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Hambacher Unsinn

Nachricht aus der letzten Woche: Da hat die Polizei mit massivem Personaleinsatz Menschen aus einem Wald entfernt, damit der zerstört werden kann, und darunter liegende Kohlevorräte verbrannt. Weil schließlich die Klimakanzlerin verkündet hat, dass es gut wäre, wenn möglichst viel langfristig gebundene Karbone in die Athosphäre geblasen werden.

Oder etwas weniger polemisch: Ab Oktober darf der Wald mit dem Namen Hambacher abgeholzt werden, und RWE will genau das tun. Die Protestierenden im Wald stören da, und so lässt die Privatfirma den Staat für sich arbeiten. Ziel der Aktion ist, am Ende an die Kohle unter dem Gelände zu kommen, die dann verbrannt wird, damit Wasser erhitzt wird, was als Dampf über irgendwelche Turbinen läuft, und dann in Strom umgewandelt wird. Nein, das macht auch vom Wirkungsgrad her keinen Sinn, dass man die Kohle überhaupt ausgräbt. Aber weil Merkel mal wieder den Wirtschaftsinteressen folgt, sagt sie da nichts zu, und so werden CO-Senken zerstört, um eine riesige CO2-Quelle freizusetzen, damit ein bisschen Strom für den Export frei wird. Und dann wundern wir uns alle, warum die hochgesteckten Klimaziele nicht erreicht wurden. Ja, warum nur?

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