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LKWs und Kreuzungen

Gerade durfte ich miterleben, dass LKW-Fahrer bei weitem kein Garant dafür sind, dass die StVO eingehalten wird.

Auf dem Heimweg von der Arbeit 'darf' ich über eine recht große Kreuzung links abbiegen. Normalerweise ist das kein Problem, da dort jede Fahrtrichtung mehrere Spuren hat, aber heute gab es dann doch ein Problem. Der Verkehr rund um die Kreuzung stockte, was aber eine ganze Reihe von LKW-Fahrern nicht daran gehindert hat, in die Kreuzungen einzufahren, und dann dort stehenzubleiben. Nun weiß ich nicht, ob ich der Einzige bin, der in der Fahrschule mal etwas von einer "10 Sekunden"-Regel gehört hat, die da besagen soll, dass man schlichtweg nur dann in einen Kreuzungsbereich einfahren darf, wenn man den auch spätestens 10 Sekunden nachdem die Ampel auf Rot umgesprungen ist verlassen haben kann. Mir wurde die Regel zwar für (Links-) Abbiegevorgänge beigebracht, aber ich habe mir angewöhnt, mich auch sonst daran zu halten. Dadurch verstopfe ich wenigstens nicht für Autofahrer den Weg, die quer zu mir über die Kreuzung wollen.

Die LKW-Fahrer, auf die ich hinaus will, haben sich jedenfalls dafür entschieden, die querenden Spuren zu ignorieren, und die gesamte Kreuzung durch ihr rücksichtsloses Verhalten zu verstopfen. Dadurch standen dann eine ganze Reihe Autofahrer bei grüner Ampel rum, und konnten nicht fahren, weil die Herren Betriebskraftfahrer mit ihren schweren Fahrzeugen mitten auf der Straße rumstanden. Viel hat auch nicht gefehlt, bis der Verkehr an der Kreuzung völlig zum erliegen gekommen wäre, weil natürlich nicht nur ein einzelner liebenswerter Herr der Meinung war, die Kreuzung würde ihm alleine gehören, sondern mindestens drei Fahrer das Spiel spielen wollten, und sich dabei effektiv gegenseitig blockiert haben.

Ich hätte wirklich nicht wenig Lust, den Fahrern der großen Fahrzeuge, die ja üblicherweise entsprechende Führerscheine mit höheren Auflagen als PKW-Fahrer besitzen sollten, einfach mal die StVO unter die Augenlider zu stopfen. Wenn die sich nicht so dämlich angestellt hätten, wäre der Kreuzungsbereich deutlich freier befahrbar gewesen, und die Verkehrsbehinderung wäre entsprechend geringer ausgefallen.

Dazu passend hatte ich auf der Spaldingstraße kurz vor der Krezung auch einen Fahrer, der sich wohl ibn einem PKW gewähnt haben muss. Der bog in eine Einfahrt, und blieb dann so ungünstig stehen, dass er die halbe linke Spur noch mitbelegt hat. Mein Smart mag ja kein großes Auto sein, aber eine halbe Spur ist mir dann doch etwas sehr wenig. Immerhin bequemte sich der Hohe Herr nach dezentem Hup-Hinweis, seinen Hintern wieder hinter das Lenkrad zu schwingen und seine Verkehrsbehinderung wenigstens so weit in die Einfahrt zu bewegen, dass ich an ihm vorbeifahren konnte.

Für einen Tag habe ich jedenfalls mehr als Genug Ärger mit den Fahrern von LKWs gehabt.

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Kommentare

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doppelfish am :

Tja, LKW-Fahrer haben's immer eilig, da kommt's auf jede Sekunde an, nicht wahr. Und PKW-Fahrer haben, die einen aus rein juristischen Gründen, die anderen zusätzlich aus Platzgründen einfach keine geeingete Argumentationshilfe an Bord.

Andre Heinrichs am :

wenn diese Idioten es eilig haben, dann haben sie sich aber mit ihrem eigenen Verhalten gründlich ins Knie, ähm, geschossen.

doppelfish am :

Ja, nee, dann stehen sie ja zwischen den vielen P- und LKW im Verkehr. Die Idioten.

Andre Heinrichs am :

Und so standen sie nicht nur im Verkehr, sondern waren auch noch der Grund dafür, dass alle Anderen auch standen. Reichlich sinnfrei.

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