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Porolüko

Gestern gab es ein spannendes Schauspiel zu beobachten, wo Propaganda und Medien mal zusammentrafen: Und zwar muss die ukrainische Regierung vermeldet haben, es gäbe eine Vereinbarung zu einem Waffenstillstand mit der russischen Regierung. Das führte dann dazu, dass quer durch die Medien Eilmeldungen schwappten, die das verbreitet haben. Dass kurz danach die russische Regierung sich gemeldet hat, und verkündet hat, sie hätte keinem Waffenstillstand zugestimmt, weil sie ohnehin nicht in die Kampfhandlungen involviert sei, das führte dann nur noch zu sehr wenigen Eilmeldungen. Wenn die Medienmacher lernfähig wären (was ich bezweifle), müsste das jetzt eigentlich dazu führen, dass Meldungen der ukrainischen Regierung nicht mehr ungeprüft in die Welt geblasen werden. Das sehr flexible Verhältnis der Regierung Poroschenko zur Wahrheit hätte ja eigentlich schon länger bekannt sein dürfen (die angeblich völlig zerstörte russische Kolonne, die angebliche Invasion, die dann noch angeblicher nur ein Übersetzungsfehler gewesen wäre, der komplett erlogene Waffenstillstand. Das sind die Geschichten, die mir spontan einfallen.) Also, liebe Poroschenko-Versteher: Wenn ihr nicht verantwortlich sein wollt für den nächsten unsinnigen, großen Krieg, dann fragt ihr in Zukunft vielleicht erst bei Putins Regierung nach, ob die wirklich irgendwas vereinbart hätte, bevor ihr so extrem einseitig berichtet, dass ihr keine funktionierenden Gleichgewichtsorgane mehr haben könnt.

Oh, und wenn das NATO-Generalsekret irgendwas verlautbart, wischt dem bitte erst den Schaum vorm Mund weg, das ist socht noch ekliger.

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