Skip to content

Just Wait Space Telescope, again

Es gibt so Weltraum-Projekte, die haben einfach viel zu oft viel zu schlechte Nachrichten. Das aktuell bekannteste Projekt aus der Ecke ist das James Webb Space Telescope, was eigentlich schon seit Jahren im All sein sollte, und dort noch mehr, noch coolere Wissenschaft unterstützen als das Hubble-Teleskop. Aber bei JWST sind immer wieder Verzögerungen aufgetreten, das ganze Projekt wurde dabei auch immer teurer, und ist nun gerade erst zur Launch Site in Französisch-Guyana geschickt worden, wo nun schon wieder eine unerwartete Komplikation passiert ist, als sich ein Haltegurt gelöst hat. Wenn ich das richtig mitbekommen habe, ist das Teleskop dabei nicht offensichtlich beschädigt worden, aber zur Sicherheit soll es nochmal untersucht werden, was wieder ein paar Tage zusätzlich kosten wird. Wenn es erstmal gestartet ist, wird das Teleskop nämlich nicht mehr geplant erreichbar sein, eine Entfaltungsaktion mit hunderten Aktuatoren ausführen, und sich dann zu einem Lagrange-Punkt in einiger Entfernung von der Erde begeben, wo es seine Nutzungszeit verbringen soll. Da wäre nicht vorgesehen, dass irgendwann mal eine menschliche Besatzung oder eine Wartungssonde vorbeikommen könnte, um Teile zu tauschen oder ähnliches, wie es bei Hubble ja einige Male vorkam, bis das Shuttleprogramm eingestellt wurde, und auch die Möglichkeit entfiel.

TL;DR: JWST hatte mal wieder einen Vorfall am Boden und muss hoffentlich nur durchgetestet werden. Wenn doch mehr gemacht werden müsste, könnte das aber den Start aus diesem Jahr rausschieben.

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Die Kommentarfunktion wurde vom Besitzer dieses Blogs in diesem Eintrag deaktiviert.

Kommentar schreiben

HTML-Tags werden in ihre Entities umgewandelt.
Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

BBCode-Formatierung erlaubt
Formular-Optionen

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!

tweetbackcheck