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Umzug zur Insel, oder iPhone-Tag

Ähnlich wie vor einem Jahr habe ich heute wieder darauf gehofft, vielleicht ein iPhone (14 Pro Max) kaufen zu können, wo die doch in den letzten Tagen eher selten in der Verfügbarkeit zu sehen waren. Also bin ich im Jungfernstieg einfach in den Laden gestapft und war erstmal verwundert, weil niemand von Apple im Eingangsbereich Kundenwünsche zur besseren Verteilung entgegennahm. Aber das war wohl nur kurz, jedenfalls fand ich eine Mitarbeiterin und konnte die Frage loswerden, ob es denn das 14 Pro Max gerade im Laden gäbe, so 512GB wären als Speicherstufe mal toll. Sie sah nach, und ja, aber in Gold oder silber/weiß. Andere Farben wären nicht da. Einerseits ist Gold nicht so meine Lieblings-Farbe für iPhone (hatte ich überhaupt mal ein goldenes?), andererseits ist Verfügbarkeit gerade aktuell nicht so leicht. Also habe ich mich dafür entschieden, ein Gerät wurde für mich in die Reservierung aufgenommen, und ich durfte zu den Gehäusen nach oben, wo ich den Kollegen rechts mit der Brille ansprechen möge, für mich wäre ein iPhone reserviert. Also, nachdem ich mir ein Case an der Wand ausgesucht hatte. Fast so kam es auch. Ich war beim Case nicht ganz sicher, ob das für das Pro Max (und nicht das Plus) gedacht wäre, und frage also einen blau behemdeten Apple-Store-Mitarbeiter. Der sollte ja mit geschultem Blick erkennen  können, ob das Case passt. Konnte der gerade nicht, denn er ist blind. Und wenn ich mich nicht schwer irre, hab ich bei dem auch schon früher mal irgendwas an Hardware gekauft. Ja, kann sein, es gibt im Jungfernstieg wohl zwei blinde Verkäufer.

Ich kürze hier mal ab: Am Ende bin ich mit neuem iPhone 14 Pro Max und Case dafür nach Hause, wo ich bereits zwei nehe Uhren für genau den Fall gekauft aber noch nicht eingerichtet hatte. Für die Übernahme aller relevanten Daten und Apps (abzüglich Sun&Moon, die nicht mehr im Appstore ist) habe ich auch dieses Mal wieder auf das ohnehin vorhandene verschlüsselte Backup per Finder gesetzt. Der Restore war mal wieder länger als das inkrementelle Backup (ach?), nach dem konnte ich dann festlegen, wann die Uhren ins Spiel kommen (früher ist besser, weil so keine Pulsdaten fehlen). Ein bisschen mehr Aufmerksamkeit bedurrften dann noch die Sprakassen- und deren pushTAN-App, deren Umzug ich noch nie gemacht hatte. Stellte sich auch raus, dass die Sparkassen-App nach Umzug der pushTAN-App in ihrer Einstellung noch mitbekommen musste, dass die PushTANs jetzt von einem anderen Gerät beantwortet werden sollen (wer hat sich das denn ausgedacht?). Ansonsten fehlt aber nichts akut, einzelne, ältere Apps (What's the Weather) nörgeld das Gerät an, aber es fehlt nichts offensichtlich Wichtiges.

Und so hab ich dann das 13 Pro Max auf den Pfad zu seinem Wechsel geschickt (erst alles löschen, und dann per Device-to-Device-Transfer vom 12 Pro Mag die Podcast-Bibliothek erben. Hat bummelig 100 Minuten (1,5 Stunden und bisschen mehr) gedauert, das 13er hat beim Erase all vergessen, seinen Uhren Bescheid zu geben, die dann unverbunden in der Landschaft saßen, und während der lustigen Übertragung, die mit ner Schätzung von 3 Stunden anfing, nur um am Ende plötzlich nur noch eine Minute brauchen zu sollen, die aber auch eher zehn war, konnte ich nicht viel rumspielen.

Wo ich jetzt noch nicht viel Zeit mit verbracht habe: das neue iPhone mit Dynamic Island, was ja auch für so Dinge wie Shortcut-Fortschrittsbalken besser geeignet sein soll (weil die nicht mehr die obersten Zeilen komplett bedecken).

ComPod #891: Gasumleck, Teil 1

Politik. Teil eins von zwei. Mit Terror, Schnüffel und mehr.

Im ersten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei:

  • Terror
    • Islahme
    • Rasserlizei
  • Schnüffel
    • Poliurnal
    • PNRror
    • Snowtizen
    • Palanteuer
    • Innenlaber 
    • CDIP
    • BNDukraine
  • Annektrag

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'Paradise is waiting'.

Länge: 46:01, 44,2 MB.

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Bundiper

Meldung vom 21., die sich so schon abgezeichnet hatte: Der Bund werde Uniper (schimmliger Teil von eON, der für schimmlige Gas- und Kohlekraftwerke zuständig ist, nicht zu verwechseln mnit dem schimmligen Teil von eON, der als PreussenElektra für ein schimmliges AKW zuständig ist) übernehmen. Aber die Gasumlage kommt trotzdem, weil es ja nicht reicht, wenn der Staat mit praktisch unbegrenzter Finanzmacht für die Rechnungen einer schimmligen Firma einsteht. Aber wenn der Bund schon für die schimmlige Firma eintritt, kann dann auch mal jemand im Bundeseigenen Betrieb nachsehen, wo die Gewinne bisher hin versickert sind, dass da so gar kein Geld irgendwo mehr war? Weil Firmen, die kein Geld haben, eigentlich pleite gehen würden.

Wo ich aber gerade bei schimmligem eON bin: Dem schimmligen AKW Isar 2 von PreussenElektra (ein Unternehmen von eON) geht es übrigens so mies, dass da Lecks aufgetreten sind, die unbedingt repariert werden müssen. Und wenn man das Kraftwerk noch wieder anschalten will, sollte man es besser schnell abschalten, weil sonst die Brennstäbe zu ausgelutscht sein könnten, als dass mit denen der Betrieb nochmal starten können würde. Komisch, dass das den Herren Söder und Merz nicht aufgefallen ist, als die da neulich mal für PR-Bilder sich im gebäude des schimmligen Atom-Wasserkocher haben ablichten lassen.

Es wirkt fast so, als wäre eON ziemlich schimmlig, wenn deren schimmlige Bestandteile ihre eigentlichen Aufgaben nicht mehr erfüllen können. Kann mal jemand prüfen, ob eON insgesamt dafür von seinem reichlich vorhandenen Firmengeld was abgeben muss?

EUnDS

Meldung aus der 'also damit konnte ja niemand rechnen'-Ecke: Der EuGH befindet auch die deutsche Höchstspeicherfrist von mindestens mehreren Monaten für rechtswidrig. Damit folgt das Gericht Urteilen, die ein europäischer Gerichtshof in den letzten 8 Jahren gesprochen hat. Damit konnte ja wirklich niemand rechnen. Also außer denen, die diese Urteile mitbekommen haben. 

Intecessor

Neue Idee von Intel: Die wollen den Namen Pentium (und vermutlich auch dessen Nachfolger) im Mobilbereich beenden, und ihre Chips mit dem überaus kreativen Namen "Intel Processor" vertreiben. Weil, äh, da bin ich schon nicht mehr mitgekommen. Der Name Pentium kam ja seinerzeit auf, als Intel aufgefallen wurde, dass sie ihre vorherige Namensgebung (80486, kurz: 486) nicht mit Markenrechten ummanteln konnten,  die Konkurrenz also auch ein Produkt gleichen Namens hätte in den Handel bringen dürfte. Die letzte Runde an Namen, die ich zumindest mitbekommen habe, lief auf "Core i(Ziffer), Ziffernfolge" raus. Wobei die Ziffern Eingeweihten Auskunft über die relative Leistungsfähigkeit geben sollten. Wie es da mit Markenrechten aussah, weiß ich nicht, aber nachdem keine AMD-Chips ähnlicher Namen große Wellen gemacht haben, könnte es sein, dass es da gar kein rikliches Problem gab. Und dann war da ja auch noch der kleine Haken, dass Intel bei der Prozessorentwicklung nicht mehr die Führungsrolle inne hat, wenn man Leistungsaufnahme und Rechenleistung ins Verhältnis setzt. Da hat gerade bei Händies sich ARM durchgesetzt, und zuletzt Apple mit ihren eigenen Chips nochmal gezeigt, wie viel Leistung bei wie wenig Strombedarf (und Abwärme) machbar sind. Wäre schon iromisch, wenn Intel dann irgendwann versuchen würde, ihre Chips als M(Ziffer) zu vermarkten.

Blöpagne

Erinnert ihr euch noch an 2020, als die Regierung damals Ladenbetreibern das Recht einräumte, Mieten auszusetzen, weil die Läden ohnehin geschlossen waren? Und als Adidas als nicht gerade arme Firma darauf einging, brach über die eine Welle aus Exkrement herein. Stellt sich raus, dass da vielleicht ein Matthias Döpfner, seines Zeichens völlig unwichtige Person in einem sogenannten Verlag und lustigerweise Eigentümer einer Reihe Ladengeschäfte, die vermietet sind/waren an Adidas. Ein Schelm, wer da Zusammenhänge erkennt.

ComPod #890: EUnDS, Teil 3

Tech. Mit Shacamera, FTTHuh, Laser-Jahrestag und mehr.

Im dritten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit den Meldungen aus der Technik-Ecke. Mit dabei:

  • Fanboi
    • Watchbasetemp
    • BetaPS
    • ProFreeze
    • Shacamer
    • Pastermission
    • Shacamefix
    • Appreise 
    • 16.1 Betas 2
    • Bettarie 
    • iOS 16.0.2
  • Space
    • MRS
  • Am Ende

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'Ain't gonna drown'.

Länge: 42:35 40,9 MB.

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ComPod #890: EUnDS, Teil 2

Politik. Teil zwei von zwei. Mit Regierung, Wirtschaft und mehr.

Im zweiten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei:

  • Regierung
    • Treuneft
    • Lambwehrlehnung
    • Labner 
    • Bundiper 
    • Trumlage
    • FaeDS
    • Kindurlaub
    • Gerzprom 
  • Wirtschaft
    • Stromprerwartung
    • Bubawartung
    • AKWartung
    • Gaspeicher 
    • Wunkündig
  • Corona
    • EMauerlassung
    • Bidendemie
    • Boostiko

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'Good as heck' und 'Missile'.

Länge: 46:38, 44,8 MB.

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ComPod #890: EUnDS, Teil 1

Politik. Teil eins von zwei. Mit Terror, Schnüffel und mehr.

Im ersten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei:

  • Terror
    • Belirassizist
    • Dortmortails
  • Schnüffel
    • UNspygasus
    • EUnDS
    • Begnatur
    • Ringizei
    • Chinbruch
    • Alldatensammel
    • Massendatpol

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'Younger'.

Länge: 44:10, 42,4 MB.

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NSEinstell

Erinnert ihr euch noch an NSU? Die rechtsterroristische Gruppe, der eine Reihe Morde zugerechnet wurden, und bei der die Polizei überhaupt erst versucht hat zu ermitteln, als eine Polizeiperson getötet wurde? Wo die offizielle Story von den drei Tätern, ganz wenigen Helfern und der völlig ahnungslosen Polizei, total ahnungslosen Spionagediensten, deren Informanten zwar ziemlich sicher in Kontakt mit den angeblichen drei Tätern gestanden haben (spätestens bei dem einen Spion, der zum Tatzeitpunkt an einem Tatort nichts mitbekommen haben will, wird das wirklich absurd), vernichteten Akten vom Bundesverfaschungsschutz und vermutlich noch mehr Ekligkeiten (die Morde sind übrigens in der Polizeistatistik als 'Türkenmafia' versackt)? Da hat die Staatsanwaltschaft fünf von zehn Verfahren gegen angebliche mutmaßliche Helfer eingestellt.

Wenn man sich mal ansieht, was öffentlich so bekannt ist, könnte man ja glatt vermuten, dass Informanten der Geheimdienste die Nazis finanziert haben, also letztlich der Staat. Da ist natürlich völlig klar, dass in die Richtung niemals ermittelt werden muss, denn wie peinlich wäre es, wenn rauskäme, dass die Terroristen vom Staat finanziert worden wären? Da könnte ja auch jemand mal fragen, ob sicher ist, dass der Staat die Morde schlecht findet. Insbesondere, wo der selbe Staat in der jüngeren Vergangenheit damit auffiel, dass Tötungshandlungen durch Vertreter des Staates als völlig legal behauptet wurden.

Oder anders ausgedrückt: Da wird es niemals eine ernsthafte Aufklärung geben. Sonst müsste ja jemand zugeben, dass rechter Terror vom Staat mindestens ignoriert, wenn nicht gar befürwortet wurde. Und das passt nicht in unser Weltbild davon, dass Wir ja Immer Die Guten Sind. Also außer die paar Jahre in den 30er und 40er Jahren. Aber ansonsten halt.

Königin Elizabeth gestorben

Und dann war da noch eine Meldung vom 8. September, die weniger wegen ihres Inhalts überraschte, als wegen des Zeitpunkts: Im britischen Königreich ist die Königin Elizabeth II im Alter von 96 Jahren gestorben. Das Königshaus hat eigentlich keinerlei politischen Einflüsse haben, aber die Königin hat zumindest in der jüngeren Vergangenheit öfter mal durch die Wahl ihrer Kleidung oder bestimmter Accessoires es geschafft, Beobachtern einen Einblick in ihre persönliche Meinung mitzuteilen, ohne irgendwas aussprechen zu müssen. Im Brexit-Dunstkreis waar es bestimmt Zufall, dass ihre Bekleidung an die Europa-Flagge erinnerte. Oder als sie den vergangenen US-Presidenten traf, trug sie bestimmt nur zufällig eine Brosche, die ihr von dessen Vorgänger geschenkt worden war.

Klar, kann man auch kritische Punkte finden, wie ihre Behandlung der Ex-Ehefrau ihres Sohnes, der jetzt den Königsthron übernimmt. Oder den britischen Kolonialismus, der auch zu ihrer Amtszeit erst langsam geendet hat. Letztlich nahm die britische Königin aber zuletzt die Rolle einer gutmütigen Großmutter (oder Urgroßmutter, die sie ja auch schon war) ein, deren Ableben viele Leute in UK und den vom britischen Königshaus formal regierten Ländern (Kanada, Australien fallen mir da spontan ein) betroffen machen dürfte. Ich gehe davon aus, dass Charles, der ihr nachgefolgt ist, kaum 70 Jahre lang König werden dürfte, immerhin ist er auch schon älter.

FTTHuh?

Und dann war da noch: Letzte Woche hat mir Telefonica nen Brief geschrieben, dass die meinen Internet-Anschluss auf FTTH umstellen würden. Natürlich haben sie da mit Techniker gedroht, aber keine Daten genannt. Ich hab mir dann zusammengereimt, dass sie nur den kleinen Kasten meinen könnten, wo seit etwas über einem Jahr ein Glasfaser drin endet, und eine Umstellung eher nicht in meiner Wohnung stattfinden muss, wenn ich die Fritzbox von DSL auf nen Port an dem Kasten umstellen kann. Ich hab dann über das Wochenende mal eine der bisher nicht eingerichteten Fritzboxen ausgepackt, da erfreut gesehen, dass die ein Ethernet-Kabel dabei hat, die erstmal mit Update aus einer Datei versorgt, dann ein Backup der laufenden Fritzbox reingespielt (aber ohne WLAN-Einstellungen). Da gab es vom Breitband-POP ne Fehlermeldung (Access denied 44). Sah also nicht sofort funktional aus, aber hat immerhin eine Verbindung nach außen. Und die Fritzbox hat sich sogar schon Datum und Uhrzeit zugelegt. 

Heute bewarf o2 mich mit einer Mail, dass sie mit meinen Bankdaten Auswertungen machen wollen, worauf ich mich mal bei denen online angemeldet habe und verwundert festgestellt habe, dass da irgendwas zu einem Anschluss-Auftrag stand. Der sollte am 28.9. passieren, keinen Techniker benötigen, aber irgendwas wäre da nicht erfolgreich. Also hab ich mal angerufen. Stellt sich raus: Wilhelm Tel hätte den Auftrag verweigert, da wird erstmal gar nichts umgestellt. Wenn der nächste Versuch kommen soll, melden sich die O2-ler. Und mich darüber informieren, ging nicht so einfach? Oder ist ein Brief schon auf dem Weg? 

Apple-Keynote September 2022

Am 7. September hat Apple dieses Jahr seine Produktvorstellung veröffentlicht. Das war wieder mal ein vorher aufgezeichnetes und mit effektvollen Übergängen reiches Video.

Los ging es aber klassisch mit Timme, der auf der Bühne erst angekündigt hat, es ginge um drei Produkte: iPhone, AirPods und Watch, dann von Gerschischten von glücklichen Apfel-Nutzern ein Video gezeigt hat, denen bestimmte Funktionen ihrer Apfel-Produkte in unerwarteter Weise geholfen haben, und schon waren 7 Minuten rum.

Dann ging es endlich zur Watch. Die Neue heißt (wenig überraschend) Series 8, und bekommt als neues Feature einen Temperatursensor, der angepriesen wurde, dass man damit die Temperaturänderung beim Eisprung einer eispringenden Person ermitteln könnte. Außerdem neu: Wenn man in einem Autounfall ist, soll die Uhr das schneller und genauer feststellen können. Und dann ist ein Gerücht von Gurman eingetroffen: Die Uhr bekommt einen Low Power Mode. Den aber auch alle anderen Uhren mit watchOS 9 bekommen. Also alle ab der Series 4, denn andere Uhren werden das Update nicht mehr bekommen (wie bereits seit der WWDC im Juni bekannt). Die Watch Series 8 kommt ab dem 16. für 399 beziehungsweise 499 US-Geld auf den Markt, in Euro ist das alles deutlich teurer. Dann gab es noch ein paar Sätze zu einer neuen SE 2, die weniger teuer ist, aber auch ein paar Funktionen weniger hat, aber Unfälle auch mitbekommt. Und dann ist das letztjährige Gerücht der eckigen Uhr endlich aufgelöst worden: Die nennt sich Ultra, richtet sich an Sportler, sieht äußerlich klar anders (weniger empfindlich) aus, ist aus Titan, hat drei neue Bänder für verschiedene Extremsportarten. Die Ultra-Watch bekommt einen zusätzlichen 'Action'-Button, dessen Funktion die Apps jeweils belegen können, außerdem soll das Teil bummelig 36 Stunden mit einem Akku hinkommen, und eine laute Sirene abgeben. Preis: ab 799 US-Geld, kommt ab dem 23.9.

Dann ging es mit den AirPods Pro weiter, die nen neuen, H2 genannten, Chip bekommen. Mit dem können die bessere Töne, bessere Noise Cancellation, und neu personalisiertes Spacial Audio (was in der WWDC schon erwähnt, aber nicht erklärt wurde). Dann sollen die bis 30 Stunden mit dem Akku hinkommen, das Case lernt auch dazu: Es ist selbst auffindbar für die U1-Telefone, hat nen eigenen kleinen Lautsprecher, kann nicht nur per Kabel und Magsafe, sondern neu auch Watch-Ladefläche laden und hat eien Öse für ein Bändchen. Preis: 249 US (299 Euro, wenn ich das richtig sehe), ab dem 23.9.

Und dann ging es mit dem iPhone weiter. Da gibt es erstmal das neue 14 und 14 Plus (weil das große nicht Max heißt), läuft mit dem A15, der auch in den 13er-Geräten schon war, hat neu einen Autofokus bei der Frontkamera, im Kamerasystem schwirrt der Begriff "Photonic Enginge" rum, und es akann Video mit besserer Bildstabilisierung. Was es nicht mehr kann, zumindest in USA: SIM-Karten. Die kommen da nur per eSIM rein. Dafür können die Telefone Notrufe über einen Dialog zusammenstellen und dann als Datenpaket über einen Satelliten loswerden, wobei die Funktion für USa und Kanada für zwei Jahre im preis inbegriffen ist. Der geht beim 14 ab 799 und beim Plus ab 899 los, die 14 kommen zum 16.9., die Plus zum 7.10. in die Läden.

Jetzt fehlt noch die teurere iPhone-Linie Pro und Pro Max, die vor allem damit auffällt, dass wie gerüchtet, der Notch nicht mehr so aussieht wie bisher, aber die Gerüchte haben alle das Betriebssystem nicht gesehen, weil Apple die displayfreie Fläche mit einem Rahmen umgibt, in dem bestimmte Statusbildchen abgebildet werden, und das "dynamic island" nennt. Den Gerüchten eher entspricht dann, dass die Geräte ihr Display dauerhaft betreiben können, bei Inaktivität gedimmt. Der Chip da drin nennt sich A16, wird erstmals mit einem 4nm-Prozess gefertigt, hat wirklich viele Transistoren. Bei den Kameras gibt es die gerüchteten 48 Megapixel, die rechnerisch aber auf 12 zusammengefasst werden (je 4 physische Pixel zu einem logischen), außerdem gibt es eine 2x-Zoomstufe, die wohl nur die Mitte des Sensors nutzen würde. Preislich fängt das Pro bei 999 US-Geld an, das Pro Max bei 1099, und mit bis zu 2TB Speicher kann man da auch locker das Doppelte ausgeben, wenn die ab dem 16.9. in den Verkauf kommen.

Oh, und iOS 16, watchOS 9 kommen/kamen am 12.9. in die Öffentlichkeit.

Innenminiflub

Die Regierung ist noch kein ganzes Jahr im Amt, da zeigt die Drinnenministerin, dass sie nichts verstanden hat. In einem Interview mit einem Papiererzeugnis fabuliert sie davon, dass sexuell motivierte Straftaten an Kindern ohne verdachtsfreie Speicherung aller Verbindungsdaten aller Bürger ja gar nicht aufgeklärt werden könnten, und überhaupt, wenn die Terrorbehörden nicht noch mehr überwachen dürften, würden Böse Dinge geschehen.

Dazu habe ich ein paar Fragen: Erstens: Ist die Frau Faeser informiert darüber, dass die Provider genau die Daten, die mit der zuletzt gesetzlich beschlossenen Höchstspeicherfrist von mindestens drei Monaten gesichert werden sollten, völlig rechtsfrei speichern und herausgeben? Hat jemand die Ministerin darüber informiert, dass ein Gerichtsverfahren vor dem EuGH anhängig ist, gegen genau diese Speicherpflicht, und das Urteil in wenigen Wochen verkündet wird? Sollte das Gericht sich an Urteile eines gewissen EuGH gebunden fühlen, wird die Speicherpflicht als Bruch der EU-Grundrechte geurteilt werden, und folglich verboten. Im Übrigen: Hat die Ministerin konkrete(!!!!) Fälle vorzuweisen, in denen nicht wegen akuter Inkompetenz der Strafverfolgung, sondern wegen nicht gespeicherter Daten Strafverfolger leer ausgingen? Diese darf sie gerne öffentlich vorstellen. Und wenn wir schonmal dabei sind, wer auf "wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten" macht, hat bestimmt auch nichts dagegen, wenn sämtliche Verbindungs-, Besuchs-, Anruf-, Faxdaten von Frau Faeser sowie ihrem gesamten Ministerium vollständig gespeichert und der Öffentlichkeit unverzüglich bereitgestellt werden, nicht wahr? Sie hat doch bestimmt nichts zu verbergen, oder??

Meine Güte, die Verratsdatenspeicherung ist nun wirklich eine der töteren Debatten der vergangenen Jahre. Wie rückständig muss man sein, um die nochmal aufmachen zu wollen?

ComPod #889: Rumzug, Teil 3

Tech. Mit Updates, New Schepper, Bürumzug und mehr.

Im dritten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit den Meldungen aus der Technik-Ecke. Mit dabei:

  • Fanboi
    • macOS 13.0b7
    • Subscrumor
    • Octobrumor
    • Proximitoff
    • WatCPU
    • Updates 
    • LoPoWa
    • Batterultra
    • Betas .1
    • Batterini 
    • 16.0.1
  • Space
    • New Schepper
    • Capstaumel
  • Am Ende

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'Mad World' und 'We are young'.

Länge: 41:27 39,8 MB.

Feedback hier, per Mail oder bei Twitter ist übrigens immer noch ausdrücklich erwünscht.  In iTunes könnt ihr den ComPod übrigens auch ganz einfach abonnieren, mit einem anderen Podcatcher den Podcast-Feed oder den Bitlove-Feed nutzen.

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