Skip to content

Wochenend-Geschichten

Am letzten Wochenende (dem vor dem gerade gewesenen, aber ich schreibe ja bummelig eine Woche vor Veröffentlichung) gab es ein paar Geschichten, die ich hier mal erwähnen will.

So fiel am Samstag (4.5.) Firefox damit auf, dass der Addons nicht mehr ausgeführt haben soll. Grund dafür: Ein Intermediate Zertifikat in der Signierungskette, auf die sich der  Browser inzwischen offenbar verlässt, war abgelaufen. Da haben mehrere Stunden Leute dran rumgebastelt, über eine 'Studie' ein neues Zertifikat verteilt, und am Montag eine neue Browserversion veröffentlicht. Was ich nicht gesehen habe: Warum das Zertifikat unbemerkt ablaufen konnte, wenn das doch so wichtig war.

Dann gab es da noch die Geschichte mit Twitter. Die haben ein paar Leuten den Zugriff auf ihre Profile gesperrt, unter anderem dem Anwalt Stadler, und der sPD-Politikerin Chebli. Zu der hat sich auch der frühere Justizminister Maas geäußert, weil es doch nicht sein könne, dass. Wobei ich mich da vor allem gefragt habe, ob der Maas nicht begreift, dass so Sperrungen genau das sind, was ein gewisses Netzwergdurchsetzungsgesetz aus dem Justizministerium eines gewissen Herrn Maas verlangt hat. Ja, dann agieren Firmen als zensurinstanz. Ja, das ist nicht gerecht. Aber das haben doch ganz viele Leute gewarnt. Wo bleibt denn der Vorschlag, das Gesetz zu entschrfen?

O2-Kundenverwaltung

Ich hatte hier schon länger keine Erlebnisse mit Firmen mehr verbloggt. Dabei habe ich gerade eines mit O2, wo ich mir den Festnetz-Anschluss halte, seit die Firma Hansenet übernommen hat. Seit September (eigentlich 5., real aber 7.) läuft das auch nicht mehr über Technik von Hansenet, sondern über Technik von Wilhelm-Tel irgendwo im Keller (oder im Nachbarhaus).

O2 hat mir jedenfalls am 16. März nen Brief geschickt, dass sie in den nächsten Wochen ihre Kundenverwaltung umstellen würden, was mit "Beeinträchtigungen bei Telefonie und Internet" zwischen 0 und 6 Uhr einhergehen könnte. Oh, und es wäre eine gute Idee, den Router (Fritzbox) mal zu sichern. Könnte sein, dass der danach nämlich leer wäre. Den Termin würden sie noch per SMS oder E-Mail kommunizieren. Sowas macht mich ja unentspannt.

Nach diesem Artikel hatte ich eine Idee, was der Brief meinen könnte mit leerer Fritzbox, wobei man die Fernlöschung zusammen mit der gesammten automatischen Einrichtung abschalten kann, was ich dann auch getan habe. Die SMS gab es dann Mittwoch früh, und da stand der Termin Donnerstag 0 bis 6 Uhr drin. Im O2-Portal gab es auch einen Hinweis, dass ich da nichts mehr ändern könnte, weil Umstellung (in diversen Texten reden sie da immer von Optimierung). Also habe ich die Nacht eher schlecht geschlafen, und immer wieder nachgesehen, ob das Netz noch funktioniert. Im Ergebnis habe ich nichts von einer Störung bemerkt, und die Probe von RIPE Atlas auch nicht. Am Donnerstag nachmittag wollte ich dann mal das neue Kundenportal bewundern, aber das hat mich nur mit Fehlermeldung abgewiesen. So, als wäre ich da gar nicht angemeldet, was aber auch die Meldung bei falschem Passwort sein könnte. Ich hab das dann zurückgesetzt per SMS, und einfach ein neues generiertes Passwort genutzt. Das Portal war aber noch das selbe wie vorher, inklusive Hinweis auf Umstellung. Unpraktisch. Also hab ich im Forum nachgefragt, wie lange das denn dauern könnte. Ne offizielle Antwort gab's nicht, aber ein paar Tage köntne es wohl dauern meinte einer. Ein Anderer frug nach, was ich mit dem neuen Login überhaupt wolle, das neue Portal wäre eh blöd, und beim Anrufen könnte man die Frage nach PIN (was O2 als Persönliche Kundenkennzahl PKK bezeichnet) auch nicht beantworten, die Menschen könnten trotzdem helfen.

Eben habe ich nochmal nachgesehen, was die Anmeldung jetzt so sagt, und da stand auf dem alten Login nur ein Hinweis, dass doch jetzt der neue Login verfügbar wäre. Hier gäbe es nur die alten Briefe und Rechnungen noch. Also versucht beim neuen Login (gar nicht so leicht, weil die URL mit laufender Session auf dem alten Portal rauskommt), der mag aber meine Anmeldedaten nicht. Und die Idee, das doch einmal zurückzusetzen klappt auch nicht, denn dafür will der die PKK sehen, die ich aber gar nicht habe. Also habe ich es mit den möglichen Passworten versucht (zwei generierte hatte ich zur Auswahl, ein uraltes stand noch im Brief aus dem August), da gab es irgendwann den Hinweis, ich hätte es zu oft versucht, und sollte den Passwort-Reset machen. Für den ich die PIN brauche, die ich nicht habe. Immerhin gibt es da nen Link, um sich die nochmal zusenden zu lassen. Ich hoffe dann mal auf Post in der nächsten Woche. Dann will ich aber auch nichts mehr mit Problemen beim Online-Zugang zu tun haben.

7 Jahre OP-frei

Diesen Text hätte ich eigentlich gestern schreiben sollen, aber irgendwie habe ich das nicht gemacht. besser spät als nie.

Nun liegt die letzte OP schon wieder ein Jahr weiter zurück. Und bis zum November war das Jahr auch angenehm langweilig, was die Situation vom Auge angeht. Dann kam die Druckexkursion in die 30er mit sofortiger Überweisung in die Ambulanz. Die Reaktion da (noch ein zusätzliches Präparat für Augentropfen) war eher moderat, aber mit 4 Tropfen jeden Tag schränken mich die dann doch ein, vor allem, wenn ich die Termine davon ernst nehmen will. Da stören so Kram wie Meetings, die mir mein Mittag klauen, oder auch nur Tage, an denen ich um die Zeit eigentlich gerade irgendwo rumlaufe (die Kabelverzweiger von Telekom haben übrigens eine Höhe, dass ich darauf Brille und Brillen-Tasche mit den Tropfen ablegen kann). Außerdem zwigt mir das Intermezzo, welchen Weg das Auge in Zukunft nehmen kann: Wenn der Druck irgendwann trotz ernsthafter Therapien nicht eingefangen werden könnte, wäre die Option Öl-Ex wieder auf dem Tisch. Die Option ist nur deswegen ausgeschlossen bisher, weil dann die Netzhaut wieder mit Abgang droht. Ich rechne also damit, dass untherapierbarer Druck mittelfristig das Auge kosten dürfte.

Ansonsten hab ich dem Jahrestag schon eine Woche vorher ne Apfeluhr (Series 4, Edelstahl) zukommen lassen, und nach einer superschnellen Einrichtung beschlossen, dass ich nur noch Uhren ab der Generation umziehen will.

Augenkontrolle in langweilig

Heute war nach den Terminen im November mal wieder ein Termin in der Augenarzt-Praxis, und der war erfreulich langweilig. Mit dem neuen Fahrplan gab es alle zehn Minuten U1, die in Jungfernstieg von der S3 aus erlaufbar waren, und dann auch bis mindestens Ochsenzoll fuhren. In der Arztpraxis war das Wartezimmer zum Nachmittag auch angenehm leer, so dass ich 'nur' zehn Minuten im alten Wartezimmer dem Radio beim Dudelfunk zuhören durfte, bis die Ärztin mich zur Untersuchung geholt hat. Da war der Druck rechts 16 (mir egal), der links mit 19 ihr schon weniger angenehm, aber immer noch im erlaubten Bereich. Ich hab dann noch für meinen Lieblingsvortrag vom Congress geworben, weil bei einer Augenärztin ja klarer sein sollte, was für eine große Sache das ist, wenn Amblyopie und Strabismus behandelbar würden. Und dann gab es noch einen kurzen Blick mitten rein in die Augen, bevor sie fertig war, und ich das Rezept und einen Termin in drei Monaten abholen durfte. Beim Termin gab es nur den Haken, dass da im April nichts mehr frei ist, und der Mai erst ab Februar im Rechner freigegeben ist, so dass ich am 1. nach dem Podcast nochmal in der Praxis auftauchen werde.

Ergo: Langweilige Druckmesstermine sind mir recht. 

Techaktien-Nachrichtenvergleich

Ich hatte hier ja neulich die Meldung, dass Apple seine Ertragserwartungen gesenkt hat. Das war auch ziemlich breit in den Nachrichten. Was aber nicht breit gemeldet wurde: Andere Tech-Firmen senken ihre Erwartungen aus dem selben Grund (Verkauf in China) ebenfalls, und ebenfalls in der gleichene Größenordnung. Es wirkt fast, als sei die Begründung vom Apple-Chef für die gesenkten Quartalserwartungen etwas, was auch andere Firmen beträfe...

Seh-Hack

Wie seit vielen Jahren war Ende Dezember wieder ein Chaos Communication Congress, bei dem eine größere Anzahl Vorträge gehalten wurde. Da gab es die üblichen Themen aus Politik, Hard- und Softwarehacks, eine Reihe Einsteigerorträge. Alles wie üblich.

Ein Vortrag hat es mir aber besonders angetan. Am vierten Tag um 11:30 (für Congress-Zeit also zu fast nachtschlafener Stunde) gab es einen Vortrag mit dem ominösen Titel 'Hacking how we see'. Ich habe mir den live angesehen, und dabei erstmal eine kurze Zusammenfassung bekommen, wie neuronale Netze so ganz grob funktionieren, weil das Gehirn ja ein neuronales Netz ist (d'uh.). Und danach geht es darum, was Amblyopie ist (Hab ich, konnte ich vor dem Vortrag aber nicht erklären). Nämlich eine Einschränkung, bei der das Gehirn beim Sehen nur die Daten eines Auges verwendet. Um zu erklären, woher sowas kommen kann, gab es noch einen Ausflug in den Themenbereich, wie beidäugiges Sehen eigentlich funktioniert im Gehirn. Von da aus war dann die Abweichung zum amblyopen Gehirn nicht mehr weit. Und dann ging es darum, was man tun kann, damit das Gehirn die Bilder beider Augen verwendet (Spoiler: Gutes Auge abkleben ist nicht die Lösung). Nämlich, das Bild vom stärkeren Auge kontrastreduziert ausliefern. So weit, so einfach.

Weriter ging es dann zum Strabismus, wo ein Auge immer mal wieder woanders hinschaut als das Andere Auge. Gerne tritt das wohl als Folge von Amblyopie auf. Und dann wurde der Vortrag ernsthaft hackerkompatibel: Man kann sowas nämlich mit VR-Brille ausmessen, und mit genug Zeit sogar beheben. Oder wie es auf einer Folie stand: "Let's rotate the universe". Ja, das geht. Und ja, das scheint bei einer nichtrepräsentativen Untersuchungsgruppe auch schon etwas geholfen zu haben.

Überhaupt sind die Macher des Projekts so weit außerhalb der bisher klinisch erforschten Bereiche, weil sie durch komplett künstliche Sehumgebungen aber auch ganz andere Messbedingungen haben, dass es da gar keine Studien geben kann, sie aber begründet vermuten können, warum sie was da messen, und warum das bisher nicht untersucht wurde (weil in einem Arztzimmer der Patient immer den Raum mitsieht, und sie da ziemlich dicht an die 'Ocular Dominance Columns' rangehen müssen, die die eigentliche Bildauswertung im Gehirn erledigen.

Ergo: Wer sich für Amblyopie interessiert, kann sich das Video ja mal ansehen. Die sitzen wohl in Leipzig, und suchen nach Freiwilligen zur Unterstützung und/oder als Tester. Mir können die nach der Amotio zwar nicht mehr helfen, aber vielleicht ist das ein Thema für Andere.

Druckergebnis

Zeit für ein Update zum gestrigen Augenproblem. Ich hatte heute die Podcast-Aufnahmen extra in die Nähe meiner Wohnung verlegt, damit ich den Podcast auf jeden Fall erstmal rausbringen könnte, bevor ich vielleicht für einen Aufenthalt im Krankenhaus bleiben müsste. Davon abgesehen konnte ich irgendwie nicht mehr einschlafen, nachdem ich eigentlich nur einmal auf Klo gewandert war, weil sich in meinem Kopf diverse Detailpläne noch akut formen wollten. Ich hab das dann als Gelegenheit genutzt, doch schonmal früher aufzustehen und dem Feedreader reichlich Zeit einzuräumen. Nach den Aufnahmen den Podcast fertigbasteln war dann mehr eine Fleißarbeit für den Rechner (der MP3-Export ist inzwischen der langsamste Schritt vom Ganzen).

Danach wollte ich den Rucksack aber noch OP-tauglich bekommen, was konkret hieß, dass mindestens eine der Apple-Einkaufstaschen aus dem OP-Rucksack (ja, ich hab da nen eigenen Rucksack für) in den Rumlauf (as in Nicht-Arbeit) Rucksack umzieht, und der Mac dann da noch mit reinkommt. Außerdem natürlich das Aufnahmegerät mit seiner Ausstattung (weil wenn ich Tagebuch aufnehmen wollte, wäre das aktuelle Aufnahmegerät immer noch meine erste Wahl, selbst wenn andere Aufnahmegeräte im Rucksack schon stecken).

Der Weg zum Krankenhaus war lauf Fahrplanauskunft mit dem 24er-Bus schon ziemlich gut geplant. Anders als der Fahrplaner empfahl wollte ich aber nicht über Glashütte fahren (also zweimal umsteigen) und auch nicht in Langenhorn den 192 nehmen (der hat ne Umleitung wegen Baustelle), sondern die U1 zum Kiwittsmoor. Weil mir ohnehin noch Bewegung fehlte, und ich dann einen aktuellen Wert hätte, wie lang ich für den Weg brauche. Falls ich mal dringend zum schnellen Internet laufen wollte.

Im Ergebnis kam ich kurz nach 10 dann im Krankenhaus an, bin gleich zur Ambulanz hoch, weil Freitags ja eh keine Aufnahme ist. Die Ambulanz war reichlich voll. Ohne gezählt zu haben, könnten da locker 50 Patienten gewesen sein. Entsprechend sah es auch nach mehrstündiger Wartezeit aus, weil ich als reine Druckmessung ja vermutlich nicht besonders dringend eingestuft sein würde. So extrem lange musste ich aber doch nicht warten, sondern kam gegen 11 schon zur Untersuchung bei mal wieder einem neuen jungen Arzt. Der wollte lustigerweise den Visus beider Augen noch ermitteln (rechts war da grad schwach und nur 1,0 und links ging so gar nichts, nicht mal die Handtafel). Beim Druck, der mich ja am meisten interessierte war rechts erwartet okay, und links mit 16 auch wieder im erlaubten Bereich. Dann noch auf dem Flur auf Doc Dave warten, die genau wie der Prof regelmäßig Patienten abholte. Bei mir hat sie dann nicht nochmal selbst den Druck gemessen, sondern der Arbeit des Kollegen vertraut und das Ganze in einem Formular als Ergebnis zum Augenarzt notiert: Mit dem neuen Dolorzamid 3x täglich zusätzlich zum DuoTrav sollte alles okay sein. Am Empfang sollten die Schwestern mir doch noch ein paar mehr Ampullen rausgeben. Hat die eine anwesende Schwester aber nicht getan.  

Ich bin danach wieder zur Arztpraxis gefahren (U-Bahn, weil Schritte) um da das Ergebnis zu vermelden, und mir ein Rezept für Dolorzamid und den nächsten Termin zuzulegen. Da war meine übliche Ärztin wieder da, aber in der Praxis gegenüber, der "Notfallsprechstunde" die eigentlich nur bis 11 geöffnet haben sollte, um 12 aber bei leerem Wartezimmer noch erreichbar war. Entsprechend schnell ging alles. Druck nochmal gemessen (13, noch niedriger als in der Ambulanz) und dann noch kurz geklärt, dass ich lieber ne Flasche Tropfen haben will als Einzel-Ampullen, weil ich da die Tropfen gar nicht spüre. Und den nächsten Termin machen wir in drei Wochen, wo ich am 30. (Freitag) früh nach den Aufnahmen bei ihr zum kurzen Druck-Check kommen soll.

Insgesamt fühlt sich das alles so unnötig an, weil das Auge eigentlich gar keinen Grund hat, warum plötzlich der Druck so hochgerannt ist, aber die Reaktionen sind nicht absurd gewesen. Bei einem so fies erhöhten Druck wäre sonst innerhalb kürzerer Zeit mit dem Abgang der Nervenzellen zu rechnen, was langfristig gerade nicht gut ist, um ein Auge noch als Körperteil zu erhalten. Da gibt es im Netz Geschichten von schrumpfenden Augen, die dabei schmerzen und irgendwann besser entfernt werden. Die Aussicht gefällt mir dann doch nicht gut genug. 

ambulante Augenwartung

Heute stand mal wieder der übliche Termin in der Augenarzt-Praxis an. Reine Druckmessung, war jetzt schon wirklich lange nichts los, was kann da schon passieren? Nun, eine erste Antwort kam Mittags in Form einer Mail von meiner Fritzbox, weil die Auganarzt-Praxis mit ihrer nicht öffentlich bekannten Rufnummer zuhause angerufen hat. Eine Meldung vom Anrufbeantworter war da aber nicht mit bei. Ich war dann einfach mal so nett, die mobil anzurufen, was sie denn wollten. Ja, ob ich denn gleich kommen könnte, wollte die Praxishilfe wissen. Naja, sofort würde schwer, war ich doch auf Arbeit, wie ich es an Arbeitstagen häufiger zu tun pflege. Aber laut Fahrplanauskunft könnte ich in etwas über einer halben Stunde (35 Minuten ist die reine Fahrtstrecke) schon in der Praxis sein. Ja, das wäre ganz toll. Also bin ich nicht zum Mittag, sondern zur Arztpraxis los. Inklusive Rucksack, und mehr schnell heruntergefahrenem Rechner. 

In der Arzpraxis war dann auch keine der Ärztinnen, die ich erwartet hatte, sondern der Chef selbst dabei, reihenweise Patienten zu bearbeiten. Weil die sich wohl verplant hatten, und am Nachmittag eine Praxishilfe da alleine sitzen hätten. Und wenn die dann nicht so viele Patienten da hätte, wäre das vermutlich einfacher. Voruntersuchung gab es mal im alten Wartezimmer, nur rechts gemessen ergaben sich Druck 19, Visus in der Region 1,2. Wie erwartet. Dann beim Doc rein, der beim Druck links den unangenehmen Wert von 33 gemessen hat. Da sollte nochmal das Anpustegerät aus der Voruntersuchung als zweite Meinung ran. Das maß 38. Und damit war mir schon klar, dass das ein Nachspiel haben würde. Ich fragte ihn dann, ob das Ambulanz sofort, morgen oder Dienstag hieße. Seine Antwort: Sofort. Er hat dann gleich noch einen Notfall-Marker auf dem Zettel angekreuzt.

Und so bin ich nach inzwischen sechs(?) Jahren das erste Ma wieder zum Krankenhaus gedüst (Bus, halte ich mir ja samstags immer noch als Pfad warm), wo ich erstmal etwas verwirrt rumgelaufen bin, weil bei der Anmeldung zur Ambulanz Donnerstag Nachmittag niemand mehr sitzt, und auf Station auch niemand rumlief. Aber bei den OPs einfach zur Ambulanz hochlaufen geht, und da waren dann auch Leute. Anmeldung gab es im Sekretariat, wo auch Termine für stationäre Besuche und OPs gemacht werden), und Voruntersuchung am Empfang. Da gab es eine Sehschärfen-Messung (das Gerät kann auch Visus) rechts, und links nen Druck, den ich aber nicht erfahren habe. Und einen Fragebogen zu sonstigen gesundheitsrelevanten Informationen. Die Frage, ob ich ein Glaukom hätte, habe ich als Fangfrage betrachtet, war das doch die Diagnose auf der Überweisung. 

Danach durfte ich warten. Und warten. Bis eine Ärztin, die ich noch nicht von früher kannte, mich abgeholt hat und medizinisch aufgenommen hat. Da habe ich mit den Details der vergangenen OPs glänzen dürfen, und sie hat erstmal rechts den Druck gemessen (17), links konnte ihr Gerät nicht so gut, aber bei der Sehschule gab es noch ein freies Messgerät, was dann 28 als Druck fallen ließ. Also immer noch zu hoch. Meine Frage, ob das denn eine OP bedeute, hat sie mit ausweicehder Antwort (das entscheidet die Oberärztin) beantwortet, dabei aber kein deutliches Ja vermittelt. 

Apropos Oberärztin: Doc Dave trafen wir dann noch auf dem Weg zu einem Ultraschall, und sie hat sich noch an mich erinnert. Nach dem Ultraschall (da ist wohl hinter dem Öl alles im Rahmen) durfte ich dann auf die Untersuchung bei Doc Dave warten, die dann nicht mehr lange gedauert hat. Ob ich mit einem zusätzlich zu tropfenden Präparat zufrieden wäre? Ja, ich bin nicht super scharf darauf, dass ich eine Augen-OP jetzt bräuchte. Dorzolamid heißt das Zeug, will drei mal täglich genommen werden. Und einen davon hat die untersuchende Ärztin mir gleich verpasst, eine kleine Anzahl gab es zum Mitnehmen. Oh, und zur Druckkontrolle soll ich morgen in die Ambulanz kommen. Termine gibt es dafür keine, der Plan ist da schon voll. Wenn der Druck dann nicht akzeptabel ausfällt, darf es dann noch mehr Konsequenzen geben. 

Oh, Spaß. Immerhin hatte mein Bauchgefühl mal wieder Recht, dass sich schon darauf vorbereitet hatte, dass heute nicht problemlos sein würde.  Zu morgen ist die Botschaft weniger klar. Nachdem das Auge gerade negativ nörgelt, vermute ich aber, dass der Druck gerade deutlich unter den Werten der letzten Tage und Wochen liegt.

Online

So. Gerade waren die Techniker da. Kamen kurz nach 8 an, in einem Transporter von "instacom" wo was von Kabel, Netzwerk und so drauf stand. Als einer von denen mit Fritzbox ausstieg hab ich sie angequatscht, ob sie zufällig zu mir wollten. Nein, anderer Name. Aber der Chef guckte nochmal in seinem iPad rum. Als er den Finnmarkring da nicht gefunden hat, erinnerte der Andere ihn daran, dass er doch die Tour für einen Kollegen übernommen hätte. Also nochmal nachgesehen, und tatsächtlich, ich wäre der Kunde. Also hab ich die beiden reingelassen und in die Wohnung mitgenommen, wo der Untergebene (das wirkte wie eine Ausbildungs-Situation) erst den Telefon-Stecker entfernt hat, einen Signalgeber installiert hat, und der Chef das nochmal geprüft hat.

Danach ging es in den Keller. An der Kabelverteil-Box haben die sich gar nicht aufgehalten, sondern suchten nach dem APL-Raum. Gut, dass ich den schon gefunden hatte. Dafür hatte der Chef auch nen Schlüssel. Drinnen versteckte sich ein großer grauer Kasten, und daneben ein kleiner schwarzer Kasten. Das graue ist vermutlich der APL, das schwarze die WT-Verbindung. Da hat der Azubi die Leitung mit einem Gerät gesucht (solange über die Stege streifen, bis es laut piept), dann hat der Chef die Leitung zurückverfolgt, und irgendwas rausgezogen, und woanders reingesteckt. Dann wurde ein neues Adernpaar rausgesucht, dessen anderes Ende im WT-Kasten ankam, und an beiden Seiten verbunden. Nach sowas wie 10 Minuten waren sie eigentlich fertig, wollten aber noch irgendwas in Hausnummer 4 erledigen.

Ich hab dann lieber vor dem Haus gewartet, bis sie wieder da waren. Nochmal kurz hoch in die Wohnung, Signalgeber aus der Dose holen, und dann erfragen, was ich am Fritzbox-Kabel anbauen muss, um da das Netz rauszubekommen. Der Chef wollte dann schon ne Unterschrift, aber ich hab lieber auf den DSL- und Internet-Sync gewartet. Zwei Sync-Versuche später meldete dann auf dem FritzFon eine 95 MBit/s down, 10 MBit/s up (94.704 und 10.495, um genau zu sein). Letzteres scheint als hartes Maximum eingerichtet zu sein.

Einmal kurz irgendwas versucht runterzuladen, wobei ein Download von media.ccc.de  nicht unbedingt die Leitung auslastet. Geht. Telefonie, die die Fritzbox sich schon selbst eingerichtet hatte (und das noch vor dem Internet), geht auch, wobei ich beim Rauswählen ohne Nummer auftauche. Das will ich noch ändern.

Und so enden die 36 Stunden ohne Netz.

Festnichts

Und dann ist in der Nacht das passiert, was ich schon befürchtet hatte: Als die Fritzbox der Zwangstrennung zuvor kommen wollte, hat O2 sie nicht wieder verbinden lassen. Ich habe in der Nacht schon die Notfall-Hotline belästigt, und erfahren, dass das daran läge, dass automatisch die Leitungsumstellung erwartet worden wäre. Und weil das nicht passiert ist, stimmte nun der "technical Key" nicht. Die Umstellung könnte man auch nicht temporär zurücknehmen, weil das so nicht vorgesehen wäre.

Dann hat der Mann noch eine Weile in seinen Daten gewühlt, und keinen Techniker-Termin gefunden. In der Folge hat er eine Störung erfasst. Irgendwann hat er da, wo eigentlich Hardwarelieferungen beauftragt werden, doch noch den Techniker gefunden, der am Freitag zwischen 8 und 12 hier einschlagen soll. Bis dahin meine bisherigen Zugangsdaten aktivieren, wäre wohl nicht sinnig, weil die technische Betreuung ohnehin nicht vor 8 anfinge zu arbeiten.

Im Ergebnis bin ich zwar theoretisch telefonisch erreichbar, die Fritzbox hat auch weiter die bisherige ADSL-Verbindung, aber Internet bekomme ich da nicht. Blöd.

Festnetz

An dem Tag, an dem dieser Text hier erscheint, droht mir eine große Festnetz-Umstellung. Und zwar hatte ich vor drei Wochen Post von O2, dass die meinen Festnetz-Anschluss kündigen, weil technische Umstellung, und sie dürften den Vertrag ja nicht von selbst ändern. Da habe ich bei denen angerufen und gefragt, was sie mir denn so anbieten könnten. Ergebnis: Irgendwas mit VDSL bis 100 MBit/s down, 40 MBit/s up. Aber dafür kommt ein Techniker, von Wilhelm.tel und muss da was umstellen. Weil O2 nach Abschaltung der alten Hansenet-Zugangstechnik gar keine eigenen Endkundenleitungen mehr betreibt, sondern sich die von Telekom oder Wilhelm.tel die Leitung mietet.

Vermutlich hat der Techniker dann auch eine Fritzbox (7490, hab ich ja schon zwei) mit, und würde die auch gleich anschließen (ich würde gerne meine bisherige 7490 weiterverwenden, wenn das geht).

Nächster Haken: Im Schreiben, wo der Termin auch genannt wird (irgendwann zwischen 8 und 12) heißt es, dass der Techniker Zugang zum Hausanschluss im Keller braucht. Das ist eigentlich kein Problem, haben doch die Hausbetreuer, die tagsüber in ihrem Kabuff vorm Eingang sitzen, doch Schlüssel und könenn die Türen öffnen. Nur nicht am 5., weil da Sommerfest angeordnet ist, wie ich eine Woche vor dem Termin erfahren habe. Ich bin dann am Donnerstag extra nicht groß rumgefahren und um 10 beim Hauswart aufgeschlagen. Der hat mir dann einen Schlüssel für die Kellertür rausgegeben, weitere Türen müsste der Techniker sich die Schlüssel woanders her beschaffen, eine wilde Vermutung von mir dazu: Da gibt es so Schlösser neben der Tür, hinter denen sich entsprechende Fächer mit Schlüsseln verstecken könnten.

Update 9:30: Jetzt hab ich nen Zettel im Briefkasten, dass um 9 ein Techniker dagewesen wäre. Den hab ich draußen nicht gesehen, aber irgendwo kam der Zettel ja her. Hab ich die Hotline angerufen, die das an die Technik weitergegeben hat. Da wollen sie mal versuchen, ob sie den Techniker nochmal erreichen können, damit der hier bis 12 nochmal aufläuft. Immerhin funktioniert der alte Zugang noch. Sonst wäre das jetzt richtig blöd.

Update 12:20: Natürlich ist der Tüp nicht nochmal aufgetaucht. Technik-Hotline kann das aber noch gar nicht sehen, soll ich nach 13:30 nochmal anrufen. Und ich hab gleich noch darum gebeten, dass der bestehende Port nicht abgeschaltet wird, bis ich eine neue Umschalt-Chance hatte.

Update 15:50: Ich hab nochmal angerufen, und muss wohl erst bei einer anderen Hotline rausgekommen sein. Die wollte nach Eingabe der Telefonnummer, dass ich doch die Privatkunden-Hotline anrufen sollte. Im zweiten Anlauf hatte ich wieder mehr Erfolg und jemanden von der Technik-Hotline dran. Da stünde immer noch nichts. Oh, Wilhelm.Tel? Nein, da stünde auch nichts. Dann hat er mich noch dazu befragt, wie ich denn darauf komme, dass der Techniker mich nicht erreicht hätte (meine neueste Idee ist ja, dass der den Zettel vielleicht nicht gerade um 9 eingeworfen hat, da hätte ich ihn doch bemerkt, sondern vorher. Dann hat der Hotliner mich mal eben in eine Dudelschleife gelegt, und als er wieder da war, konnte er erkennen, dass der Techniker nichts getan hat, und einen neuen Termin vereinbaren. Nächster freier Tag ist Freitag, wieder 8-12. Okay, Freitag hat den Vorteil, dass mir da keine Arbeitszeit bei abhanden kommt.

Dann wollte ich nochmal sichergehen, dass nicht mit Ende des geplanten Umschalt-Termins mein Internetzugang abgeschaltet wird, weil der Port dann ja bestimmt nicht mehr gebraucht würde. Der Hotliner meinte, er könne da nichts gegen irgend einen Automatismus tun. Aber veilleicht köntne die kaufmännische Hotline da was tun. Also weiterverbunden. Nein, sie wüsste nichts, was man da tun könnte. Aber so eine automatische Abschaltung scheint es nicht datumsgetrieben zu geben, sondern nur wenn die Umschaltung erfolgreich wäre, also sowohl der Techniker als auch das System die Leitungsschaltung als erfolgreich melden würden. Wenn doch, sollte ich bei der Technik anrufen, damit die den Port nochmal wieder anmachen. Ich warte dann mal ab, wie der Internetzugang am Donnerstag und Freitag aussieht. Und hoffe darauf, dass der Techniker am Freitag nicht nur nen Zettel dalässt.

Ach ja, wenn ich das richtig mitbekommen habe, bestellt die kaufmännische Abteilung erstmal eine 50 MBit-Leitung, und kann die dann danach auf 100 umstellen lassen, wenn die Leitung denn umgeschaltet wurde. Die entsprechenden Aufträge stünden da wohl auch schon im System. Fehlt eben noch ein Techniker, der am Freitag immerhin wieder mit Hilfe der Hausbetreuer in den Keller gelassen werden kann.

mein letztes MPS

An diesem Wochenende war noch ein letztes Mal MPS in Öjendorf. Es war wie in den letzten Jahren sehr groß, dank sonnigem Wetter an beiden Tagen reichlich voll, und neben den Bühnen, die ich dieses Mal komplett ignoriert habe, waren auch wieder reichlich Händler, Heerlager und Fußvolk da.

Bei den Händlern habe ich mir recht schnell einen Überblick verschafft (und ja, Wolle war wieder da, den Stand hatte ich am Freitag schon von außen entdeckt), besonders (im Sinne von "hatte ich noch nicht") war dieses Mal ein Papiermacher, der Zellulose-Fasern in Wasser aufgelöst hat, und dann per Sieb rausgeschöpft hat, was man auch selbst machen konnte, und dazu erklärt hat, was es rund um Paphierherstellung zu wissen gäbe.

Auch wiedergefunden habe ich ein Heerlager, wo ich in den letzten mindestens drei Jahren Bogen geschossen habe. Der Mann hat mich auch sofort wieder erkannt.

Insgesamt bleibt für mich neben der Anstrengung von rund 20k-30k Schritten auf dem Gelände der Eindruck, was mir in Zukunft fehlen wird. Wenn ich wählen könnte, wären mir aber kleinere Märkte lieber. Bisher fehlen aber Hinweise darauf, dass es noch in einem per HVV sinnvoll erreichbaren Gebiet irgendwo einen Markt gäbe.

Telemehr

Völlig verwirrend gab es gestern bei meinen Datenvolumen-Trackern auf den iPhones die Meldung, dass ich so kurz vor dem Monatsende noch mehr Datenvolumen verfügbar hätte als am Vortag. Ich habe das erstmal für einen Fehler gehalten, mich dann aber in die telekomische App "MeinMagenta" begeben, die mir mitgeteilt hat, dass ich noch 14 komma irgendwas Gigabyte im August frei hätte. Von 15. Moment, das waren doch nur 10? Nach etwas Gewühle in den Aufträgen habe ich einen erfassten "Basisprodukt Mobilfunk" vom 30.8. gefunden, der zumindest darauf hindeutet, dass da etwas geändert wurde. Ein längerer Besuch bei den Rechnungen brachte auch nur die Erkenntnis, dass ich im August wohl 1 Cent mehr bezahlen soll als im Juli, was bei 5 zusätzlichen Gigabyte jetzt nicht so schlimm ist.

Heute gab es dann die vermutliche Auflösung: Und zwar hat Telekom zur IFA an den Tarifen geschraubt. Im Wesentlichen sind die einzelnen Preisstufen etwas teurer, bieten aber auch mehr Datenvolumen. So ist der L-Tarif jetzt bei den 10GB, die ich mit dem L Plus vorher hatte. Und der L Plus taucht natürlich wieder in keiner der Auflistungen auf. Von daher: Seit 30. August 2018 kostet MagentaMobil L Plus 79,95 €, bringt 15 GB an monatlichem Datenvolumen mit, und MultiSIMs sind immer noch zwei im Preis enthalten.

Das hätte mir aber auch mal jemand verraten können, wo ich doch wegen anstehender Festnetz-Umstellung ohnehin gerade gesteigerten Wert darauf lege, dass ich genug Datenzugänge auf anderen Wegen habe (Hotspots an den U-Bahn-Haltestellen sind praktisch, aber für eine Apple-Keynote oder ähnliche Abend-Beschäftigungen nicht ganz hinreichend).

MPEnde

Unerbauliches, was ich aus Gesichtsbuch erfahren habe. Und zwar ist auf der MPS-Seite bei den diversen Einträgen zum Öjendorfer MPS 2018 überall der Hinweis untergebracht, dass das das letzte Mal wäre. Da habe ich mich etwas tiefer in das Archiv dort begeben und die Ursache gefunden: Und zwar steht die Stadt Hamburg wohl vor dem Problem, dass im Öjendorfer Park noch andere Veranstalter Großveranstaltungen machen wollen. Und weil sich das einfach besser argumentieren lässt, gibt es dann für das MPS keine Genehmigungen nach 2018 mehr.

Das heißt für mich, dass damit 2018 nicht nur meine MPS-Besuchszeit endet (andere Veranstaltungsorte sind für mich nicht sinnvoll erreichbar), sondern in Ermangelung kleinerer Märkte in Reichweite auch die Mittelalter-Märkte aufhören, auf denen ich rumwuseln konnte. Die früher mal gewesenen Veranstaltungen in Garstedt gibt es seit Jahren nicht mehr, und Ahrensburg macht auch keine Anstalten, irgendwann mal wieder einen Markt zu beherbergen.

Für mich hat das dann auch noch die Konsequenz, dass ich meine Urlaube nicht mehr um Jahreswechsel und den September-Termin drappieren muss, und gleichzeitig eine komplette Podcastfolge im Jahr keinen definierten Platz mehr hat. Auf der persönlichen Ebene fehlt mir dann aber auch der Grund, ein Wochenende mal von allen Standard-Plänen abzuweichen und viel zu lange (für meine Verhältnisse) unterwegs zu sein.

Immerhin, vor ziemlich genau neun Jahren ist mir das MPS Öjendorf dank damals reichlich verteilter Plakate aufgefallen, und weil am Montag danach für die Rauchmelder-Installation meine Anwesenheit zuhause benötigt wurde, habe ich damals spontan den Sonntag auch mitgenommen. Wenn ich mich nicht verzähle, komme ich auf insgesamt 14 oder 15 MPS, die ich besucht habe, andere Märkte waren auch reichlich dabei, wobei die alle deutlich übersichtlicher waren als Öjendorf.

Und während ich jetzt schon darüber trauere, wie mir die Veranstaltung fehlen wird, nehme ich mir doch vor, sie noch ein letztes Mal so ausführlich mitzunehmen, wie es geht. Dann hab ich wenigstens was für die Erinnerungen.

Huchspot

Nach Wochen mit eher unangenehmen Überraschungen habe ich heute früh mal eine angenehme Überraschung erlebt, und das kam so: Auf dem Weg zur Arbeit packe ich im U-Bahnhof Berne für die Wartezeit auf die U-Bahn (üblicherweise 5 Minuten) schon mal mein iPad aus, und lese, was sich im Feedreader so angesammelt hat. Heute früh sprang mich da aber an, dass iPad ein WLAN gefunden hätte, bei dem es sich schon mal verbunden hat. Also bin ich schnell zum Browser gewechselt, habe die Extra für Captive Portals vorgesehene Apple-Webseite (captive.apple.com extra ohne https erreichbar) aufgerufen, und statt deren kurzer Success-Meldung das Captive Portal von Mobyklick bei der Hochbahn erwischt. Ein kurzer Blick an die Decke brachte mir dann noch die Erkenntnis, dass ich wohl ziemlich direkt unter dem Hotspot-Sender stand. Nun hatte ich nicht damit gerechnet, jetzt schon einen Hotspot zu erwischen, immerhin ist die letzte offizielle Meldung gewesen, dass die Ost-Hälfte der U1 bis zum Jahresende versorgt würde. Entsprechend konnte ich nicht spontan einen Bandbreitentest machen, aber ich vermute mal, dass da real irgendwas wie 500 bis 1000 MBit zu haben sein könnten, wenn morgens ohnehin niemand mit dem Netz spielt.

So ein bekannter, schneller Hotspot wird besonders dann sinnig, wenn irgendwas mit meinem Heim-Internet-Zugang schief geht, sei es durch die anstehende Umstellung oder einen der gefürchteten Ausfälle, die jetzt auch schon eine Weile nicht mehr aufgetreten sind. Wobei der letzte kleine Ausfall heute war: Da hat die Fritzbox 14:21 und 14:23 jeweils keine Verbindung mehr gehabt und sich eine neue IP zugelegt. Nachdem sonst nichts ausgefallen ist, verbuche ich das mal als unwesentliche Kleinigkeit. Und merke mir nochmal Berne als vermutlich hinreichend schnellen Hotspot auch für größere Downloads. Sagt da jemand OS-Updates?

tweetbackcheck