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Fundus mit Schwierigkarte

Heute stand mal wieder ein Besuch in der Augendoc-Praxis für mich an. Da war der jährliche Fundus beidseitig geplant, aber am Anfang stand erstmal eine Hürde: Die Praxis hat ihre Kartenlesegeräten aktualisiert und die weigern sich, meine Karte zu lesen. Die soll zwar bis 2022 gelten, hat aber kein laufendes Zertifikat mehr (G1-Karte). Meine Krankenkasse hat sich nicht bequemt, mich darauf hinzuweisen. In der Praxis gab es dann immerhin einen Trick: Die Notfallpraxis gegenüber hat noch ein altes Lesegerät und sogar geöffnet (war allerdings ziemlich voll). Also durfte ich da einmal meine Karte lesen lassen, dann wieder rüber. Bei der Voruntersuchung kam ein Visus von 1,0 rechts raus, links nicht mal versucht. Druck beim NCT: 28 links, 20 rechts. Dann gab es Tropfen, nachdem ich unterschreiben durfte, nicht Auto zu fahren. Bei der Ärztin gab es neue Druckmessungen: 12 rechts, 14 links. Und Fundus war okay. Nächster Termin: 5. 12., 15:15 

update 11:42: ich hab inzwischen bei der Krankenkasse angerufen und bekomme zwei Stück Post. Eine G2-Karte, die aber nicht sofort kommt, sondern rund zwei Wochen brauchen kann. Und eine Versicherungsbescheinigung, mit der ich noch beim Dentist einschlagen will. 

Druck-Check

Heute war ich wieder in der Augenarzt-Praxis, zur regelmäßigen Druckmessung. Um Augentropfen hatte ich mich vor einer Woche schon gekümmert, als die Dorzolamid sich dem Ende genähert haben. Heute gab es mal wieder eine Voruntersuchung im alten Wartezimmer, Visus nur rechts gemessen, war nicht ganz 1,25 also ziemlich gut. Beim Druck hat das NCT rechts 22, links 24 gemessen, was ich im Rahmen des Messfehlers für okay halte. 

Dann bei der Ärztin rein, die sich die Augen erst noch angesehen hat, und dann Druck gemessen. Rechts 12, links 16 ist beides in Ordnung. Die Tropfen waren schon erledigt, bleibt nur noch der nächste Termin, wo wieder Fundus beidseitig ansteht. Da hat sie länger in der Akte gesucht, bis sie das bestätigt hat. Am Tresen gab es aber keine guten Termine für mich, weil bei meiner regulären Ärztin nachmittags nur Ende August mit 16:15 frei wäre. Ich werde mir da im Juni nen Termin für September sichern müssen. 

Augenwartung Q1 2018

Bevor ich vergesse es hier noch reinzuschreiben: Heute war mal wieder einer meiner beliebten Druckmess-Termine in der Augenarztpraxis. 

Auf dem Hinweg fehlten mir ein bisschen die Hotspots, an die ich mich bei den U-Bahn-Halten auf der U3 schon gewöhnt habe, aber dank noch unbegrenztem Datenvolumen konnte ich ein paar planbare Downloads dann trotzdem schon erledigen, bis am Jungfernstieg der Hotspot auch bei der U1 schon zu erkennen war. Dank ausreichend Zeitpuffer (und keinen unerwarteten Störungen) hatte ich in Langenhorn noch die Muße eins der angebotenen Creme-Croissants zu erwerben, für nach der Arztpraxis. In der Praxis sah das Wartezimmer ziemlich gut gefüllt aus, und es kamen auch ständig neue Patienten nach, so dass es kaum langweilig wurde.

Die traditionelle Voruntersuchung hat eine Praxishilfe übernommen, die mir noch nicht begegnet war. Aus dem rechten Auge hat sie Visus (wie erwartet 1,0) und Druck (21 laut Anpuste-Gerät) ermittelt. Beim Visus links hat das Gerät es dann nicht geschafft, eine Korrektur einzumessen, ich habe da aber das Bildchen auch gar nicht verorten können. Auf einen Druckmess-Versuch habe ich dann lieber verzichtet, weil der Wert ohnehin nicht sauber gewesen wäre. Zurück ins Wartezimmer, wo es dann nochmal gute 30 Minuten gedauert hat, bis die Ärztin mich abgeholt hat. Sie hat dann lieber auch nochmal beide Augen gemessen, und rechts 13 gemessen, links 19. Dann gab es noch eine kurze Begutachtung mit Stablampe und das Urteil, dass das Öl links ja nicht emusifiziert, was es eigentlich tun könnte, so lange wie es im Auge schon steckt. So lange es das aber nicht tut, ist alles gut. Dann gab es noch das gewohnte Rezept und den Vermerk, dass beim nächsten Termin wieder der beidseitige Fundus gemacht werden darf. Wobei mir links ja egal ist, aber für rechts ist das Jahr seit der letzten Untersuchung dann abgelaufen. Am Tresen gab es dann noch das fertige Rezept und als Termin (ich wollte zeitlich mal früh am Tag drankommen) den Donnerstag, 19.7. 15:00.

Und weiter zum Bus. Da war wohl gerade eienr weg, und für den nächsten sagte mir die Fahrplan-App schon voraus, dass ich mit dem nach der Zeit ankäme, wenn die Podcatcher auf den iPhones ihren Abgleich machen wollen würden. Immerhin war der Bus dank Hotspot mit einem eher langsamen Funknetz ausgestattet, während der durch den reichlich gefüllten Berufsverkehr fuhr. Dank Fahrerwechsel war der Hotspot dann aber zwischendrin doch weg und ließ sich auch noch etwas Zeit, während wir schon wieder fuhren. Dann gab es noch ein paar reichlich gefüllte Straßen und UMleitungen für Baustellen, so dass der Fahrplan die Relität immer weniger wiedergespiegelt hat. Und Downloads machen beim mobilen Hotspot deutlich weniger Spaß als bei der richtigen Anbindung der U-Bahn-Haltestellen.

Wie auch immer, bin ich irgendwann ausgestiegen, und habe gleich an die Apotheke gedacht. Da gab es die "traurige" Botschaft, dass das Präparat, was ich "immer" genommen hätte von Ratiopharm erst bestellt werden müsste, aber ein anderes Präparat wäre direkt erhältlich. Ich wollte nicht warten, und so gab es das "andere" Präparat: Original-DuoTrav. Die ich eigentlich bis vor zwei Monaten ziemlich durchgängig hatte.

Ich kann dann mal wieder das Auge abschalten, denn mit ernsthafter Sehfähigkeit hat es immer noch nicht viel zu tun, was sich vermutlich auch kaum noch ändern wird.

Augunscharfst

Als vor einem Monat in der Arztpraxis das Auge beim Visus-Test gar nichts erkannt hat, habe ich das noch für einen besonders schwachen Tag gehalten. Immerhin war mir das Auge davor ja nicht extra aufgefallen. Inzwischen bin ich mir nicht sicher, ob das nicht wirklich gerade ernsthaft abrutscht: Das Auge schafft jetzt von der Watch (Activity-Face in digital, mit Sekunden) die Uhrzeit schon nur mit Einschränkungen und versagt noch häufiger bei den Activity-Zahlen. Dass da besonders die rote Kalorien-Zahl nicht lesbar ist, bin ich ja schon gewöhnt, aber inzwischen erwische ich das Auge immer wieder dabei, dass es nichtmal raten will, was da steht. Und im Büro schafft's nicht mal den Weg zum nächstgelegenen WC und zurück.

Auf der positiven Seite fehlt mir bei dem Auge auch mit Totalausfall nichts Wichtiges. Auf der negativen Seite ist das ziemlich ausoperiert, und wenn es nochmal eine Netzhautablösung bekommen sollte, oder das Öl irgendwann raus müsste, dann fehlt nicht mehr viel, bis das Auge rausgeholt werden könnte. Ich fühle mich dafür immer noch nicht bereit, selbst wenn's nicht ernsthaft was sehen kann. 

Wolken, bitte

Einmal im Jahr soll ich ja meinen Augenhintergrund (der Profi sagt dazu Fundus) beim guten, rechten Auge auch untersuchen lassen. Aus irgendwelchen Gründen liegt der Termin inzwischen im Juni, sieses Jahr eben heute. Entsprechend habe ich mir vom Wetter einen ausführlichen Sack Wolken gewünscht, weil so ein riesiges rechtes Auge zu empfindlich ist.Anders als letztes Jahr (sehr sonnig) passt das Wetter dieses Jahr mal.

Ich hab mir für den Weg zur Arztpraxis von Arbeit aus den üblichen Pfad ausgesucht (14:27 raus, S3 um 14:33, dann Jungfernstieg 14:39 zur U1, und damit bis Langenhorn Markt 15:02). Bei der Haltestelle gab es dieses Mal auch wieder Creme-Croissant (als Belohnung hinterher). Ich war dann insgesamt 7 Minuten vor dem Termin da, das Wartezimmer war aber ziemlich leer, dabei ist Donnerstag Nachmittag doch eigentlich eine reguläre Öffnungszeit. Kaum hatte ich Platz genommen, wurde ich schon zur Voruntersuchung geholt. Da konnte nur das rechte Auge (Visus: Die 1,25 waren nicht ganz korrekt. Übrigens hat das Gerät eine Anzeige für 125%, Druck beim Anpusten: 22, vermutlich aber falsch) untersucht werden. Druck lasse ich das Anpust nicht messen, und für Visus hat es die Schärfemessung zu wenig hinbekommen. Dann durfte ich wieder untschreiben, dass ich nach den Tropfen nicht selbst fahren würde (Bus geht aber okay), bevor ich getropft wurde. Wieder kurz im Wartezimmer konnte ich beim rechten Auge die Linsenmuskulatur nachlassen sehen, und ein Foto vom linken Auge machen, bevor die Ärztin mich schon abgeholt hat. 

Ob ich denn Beschwerden hätte, wollte sie wissen. Nein, das ist nur der jährliche Kontrolltermin, auf den ich auch achte, weil ich ja weiß, wie blöd so ein kaputtes Auge sein kann. Und Druck links fehlt noch ein Messwwert. Oh, und bei den Tropfen war die Apotheke letztes Mal gemein. Sie hatte dann noch eine Probepackung da, die sie mir gleich mitgegeben hat, weil ich ja nun keine Vorräte mehr habe, von denen ich notfalls die Zeit überbrücken kann. Weiter ging es mit der Fundus-Untersuchung, und zwar zuerst rechts ("If you have to eat a frog, don't spend a lot of time looking at it first. If you have to eat three of them: Don't start with the small one"). Das war gewohnt unangenehm, aber sie hat keine Anomalie entdeckt. Dann ging es mit links weiter, wo auch nichts aufgefallen ist. Fehlte noch der Druck links: 19. Das ist eine Einheit mehr als beim letzten Mal, aber auch noch im Rahmen. Und dann: Schönen Sommer, wir sehen uns im September.

Am Empfang habe ich das dann genauer bekommen, und zwar konnte ich für die ersten beiden September-Wochen Vormittags anbieten, weil ich da ja Urlaub habe. Ich darf nun am Montag, 11. September um 8:45 wieder auflaufen, zu einem Termin, der hauptsächlich der Druckmessung dienen wird. Fundus-Untersuchungen stehen dann erst wieder später an.

Augenwartung Dezember 2016

Heute war mal wieder ein Wartungstermin fürs Auge. Das Datum ist insofern interessant, als ich 2010 am Mittwoch, dem 8. Dezember in der Praxis mit einem Augendruck von 28 auf Tropfen gesetzt wurde, und ein Jahr später, am Donnerstag, 8. Dezember 2011 die zweite Augen-OP bekam. Davon abgesehen ist das Auge aber nicht irgendwo auffällig gewesen.

Ich war trotz lästiger Straßensperrungen in der Innenstadt (irgendwelche Polit-Breitärsche finden es eine gute Idee, die ganze Innenstadt für OSZE-Geschwipfel abzusperren) mit S- und U-Bahn pünktlich unterwegs, und konnte mal wieder an einem gewöhnlichen Praxis-Öffnungstag in die Arztpraxis düsen, wo das neue Wartezimmer auch gleich gut gefüllt war.

Es sah dann zwar so aus, als würde die Voruntersuchung entfallen, aber dann durfte ich die doch noch absolvieren. dabei gab es keine Überraschungen beim Visus (wobei ich mir bei den 0,1 links nicht wirklich sicher bin, ob ich das 6F erkannt hätte, wenn ich nicht wüsste, dass das da steht). Der Druck war dann wieder knusprig. Rechts hat das Anpust 20 gemessen, und links wären angeblich 29, was ja nochmal ein Punkt mehr als 2010 gewesen wäre. Ich durfte dann gleich vor der Tür Platz nehmen, weil meine Ärztin sich den Untersuchungsraum des Chefs ausgesucht hatte.

Da wollte sie mir dann erst erklären, warum sie den Druck nochmal messen würde (da hätte ich ohnehin drum gebeten, weil das Anpust bekannt dafür ist, dass das Mist misst, und 29 wirklich nicht gut wäre). Da kam dann ein deutlich angenehmerer Messwert von 19 raus. Auch ansonsten gab es keine Auffälligkeiten, die Ölblase macht wohl imemr noch keine ernsthaften Schäden, wo sie seit auch schon über vier Jahren in der Vorderkammer rumschwappt.

Dann wollte sie noch wissen, wann wir das letzte Mal großgetropft hätten. Das ist ziemlich genau ein halbes Jahr her, konnte ich mitteilen. Weil ich da ja auch selbst drauf achte. Also steht nächstes Mal wieder eine simple Druckmessung an, und danach erst wieder das große Programm. Und, ja, ich brauchte dann ncoh ein Rezept. Schöne Feiertage und bis zum nächsten Mal. Das ist nun am 9. März, was ein Mittwoch ist, mit 15:30 ein bisschen später als dieses Mal, aber dafür dann nicht mehr im Dunkeln.

Und das Rezept habe ich dann noch in meiner örtlichen Apotheke abgegeben. Leider gibt es wieder nicht das Original, so dass ich die Bestellung erst morgen bekomme. Dafür kann ich dann noch dem Jahrestag der vorletzten OP gedenken.

Farbänderung

Gestern hat ja mal wieder ein Monatstag der (bisher) letzten OP (das war die KatarOP) stattgefunden. In dem Dunstkreis bin ich mal dem Verdacht nachgegangen, ob mein Gefühl stimmt, dass sich die Augenfarbe von meinem früher grün-blauen linken Auge geändert hat. Ergebnis der Untersuchung einiger bilder aus dem Jahr 2012: Im Februar, zur OP war das Auge je nach Licht zwischen grünlich und ziemlich knalligem Grün, selbst als die Ölblase aufgetaucht ist, war da noch reichlich grün. Im November war das Grün schon deutlich ausgewaschen. Danach hat sich bis zum aktuellsten Foto aber nicht mehr besonders viel verändert.

Immerhin: Die Ölblase ist in der Zeit auch nicht ernsthaft gewachsen. Das wäre nämlich ein unpraktisches Zeichen, dass da eine OP anstehen könnte. Und ich finde, das Auge darf wirklich ohne weitere OP auskommen.

Augenkurzkontrolle

Neues vom Auge: Ich war heute mal wieder zur einfachen Kontrolle in der Arztpraxis.Aus dem ehemaligen Wartezimmer haben die inzwischen einen Raum mit klineren Untersuchungsbereichen gemacht in den vergangenen drei Monaten. Oh, und die Notfallpraxis machte wohl auch nicht Notfall, sondern irgendwas mit Laser.

Aber zurück zum Grund, warum ich da war. Erst gab es die Druckmessung per Anpusten (ich mag das Gerät nicht), wo rechts 18, links 24 rauskamen. Aber Doktor Höfermann könnte auch nochmal messen, die hätte Zeit. Ja, das wäre mir sehr Recht.Kaum saß ich im Wartezimmer, holte sie mich schon ab. Wir hätten uns ja länger nicht gesehen. Was ja nicht an mir lag. Druck hat sie dann auch beidseitig gemessen, und dem Pustegerät direkt widersprochen. 15 rechts, 16 links war der Druck. Und dann war's das auch schon wieder, mit DuoTrav (generikum)-Rezept durfte ich wieder zum Tresen, nächsten Termin in drei Monaten hole ich mir eh selbst. Der ist dann am Donnerstag, 8. Dezember, 15:15, nachdem ich das Angebot eines Termins Mittwoch früh ablehnen musste, weil ich im Dezember nicht schon wieder Urlaub habe.

Oder Kurz: Auge ok, Druck 16.

Augen-Mini

Heute war mal wieder ein kleiner Termin in Sachen Auge. Entsprechend dünn habe ich mich darauf auch vorbereitet. 

 Nach der Anreise (heute: S3 14:12 bis Jungfernstieg, wo 14:18 (Plan eigentlich: 14:19) ne U1 fuhr, die dann 14:42 in Langenhorn Markt ankam) hieß es am Checkin, dass irgendwas mit Tropfen auf dem Plan stünde. War mir zwar nichts bewusst von, aber okay, eine kleine Runde Tropfen wäre schon hingekommen. Wenn aber ohnehin getropft würde, könnte doch auch gleich das rechte Auge mitgetropft werden, wo das Wetter gerade so nass und unangenehm war. Entsprechend hab ich ihr das angeboten, sie wollte da aber noch bei der Ärztin fragen, bevor sie irgendwas tut. Ich hab mich dann im Wartezimmer hingesetzt, wo ein älterer Mann schon saß, und habe abgewartet. Um kurz nach 3 kam die Ärztin auch schon mich abholen. Voruntersuchung hatte es da gar keine gegeben. Die Ärztin fing dann gleich mit den Tropfen für die Druckmessung an, und hat mit ihrem MEssgerät erst rechts vermessen (14), dann links (22).

Bekanntlich ist Augendruck bis 21 normal, damit liegt links gerade außerhalb des normalen Bereichs. Dann wollte sie wissen, ob ich hohen Druck denn auch selbst bemerken würde, wo ich auf das nörgelnde Auge 2010 verwiesen habe. Wie hoch der Druck war, wusste ich nicht mehr, konnte aber darauf verweisen, dass das in der Akte stehen müsste. Tat es, der Druck war am 8.12.2010 mit 28 mein zweithöchster gemessener Wert, gleich nach der 30, die das Auge noch im Krankenhaus nach der ersten OP vorgelegt hat. Ergebnis für heute: 22 ist zwar nicht schön, aber auch nicht ernsthaft problematisch, so dass wir den Druck beobachten können, und wenn sich ein Trend abzeichnet, immer noch einschreiten können. Solange das Auge nicht schmerzt, muss man jetzt nicht sofort etwas tun. dann gab es noch die reguläre Verschreibung (wieder drei neue DuoTrav), und den nächsten Termin in drei Monaten (1.6. wird das, dann um 14:45, und dann gibt es die beidseitige Fundus-Untersuchung). damit war ich in unter 30 Minuten (10 Minuten nach geplantem Termin-Beginn) wieder aus der Praxis raus. Wenn sich der Druck jetzt nicht in Richtung zu hoch weiterentwickelt, wäre mir das aber schon recht, denn so unheimlich viele medikamentöse Wege zur Senkung des Augendrucks haben wir schon nicht mehr. Mit den Xalathan-Tropfen von Dezember 2010 bis Mai 2011 ist die reine Prostaglandin-Ecke schon mal erfolglos gewesen, wenn jetzt DuoTrav (Prostaglandin plus Beta-Blocker) nicht mehr ausreichen sollte, wäre das blöd. Und die finale Lösung (Öl raus) hat das Auge von Anfang an schon abgelehnt, weil dann die Netzhaut ziemlich schnell wieder ab wäre. Ergo: Der Druck bleibt jetzt bitte im grünen Bereich.

Vier. Jahre.

Das hier ist heute vier Jahre her. Damit liegt meine letzte OP eben vier Jahre zurück, was immer noch neuer (lokaler) Rekord ist. Ich habe kürzlich mal überlegt, wie lang eigentich meine längste Zeit ohne OP war, und kam darauf, dass zwischen der zweiten Schiel-OP 1995 und den Weisheitszähnen 2006 (kurz vor dem Beginn eines gewissen Podcast) mir spontan keine OPs einfallen. Das wären dann rund 11 Jahre. Davon bin ich noch ein ganzes Stück weg, aber ich finde, ich darf auch die 'kleineren' Erfolge feiern.

Das Auge ist inzwischen allerdings wirklich ziemlich unbenutzbar. Nach dem Katarakt und dem Nachstar hatte es kurz eine Weitsichtigkeit, ist dann aber relativ schnell in Kurzsichtigkeit abgedriftet, was laut Äugenärztin damals kein Anzeichen eines Problems wäre. Inzwischen sieht es tagsüber eben weitgehend nichts, maximal in der Bahn das 'Lässt sich im Notfall die Tür nicht öffnen, Notbremse ziehen'-Schild kann ich damit entziffern, wobei ich dessen Text eben auch schon auswendig kann. Spannendere Tests wie mit Uhren (hust, Apple Watch, Modular, hust) kriegt das Auge hin, hat aber eine logischerweise geringe Entfernung dabei. Die Komplikationen der Uhr sind zwar da, aber nicht lesbar für das Auge.

Der eigentlich ziemlich unerfreuliche Status beunruhigt mich nicht, denn wenn ich das richtig mitbekommen habe, wäre eine direkte Bedrohung für das Auge erst dann gegeben, wenn das Öl entfernt werden müsste, weil dann die Netzhaut wieder abhauen könnte. Und das würde dann mittelfristig dazu führen, dass das Auge komplett umkippen könnte. Solange nun aber das Öl bleibt (wo selbst die 1,5 Millimeter große Ölblase in der Vorderkammer nicht als Veto ausreicht), besteht kein akuter Grund für weitere behandlungen. Nur meine täglichen DuoTrav darf ich weiter nehmen, was jetzt keine unerträgliche Belastung ist.

Ergo: Auch vier Jahre nach der OP beschäftigt mich das Auge noch, was eher daran liegt, dass ansonsten keine anderen großen Probleme rumschwirren. Oh, und dieses Jahr kann ich endich mal den Jahrestag des Fädenziehens am 29. begehen.

KleineAugenkontrolle

Nach dem letzten Termin bei der Augenärztin vom Mai sind ja wieder drei Monate vergangen. Da gab es als Terminangebot nur einen späten Nachmittag in der letzten Augustwoche. Ich hab dann darauf verwiesen, dass ich ne Woche später Urlaub hätte, und dann auch vormittags Termine machen könnte, und so kam ich zu dem Termin Mittwoch früh. 

Heute hab ich die Zeit vor dem Termin insofern genutzt, als ich Podcasts hörend in Langenhorn rumgelaufen bin, und dann mit gemütlichem Zeitpolster mich in der Arztpraxis eingefunden habe. Da hieß es relativ schnell, dass meine Ärztin drüben in der 'Notfall-Praxis' wäre. Ich sollte da doch einfach rüber gehen.

Mit der Notfall-Praxis verbindet mich eine uneindeutige Historie. Mein erster Besuch da war eine reine Druckkontrolle an einem Freitag früh, auf die ich dank vollem Wartezimmer über ne Stunde warten durfte. Danach gab es mal einen Termin, der eigentlich vor Praxisöffnung gelegen hätte, uneigentlich dann in die Öffnungszeit fiel und spontan nach drüben verlegt wurde. An Wartezeit kann ich mich da aber nicht erinnern.

Heute bin ich also immer noch vor dem Termin auf die andere Straßenseite gelaufen, hab für die Haustür einmal klingeln müssen, und war dann in der kleinen Notfall-Praxis. Da ging alles ziemlich schnell, denn obwohl da nur eine Ärztin und eine Praxishilfe waren, war nur ganz am Anfang überhaupt ein Patient/Kunde noch in der Praxis. Eine übliche Visus-Kontrolle später (auch das Gerät zeigt für die 10% das selbe 6F-Muster) stand noch der Druck per Anpusten an. Links verweigere ich die Messung ja, aber Rechts kam ein Wert von immerhin 24 raus. Kein schöner Wert, aber ich kannte ja die Fehler von dem Gerät schon.

Kurz danach kam die Ärztin mich holen, und hat sich laut überlegt, sicherheitshalber beiden Augen den Druck zu messen, bevor sie erst mit Spaltlampe genauer hingesehen hat, und dabei die Ölblase (es sind wohl inzwischen wirklich zwei) zu vermessen (1,5 irgendwas, war die Ansage). Dann kam die Druckmessung, Rechts ist mit 14 deutlich im Grünen, links mit 18 auch im akzeptablen Bereich. Nächstes Mal will sie aber links wieder großgetropft haben. Fehlte noch das DuoTrav-Rezept, und ich war wieder fertig. Am Tresen hab ich mir dann den Termin geben lassen (Mittwoch, 2.12., 14:45) und das Rezept ausgehändigt bekommen, was übrigens wieder ein Import-Generikum draufstehen hatte. Die Nummer kenne ich schon, meine Hausapotheke hat mir ohne langes Gewese wieder das Original rausgegeben.

Die nächste Übung, die ich dann noch angegangen bin ist ein Termin beim Dentisten. Da wird's aber erst am 1. Oktober was, vorher sieht es mit Terminen am Nachmittag schlecht aus.

jährliche Augenwartung

Heute war mal wieder mein järlicher Wartungstermin in der Augenarztpraxis, bei dem mal beide Augen eine Fundus-Untersuchung bekommen sollten. 

Los ging es erstmal nicht, weil dank GDL-Streik die S-Bahnen nur in halber Anzahl fuhren, und die S3, die ich mir ausgesucht hatte (14:12) so knackvoll war, dass ich die nicht nehmen konnte. Wenigstens fuhr danach gleich eine S31, die mich aber nun nicht am Jungfernstieg absetzen konnte. Ich hab dann am Hauptbahnhof mein Glück versucht und dann eine U1 erwischt, die mich nach Langenhorn gebracht hat. Da hab ich nochmal nachgesehen, dass der Termin eigentlich erst 15:30 gewesen wäre, kein Creme-Croissant mehr erwischt, und mich dann verfrüht in die Praxis begeben.

Da stand als erstes die halbautomatische Visus-Messung (wie üblich: links 0,1 und rechts 1,0) an, die Praxishilfe hat dann gleich beide Druckwerte gemessen (30 links, glaub ich ja mal gar nicht, rechts angeblich 21 ist nicht ganz so absurd) . Und dann gab es beidseitig Tropfen. Inklusive der fiesen Nebenwirkung, dass rechts jede punktförmige Helligkeit nen Schweif bekommt, was wirklich blöd aussieht. Der zweite Tropfen kam knapp 10 Minuten nach dem ersten, und dann gingen nochmal 20 Minuten rum, bis jemand nachsehen kam, und links noch nen Tropfen reingetan hat. Danach hat es weitere 10 Minuten gedauert, bis das Auge für groß genug befunden wurde, und ich endlich auf die Warteliste kam. Da kam ich dann rund 16 Uhr 20 runter, und in das Kabuff neben dem Wartezimmer, wo mich eine neue Ärztin begrüßt hat. Die hat erst äußerlich mit der Spaltlampe geschaut (das Öl ist jetzt offiziell in zwei Blasen, inoffiziell hab ich es damit schon ein paar mal erwischt), hat die Kontrast-Tropfen für die Druckmessung links reingetropft und erstmal das rechte Auge ausführlich untersucht. Alles in Ordnung. Folgte die Druckmessung links, die einen Wert von 18 ergab. Womit die erste Druckmessung wieder mal als Blödfug entlarvt wurde. Dann gab es da auch die ausführliche Fundus-Betrachtung, auch ohne Probleme. Und ZUm Ende die obligatorische Rezept-Bestellung DuoTrav, und die Ansage, dass Termin in drei Monaten am Tresen abgeholt werden darf.

Am Tresen gab es dann nur das Problem, dass die Ärztin im August nicht mehr viele Termine frei hat, da hätte es nur den 27.8. um 17:15 geben können. Ich hab dann mal angedeutet, dass ich ne Woche später Urlaub hab, und da auch vormittags kann, aber der September ist in der Terminverwaltung noch nicht freigegeben. Muss ich im Juni nochmal anrufen.

Dann kam der fiese Teil des Tages: Mit riesiger Pupille bei Sonnenschein nach Hause. Bus stand am Display erst in 15 Minuten wieder einer dran, kam aber zum Glück doch früher. Bei der Fahrt musste ich zum Glück nicht viel sehen, das wäre da auch gar nicht gegangen. Die Sonne fand ich aber trotzdem nervig, da hatte ich doch extra eine Wolkenladung bestellt. Wie auch immer, sind beide Augen wieder für ne Weile ruhig, und ich kann mir schon mal für die nächsten Jahres- und Monatstage Dinge wünschen. So eine Watch fänd ich ja mal ne gute Idee...

drei Jahre ohne OP

Ein Artikel aus der 'wieder ein Jahr geschafft'-Ecke: Ja, ich habe wieder ein weiteres Jahr ohne OP überstanden.

Wobei es inzwischen nicht mehr gar so unerwartet ist wie am Anfang. Das Auge hat sich darauf verlegt, zwar irgendwie kurzsichtig und immer wieder mit Grauschleier zu sehen, dabei aber keine akuten Auffälligkeiten entwickelt. Wobei ich auch das Gefühl habe, dass die Ärztin im vergangenen Jahr nur besonders große Auffälligkeiten mitbekommen hätte, so kurz, wie sie sich das Auge angeschaut hat jeweils.

Wie auch immer, ich hab wieder ein weiteres Jahr im Kasten, und noch keine Idee, was ich mir dafür schenken will. OP-Jahrestage sind ja immer noch etwas Besonderes, weshalb es auch besonderere Geschenkligkeiten erfordert. Verrückte Ideen, die mir zwischendurch schon gekommen waren: Ein noch größeres iPhone (also ein 6+), was aber heißen würde, dass ich ein fehlerfrei funktionierendes 5S ersetzen müsste. Und das tut ja nicht Not. Andere Idee war ein Basis Peak, also eine Uhr mit Bewegungstracking und Pulsmesser. Haken daran: Die gibt es nur in USA beziehungsweise bei Amazon.com. Ob die überhaupt ohne Kreditkarte Bestellungen ermöglichen, hab ich gar nicht erst ausprobiert. Und so grübel ich noch vor mich hin, was ich zwar nicht dringend brauche, aber wirklich gut gebrauchen könnte.

Auge, unspektakulär


"Neues" vom Auge: Heute war mal wieder Termin fürs Auge, eigentlich 15:15. ich war schon 15 Uhr da, durfte dann erstmal warten, kurz zur Voruntersuchung rein, die wie erwartet rechts super, links weniger Visus gefunden hat. Und danach hab ich noch weiter warten dürfen. Eigentlich hatte ich bei dem grauen Wetter überlegt, ob das gute Auge mal großgetropft werden dürfte, aber die Praxishilfe meinte, dass sollte Ärztin entscheiden. Nachdem ich ne halbe Stunde nach dem Termin immer noch warten durfte, hab ich aber beschlossen,dass ich nicht danach fragen würde. Nach 16 Uhr kam ich endlich dran, sie hat im Wesentlichen mich gefragt, was sie tun sollte (Druck links, wenn der rechts nicht unrealistisch aussah, laut Voruntersuchung), und dann mal kurz reinleuchten links. Ja, irgendwas mit Kryo-Herden darf da sein, hatte Auge in der ersten OP. Und beim nächsten Termin hätte ich das rechte Auge auf dem Zettel, das ist dann wieder ein Jahr lang in Ruhe gelassen worden. Sie wollte dann links auch tropfen, das ist mir egal, weil ich links eh nicht genug sehe, um nur damit irgendwas zu schaffen. Oh, und meine Tropfen brauche ich noch. Da hatte sie meine Akte schon geschlossen.
Am Empfang gab es erst das Rezept (dieses Mal gibt es gleich die Original-Tropfen), Termin war etwas schwierig. Das erste Angebot sollte 16:30 sein, wollte ich nicht. Jetzt hab ich den Donnerstag, 21. Mai, 15:30, bei (mal wieder) einer neuen Ärztin. Und da sollen beide Augen getropft werden. Ich hoffe mal auf Wolken und weniger Wartezeit. Und werde auch wieder 15 Uhr da sein, dann kann 15:30 schon das Getropf wirken.

Beinview

Wo mir gerade aufgefallen ist, dass das Bein nicht nur nicht mehr auffällt, sondern auch die letzte Verhärtung im Oberschenkel nicht mehr zu ertasten ist, kann ich ja mal kurz ausführen, was und warum da richtig abgelaufen ist.

Erstmal die Frage, warum ich den ganzen Kram nicht gleich zu nem Arzt geschleppt habe. Naja, am 25.12. hat nun mal außer Notaufnahme im Krankenhaus niemand auf, von dem ich wüsste. Außerdem wollte ich den CCCongress nicht verpassen, hatte noch zwei ganze Podcasts auf der Liste und so überhaupt keinen Bock auf Kranksein. Dazu kam dann noch, dass das Bein sich ziemlich genau so angefühlt hat, wie bei der letzten Runde Thrombie, wo sich im Krankenhaus dann rausgestellt hat, dass das nur ne blöde Infektion war, die mit Antibiotika der harmlosen Sorte plattgemacht wurde, was aber auch nicht hieß, dass es schnell schmerzfrei wurde.

Und so war ich darauf vorbereitet, dass mindestens zehn Tage (so lange liefen die Antibiotika) das Bein wehtun dürfte. Ob ich mich davon behindern lassen würde, war erstmal nicht klar, aber ich war bereit, mich auf den Kampf einzulassen. Effektiv hat das Bein mich die ersten paar Tage ernsthaft genervt, weil es ungefähr jedes Mal beim Aufstehen oder Hinsetzen geschmerzt hat (grade beim Congress war das blöd, wenn Leute aus der Sitzreihe raus oder rein wollten). Auch fies: Nachts auf Klo.

An den Congress-Tagen hat mich das Bein aber nicht so sehr aufgehalten, weil ich da ohnehin nicht so viel Bewegung eingeplant hatte, was mindestens gefühlt das Bein auch zu würdigen wusste. Und danach, also ab dem 31.12. hat es ernsthafteren Ausflügen auch nicht mehr so im Weg gestanden. Anfangs hat es zwar nach dem Aufstehen immer noch bisschen rumgenörgelt, aber das fing sich im Laufe der ersten paar Minuten. Beim ersten Meilenstein, dem 2. Januar, war das Bein schon wieder so wenig schmerzhaft, dass ein Besuch im Krankenhaus sich nicht mehr gelohnt hätte, und bis zum ersten Tag, wo in den Arztpraxen wieder jemand erreichbar war, hätte sich auch da keine Intervention mehr gelohnt. Und so bin ich um mindestens eine Antibiose rumgekommen, die vermutlich auch nicht viel geholfen hätte. Wenn ich damit etwas gegen resistente Keime getan haben sollte, wäre mir das ja sehr recht, denn meine Infektion hat jetzt nur mein Immunsystem abbekommen. Das reichte ja auch.

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