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Schepperelli

Letzte Woche ist eine ESA-Mission beim Mars angekommen, und zwar sollte eienrseits der Satellit TGO (Trace Gas Orbiter) in den Orbit um Mars eintreten, was geklappt hat. Andererseits sollte die Landesonde Schiapparelli auf dem Mars landen, um die Landetechnik zu erforschen, und dann unten noch ein bisschen Pro-Forma-Wissenschaft zu betreiben. Das hat nicht geklappt, weil irgendwas bei der Landung schief gegangen ist. Ein NASA-Satellit hat dann die Einschlagsstelle des Landers gefunden, aus der man erkennen kann, dass der mit ziemlicher Sicherheit nicht wie geplant angekommen ist. Was ich bisher noch nicht gelesen habe: Was genau die Ursache sein könnte dafür, dass die Bremssysteme so versagt haben könnten, wie sie offensichtlich haben. Denn die ESA hatte eher nicht geplant, dass der Lander eine größere Strecke im freien Fall verbringen sollte nach der Bremsung und vor dem Aufschlag auf der Oberfläche.

Die ESA verbucht die Mission als Teilerfolg, weil ja eienrseits der Orbiter seine geplante Umlaufbahn erreicht hat, und andererseits der Lander bis zu seinem Absturz auch Daten der Landung übermittelt hat. Ob das dann ausreicht, einen Rover in vier Jahren landen zu lassen, wird spätestens dann klar, wenn dessen Etat genehmigt und die Mission gegebenenfalls erfolgreicher landet als Schepperelli

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