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iPhone 12 Pro Max

Als im Oktober Apple verkündet hat, wann welche neuen iPhones zu kaufen sein würden, war mir schon klar, dass ich erst ab dem 13. November eine Gelegenheit haben würde, mir dieses Jahr mein Wunschgerät zu leisten. Das hatte dann zwei Konsequenzen: Ich habe auf dem 11 Pro Max bewusst nicht das Update auf iOS 14.2 installiert, weil dessen Backup nicht garantiert in ein neues 12 Pro Max eingespielt werden könnte. Und ich habe am Freitag, dem 13. mich beeilt, um in der Innenstadt wenigstens versucht zu haben, ein iPhone am ersten Verkaufstag zu bekommen. Beim Versuch blieb es aber auch schon, weil der Jungfernstore reichlich voll war, und entsprechend Kunden ohne Reservierung kein Angebot machen konnte. Umso überraschter war ich, als Samstag um 9 die Store-App nach der Verfügbarkeit von 12 Pro Max-iPhones meiner Farb- und Speicherpräferenz verkündete, dass welche im Jungfernstore verfügbar wären. Ich bin dann da hingeeilt, und konnte am Eingang zwar keinen Einlass, aber eine Reservierung für 15 Uhr erhalten. Danach hab ich den Rest des Tages etwas umgeplant, um erstmal etwas zu Essen gehabt zu haben, bevor ich zu 15 Uhr im Store wieder einschlagen wollte. Der war wieder gut gefüllt (und das mit reichlich Reservierungen), aber die eigentliche Kauftransaktion ging dafür schmerzarm ab, inklusive direkt auf dem Verkaufstisch drapiertem MagSafe-Qi-Lader und dazu passendem 20-Watt-USB-C-Knubbel. Knapp 1700 Euro ärmer konnte ich dann nach Hause düsen, das 11 Pro Max ein letztes Vorher-Backup machne lassen, und dann das neue iPhone einrichten.

Da kam im ersten Anlauf per Transfer vom alten iPhone ine Minimaleinrichtung raus, aber mit abgeschaltetem 'Find My' kontne der Mac dann doch mal das Backup da reinspülen. Der Schritt, der am wenigsten auf Anhieb geklappt hat, war der Umzug der Uhren. Die Watch-App auf dem neuen iPhone meinte, ich soll nur auf der Uhr bestätigen, aber da kam nichts. Ich hab dann wieder den manuellen Weg genommen, und die Uhr vom alten iPhone unpaired, und dann auf dem neuen iPhone neu verbunden, auf Basis des ebenfalls umgezogenen Backups der Uhrenkonfiguration vom alten iPhone wieder eingerichtet. Hat dann auch 'nur' ne halbe Stunde und Strom in der Uhr gekostet. Für jede der beiden umzuziehenden Uhren. Die dritte, mit dem 11PM verbundene Uhr sollte ja da bleiben. DIe hat dann irgendwann lustigerweise gefragt, ob sie umziehen soll.

So, was halte ich vom neuen iPhone? Naja, es ist dank dünnerer Hülle (von Apple) etwas glitschiger (da hoffe ich noch auf bessere Hüllen), kann gleichzeitig drahtlos Strom in ausreichender Menge tanken und Audio auf dem nicht anderweitig belegten Lightning-Anschluss ausgeben (und ich brauche keine fehleranfällige Lightning-Weiche mehr akut). Von den anderen Daten her ist der Unterschied zum Vorjahres-Pro-Max nicht so riesig, da springt mich kein akuter Fortschritt an, obwohl er bestimmt da ist.

ARMac

Letzten Dienstag war der (vermutlich) letzte Termin, an dem Apple ein Video mit Produktankündigungen veröffentlicht hat für das Jahr. Wie erwartet, ging es dabei um erste Macs, die mit ARM-CPU ausgestattet sind, und welche Vorteile das hätte. Die erste ARM-CPU nennt Apple M1, wobei ich mich noch erinnere, dass es beim A4-iPhone-Chip einen Koprozessor namens M4 gab, der für sowas wie Schrittzähler gut war. Der M1 jedenfalls ist ein naher Verwandter des A14, kommt mit 4+4 Kernen, hat eine GPU dabei, kann die T2-Chips intern ablösen, und soll Ganz Doll Toll sein. 

Eingebaut wird der in der ersten Iteration in ein MacBook Air 13 mit zwei USB4/Thunderbolt3-Ports, keinen Lüfter, aber Ganz Doll Schnell und leicht und lang laufend. Maximal passen da 2TB SSD und 16GB RAM rein. Außerdem gibt es einen Mac Mini, der ähnliche Obergrenzen bei der Ausstattung hat, sowie ein MacBook Pro 13 mit ebenfalls 2 Ports, bis zu 2TB SSD und 16 GB RAM. Die Touchbar bleibt bei dem Modell auch nach dem CPU-Umstieg erhalten. 

Für mich ist da nichts bei, was sich insofern schon gut trifft, als ich die allerersten Rechner mit der neuen Architektur ohnehin nicht selbst haben wollte, aber bei maximal zwei Ports komme ich nicht mal in Versuchung. 

Keynote Oktober: iPhones 12

Letzten Dienstag hat Apple wieder eine Produktvorstellung per Video rausgelassen. Ähnlich dem September gab es auch wieder zwei Produktkategorien, wobei das Video mit dem für mich langweiligeren anfing: Es gibt nen Homepod Mini. Der ist kleiner als der Homepod, billiger, und soll aber auch Ganz Toll Klingen. Außerdem gibt es dann eine Interkom-Funktion, wo über Siri Botschaften als (alle) Geräte eines Haushaltes geschickt werden, und auch Antworten möglich sind. Interessiert mich trotzdem nicht.

Beim iPhone ging es dann mit dem iPhone 12 los (wie gerüchtet). Das sieht im Rahmen eckiger aus, lehnt sich vom sonstigen Design aber weiter an das an, was seit dem X die iPhones ohne Homebutton geprägt hat. Ansonsten behält das iPhone 12 die zwei Kameras vom direkten Vorgänger, wird mit 6,1 Zoll Displaydurchmesser etwas größer, wobei die Außenmaße in etwa gleich bleiben. Neuerung dieses Jahr: Es gibt eine Reihe Hilfen für drahtloses Laden. Und zwar sind die als MagSafe (ältere Mac-Nutzer werden sich noch an die magnetisch befestigten Stromkabel mobiler Mac-Rechner mit dem Namen erinnern) benannt, und sorgen eben per Magnet dafür, dass ein komatibles Ladegerät magnetisch an der richtigen Position gehalten wird. Das dürfte die Erkenntnis aus dem Debakel von AirPower gewesen sein: Wenn man ein iPhone nicht überall auf ein Ladegerät legen kann, müssen beide irgendwie zueinander gebracht werden. Die Uhr macht das schon seit ewig magnetisch, nun also auch die iPhones. Da gehen dann auch 15 Watt drahtlos an Strom in das iPhone, was immer noch dem Doppelten vom Qi-Standard entspricht, auf dem die Induktionslade-Technik aufsetzt. Dann gab es noch kurz das iPhone 12 mini, was das gerüchtete 5,4-Zoll-Gerät ist, funktional auf dem Level vom 12. Nicht mehr in den Packungen dabei: Kopfhörer und USB-Ladeknubbel. Ein USB-C-Lightning-Kabel gibt es aber immer noch.

Dnachach fehlten aber noch zwei iPhones: 12 Pro und 12 Pro Max, die mit drei Kameras, dem ebenfalls seit lange gerüchtetem Lidar-Sensor, und ansonsten einer weiter verbesserten Nacht-Foto-Funktion (auf allen Kameras) sowie verbesserter Wackelbereinigung glänzt, bei der statt der Linsen der Sensor bewegt wird, um Wackler auszugleichen. Die Geräte haben Display-Durchmesser von 6,1 (wie das 12) und 6,7 Zoll, was ebenfalls so gerüchtet worden war. Bei Preisen und Verfügbarkeit war ich kurz unaufmerksam. Was ich mir danach aufgeschrieben habe: Die am 23. erhältlichen Geräte sind das 12 und das 12 Pro, die beiden anderen iPhones kommen erst zum 13. November in den Handel, Vorbestellung jeweils eine Woche vorher. Damit habe ich dann einen frühesten Termin, wann ich mein nächstes iPhone kaufen kann.

WWDNote

Letzten Montag war mal wieder Eröffnungsveranstaltung der jährlichen Apple-Entwicklerkonferenz. Dank Corona war das dieses Mal eine aufgezeichnete Vorführung, wo es etwas schneller voran ging als sonst. 

Zuerst hat Tim Cook mal die größten Themen der Gesellschaft angesprochen: Black Lives Matter und Corona. Dann ging es aber auch schon in die Technik, wo zuerst iOS (ja, es wird doch nicht wieder zu iPhoneOS umbenannt) dran war, mit ein paar Verbesserungen wie Today-Widgets, die unter iOS 14 auch auf Homescreens angezeigt werden können, und App-Organisation, die über mehrere Homescreens und Folder hinausgeht. Außerdem gibt es dann App Clips, wo bestimmte Funktionen von Apps separat verfügbar gemacht werden. Weniger spannend in der Präsentation: es gibt nen Bild-in-Bild-Videoplayer, der auch außerhalb seiner App spielt; an iMessage wird irgendwas geändert. Für die Präsentation nur nebenbei erwähnt: mit iOS 14 werden Standard-Apps änderbar für Mails und Browser.

Weiter ging es mit iPadOS, was zusätzlich zu iOS noch Sidebars, kleinere Meldung bei eingehenden Anrufen (auch iOS), eine universelle Suche, und Verbesserungen für den Stift bekommt. Inklusive Form- und Texterkennung.

Überraschend war danach die AirPods-Software, die bei AirPods Pro Raumklang bekommen soll, inklusive räumlicher Orientierung, wobei die Kopfhörer Bewegungen erfassen müssen.

Nächster Bereich war watchOS. Da kommt die Weitergabe von Watchfaces, mehrere Complications für einzelne Apps, Verbesserungen bei Karten, Schlafverfolgung (wie im März 2019 gerichtet), und die Uhren können Handwäschen messen und auf deren Dauer bestehen.

Als nächste Blöcke kamen Privacy, tvOS, HomeKit, die mich nicht interessiert haben, so dass ich erst bei macOS wieder mitgeschrieben habe. Es heißt Bug, äh, Big Sur. Innen ist es macOS 11.0, hat ein flaches Design (iOS 7 lässt grüßen), ist funktional unspannend, läuft aber zukünftig auch auf ARM ("Apple Silicon"). Da wechseln die Macs nämlich hin. 

Die Umstellung wird mit Universal binary ("Universal 2") und einer Übersetzung von Code vor deren Ausführung ("Rosetta 2") unterstützt. Irgendwas wird für Virtualisierung noch gemacht, und Entwickler können ein Developer Transition Kit bekommen, was ein Mac Mini mit A12Z-Chip ist. Erste ARM-Macs sollen zum Jahresende verfügbar werden, die Umstellung soll für neue Macs binnen zwei Jahren fertig werden, wobei Intel nicht schnell entfernt werden soll aus der Unterstützung. 

ARMac-hauptung

Eigentlich vermerke ich hier ja keine Gerüchte über die Obstfirma, aber dieses Gerücht will ich in Zukunft nochmal gegen die bis dahin eingetretene Realität prüfen: Bloomberg behauptet, Apple würde bei der (noch nicht begonnenen) Entwicklerkonferenz dieses Jahr den Umstieg der Macs zu ARM-CPUs ankündigen, die dann ab 2021 in Geräten erscheinen würden. Nun sind Gerüchte über einen Umstieg auf ARM-CPUs nicht neu und kursieren schon seit mehreren Jahren, aber einen Termin, zu dem so etwas angekündigt werden würde, hatte bisher noch niemand gerüchtet. Auf der anderen Seite sollte man bei Bloomberg nicht vergessen, dass die das Lügenmärchen vom Big Hack gelogen haben, und bis heute die Geschichte nicht zurückgerobbt haben.

Coronupdate

Am vergangen Mittwoch, dem 20. Mai haben Apple und Google zeitgleich ihre Updates für iPhone und Android-Geräte freigeschaltet, mit denen die Systemfunktionen für Kontaktnachverfolgung sich einfinden auf den Geräten. Jetzt ist der größte Haken noch, dass die Funktion, zumindest auf dem iPhone, nicht aktiv ist, solange es keine App dafür gibt. Aber die Regierung hat ja die Superexperten von SAP und Telekom damit beauftragt, da kann es sich nur noch um Jahrzehnte handeln, bis eine erste App den Weg in die Öffentlichkeit findet...

Big MacBook Pro

Dann hat mich mal wieder eine Idee zu einer größeren Anschaffung motiviert. Und zwar sieht es nicht akut so aus, als wären die neuen 13-Zoll-MacBook Pro in ihrer größeren Ausbaustufe (4 Ports, 512GB SSD) in der näheren Zukunft irgendwo erhältlich. Mal ganz davon abgesehen, dass die 13-Zoll-Geräte ja nicht das Redesign haben, was Apple vor einem halben Jahr beim Schritt vom 15 zum 16-Zoll-Modell vollzogen hat. Da schlich also die Idee in meinem Schädel rum, doch mal über so ein 16er zu meditieren. Ergebnis: Ein 16er mit 1TB SSD, 16 GB RAM und dicker i9-CPU steckte als verfügbar im Gravis in der Liste. Und da lustigerweise sogar ein paar zig Euro unter dem Preis, den Apple für das Modell in einem seiner Läden nehmen würde.

Ich habe mich dann mit meinem Etat beraten, und der ließ wissen, dass das ginge. Dann war noch die Frage nach der Logistik, wozu sich die Idee materialisierte, dass ich dank Urlaub doch hinreichend Zeit hätte, und so war ich also heute schon wieder beim Gravis, habe nicht ganz 3200 Euro für den Rechner und ein zusätzliches Netzteil (für OP-Checkliste) dagelassen.

Für die Einrichtung von dem Rechner habe ich aus dem letzten Rechner gelernt, und ihn zuerst mal direkt an den Strom gehängt, damit er nicht mit fast leerem Akku kämpfen muss, während ich noch eine Weile draußen war. Dann bei der Einrichtung hat der Wizard nicht behauptet, in meinem WLAN sei kein Internet erreichbar, aber als es darum ging, vor der Migration der TimeMachine-Daten erst ein Update zu installieren, hat er das nur runtergeladen und sich einen Reboot gewünscht, bei dem er nichts installiert hat. Kopiert hatte er aber auch nichts. Und so durfte ich mir nach Einrichtung eines Users (den ich nicht brauchte) erst das Update installiert, weil der Migrationsassistent nämlich auch dann noch darauf bestand, das runtergeladene Update nicht zu installieren, bevor er die Daten kopieren würde. Und danach ließ sich der Migrationsassistent überreden, doch die Daten zu kopieren.

Einziger Haken bisher: Für das TimeMachine-Backup wollte er mal wieder rund 500 GB kopieren, die aber nicht auf der externen TB-SSD Platz hätten. Ich habe dann die einfachste Lösung gewählt, und das Volume einmal neu angelegt, wobei ich den Verlust älterer backups hingenommen habe.

Dafür ist das Display riiiiiiieeeeeeesig. Ich kann dann auch verstehen, warum man HD-Videos sehen wollen kann. Und jetzt hoffe ich, dass ich mit dem Rechner eine Weile leben kann, wenn die CPU-Transition irgendwann kommt, und vermutlich erstmal schmerzhaft wird.

WWDmin

Meldung aus der 'da fehlte nur noch ein Datum'-Ecke: Apple wird dieses Jahr die jährliche Entwicklerkonferenz ab dem 22. Juni abhalten. Nachdem die nur online stattfindet, wird es keine Eintrittskarten, Reisepläne oder sonst irgendwas davor benötigen. Wenn sich die Veranstaltung grundsätzlich an das bekannte Format halten sollte, dürfte am ersten Tag auch eine Präsentation für die gesamte Öffentlichkeit stattfinden, bei der die größten Features der neuen Software-Versionen angekündigt werden.

Macfolger

Eine Meldung aus der 'da hab ich mit gerechnet, wenn auch nicht so früh'-Ecke: Apple hat per Pressemitteilung das MacBook Pro 13 aktualisiert. Da ist dann auch die neue Tastatur drinnen, die weniger schlimm sein soll als deren Vorgängerin, ansonsten soll mehr Rumms oro Preis dabei sein, wobei mich jetzt nicht akut anspringt, wo da die konkreten Verbesserungen sind, aber ich habe auch nur oberflächlich verglichen.

Die Ankündigung kommt nur zehn Tage, nachdem ich mir gerade das zu dem Zeitpunkt noch nicht veraltete MacBook Pro als Ersatz für das gleoiche Modell mit dem Anzeige-Ausfall zugelegt habe. Ich packe den neuen Rechner aber trotzdem auf meine Wunschliste für einen der OP'schen Jahrestage, weil wenn es doch noch einen Intel-Mac mit guter Tastatur gibt, erfüllt der wirklich alle Kriterien, die ich an ihn gestellt habe. Und im Juni wird der ganze Ärger mit dem Auge ja zehn, da kann ich auch ruhig etwas Größeres nehmen für.

Mac-Lösung

Es ist an der Zeit zu vermelden: Habemus computem.

Und zwar fiel mir gestern Abend noch ein, dass doch angeblich Gravis wieder Läden geöffnet habe, und ich doch ganz früher mal da auch Macs gekauft habe. Die Idee, dass ich das MacBook Pro mit ohne funktionierendem Display dadurch lösen könnte, dass ich mir noch so eins kaufe, hatte ich schon vorher. Also habe ich die Modellnummer mal in das Suchfeld bei Gravis eingegeben, und festgestellt, dass die dieses Gerät haben, und sogar in der Niederlassung in hamburg, bei der Uni.

Mit der Idee sollte sich dann nachts das Unterbewusstsein rumschlagen, was es irgendwie nicht gemacht hat. Also hatte ich die Frage den Tag über im Kopf, und mich letztlich dafür entschieden, zur Ladenöffnung am Nachmittag (Gravis hat jetzt nur zwei Stunden 10-12 und 15-17 Uhr offen) zu nutzen. Gedacht, getan. Wenn man von einem bockigen iPhone 11 Pro Max absieht, was hart abgestürzt ist, und nur noch gekringelt hat unterwegs, bin ich mit bummelig 2150 Euro weniger raus als reingegangen, aber hatte ein neues Rechengerät.

Die Einrichtung war an einigen Stellen unnötig schwer, weil so ein Mac mit leerem Akku nicht startet, der Setup-Assistent kein Internet gefunden haben wollte, mir aber auch keine Optionen zum rumfummeln geben wollte, und ich dann blind das Backup von der SSD reingespült habe. Das 10.5.1 auf 10.15.4 aufzurüsten war dann eine eher kleine Übung. Und jetzt habe ich immerhin wieder einen Mac mit funktionierendem Display.

Ungrafik-Mac

Das hatte ich so auch noch nicht: mein MacBook Pro hat einen Fehler entwickelt: und zwar zeigt das nur noch eine Reihe Pixel an. Es sei denn, es wurde gerade aufgeklappt, oder es spielt ein Video ab. Wobei entweder die Fenstergröße oder die App, die das tut relevant zu sein scheint. VLC hinter Firefox hilft nicht, iina ging auch schon im Hintergrund. 

so ganz neu ist der Fehler nicht, vor ein paar Wochen fiel an einem Sonntag auch schon mal größeres Geflackert von unten im Bild auf. Mehrere harte Reboots haben da nicht geholfen, dann war der Fehler aber doch wieder weg. 

 Ich hab dann mal testweise mein älteres MacBook Air reaktiviert, und das fühlt sich mit dem MbP als Ausgangslage extrem lahm an. Hoffe ich noch, dass der schnellere Rechner sich wieder fangen möge. Screensaver hat gerade nichts gebracht

Applodukte

Vor einer Woche hat Apple etwas getan, was die Firma auch ein Jahr früher schonmal gezeigt hatte: neue Hardware per Pressemitteilungen rausbringen. Konkret sind das ein aktualisiertes MacBook Air und neue iPad Pro in beiden Größen (11 und 12,9) die jetzt nicht nur Kameras (erinnern so ein bisschen an die iPhones 11 Pro) haben, sondern gleich noch LIDAR-Sensoren dazu bekommen. Bestellbar wären die sofort, in den Läden wären sie vermutlich auch gleich zu haben, was nur niemand nachsehen kann, weil die Läden außerhalb Festlandchinas alle geschlossen sind. Immerhin versteckt sich in der Pressemeldung auch eine Fußnote, dass das Betriebssystem-Update iPadOS (und vermutlich ebenfalls iOS und watchOS am 24. rauskommen soll. Was bisher nicht klar erkennbar war. Auch neu kommt dann (irgendwann im Mai) noch ein Tastaturcase mit Trackpad raus, was auf den bisherigen iPad Pro auch funktionieren soll.

Backschlüssel

Große Aufregung von letzter Woche: Apple wäre gar nicht die Privatsaphären-Firma, als die sie sich immer ausgibt, weil: Eine Nachrichtenagentur hätte Aussagen von Personen, dass verschlüsselte Backups nicht gebaut worden seien, weil das FBI das nicht gewollt hätte.

Das ist die Sorte Nachricht, wo ich mir erstmal eine Weile erlaube, Hintergründe einzusammeln, Reaktionen von Personen mit eigenene Quellen zu verfolgen, bevor ich mir dazu eine eigene Meinung bilde. Die erste Reaktion (nach der Aufregung) die ich mitbekommen habe: Ja, dass Apple Backups rausgeben kann, ist kein Geheimnis. Und da sind dann auch iMessage-Konversationen drin, die originär nur verschllüsselt übertragen wurden. Wer das nicht will, kann immer noch lokale Backups machen, da kommt Apple nicht ran.

Nächste Reaktion: Gruber wundert sich darüber, wie die Reihenfolge gewesen sein soll. Apple ist nicht bekannt dafür, Änderungen voranzukündigen. Womit die Begründung (Apple tut das nicht, weil das FBI sonst rumnölt (was das FBI ja gerade wieder öffentlich tut)) nicht sinnig erscheint.

Für mich bleibt als vorläufige Erkenntnis, dass ich Backups im Netz generell nicht gut finde. Ich habe zu lange mit langsamen Netzverbindungen gelebt, als dass irgendwo im Netz ein Platz wäre, wo ich ständig Daten hinschieben wollte. Und wenn ich die dann brauche, muss ich die erst wieder stundenlang runterladen. Mal davon abgesehen, dass online-Backups eben nie so gut kontrolliert sein können wie lokale Backups. Die als verschlüsselte Backups auch schon seit zehn Jahren Passworte mit speichern. Oder kürzer: Wo ist das Problem?

iPad und Mobilnetz

Ich habe mal wieder eine Geschichte mit einem Computer und dessen Problem zu erzählen, und die fängt im November letzten Jahres an, als Apple mit iOS 13.2.3 ein kleineres Update für die iPhones und iPads veröffentlicht hat. Danach fiel mir immer wieder auf, dass das iPad (Pro, 11 Zoll) seine mobile Datenverbindung verloren hat. Das gab es in der Geschmacksrichtung kein Netz (bei Vodafone in Hamburg eher überraschend) oder Invalid SIM (die war vorher aber schon in Ordnung) und wollte im Regelfall einen Reboot vom iPad als Lösung haben. Im Dezember gab es dann mit iOS 13.3 ein weiteres Update, aber der Fehler ging damit nicht weg. 

 Das nächste Kapitel in der Geschichte stammt von Samstag, als ich gelesen habe, dass Apple ein Austauschprogramm für Smart Battery Cases für die letztjährigen iPhones aufgesetzt habe, und ich da ein betroffenes Gerät habe. Dazu kam, dass das iPad mehrere Neustarts brauchte, bis an dem Morgen das Mobilnetz funktionieren wollte. Ich bin dann also unterwegs beim Alstertal reingegangen, wo mir im Store ein Termin an der Bar vereinbart wurde, und zwar für heute (Resturlaub hilft). Da hatte iPad sich wieder in den Invalid SIM verzogen, und ließ sich auch nicht durch Reboot zur Kooperation überzeugen.

Beim Termin hat sich der Apple-Techniker mein Problem angehört und nach dem SIM-Tausch in das ältere iPad Pro (10,9 Zoll) den Hinweis mitgenommen, dass Invalid SIM nicht stimmte, weil das iPad kein Problem hatte mit der selben Karte. Nächster Analyse-Schritt: iPad mal einen Restore vom Betriebssystem verpassen, da sind dann die Nutzerdaten weg, aber man kann immerhin mehr sehen. Gesagt, getan. Unterdessen hat er nachgefragt, wie die Modalitäten beim Battery Case aussähen. iPad war dann beizeiten fertig, und konnte die SIM eingesetzt bekommen, die dann gleich funktioniert hat. Das nahm er dann als Hinweis, dass er kein Hardware-Problem vermutet, sondern eher irgendwas in der Software, die einfach nur komplett installiert werden wollte. Oh, und Case wird bestellt, da melden sie sich, sobald ich es abholen kann. 

 Ich werde dann mal das iPad weiter beobachten. Und hoffe, dass. Wirklich nur das Baseband einmal richtig geschrieben werden wollte. 

update 14.: Nein, das iPad hat sich nicht erholt, und wieder auf No Service gespielt. Im Store wäre damit ein Tausch möglich, aber Termin gibt es erst nachmittags, wo ich schon nicht mehr da bin. Und helfe mir zwischendurch mit der SIM im älteren iPad, was Hotspot spielen darf. 

Prostart

Meldung aus der 'muss ich nicht haben'-Ecke: Am 10. hat Apple die Bestell-Funktionen für den Mac Pro online gestellt. Damit sind dann auch Antworten auf Detailfragen zu haben. Die Räder, mit denen man den Rechner rollen kann, sind nicht einfach Bauteile, die man da drunter packen kann, sindern es benötigt ein Gehäuse mit den entsprechenden Aussparungen, und so kosten die 400 US-Dollar Aufpreis. Dann machten schnell die Preisobergrenzen die Runde. Man kann so einen Mac Pro also in maximalster Ausstattung auf einen Preis von 52 tausend Dollar treiben. Das sagt nur nichts aus, denn auch die Highend-Workstations anderer Computerhersteller lassen sich bis in absurde Preiskategorien aufrüsten. Mal davon abgesehen, dass mir nichts einfällt, was ich mit so einem Rechner anfangen wollen würde. Aber ich will ja auch schon das 16-Zoll-macBook-Pro nicht haben, weil mir das zu groß ist. Von daher: Wenn jemand einen Rechner in der Workstation-Klasse braucht, es gibt da Mac Pro.
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