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Padvent

Und dann war da der 7. Mai, und Apple hat ein Video veröffentlicht, bei dem neue iPads angekündigt wurden. Aus irgendeinem Grund kam das Video zu 16 Uhr MESZ raus, so dass ich mir das dann hinterher, aber immerhin in zweifacher Geschwindigkeit ansehen konnte.

Das erste Produkt, wo es Neuigkeiten gab: iPad Air. Bekommt einen M2-Chip, gibt's in 11 und 13 Zoll Diagonale, Kamera zieht an die lange Seite um, gibt's in vier Farben, weiterhin Fingerabdruck zum Entsperren. Alles nicht so weltbewegend.

Bisschen spannender: iPad Pro. Wird dünner und leichter (was bei der letzten Generation iPad Pro dazu geführt hat, dass die zu biegsam waren, und vermutlich die Verbindung zur SIM bei zwei von meinen iPads immer wieder hat ausfallen lassen). Bekommt OLED als Display, aber weil das irgendwie nicht hell genug wäre, packt Apple davon gleich zwei zusammen. Der Chip nennt sich dann wie gerüchtet worden war, M4 und ist natürlich viiiiieeeel schneller als das blöde Modell im letzten iPad Pro (was ein M2 ist, der gerade ins Air eingezogen ist). Auch da zieht die Kamera an die lange Seite um, wobei der Pencil auf Bildern auch da angebunden gezeigt wird. Außerdem neu: Man kann mit der Kamera und dem adaptiven Blitz Dokumente besser scannen, weil der Scanvorgang einfach mehrere Bilder macht, bis da keine Schatten reinlaufen. Auch neu: Es gibt eine Tastatur, und die hat sogar Funktionstasten (anders als MacBook Pro, die zwischendurch eine ganze Weile ja die Touchbar hatten). 

Zwischendrin wurden noch FinalCut Pro und Logic Pro dafür gelobt, dass sie mit neuer Hardware so viel schnelelr wären.

Oh, und dann gibt es noch einen neuen Stift, der da genannt wird Pencil Pro. Der kann jetzt auch merken, wenn man ihn drückt, und selbst haptisch reagieren, wird wie sein Vorgänger drahtlos verbunden, und passt nur an die neuesten iPads. 

Als interessante Beobachtung ist mir noch aufgefallen, dass Apple vom Thema KI nicht mehr abschreckt, sondern das imemr mal nebenbei erwähnt, besonders dabei, wie toll der M4 doch schnell mit sowas wäre. Da könnte also wirklich im Juni mehr angekündigt werden. 

Nicht im Video, aber in den Geräten enthalten: eSIM. Wenn man ein iPad mit Mobilnetz kauft, kann man da wohl keine SIM mehr reinstecken, sondern muss entweder eine bestehende SIM zur eSIM umwandeln oder einen neuen Vertrag abschließen. Oh, und das US-Feature von mmWave-5G ist wohl auch dort nicht mehr dabei. Ich rate mal: 5G ist nicht so überzeugend. Zumindest vermisse ich da nichts. 

UnCar

Große Meldungen von Ende Februar: Das angeblich von Apple entwickelt werdende Auto würde nicht mehr entwickelt.uf

nun ist der Scherz bei Apple, dass die Firma nur über Produkte redet, die auch schon angekündigt wurden. Was für das ominöse Auto nie galt. Und dann war ja auch nie klar, wie denn dessen Verkauf funktionieren würde. Ergo: Das Auto von Apple kommt wohl nicht. Ist vielleicht auch besser so. 

AppleRCS

Überraschende Meldung vom 16.: Apple hat gegenüber einer Reihe Journalismus-Outlets angekündigt, irgendwann 2024 auch den als SMS-Nachfolger verkauften Messaging-Standard RCS unterstützen zu wollen. Haken daran: Apple bezieht sich dabei ausdrücklich auf den Standard der GSMA, nicht die zusätzlich von Google da rangeschraubten Erweiterungen. Damit bekommt Google dann zwar das, was sie öffentlich bestellt haben, nämlich eine Unterstützung des Protokolls durch Apple, aber nicht das, was sie eigentlich wollen, eine Unterstützung für das Zusatzzeug, was sie da rangebastelt haben. Wenn Google das will, steht ja der Standard-Prozess dafür offen. Kann aber ne Weile dauern. 

Hallowannouncement

Apropos Apple: Die haben am späten 30. Oktober (17 Uhr ihrer Zeit) eine Produktvorstellung als Video veröffentlicht. Konkret ging es dabei um die nächste Generation Mac-Chips, die den Namen M3 tragen, und die in neuen iMacs, sowie MacBook Pro-Modellen landet. Die neuen Chips sind keine Revolution, sondern eher eine Evolution der Apple-Silicon-Chips. Im Detail sind sie bei bestimmten Aufgaben schneller, haben aber keine gigantischen Neuerungen dabei. Oh, und die Touchbar, die Apple nur noch bei einem MacBook Pro behalten hatte, endet dann auch. 

Journerst

Am 27. Oktober hat Apple mit der ersten Beta von iOS 17.2 eine App in den Test gegeben, auf die ich leichte Hoffnungen gesetzt hatte: Das ominöse Tagebuch (oder Journal). Die App war auf der WWDC angekündigt worden als etwas, was noch in 2023 rauskommen würde, und wo man eben Tagebuch-artig Notizen reinschreiben könnte. Und als Apple-eigene App kann die auch Zugriff auf Daten (wie die Gesundheitsdaten) bekommen, die andere Apps erst länglich begründen müssten. 

Und so habe ich mir die Beta schnell installiert, und die neue App aufgemacht, nur um festzustellen, dass die auf meinem ansonsten nicht besonders belebten Beta-Gerät ziemlich dröge aussieht. Ja, man kann da was reintippen. Vielleicht bieten sich auch automatisch Fragen an, wenn das Gerät mehr bewegt wird, oder Kontakte mitbekommt. Aber schon bei eienr Shortcut-Integration sieht die erste Version nicht nur schwach aus, es gibt keine. Das wäre aber eine minimale Anforderung, dass ich bisher in DayOne landende automatische Einträge ersetzen wollen könnte. Okay, eine Synchronisation zwischen Geräten wäre dann auch noch hilfreich. Eine Suche nach Datum oder Text oder beidem wäre hilfreich. Kann alles noch kommen. Wenn denn Apple Interesse daran hat, wirklich ein vollwertiges Tagebuch zu bauen, wie es in meiner Nutzung Platz hätte. Ob Apple daran Interesse hat, kann ich jedenfalls nicht sagen. Und bleibe dann so lange beim separat bezahlten Angebot. 

Applevent September 2023

Es war mal wieder soweit, dass Apple im September eiens Jahres neue Produkte ankündigen wollte. Und so brach am 12. pünktlich um 19 Uhr (MESZ) die Wiedergabe des vorbereiteten Videos aus. Den Anfang machte wie im letzten Jahr ein Video, wo Geschichten von Leuten angedeutet wurden, denen ihre Apple-Geräte das Leben gerettet haben. Dann ging es wie üblich weiter mit Tim Cook, der die Erwartungen gleich eingegrenzt hat, dass es nur um Watch und iPhone gehen sollte, bevor er dann doch noch von den Macs geredet hat, die ja schon verfügbar wären. 

Das erste, näher betrachtete Gerät kam dann: Die Watch. Series 9 heißt die neue Generation, bekommt einen schnelleren Chip (Dabei wurde nicht erwähnt, dass Series 6,7 und 8 sowie die Ultra alle die gleiche CPU-Generation haben). Außerdem soll Siri demnächst zu Health-Daten befragt werden können. Und der Ultra-Wideband-Chip wurde verbessert, und die detaillierte Suche kann Richtung und Entfernung besser anzeigen. Auch neu: Das Display kann bis zu 2000 nits hell werden (Minimum: 1), und eine Funktion, die bisher in Accessibility verfügbar war, kommt mit der neuen Generation allgemein: Double Tap, wo man Daumen und Zeigefinger zusammendrückt, um den Standard-Button einer Meldung zu betätigen. So ähnlich gibt's das bisher unter Assistive Touch, wobei ich da nicht so einfach rausgefunden habe, wie ich den Standard-Button erwische. 

Nicht näher erwähnen will ich die kleine Aufführung, wo Apple ihre Umweltbestrebungen mit hervorheben wollte, weil der Teil wirklich peinlich war, und die Uhren nur dadurch CO2-neutral werden, dass Apple irgendwo Ausgleichsmaßnahmen kauft.

Wenn die 'kleine' Uhr aktualisiert wird, darf die größere Uhr, Ultra, Neuigkeiten abbekommen. Die CPU zieht da ein, das Display der Ultra 2 soll bis 3000 Nits hell werden können, es gibt ein neues Watchface Modular Ultra, der Nachtmodus bedient sich der Umgebungslichtmessung, und es gibt ein paar weitere Bänder für die Ultra. 

Das Uhren-Lineup besteht dann aus der SE(2), der Series 9 und der Ultra. Der begleitenden Pressemitteilung kann man entnehmen, dass watchOS 10 ab dem 18. September verfügbar sein soll und wie watchOS 9 ab der Series 4 mit einem iPhone mit neuem OS installiert werden kann.

Weiter geht es mit den iPhones, die wie üblich beim einfacheren Gerät anfangen. Es nennt sich iPhone 15 und iPhone 15 Plus, erbt die dynamic island vom 14 Pro, die 48 Megapixel in der Kamera sowie den A16 Bionic als Chip. Dann kommt da auch der neue Ultrawideband-Chip (U2?) rein, Satelliten-Verbindung soll auch in Schweiz und Spanien kommen, erstmal in USA bringt Apple dann 'Roadside assistance' also sowas wie den ADAC. Der Anschluss zum Laden wird dann auf USB-C umgestellt, wenn man nicht ohnehin per Magsafe läd. Oh, und Leder verschwindet aus der Materialliste für Hüllen. Mir ist dann aufgefallen, dass keine Erwähnung von ESIM aufgetreten ist. 

Kommen wir aber zum spannenderen iPhone: 15 Pro und 15 Pro Max. Das bekommt einen Titan-Rahmen mit einem Aussehen, als wäre es gebürstet. Die Rahmen um das Display wurden nochmal reduziert (war das für irgendwen ein ernstes Problem?), die CPU nennt sich A17 mit dem Nachnamen Pro. Das Gerücht, dass der Geräuschlos-Schalter abgeschafft werden soltle, bestätigt sich, an der Stelle hat das neue Gerät einen Knopf, den man konfigurieren kann. Auch die Pro-Geräte steigen auf USB-C um, aber sie können da auch USB3, wenn man ein passendes Kabel hat, und dann schneller Daten übertragen, inklusive Videoaufnahmen auf angeschlossene Speicher. Dann wurde die GPU nochmal gelobt, weil die jetzt Raytracing kann (war für letztes Jahr gerüchtet worden), die Kamera lässt jetzt auch echte 48 Megapixel als Bild raus, und man kann 'spacial videos' aufnehmen, die für die Vision Pro geeignet wären. 

Die Preise sind dann eine Abweichung von den Gerüchten, und zwar ist nicht alles teurer, aber bei den Pro-iPhones wurde einfach die kleinste Speichergröße aus der Liste entfernt, so dass das Einstiegsgerät mit 256 GB Speicher kommt. Da gibt es dann ncoh die 512 und das ganze Terabyte drüber. Die Frage nach ESIM war immer noch offen, die Pressemitteilung klang danach, als gäbe es keien physische SIM mehr, aber wenn man die Spezifikation genauer betrachtet, ändert sich außerhalb USA doch nichts. 

Oh, und iCloud+ bekommt zwei höhere Speicherstufen.

Und dann nicht mehr im Video: Die AirPods Pro 2 mit neuem Case und USB-C sowie EarPods mit USB-C statt dem Lightning, was sie seit Abschaffung der Kopfhörer-Buchse hatten, sind im Store zu finden, genau wie ein Adapter, mit dem ein Lightning-Kabel an eine USB-C-Buche passen soll. Dafür sind magsafe-Akkus nicht mehr neu zu haben. Oh, und die Termine für Betriebssysteme enthalten für iOS auch den 18.9., und das MacOS Sonoma ist für den 26.9. angekündigt, was dieses Jahr früher als in den Vorjahren ist.

WischwischDC

Am 5. hat Apple die diesjährige Entwicklerkonferenz mit der üblichen Keynote eröffnet. Anders als bei anderen Keynotes gab es keine frühe Aussage, welche Themen angesprochen werden würden.

Los ging es mit einem Segment zu neuen Macs, als da wären: ein 15-Zoll MacBook Air mit nem M2-Chip. Dann kam ein Mac Studio mit M2 Ultra, und dann etwas, was so gar nicht gerüchtet worden war: Mac Pro. Der bekommt auch (nur) nen M2 Ultra, hat aber anders als die Rechner mit Apple Silicon PCIe-Slots eingebaut. Wobei das Gerät von außen vom letzten Mac Pro nicht zu unterscheiden ist.

Nach den 18 Minuten Macs ging es dann damit weiter, wofür die WWDC bekannt ist: Software.

Als erstes war da iOS 17 dran, wo ein paar Änderungen bei der Telefonie kommen, nämlich ‚contact posters‘ die man sich personalisieren kann. Außerdem kann man Anrufe auf Voicemail schicken, was dann heißt, das iPhone dem Anruf zuhört und anzeigt, was da gesagt wird. Wenn das wichtig genug ist, kann man dann immer noch den Anruf annehmen. Ähnlich sieht es bei FaceTime aus. Messages bekommt Filter. Airdrop bekommt eine Funktion, mit der man seine Kontakt-Karte übertragen kann, und längere Übermittlung kann über das Internet statt direkten Kontakt der Geräte laufen. Dann bekommt Autokorrektur Verbesserungen (hier haben sie nicht gesagt, dass das ein Language Model ist, aber angedeutet). Und dann kommt noch eine Journal-App, die Vorschläge über APIs einsammelt. Nicht der Archiv-Ersatz, den ich gewünscht hatte. Auch neu: Standby. Ein iPhone am MagSafe kann irgendwas an Uhrzeit und Co anzeigen, was sich einstellen lässt. Hey Siri soll ohne Hey funktionieren und die Karten kann man sich runterladen für Offline-Nutzung. 

Nächste Plattform: iPadOS 16. bekommt Widgets (Interaktiv), Lock Screen (wie iOS 16), HEalth App (synct sich Daten ran und kann die dann anzeigen), irgendwas mit PDF-Editierung (vor allem Formulare ausfüllen), sowie Kleinkram  wie Kameras im Zusammenspiel mit externen Monitoren und Verbesserungen an Freeform. 

Nächste Plattform: macOS 14. Nennt sich Sonoma. Und bekommt auch Widgets die auch auf den Desktop kommen. Dann gibt es was für Games, Präsentationen, Safari (private Surf-Teile kann man hinter Authentifizierung verstecken, Passwörter und Passcodes bekommen eine Share-Option.

Dann kam Audio und Home, wo die AirPods Pro Verbesserungen für die Geräuschdämmung bekommen sollen. Und irgendwas mit AirPlay. 

Fehlte noch watchOS 10. Das bekommt auch Widgets in nem Smart Stack, ein paar neu designierte Apps, irgendwas mit Cycling und Hiking, sowie Mentale Gesundheit (hier: Time in Daylight. Die iPhones sollen eine Entfernung vom Bildschirm nachvollziehen können). Oh, und eine Abfrage, wie man sich so fühlt kommt neu. 

Das sah dann aus wie das Ende, Entwickler können sich mit Betas befassen, öffentlich wird da im Juli was kommen. 

Aber es fehlte noch das größte Gerücht: Irgendwas mit Virtueller, augmentierter oder sonst wie erweiterter Realität. Das nennt Apple (Apfel) Vision Pro, soll per Hand und Stimme bedient werden, ganz toll sein, aber mit einem Preis ab 3500 Dollar Anfang 2024 in USA kommen (ich sehe da nicht, dass ich das sofort haben wollte). 

Nicht erwähnt: iOS 17 wird die iPhones 8 (plus und X) nicht mehr unterstützen, beim iPad fällt das älteste Pro raus, Uhren bleiben alle dabei, beim Mac sind die letzten Intel-Generationen noch dabei. 

Ankryptigung

Apple lässt sich bei komplexer Software-Entwicklung gerne mal Zeit. Deswegen überrascht es kaum, dass eine Ankündigung vom 7. schon im August 2021 erstmalig angedeutet worden ist, als Apple das umstrittene Projekt angekündigt hatte, dass iPhones Bilder nach Missbrauchsmaterial durchforsten sollten. Denn, und das ist die neue Ankündigung: Es soll im Laufe von 2023 weltweit eine Option geben, sämtliche Daten, die man bei Apple in deren Systemen speichert, nur noch verschlüsselt abzuliefern (Ausnahme sind Mailempfänger und so Kram, der historisch nie verschlüsselt war, und wo es keinen Standard für gibt). Und als Bonus soll es noch neue sichere Kontakt-Schlüssel geben. In dazu ebenfalls veröffentlichten Interviews haben dann die Apple-Verantwortlichen eingeräumt, dass das 2021 angekündigte Projekt zur endgeräte-Durchforstung nicht mehr kommen soll, vermutlich haben da die Proteste aus der Security-Szene geholfen, die vor eben so etwas lautstark gewarnt haben. Wenn jetzt die EU doch auch von ihrer Chatkontrolle ablassen würde, könnte man solchen Dreck endlich weglassen.

Jedenfalls: Apple ankündigt: Komplettverschlüsselung soll kommen, dann können Bedarfsträger gar keine Daten von Apple-Kunden bei Apple mehr raustragen, weil Apple die eben wirklich nicht haben kann. Ich erwarte künstliche Aufregung der Spionage-Fans.

Apple-nonvent

Am Dienstag, 18.10. hat Apple mal Produkte angekündigt, ohne dafür eine Veranstaltung oder ein längeres Video zu veröffentlichen. Konkret waren das: Ein Apple-TV 4K, zwei Größen iPad Pro und das iPad ohne Nachnamen. 

Zum TV kann ich nicht viel sagen, außer dass es 4K können soll, und die Fernbedienung per USB-C Strom bekommen kann. 

Die iPad Pro haben einen M2-Chip, sind ansonsten aber nicht sehr anders als die M1-Pro. Es soll beim Mobilfunk aber wohl keine Unterstützung für GSM (also Edge) mehr geben. Nachdem UMTS nicht mehr als Netz gesendet wird, hat man dann entweder LTE oder einen immer noch speziellen Vertrag mit 5G. 

Und dann ist da noch das iPad ohne Namen, was auch per USB-C versorgt wird, aber anders als alle anderen iPads mit USB-C den Stift in der zweiten Generation nicht unterstützt. Stattdessen braucht man einen Adapter, um den Lightning-Stift an das USB-C-iPad zu verbinden. Was daran gut sein sollte, leuchtet mir nicht ein. 

Diese drei, eher kleineren Ankündigungen wären für ein Event in der Tat zu wenig gewesen. Offenbar sind noch keine neuen Macs in einem Zustand, dass sie angekündigt werden könnten, und so sind drei Pressemitteilungen auch okay. Zusätzlich gibt es den Termin 24.10. für die neuen Betriebssysteme iPadOS 16.1 (und iOS 16.1) und macOS 13.

Umzug zur Insel, oder iPhone-Tag

Ähnlich wie vor einem Jahr habe ich heute wieder darauf gehofft, vielleicht ein iPhone (14 Pro Max) kaufen zu können, wo die doch in den letzten Tagen eher selten in der Verfügbarkeit zu sehen waren. Also bin ich im Jungfernstieg einfach in den Laden gestapft und war erstmal verwundert, weil niemand von Apple im Eingangsbereich Kundenwünsche zur besseren Verteilung entgegennahm. Aber das war wohl nur kurz, jedenfalls fand ich eine Mitarbeiterin und konnte die Frage loswerden, ob es denn das 14 Pro Max gerade im Laden gäbe, so 512GB wären als Speicherstufe mal toll. Sie sah nach, und ja, aber in Gold oder silber/weiß. Andere Farben wären nicht da. Einerseits ist Gold nicht so meine Lieblings-Farbe für iPhone (hatte ich überhaupt mal ein goldenes?), andererseits ist Verfügbarkeit gerade aktuell nicht so leicht. Also habe ich mich dafür entschieden, ein Gerät wurde für mich in die Reservierung aufgenommen, und ich durfte zu den Gehäusen nach oben, wo ich den Kollegen rechts mit der Brille ansprechen möge, für mich wäre ein iPhone reserviert. Also, nachdem ich mir ein Case an der Wand ausgesucht hatte. Fast so kam es auch. Ich war beim Case nicht ganz sicher, ob das für das Pro Max (und nicht das Plus) gedacht wäre, und frage also einen blau behemdeten Apple-Store-Mitarbeiter. Der sollte ja mit geschultem Blick erkennen  können, ob das Case passt. Konnte der gerade nicht, denn er ist blind. Und wenn ich mich nicht schwer irre, hab ich bei dem auch schon früher mal irgendwas an Hardware gekauft. Ja, kann sein, es gibt im Jungfernstieg wohl zwei blinde Verkäufer.

Ich kürze hier mal ab: Am Ende bin ich mit neuem iPhone 14 Pro Max und Case dafür nach Hause, wo ich bereits zwei nehe Uhren für genau den Fall gekauft aber noch nicht eingerichtet hatte. Für die Übernahme aller relevanten Daten und Apps (abzüglich Sun&Moon, die nicht mehr im Appstore ist) habe ich auch dieses Mal wieder auf das ohnehin vorhandene verschlüsselte Backup per Finder gesetzt. Der Restore war mal wieder länger als das inkrementelle Backup (ach?), nach dem konnte ich dann festlegen, wann die Uhren ins Spiel kommen (früher ist besser, weil so keine Pulsdaten fehlen). Ein bisschen mehr Aufmerksamkeit bedurrften dann noch die Sprakassen- und deren pushTAN-App, deren Umzug ich noch nie gemacht hatte. Stellte sich auch raus, dass die Sparkassen-App nach Umzug der pushTAN-App in ihrer Einstellung noch mitbekommen musste, dass die PushTANs jetzt von einem anderen Gerät beantwortet werden sollen (wer hat sich das denn ausgedacht?). Ansonsten fehlt aber nichts akut, einzelne, ältere Apps (What's the Weather) nörgeld das Gerät an, aber es fehlt nichts offensichtlich Wichtiges.

Und so hab ich dann das 13 Pro Max auf den Pfad zu seinem Wechsel geschickt (erst alles löschen, und dann per Device-to-Device-Transfer vom 12 Pro Mag die Podcast-Bibliothek erben. Hat bummelig 100 Minuten (1,5 Stunden und bisschen mehr) gedauert, das 13er hat beim Erase all vergessen, seinen Uhren Bescheid zu geben, die dann unverbunden in der Landschaft saßen, und während der lustigen Übertragung, die mit ner Schätzung von 3 Stunden anfing, nur um am Ende plötzlich nur noch eine Minute brauchen zu sollen, die aber auch eher zehn war, konnte ich nicht viel rumspielen.

Wo ich jetzt noch nicht viel Zeit mit verbracht habe: das neue iPhone mit Dynamic Island, was ja auch für so Dinge wie Shortcut-Fortschrittsbalken besser geeignet sein soll (weil die nicht mehr die obersten Zeilen komplett bedecken).

Apple-Keynote September 2022

Am 7. September hat Apple dieses Jahr seine Produktvorstellung veröffentlicht. Das war wieder mal ein vorher aufgezeichnetes und mit effektvollen Übergängen reiches Video.

Los ging es aber klassisch mit Timme, der auf der Bühne erst angekündigt hat, es ginge um drei Produkte: iPhone, AirPods und Watch, dann von Gerschischten von glücklichen Apfel-Nutzern ein Video gezeigt hat, denen bestimmte Funktionen ihrer Apfel-Produkte in unerwarteter Weise geholfen haben, und schon waren 7 Minuten rum.

Dann ging es endlich zur Watch. Die Neue heißt (wenig überraschend) Series 8, und bekommt als neues Feature einen Temperatursensor, der angepriesen wurde, dass man damit die Temperaturänderung beim Eisprung einer eispringenden Person ermitteln könnte. Außerdem neu: Wenn man in einem Autounfall ist, soll die Uhr das schneller und genauer feststellen können. Und dann ist ein Gerücht von Gurman eingetroffen: Die Uhr bekommt einen Low Power Mode. Den aber auch alle anderen Uhren mit watchOS 9 bekommen. Also alle ab der Series 4, denn andere Uhren werden das Update nicht mehr bekommen (wie bereits seit der WWDC im Juni bekannt). Die Watch Series 8 kommt ab dem 16. für 399 beziehungsweise 499 US-Geld auf den Markt, in Euro ist das alles deutlich teurer. Dann gab es noch ein paar Sätze zu einer neuen SE 2, die weniger teuer ist, aber auch ein paar Funktionen weniger hat, aber Unfälle auch mitbekommt. Und dann ist das letztjährige Gerücht der eckigen Uhr endlich aufgelöst worden: Die nennt sich Ultra, richtet sich an Sportler, sieht äußerlich klar anders (weniger empfindlich) aus, ist aus Titan, hat drei neue Bänder für verschiedene Extremsportarten. Die Ultra-Watch bekommt einen zusätzlichen 'Action'-Button, dessen Funktion die Apps jeweils belegen können, außerdem soll das Teil bummelig 36 Stunden mit einem Akku hinkommen, und eine laute Sirene abgeben. Preis: ab 799 US-Geld, kommt ab dem 23.9.

Dann ging es mit den AirPods Pro weiter, die nen neuen, H2 genannten, Chip bekommen. Mit dem können die bessere Töne, bessere Noise Cancellation, und neu personalisiertes Spacial Audio (was in der WWDC schon erwähnt, aber nicht erklärt wurde). Dann sollen die bis 30 Stunden mit dem Akku hinkommen, das Case lernt auch dazu: Es ist selbst auffindbar für die U1-Telefone, hat nen eigenen kleinen Lautsprecher, kann nicht nur per Kabel und Magsafe, sondern neu auch Watch-Ladefläche laden und hat eien Öse für ein Bändchen. Preis: 249 US (299 Euro, wenn ich das richtig sehe), ab dem 23.9.

Und dann ging es mit dem iPhone weiter. Da gibt es erstmal das neue 14 und 14 Plus (weil das große nicht Max heißt), läuft mit dem A15, der auch in den 13er-Geräten schon war, hat neu einen Autofokus bei der Frontkamera, im Kamerasystem schwirrt der Begriff "Photonic Enginge" rum, und es akann Video mit besserer Bildstabilisierung. Was es nicht mehr kann, zumindest in USA: SIM-Karten. Die kommen da nur per eSIM rein. Dafür können die Telefone Notrufe über einen Dialog zusammenstellen und dann als Datenpaket über einen Satelliten loswerden, wobei die Funktion für USa und Kanada für zwei Jahre im preis inbegriffen ist. Der geht beim 14 ab 799 und beim Plus ab 899 los, die 14 kommen zum 16.9., die Plus zum 7.10. in die Läden.

Jetzt fehlt noch die teurere iPhone-Linie Pro und Pro Max, die vor allem damit auffällt, dass wie gerüchtet, der Notch nicht mehr so aussieht wie bisher, aber die Gerüchte haben alle das Betriebssystem nicht gesehen, weil Apple die displayfreie Fläche mit einem Rahmen umgibt, in dem bestimmte Statusbildchen abgebildet werden, und das "dynamic island" nennt. Den Gerüchten eher entspricht dann, dass die Geräte ihr Display dauerhaft betreiben können, bei Inaktivität gedimmt. Der Chip da drin nennt sich A16, wird erstmals mit einem 4nm-Prozess gefertigt, hat wirklich viele Transistoren. Bei den Kameras gibt es die gerüchteten 48 Megapixel, die rechnerisch aber auf 12 zusammengefasst werden (je 4 physische Pixel zu einem logischen), außerdem gibt es eine 2x-Zoomstufe, die wohl nur die Mitte des Sensors nutzen würde. Preislich fängt das Pro bei 999 US-Geld an, das Pro Max bei 1099, und mit bis zu 2TB Speicher kann man da auch locker das Doppelte ausgeben, wenn die ab dem 16.9. in den Verkauf kommen.

Oh, und iOS 16, watchOS 9 kommen/kamen am 12.9. in die Öffentlichkeit.

Lockdown Mode

Meldung aus der 'das hatte niemand vorher gerüchtet'-Ecke: Am 5. hat Apple per Pressemitteilung angekündigt, dass es in iOS 16 (aktuell noch in Entwicklung) einen 'Lockdown Mode' geben werde. Der ist gedacht für Leute, die von Spionen mit staatlichen Budgets bespitzelt werden könnten, und der Modus schaltet dann eine Reihe Komfortfunktionen des OS ab, die ansonsten genutzt werden könnten, um Geräte anzugreifen. Das ist also ein 'weniger bequem, aber hoffentlich sicherer'-Modus. Außerdem kündigt Apple in der gleichen Mitteilung an, dass für diesen Lockdown-Modus ein größerer Posten Geld im Bug-Bounty-Programm bereit steht, weil es wirklich blöd wäre, wenn da noch Angriffsvektoren bestehen würden.

Was Apple damit aber zugibt: Es ist verdammt schwer, das gesamte iOS so abzudichten, dass nicht doch irgendwie Schadcode in das System kommen kann. Die Pegasus-Wanze hat sich ja zum Beispiel irgendwie an Sicherheitsvorkehrungen vorbei ins System reinwanzen können, von bisher nicht öffentlich bekannten Wanzen mal ganz abgesehen. Auf der positiven Seite zeigt Apple aber auch, dass man verstanden hat, dass es User gibt, die lieber ein sichereres System nutzen wollten, als auch noch die letzten Blinkerfunktionen zu bekommen.

WWDNote 2022

Am 6. Juni hat Apple wieder die jährliche Entwicklerkonferenz mit Keynote eröffnet. Nach 4 Minuten Gerede von Tim Cook ging's mir Craig 'Hairforce' Federighi weiter, der gleich zu iOS kam.

Neu da sind dynamische Lockscreens, bei denen man die Bilder, die Formate von Uhrzeit und neu dabei ein paar Complications einbinden kann. Auch verschiedene Lockscreens nebeneinander sind möglich, die auch vom Focus abhängig sein können. Der Wchsel erinnerte mich auch an die Uhr. Dann gibt es neues von Messages: Undo send, edit messages keep unread. SharePlay kommt dann als API und mit Messages. Dictation kann man nicht nur per Sprache bedienen, sondern auch per Touch eingreifen. Auch dabei: Punctuation und Emojis. Weniger erklärt: App Intents machen irgendwas für Shortcuts. Die Texterkennung kann dann auch aus Videos Texte holen. Wallet wird erweitert (ist aber selbst in USA nur sehr einzeln verfügbar), ähnlich mit Maps. Dann gibt es News zu Sport (Gähn). Family Sharing wird besser, und neu kommt ein Feature, um Sharing mit übergriffigen Familienmitgliedern zu beenden. Home bekommt ne neue App, und nen Standard namens Matter (gibt es den nicht schon?). CarPlay interessiert mich auch nicht. Spacial Audio kann irgendwas mit der TrueDepth-Kamera anfangen (da fehlen mir Details). Nicht erwähnt: das Update kommt ab iPhone 8 (nicht für die 7 und das erste SE).

Nächstes System war watchOS 9. Vier neue Watchfaces, irgendwas an Notifications, Workout mit neuen Details, Fitness kommt auf iPhone auch ohne Uhr, Sleep erkennt Schlafphasen, AFib-Erkennung bekommt ne Historie (gerade von FDA freigegeben, was in der Aufzeichnung noch nicht bekannt war). Die letztes Jahr gerüchtete Pill Reminder kommen: kann Medikamente von nem Bild erkennen, daran erinnern und die nachhalten und auch Interaktionen zwischen Medikamenten erkennen. Nicht erwähnt: Series 3 (noch im Verkauf) bekommt das Update nicht mehr.

Dann wurde das Thema Mac, aber nicht nur OS, sondern es gab zuerst einen neuen Chip M2, der ganz toll wäre, bis 24GB RAM, und in MacBook Air und dem kleinen MacBook Pro landen wird. Das OS nennt sich Ventura, bekommt mit Stage Manager einen neuen Modus, bei dem man sich auf eine App konzentrieren kann, Verbesserungen an Spotlight (kommen auch auf iOS und iPadOS), Mail lernt undo send, schedule send und suggest follow-up (kommt auch alles auf den anderen Plattformen). Safari bekommt Shared Tab groups (das wird später noch mal wichtig), Passkeys sollen Passworte ersetzen, es gibt Metal 3, wo ein Blabla eines japanisch sprechenden Spiele-Managers mich gelangweilt hat. Continuity kann auch FaceTime vom iPhone übernehmen, oh und iPhone-Kamera kann der Mac auch mitnehmen (hust Studio Display is aber auch nicht so geil als Kamera). Die Geräte, die da nicht mehr mitkommen sind nicht so auffällig. 

Und dann war iPadOS dran. Das ist immer noch ein iOS, bekommt also alles von da. Außerdem: Wetter wird ne App, Uhr auch. Beide sind per Catalyst auf dem Mac auch verfügbar. Collaboration kommt, wo mehrere Leute gemeinsam an Dokumenten und Safari-Tab-Gruppen arbeiten können. Außerdem neu: Free Form, eine neue App, die irgendwas kollaborativ einsammeln kann. Gaming (gähn). Bisher hatten iOS und iPadOS nur den Speicher, der als RAM im Gerät steckte, jetzt gibt es Swap und virtuellen Speicher. Und Stage Manager kommt auch auf iPad, braucht da aber nen M1 (und ist damit auf die neueste Generation Air und Pro begrenzt).

Und dann war wieder Tim dran und ich hab abgeschaltet. Nicht erwähnt wurden, ob watchOS 9 einen Low-Power-Modus bekommt (war gerüchtet), wo sich das ominöse realityOS versteckt, was beim tvOS oder homeOS passiert. 

Mapple

Unerwartete Meldung vom 21.: Apple hat dann tatsächlich in einer zu Deutschland zählenden Stadt sein neues Kartensystem inklusive 'Look Around' (vergleichbar zu Street View) freigeschaltet. Die Stadt ist München, wo ich mich so überhaupt nicht auskenne, deswegen habe ich mich dann nicht gleich in die Karten gestürzt um da mal Details rauszufinden. Aber weitere Städte sollen folgen. Immerhin sollen ja auch schon Apple-Vertreter für Karten- und Bildmaterial unterwegs gewesen sein. Die 'Satelliten'-Fotos für Hamburg kann man anhand einiger Baustellen jedenfalls grob datieren als späte 2010er.

DisplOS

Meldung aus der 'Hupsi'-Ecke: Apple hat ja neulich das Studio Display rausgebracht, in dem ein iPad oder iPhone versteckt ist, und das auf einem System läuft, was zumindest verdächtig danach aussieht, als wäre es ein iOS. Entsprechend unterliegt es auch den gleichen Einschränkungen. Updates gehen nur, wenn Apples Server die jeweilige Version erlauben. Nun hatte Apple kürzlich ein iOS 15.4.1 veröffentlicht für alle aktuellen iPhones, das Gleiche für iPads, aber eben nichts für das Display. Und als Apple getan hat, was die Firma üblicherweise tut, nämlich das nicht mehr aktuelle iOS nicht mehr signieren, war davon wohl auch das iOS im Display betroffen, so dass niemand mehr ein aktuelles System in das Display spülen konnte. Hups. Da hat wohl jemand nicht gesehen, dass es eben auch noch ein iOS gibt, was sonst nicht als separates OS dargestellt wird.Die Lösung ist so einfach wie überschaubar: Wenn ein Update auf 15.4 für so ein Display (oder, wenn das nicht separat erfragt wird, auch allgemein) erfragt wird, ist die Antwort "Okay" schon in Ordnung.