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GFail mit Fritz

Es ist mal wieder Zeit für einen Aufreger, der mich vor einer Woche daran gehindert hat, die Nacht durchzuschlafen: Und zwar geht die Aufregung bei GMail los. Da gibt es seit einiger Zeit eine Kampagne, für Sicherhewit doch die Anmeldung am Postfach nicht nur mit Passwort zu sichern, weil das ja jemand rausbekommen könnte. Als Druckmittel hat Google zunehmend drängend agiert, und nach so Kram wie Passworteingabe nicht nur per IMAP/SMTP, sondern parallel per Browser verlangt. Absurd wurde das vor einem Jahr, als die Fritzbox ihre mails nicht mehr verschicken durfte, und mit sowas absurdem wie nem Browser hätte ankommen sollen. Geht nicht, ist da keienr drauf. Da hab ich die Umgehungslösung eingestellt, doch einfach auf Zweifaktor umzustellen, ein Extra-Passwort für die Fritzbox zu generieren, und danach wieder auf einfache Anmeldung umzusteigen. Damit hatte die Fritzbox ihr eigenes Passwort, mein Mailprogramm konnte aber weiter wie gewohnt an die Mails ran. Einziger haken: Da da ja noch eine neue Fritzbox drohte, und ich mir das Passwort von der Generierung bis zur Fritzbox nirgendwo gesichert hatte, musste ich mir noch ein zweites Passwort erzeugen und sicher (als Notiz in der iOS-Notiz-App) ablegen. Das war auch alles in Ordnung, bis vor zwei Tagen in der Nacht die Fritzbox keine Mails geschickt hat, und ein Blick in deren Eventlog zeigte, dass GMail mal wieder mit absurder Fehlermeldung die Anmeldung abgelehnt hat. Also hab ich das zweite Passwort genommen, der Fritzbox gegeben, eine Testmail und einen Anruf (irgend ein Spammer) damit bekommen. Aber in der gerade vergangenen Nacht gab es wieder keine Mail als die Fritzbox zur Umgehung der Zwangstrennung drei Sekunden nicht online war. Vor Mitternacht kurz aufgewacht, im Log nachgesehen: E-Mail-Zustellung gescheitert. SMTP-Server meldet: "534 5.7.9 https://support.google.com/mail/?p=WebLoginRequired x6sm758545wrt.63 - gsmtp". Oder anders ausgedrückt: Geht nicht, mach gefälligst Browser, du Produkt!

Geht nur nicht. Fritzbox hat keinen, braucht auch keinen Browser. MEine Lösung dann: Schalte ich den komischen Zwei-Faktor-Kram an, nachdem inzwischen ohnehin nirgendwo außer auf iOS noch Mailprogramme laufen, und die sind jeweils die App von Google, die ja wohl sich selbst zweifaktoren kann, dient sie doch umgekehrt als zweiter Faktor. Mal sehen, wie lange die Fritzbox jetzt wieder Mails loswerden kann.

Rückblicke

Die Nachrichten geben mal wieder keine akuten Aufreger-Themen her, und so stehe ich (fast) ohne Themen da. Dabei blicke ich gerade öfter in die jüngere und nicht ganz so junge Vergangenheit zurück. Vor einem Jahr stand die Festnetz-Umstellung bevor, nachdem ich am 15. den Brief mit Kündigung des bis dahin einigermaßen stabilen Anschlusses bekommen hatte. Davon abgesehen stand auch das letzte MPS in Öjendorf noch an, wobei mir der Faktor, dass es das vermutlich letzte seiner Art sein würde, erst relativ spät klar wurde. Inzwischen kündigt die offizielle Webseite für 2020 am ersten September-Wochenende eine Veranstaltung in Luhmühlen an. Das ist mit dem Auto vielleicht erreichbar, ohne aber ziemlich deutlich nicht. Und nach einer Wiederbelebung von Öjendorf sieht es so gar nicht aus.

Gleichzeitig habe ich dank dem extensiven Speicherplatz hier auf dem Server auch immer wieder die zehn jahre alten Podcasts in der Hand. Da standen noch die Eröffnung des Alstertaler Apfel-Ladens irgendwann Ende August, und eine Woche später der eher zufällige Besuch in Öjendorf an. Mal ganz davon abgesehen, dass ich da auch in Sachen OPs noch drei weniger hatte, weil das Auge noch gar nicht angefangen hatte auszufallen (das fing ja erst irgendwo im Januar 2010 an, als es komisch neblig gesehen hat).

Einen Blick in die Zukunft brauche ich gar nicht erst versuchen, weil die Vergangenheit ziemlich gut zeigt, wie wenig von dem, was kommt, sich vorher schon erkennen lässt.

Tumbkauf

Erinnert sich noch jemand an Tumblr? Das war so eine knuffige Mini-Blog-Plattform, wo man sich kostenlos nen Account zulegen konnte und drauflos-veröffentlichen konnte. Die Firma wurde dann vor ein paar Jahren von Yahoo gekauft, und als die letztes Jahr ihre Inhalte an Verizon verkauft haben, war Tumblr da mit bei. Zuletzt fiel mir Tumblr damit auf, dass sie zur DSGVO-Einführung so nervige Vorschalt-Seiten gebracht haben, die ungefähr jedes Mal genervt haben, man solle doch das Trcking durch so ziemlich jeden zulassen. Oh, und letztes Jahr haben die Porn-Posts verbannt, was offenbar vorher eine nicht ganz kleine Nische gewesen ist.

Diese Firma, Tumblr, war nun wieder in den Schlagzeilen, weil der Betreiber von Wordpress punkt com für einen relativen Winzbetrag sich Tumblr zugelegt hat. Erste Wortmeldung der Tumblr-Führungsetwage danach: Der Bann auf Porn bleibt aber. Oder anders ausgedrückt: Ernsthafte Veränderungen zu einer offeneren Plattform sind erstmal nicht erkennbar. Aber die Abwendung davon hat ja auch ne Weile gedauert, nachdem die Firma zuletzt übernommen wurde.

DrohSA

Es gab mal wieder Gepöbel aus USA: Und zwar ließ sich deren Botschafter dahingehend ein, dass die Amis ihre Soldaten aus Deutschland abziehen könnten, wenn die hiesige Regier nicht viel mehr Geld in Militär und Infrastruktur stecken würde. Dazu ist mir vor einiger Zeit eien Analyse begegnet, nach der es den Amis vor allem darum geht, ihr Militär an die Ostfront zu verlegen, und weniger darum, dass Deutschland in der Bundeswehr investiert. Aber so genau sagt das lustigerwqeise kaum jemand.

Jedenfalls droht die US-Regierung, und eine erste Reaktion, die ich mehrfach gelesen habe, lautet "wo ist da die Drohung?" Denn es ist schlicht nicht offensichtlich, inwiefern das schlecht wäre, wenn das US-Militär seine Besatzung beenden würde. Gut, die Läden im direkten Umfeld der Militärstandorte würde dann nicht mehr alles mögliche Zeug an die Amis verkaufen können. Aber gleichzeitig wäre Deutschland kein legitimes Ziel bei Angriffen auf die Massenmörder mit Drohnen.

Etwas intensiver mit der Frage, was so ein Abzug eigentlich heißen würde, und wie realistisch diese Drohung wäre, hat sich Thomas Wiegold in seinem Blog befasst. So richtig glaubwürdig sieht die Drohung dann auf einmal nicht aus.

ComPod #718: Epschwörung, Teil 3

Tech. Mit Batteressage, Exoplumps, s9y-Updates und mehr.

Im dritten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit den Meldungen aus der Technik-Ecke. Mit dabei:

  • Fanboi
    • CardPhone
    • Nachgold
    • Batteressage
    • Namungslos
    • Trackwarn
    • iOS 13.0b7
    • watchOS 6.0b7
    • Betamin
  • BeAgnatur
  • Tumbkauf
  • Facescribe
  • Kasperspy
  • Space
    • ExoPlumps
  • Am Ende

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel '100 Bad Days'.

Länge: 46:19 42,5 MB.

Feedback hier, per Mail oder bei Twitter ist übrigens immer noch ausdrücklich erwünscht.  In iTunes könnt ihr den ComPod übrigens auch ganz einfach abonnieren, mit einem anderen Podcatcher den Podcast-Feed oder den Bitlove-Feed nutzen.

ComPod #718: Epschwörung, Teil 2

Politik. Teil zwei von zwei. Mit Regierung, Wirtschaft und mehr.

Im zweiten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei:

  • Regierung
    • USdroh
    • IWnullde
    • Solintwurf
    • Abschiebewalt
    • Müllze
    • Nullz
    • Stuttbahn
    • Wenisoz
    • Reichunsteuer
    • Rückschiebung
    • Busspuritik
    • Cumzahl
    • Spenteil
  • Wirtschaft
    • Endliveroo
    • Influli
    • Stellshytt
    • Quartalschrumpf
    • Windjobs
    • Regioklasse

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'The Rose'.

Länge: 41:38, 38,2 MB.

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ComPod #718: Epschwörung, Teil 1

Politik. Teil eins von zwei. Mit Terror, Schnüffel und mehr.

Im ersten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei:

  • Terror
    • Ziel Paso
    • Moschlo
    • Oslerror
    • Combunbot
    • Polikrim
    • Philadelphia
  • Schnüffel
    • MaxDS
    • Schnüffhörster
  • Trampel
    • Epstein
    • Greenschaffung
  • StrUK

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'Five Nights at Freddy's'.

Länge: 40:03, 36,7 MB.

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Regrater

In der Bimbespolitik kurven ja wie in der Wirtschaft reichlich 'Experten' rum und bieten ihre Leistungen als 'Berater' an. Da stellte sich vor einiger Zeit die Frage, wie viel sich die Regier so ihre Berater kosten ließe. Die erste Antwort dazu: 178 Millionen Euro in diesem Jahr. In der Zahl fehlten allerdings das Kriegs- und das Kanzler-Ministerium. Das Kriegsministerium hat dann letzte Woche nachgemeldet: Alleine da sind dieses Jahr schon 155 Millionen in Beraterverträgen verschwunden.

Wie gut, dass die verantwortliche Ministerin, eine gewisse Zensursula von den Leyen, sich in die EU-Kommission abgesetzt hat, sonst drängt sich nicht nur mir die Frage auf, wofür so viel Geld verplempert wird.

Es werden übrigens noch Wetten angenommen, ob das Kanzleramt eher über oder unter den anderen Ministerien bleibt, wenn man sich denn mal bequemt, auf die Frage zu antworten.

NocheinSpectre

Meldung aus der 'einer geht noch'-Ecke: Es ist mal wieder ein Fehler bekannt geworden, bei dem im Zusammenspiel von Intel-CPUs mit spekulativer Befehlsausführung und Windows Daten aus einem Rechner rausgeleitet werden können. Das Ding wurde SwapGS genannt, und ist allem Anschein nach nur im Zusammenspiel mit Windows ausnutzbar. Gefunden wurde das Loch vor bummelig einem Jahr, und Microsoft hat es dann mit einem seiner jüngeren Fixpacks behoben. Wenn man bedenkt, dass diese Art Bug offensichtlich schon seit Jahrzehnten in der Architektur der CPUs angelegt war, dürfte ein Beweis der Fehlerbehebung eher schwierig sein. Umso lächerlicher macht sich die Regier, die behauptet, sie sei vor den spekulativ exekutierbaren Sicherheitslöchern sicher. Nein, seid ihr im Zweifensfall eben gerade nicht.

BeAmlaute

Lange gab es nicht mehr viel Neues vom Besonderen elektronischen Anwaltspostfach, was ja als Sicherheits-Totalausfall angefangen hat, und immer noch nur eine Scheinverschlüsselung im elektronischen Schriftverkehr zwischen Anwälten und Gerichten bietet. Nun ist das Datenübertragungssystem aber wieder aufgefallen, als es genau das nämlich nicht tat. Und zwar ging es um eine Finanzangelegenheit, wo ein Anwalt einen Text an ein Gericht geschickt hatte, weil da aber irgendwo Umlaute oder sonstige Sonderzeichen vorkamen, hat die Software die Übertragung verschluckt (und dem Absender weiter vorgegaukelt, es wäre alles okay). So hat der Anwalt blöderweise eine Frist verpasst. Mit der Frage, ob die Software und ihr stilles Versagen dem absenden Anwalt zuzurechnen wäre, hat sich der Bundesfinanzhof befasst und kurzerhand beschlossen: Nein, der Anwalt, den die Software belogen hat, ist nicht Schuld daran, dass die Software sich irgendwo verschluckt.

Ob deren Auftraggeber (die UMlaute und Sonderzeichen offenbar nicht verlangt haben) oder die Herstellerfirma (die entsprechend auch nicht richtig mit den Zeichen umgegangen ist) haften könnten, bleibt offen. Denn die Frist gilt einfach ale eingehalten. Wie unspektakulär.

USchießungen

Unerfreuliche Meldungen vom vergangenen Wochenende: Da gab es am Freitag erst in El Paso in Texas einen trumpianistisch motivierten Massenmord, wo ein trumpianistischer Terrorist mit Schusswaffen um sich geballert und zwanzig Menschen ermordet hat. Danach ist der Täter wegen seiner weißen Hautfarbe unverletzt verhaftet worden. 

Und kaum waren die Meldungen vorbei, gab es aus Dayton, Ohio Berichte von Schüssen. Da sind neun Personen umgebracht worden, vom Täter ist mir nicht so viel begegnet an Berichten. 

Damit gab es in diesem Jahr schon 292 Fälle von Schüssen, die auf Personen abgegeben wurden. In USA. Nein, die Parkland-Kids haben nicht hinreichend gewirkt. 

ComPod #717: Terr Paso, Teil 3

Tech. Mit Suspendiri, Cardstart, dem ThreadPool und mehr.

Im dritten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit den Meldungen aus der Technik-Ecke. Mit dabei:

  • Fanboi
    • Suspendiri
    • FacetouchKuo
    • BlackBounty
    • Cardstart
    • iOS 13.0b6
    • watchOS 6.0b6
    • Offizsec
  • EWEbahn
  • BeAmlaut
  • SwapGS
  • Microhör
  • Space
    • MitX
  • Am Ende

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'Wake up'.

Länge: 41:04 37,6 MB.

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ComPod #717: Terr Paso, Teil 2

Politik. Teil zwei von zwei. Mit Regierung, Wirtschaft und mehr.

Im zweiten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei:

  • Regierung
    • Bafeniger
    • Grenzhofer
    • Linneschul
    • Rollaktionismus
    • Beugehaftgart
    • Nichtflug
    • Kriegseratung
    • Maude
    • Korrüge
  • Wirtschaft
    • StreamOnderung
    • ICEnifall
    • Fleischinger

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'Nothing compares 2 U'.

Länge: 39:26, 36,2 MB.

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ComPod #717: Terr Paso, Teil 1

Politik. Teil eins von zwei. Mit Terror, Schnüffel und mehr.

Im ersten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei:

  • Terror
    • Sperrfurt
    • Terrohn
    • El Paso
    • Dayton
    • Terr Paso
    • Lügrump
    • Magurteil
    • Duistrappe
    • Moschangriffe
    • Daytuntersuch
    • Kopenheuer
  • Schnüffel
    • Berfin
    • KasachsTLS
  • Trampel
    • NichtDNI
    • Strick

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'Comfortably Numb'.

Länge: 45:17, 41,5 MB.

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5Gffel

Meldung aus der Unterraschungs-Ecke: Die Regier gesteht, bei 5G auch genauso schnüffeln zu wollen wie bisher schon. Das ist der langweilige Teil. Interessant wird es erst, wenn man sich die Details mal ansieht. Und zwar will die Regier irgendwie an der Verschlüsselung vorbei, die ja inzwischen zum guten Ton bei Datenübertragungsprotokollen gehört. Dass ausgerechnet die im Mobilfunk eingesetzte Verschlüsselung für ernsthaft Interessierte (hüstel, Geheimdienste, hüstel) keine ernsthafte Barriere darstellen, gibt die Regier dann aber doch nicht zu. Dabei ist doch bekannt, dass die Bundesrechtsfreien Schnüffler und Verfascher mit der Nasi zusammenarbeiten (ich sag nur XKeyscore), und garantiert die Daten entschlüsselt bekommen, gegen die Seelen aller Bürger. Von daher überrascht mich nur, wie dreist die Regier das Faktum leugnet.
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