Hups gekommen, durch den eben ePA als gelöscht gemeldet wurden, wo die Versicherten das nicht bestellt hatten. Die AOK zeigt dann aber gleich, dass sie Daten gar nicht wirklich sofort löscht, indem sie vermeldet, die Daten würden “mit Hochdruck” wiederhergestellt. Einerseits: Blöd, dass die da Daten löschen, die gar nicht gelöscht werden sollten. Andererseits ist eine Löschfunktion, die sofort wieder rückgängig gemacht werden kann, aber auch nicht viel Wert, weil ja niemand versichern kann, dass Daten, die gelöscht werden sollten dann wirklich nicht mehr wiederkommen.
Aus der ‘überrascht das jemanden ernsthaft?’-Ecke stammt die Meldung, dass der demente Monarch von Ameristan auf seiner Webseite ein Video verbreitet hat, bei dem auf die Körper von Affen die Gesichter von Barak und Michelle Obama montiert waren. Da muss man nicht extrem tief in die Details schauen, um den Rassismus zu erkennen. Der Demente weigerte sich dann auch, sich von dem Rassismus zu distanzieren, während seine Pfleger versuchten zu behaupten, jemand anderes habe das Video veröffentlicht. Ich hoffe dann langsam mal, dass Gerüchte einer abnehmenden Restlebenserwartung nicht komplett ausgedacht sind.