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Yahack

Erinnert ihr euch noch an Yahoo? Das war mal ein großes Internetportal mit Suchfunktion, Mailangebot und weiteren Dingen. Die Firma hat sich zu besseren Zeiten auch die Foto-Web-Plattform Flickr gekauft, und später auch noch Tumblr. Vor einiger Zeit wurde schon bekannt, dass bei der Firma 2013 mal eine größere Menge Nutzerdaten rausgetragen wurde. Eine Milliarde Konten wäre davon betroffen, hieß es dazu. 

Inzwischen ist Yahoo noch weiter irrelevant geworden. Da gab es die Phase, wo die Suchmaschine ihre Daten von Microsoft bezog, weitere frühere Nutzer absprangen, bekannt wurde, dass die Firmen-Führung auf den Mailsystemen rumspioniert hat. Zuletzt war Yahoo dann noch deswegen in den Medien, weil Verizon aus irgendeinem Grund die Firma kaufen wollte. Und nun hat der neue Eigentümer den Datenreichtum nochmal genauer untersucht und festgestellt, dass nicht eine, sondern drei Milliarden Konten betroffen waren. Das waren dann wohl alle damals existierenden Konten, mit jeweils Mailadresse, MD5-Hashwert des Passwortes (auch damals schon massiv veraltet), Sicherheitsfragen und -Antworten. Oder anders ausgedrückt: Ziemlich genau die Art Daten, die keine Firma freiwillig hergeben sollte.

Was ich jetzt noch vermisse: Eine Aussage, warum das Ausmaß des Datenreichtums nicht schon viel früher bekannt wurde. Und wenigstens der Beginn eines Versuchs aufzuklären, wie es zu dem Abgang kommen konnte. Dass ich akut keinen Bedarf dazu habe, mit den zu Yahoo gehörenden Firmen noch irgendwas zu tun zu haben, ist ja wohl auch klar.

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