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Graulebnis

Erinnert ihr euch noch, als vor rund einem halben Jahr bekannt wurde, dass der Rechtsfreie Raum BND für die NSA-Schnüffler geschnüffelt haben? Da kam ziemlich schnell bei der Opposition der Wunsch auf, herauszufinden, was genau denn da geschnüffelt wurde, also die Selektoren. Die Regierung hat sich dann eine angebliche Ablehnung der NSA aus irgend einer Öffnung gezogen, und behauptet, dass die Geheimdienste ja überhaupt nach ganz anderen regeln funktionieren würden, und überhaupt, das wäre ja auch alles strengst geheimst, und die Regierungsvertreter im Parlament dürften maximal irgendwen vorschlagen, den die Regierung dann beauftragen würde, und dann wäre das schon alles okay. 

Nun, der Beauftragte Graulich hat nachgesehen und ist wohl (die eigentlichen Texte sind im Zweifelsfall so geheim, dass man sie erst verbrennen muss, bevor man sie nicht lessen darf) zu dem Ergebnis gelangt, dass von den abgelehnten Selektoren (die aktiven Schnüffeleien durfte der garantiert nicht sehen, sonst stünda da was von) nicht nur "Freunde" beträfen, sondern auch explizit Deutsche. Die darf der Auslandsgeheimdienst ja nun eigentlich gar nicht beschnüffeln, denn auch für den Auslandsgeheimdienst gibt es da so ein kleines, unweasentliches Gesetz namens Grund. Aber mich wundert bei der Veröffentlichung, dass da niemand vom BND breit grinsend sich dazu hinfläzt und verkündet, dass der BND natürlich nie Daten von Deutschen im Inland erfassen würde, schließlich hätte der BND doch ein komplexes, mehrstufiges Filtersystem, dessen Offenbarung Betriebsgeheimnisse offenlegen würde, und überhaupt. Vermutlich erstreckt sich das angebliche Filtersystem auf eine Prüfung der Länderkennung bei Telefonnummern und E-Mails, alles weitere wird eingesammelt. Und nachdem ja (offensichtlich niemand kontrolliert, ob der Rechtsfreie Raum sich überhaupt an Gesetze hält, ist die Konsequenz derart offensichtlicher Rechtsbrüche nicht vorhanden.

Lustig wird die ganze Nummer bei der reaktion der Regier: Also, dass die NSA sich nicht an das Memorandum hält, mit dem Steinschreier damals die Abschnüffelung erlaubt hat, das ginge ja mal Gar Nicht. Das wird auch bestimmt Gar Keine Konsequenzen haben. Wie, dass der BND den Amis schlicht gar keine Daten mehr gibt, bis eine neue Vereinbarung getroffen ist. Aber das geht ja nicht, weil die Amis brauchen Wir ja, weil Sagenwirnicht, sonst passiert $TERRORblah. Ähm. Ja. Danke auch.

MPS Öjendorf 2015

Am vergangenen Wochenende war mal wieder Großveranstaltung in der Stadt, in Form des MPS. Wie seit inzwischen sechs Jahren üblich, bin ich da (mit gebührendem Vor- und Nachlauf) auch wieder aufgelaufen. In den Tagen vorher hatte ich schon festgestellt, dass das Gelände mal wieder erweitert wurde (an dem 'rechten' Rand gab es dieses Jahr zusätzliche Fläche), da bin ich entsprechend neugierig gewesen, was da drauf los war.

Dummerweise war das Wetter dieses Jahr aber suboptimal. Und zwar hat es ab Freitag irgendwann spät angefangen zu regnen, und das dann nicht nur in harmlosen Mengen. Samstag zur Eröffnung (dieses Jahr: 11:11) kam also gerade eine größere Menge Wasser runter. So eine Rasenfläche kann übrigens ziemlich matschig werden, wie sich dann unangenehm in Erfahrung bringen ließ. Dazu kam dann noch, dass meine Schuhe schon ein paar Wochen älter waren, und besonders der rechte Schuh irgendwie Wasser gezogen hat. Da bin ich dann in meiner eigenen Pfütze rumgelaufen.

Für mich unpraktisch: Die Geländeaufteilung war dieses Jahr anders als in den Jahren davor, alle Bühnen in See-Nähe hatten ihre Öffnung in Richtung See, vermutlich um irgend welchen Beschwerden wegen Lärm entgegenzukommen. Dadurch waren dann aber Flächen nicht mehr mit Marktständen belegt, die das früher immer waren. Nach insgesamt rund einer Stunde war ich außen um das Gelände einmal rum, hatte aber meinen Lieblings-Schwaben noch nicht gefunden. Dann hab ich noch eine Runde um die großen Bauminseln gemacht, und ihn letztlich am Rand der Pferdefläche ausfindig gemacht. Für Laufkundschaft ist der Platz eher nicht so toll gewesen, mal ganz davon abgesehen, dass bei Regen ohnehin eher nicht so viele Leute rumliefen. Das Wetter schien dann immerhin gnädig, und ließ den Regen mal aufhören, nur um dann später nochmal neu zu regnen.

Ich kürz hier mal bisschen ab: Samstag war das Wetter blöd, ich hatte ohnehin nicht so viel Appetit, Grund erklär ich demnächst nochmal, und die Gesamtsituation war eher Meh.

Sonntag sah das Wetter dafür freundlicher aus, es gab zwar noch vereinzelte Schauer, die waren aber nicht besonders lang und intensiv. Nachdem ich dann schon wusste, wo ich am Ende ankommen wollte, hab ich mir die rund zwei Stunden Zeit genommen, die es brauchte, das Gelände außen und innen in Ruhe zu umrunden. Schwierig waren an manchen Stellen aber die Matschgruben, die noch deutlich matschig waren. Sonntag hab ich dafür auch die Gelegenheit genutzt, bei verschiedenen Lagern mal mit Pfeil und Bogen zu hantieren. Am Ende stellt sich dann doch heraus, dass ich die Lektionen aus Ahrensburg 2010 immer noch beherrsche, und der Pfeil letztlich sogar da ankommen kann, wo ich ihn hin haben wollte.

Insgesamt war das Wochenende mal wieder körperlich anstrengend, wobei da ein großer Teil auf Wetter Samstag und neue Schuhe Sonntag zurückzuführen ist. So richtig fies fühlen sich die Füße heute erst an. Aber dafür hab ich ja extra Urlaub genommen, dann geht das schon.

KZK Ahrensburg

Mal zur Abwechslung keine Politik. Am Wochenende war das Ahrensburger Schloss wieder Schauplatz von Kramer Zunft und Kurtzweyl, die da wie in den letzten Jahren ihren Markt abgehalten haben. Anders als in den letzten Jahren bin ich dieses Mal nicht per Smartie hingefahren, sondern habe mich mit Bus und Bahn begnügt. Denn die Fahrplanauskunft des HVV hat mir verraten, dass von der U-Bahn Ahrensburg West alle halbe Stunde (Sonntags: stündlich) ein Bus fährt, der nach nur 10 Minuten bei der Haltestelle Schloß (mit ß) in Ahrensburg hält. Das hatte ich letzte Woche Freitag schon mal ausprobiert, und es stimmt. Es gibt da die Buslinie 569, die unter anderem den U- und Regionalbahnhof anfährt, und eben auch das Schloss.

Und mit dem Bus bin ich nun am Samstag zum Schloss gefahren, um mir eben den Markt aus der Nähe anzusehen. Da gab es nun kaum Übnerraschungen, wenn man mal von dem Regenschauer absieht, der anfangs zu Gast war. Der Markt in Ahrensburg ist ein kleiner, geradezu knuffiger Markt, mit der klassischen Besetzung, die so aussieht, dass es kaum Überschneidungen in den Angeboten der diversen Händler gibt. Dafür war auch wieder mein Ledertaschen-Stand da (dieses Jahr war auch wieder die Frau, die die Taschen herstellt selbst da), wo ich mir ja schon vorher überlegt hatte, dass die Chance groß sein würde, dass ich mir da eine weitere Tase leisten würde. Außerdem war wieder das Stand-Trio mit Bogenschießen, Kinderarmbrust und Eier bewerfen da, wie im letzten Jahr mit Leuten besetzt, die dafür relativ leicht erkennbar angestellt waren. Ich hab die Gelegenheit früh genutzt, und ein paar Pfeile auf die Zielscheibe abgeschossen (nicht auffallend schlecht, aber das mit dem Zielen ist nicht so leicht). Ansonsten war auch wieder ein Schmied (der sogar auf dem draußen stehenden Plakat abgebildet war), das eine Heerlager, was seit dem TV-Bericht immer da war, und ein paar kleinere Stände da.

Irgendwann nach dem letzten Markt muss es ein paar Baumaßnahmen auf dem Gelände gegeben haben, da führt jetzt ein neuer Weg am Burggraben entlang, und neben den Pflastersteinen vor dem Schloss sind neue Steine eingesetzt, und die Absperrungen gegenüber vom Eingang waren nicht mehr zu sehen. Ansonsten gab es aber nicht viel Neues zu sehen, und so bin ich nach der Investition in eine Tasche und zwei Anhänger für die Laser-Kette Samstag relativ zeitig wieder rausgeschlurft, um mich noch etwas zu bewegen (es war teilweise empfindlich kühl), und außerdem wollte ich meinen Bus zur Bahn auch erwischen.

KZK in Ahrensburg 2014

Dieses Wochenende war mal wieder Kramer Zunft und Kurtzweyl in Ahrensburg zu Gast. Wie seit 2010 jedes Jahr bin ich da auch wieder aufgeschlagen. Dieses Mal mal nachdem ich erst den Morgen mit bummelig 10.000 Schritten rumlaufen begangen hab, danach den Smartie für ein Viertelstündchen gefahren hab, um dann in einer Nebenstraße ein Parkplätzchen zu finden. So war ich dieses Mal vor 11 im Schlosspark. Der Markt ist auch wieder erstaunlich klein, was mich anfangs erstmal überrascht hat. Dabei ist das Konzept, dass keine Sorte Händler mehrfach vertreten ist schon 2010 da in Kraft. Und so gibt es eben eine Gelegenheit zum Bogen schießen (ich kann das immer noch), einen Grill, einen Knobibrot-Stand, den einen Salate-Stand, einen Stand mit Holzspielzeug, den einen Stand mit Ledersachen (Taschen!) und so weiter. Hinter dem Schloss versteckten sich noch zwei Heerlager und die Tschechischen Schaukämpfer. Alles sehr übersichtlich. Aber der Markt war ja noch nie für seine besonders breite Auswahl bekannt, und so hat man die Chance, jeden Stand, der vielleicht interessant sein könnte, genauer zu begucken.

Ich hab mal wieder die Gelegenheit genutzt, eine neue Tasche zu kaufen, diesmal wieder etwas größer, nachdem die Tasche letztes Jahr ja genau auf die Geldbörse abgemessen war, und ich da inzwischen noch ein paar Kabel drin verstecke. Außerdem hatte ich schon länger gelant, dass ich die Gelegenheit für ein paar Schuss Bogen nutzen würde. Mir ist irgendwann aufgefallen, dass es sein könnte, dass zwischen meiner besseren Aufmerksamkeit nach der Augen-OP 2010 und dem Bogen lernen ein Zusammenhang bestehen könnte. Dieses Mal ist mir jedenfalls aufgefallen, dass ich fast nicht gegen unwillkürliche Korrekturbewegungen arbeiten musste. Zusammen mit dem Motoriktest vom UKE vermute ich mal, dass es da eine verbesserte Funktion bei der Feinmotorik geben könnte. Wär mir Recht.

Ansonsten hab ich in Erinnerungen geschwelgt, weil das Ahrensburg-Wochenende 2010 ja die letzten Tage vor dem Ausfall vom Auge waren (an dem Montag danach hab ich mich jedenfalls bei Twitter drüber beschwert). Und überhaupt war der Markt am Nachmittag gut gefüllt. Wer da keinen Umsatz gemacht hat, tut mir Leid.

MPS Öjendorf

Das Wochenende über war ich mal wieder ziemlich viel im Öjendorfer Park, wo auch wieder das MPS zu Gast war. Nach dem rund 20 minütigen fußweg und dem Kauf der Eintrittskarte für's ganze Wochenende durfte ich dann noch zusammen mit den anderen Besuchern warten, bis das Gelände endlich soweit war uns aufzunehmen. Das Gelände ist tatsächlich nochmal etwas größer gewesen als im vergangenen Jahr, wobei ich mir schon letztes Jahr nicht mehr hätte vorstellen können, wo da noch Platz zur Ausbreitung versteckt war.

Auf dem Gelände war dafür wieder viel los: Jede Menge Stände (wobei ich mir einbilde, die Auswahl an Essensständen würde stetig abnehmen), fünf Bühnen auf dem gesamten Gelände, unzählige Heerlager, und dazwischen Strohflächen, Feuerstellen und natürlich Wege. Die Bühnenverteilung war dieses Mal so, dass weniger bekannte Bands und die Groß-Bühne für SaMo, Dolmen und Omnia auf dem Hauptareal lagen, während Rapalje, Saor Patrol und Co auf das Seitengelände platziert wurden. Da hätte ich mich dann entscheiden müssen, welche Bühne ich belager, wenn ich denn intensiv Musik hätte hören wollen. Was ich aber stattdessen gemacht habe, war dass ich anfangs beim ersten Erkunden den Stand der Schwaben entdeckt habe, und gleich freudig vom alleine dort verkaufenden Wolle begrüßt worden bin. Da habe ich ihm dann relativ viel Gesellschaft geleistet, was meine Füße jetzt mit lautem Genöl quittieren.

Was mir dann am Samstag auch noch aufgefallen ist: Einer meiner Kettenanhänger hatte sich zerlegt, und so habe ich dann mal die diversen Stände auf dem Gelände abgesucht, und Ersatz gefunden.

Auf der weniger erfreulichen Seite dieses Jahr: Das Wetter. Bis Freitag Abend war es trocken und angenehm warm, aber am Samstag hat erst ein kleiner, und dann ein großer Schauer gefolgt von mehreren kleinen Anfällen von Niederschlag für Feuchte von oben gesorgt. Sonntag war da zum Glück nur von kurzen Schauern belästigt, aber auch auf die hätte ich gerne noch verzichtet. Fies wird es für die Abbauten, weil die Vorhersage für Montag konstant Niederschlag androht.

Ich werde jetzt erstmal meine schmerzenden Füße hochlegen, die spannenderweise eine Woche voller Rumlauf-Tage weniger anstrengend fanden als einen Tag stehen. Und dann im Kalender auf in etwas mehr als einem Jahr (dann KW 36) linsen, wenn das MPS wieder in den Öjendorfer Park kommt.

ComPod #282: Öjenbau, Teil 3

Donnerstag.

Im dritten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal mit dem MPS-Aufbau. Hier: Donnerstag mit verteiltem Aufbau ohne Teilnehmer.

Für Musik sorgt dabei Saltatio Mortis mit dem Titel 'Eulenspiegel'.

Länge: 42:52, 39,3 MB.

Feedback hier, per Mail oder bei Twitter ist übrigens immer noch ausdrücklich erwünscht. ;-) Bei iTunes könnt ihr den ComPod übrigens auch ganz einfach abonnieren.

ComPod #282: Öjenbau, Teil 2

Mittwoch.

Im zweiten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal mit dem MPS-Aufbau. Hier: Mittwoch mit den ersten Absperrungen und dem Wasser.

Für Musik sorgt dabei Saltatio Mortis mit dem Titel 'Prometheus'.

Länge: 42:04, 38,6 MB.

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ComPod #282: Öjenbau, Teil 1

Montag

Im ersten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal mit dem MPS-Aufbau. Hier: Montag mit den Rasenmähern.

Für Musik sorgt dabei Rapalje mit dem Titel 'Mullingar'.

Länge: 41:37, 38,2 MB.

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LGS Norderstedt

Jetzt hätte ich fast vergessen noch aufzuschreiben, dass ich gestern in Norderstedt bei der Landesgartenschau war, weil da auch die Fogelvreien zu Gast waren. Offiziell lief das unter dem Motto 'Piraten', und war mit dem Eintrittspreis von 15 Euro für das LGS-Gelände auch nicht gerade sonderlich günstig. Zu sehen gab es einerseits die Dinge, die es bei der Gartenschau sonst auch zu sehen gegeben haben dürfte, die mich aber nicht so interessiert haben. Von den 'Piraten' waren ein paar Stände aufgebaut, die aber schon sehr übersichtlich waren. Ich hatte ursprünglich mal die Veranstaltung ums Ahrensburger Schloss für klein gehalten, aber die wenigen Stände hier waren noch weniger.

Das Publikum war auch eher aus der Altersgruppe 60-Plus, wobei am Nachmittag auch ein paar Familien da rumliefen. Auch die Musik (einmal der Herold mit einem Mittelalter-Instrument, und einmal eine dreiköpfige Band, die Seefahrts- und Piratenlieder zum Besten gab) war eher nicht so der große Event. Zu Beißen gab es immerhin vom Grill, Fleisch-Spieß oder Bratwurst.

Vielleicht bin ich ja vom Öjendorfer MPS zu verwöhnt, aber ich fand das doch eher enttäuschend. Das war ähnlich unspektakulär wie die Mittelalter-Halle letztes Jahr auf der Messe 'Du und deine Welt'. Wobei da die Musik auch noch darunter gelitten hat, die ganze Halle beschallen zu müssen.

Im Ergebnis habe ich mich dann noch deutlich vor dem Sonnenuntergang wieder verkrümelt, und den Sonntag heute nicht wieder dort verbracht. Damit bleibt mir dieses Jahr noch ein mittelalterlicher Markt, der Herbstmarkt am letzten Septemberwochenende. Und danach kann ich nur hoffen, dass das Saisonende meine Laune nicht deutlich verschlechtert.

Öjenbau

Ich kann ja mal aufschreiben, was ich inzwischen über Auf- und Abbau des MPS gelernt habe. Der Aufbau steckt ja auch schon in Podcast-Form in der Veröffentlichungs-Pipeline. 

As erstes war am Montag vor dem MPS-Wochenende großes Rasenmähen angesagt. Das heißt, dass (mindestens) zwei Traktoren mit asenmäh-Anhängern durch den Park gefahren sind und den Rasen auf angenehm begehbare Kürze geschnitten haben.Übrigens war die MPSpider schon vorher an der Kreuzung auf dem Weg zum Gelände zu finden.

Am Dienstag hatte ich eigentlich damit gerechnet, dass die Absperrzäune geliefert worden sein sollten, aber als ich da war, hatte sich nichts getan, bis auf die Tatsache, dass die Rasenkürzer natürlich weg waren.

Mittwoch früh standen dann die Zäune auf ihren Paletten rum, und ein kleiner Gabelstapler war da auch zu sehen. Auf dem Gelände lagen schon einige Wasserleitungen rum, die in Wasserhähnen geendet sind. Vermutlich Mittwoch Nachmittag dürften dann die Helfer von Gisbert (dem Veranstalter) angekommen sein, was ich aber nicht live miterlebt habe.

Als ich Donnerstag Vormittag wieder da war, kamen gerade die Stromgeneratoren an, und die Aufbauten waren schon klar losgegangen. So waren schon viele Zaun-Teile am Rand des Geländes aufgebaut, einige Sitzbänke aufgebaut, aber nur wenige Zelte, vermutlich keine Teilnehmer-Zelte zu sehen.

Freitag war jede Menge Aktivität auf dem Gelände, inklusive Aufbauten der Teilnehmer. Deren Parkfläche war putzigerweise mit einem handgemalten Zettel am Eingang ausgeschildert.

Samstag und Sonntag war ich nur während der Marktzeiten auf dem Gelände, wobei Sonntag Abend mit dem Ende der Marktzeit der Abbau schon losging. Der eine Helfer, den ich gesprochen habe, meinte, dass sie bis Montag spät abbauen würden. Die MPSpider war auch noch da, als ich gegangen bin

Montag war erstmal die Spinne weg, keine Ahnung wohin. Auf dem Gelände waren deutliche Lücken zu erkennen, die Umzäunung war noch ziemlich vollständig, soweit ich das erkennen konnte. Und natürlich waren eine ganze Reihe von Autos auf dem Gelände, in die alles Mögliche eingeladen wurde.

Als ich dann heute wieder da war, war ich davon überrascht, dass immer noch einige Dixie-Klos auf dem Gelände standen, Zäune zwar schon auf ihren Paletten rumstanden, aber immer noch jede Menge Zäune rund um das Gelände aufgebaut waren. Immerhin waren sonst nur noch Stroh-Reste und ein paar Traktoren zu sehen, neben den Helfern, die den Zaun abgebaut haben. Der Abbau noch am Montag war wohl nicht mehr fertig geworden, warum auch immer. Ich gehe aber davon aus, dass die Zäune heute noch komplett abgebaut werden. Und dann ist der Park wieder ruhig, bis am Freitag die nächste Veranstaltung im Park stattfinden soll.

MPS Öjendorf

Dieses Wochenende war das Spectaculum mal wieder im Öjendorfer Park zu Gast. Und wie in den letzten beiden Jahren bin ich da auch wieder gewesen. In der vergangenen Woche habe ich schon täglich den Aufbaustand im Park besucht (Montag waren die Rasenmäh-Trecker da, Dienstag habe ich nichts gesehen, Mittwoch waren die Absperrgitter angeliefert, und auf dem Gelände lagen Wasserleitungen rum, Donnerstag war ich da, als gerade Generatoren geliefert wurden und das Gelände war schon umzäunt. Freitag war der Aufbau voll im Gang, wobei mir morgens noch nicht viele Teilnehmer-Zelte aufgefallen sind. 

Dieses Jahr ging es am Samstag schon um 11 los, nicht um 13 Uhr, wie ich erwartet hatte. Immerhin konnte ich auf dem Weg dorthin 15 Minuten einsparen, indem ich per Bus, Bahn, Bus, Bahn (24, U1, 23, U2) gefahren bin, und mir meine morgendliche Kaffee-Ration von einem kleinen Geschäft geholt habe, was am 1.9. gerade erst neu eröffnet hat hier im Einkaufs-'zentrum'. 

Ein Probem, mit dem ich gerechnet hatte, war gar keins: Ich habe vor dem Losfahren bereits sämtliche langen Podcasts von Freitag weggehört gehabt, und unterwegs habe ich dann gleich noch die kleineren Podcasts geschafft, so dass ich beim Park-Eingang sogar mit meinem Freitagspodcast hätte reingehen können, wenn nicht die Shure-Kopfhörer in der Hitze irgendwie ein Problem bekommen hätten, wodurch beide Seiten stark unterschiedlich laut klangen. Ich tippe völlig unwissend auf Schweiß, der da eingedrungen ist, weil der Fehler erst auftrat, nachdem ich die Kopfhörer mal entfernt hatte.

Das Wetter war am Samstag auch wirklich anstrengend, weil das Wetter eher an Juli als an September erinnerte. Bei Temperaturen um 26 Grad war ich froh, nachdem ich meine Jacke im Rucksack verstaunt hatte, dass ich noch Sonnenmilch mit Lichtschutzfaktor 50 dabei hatte (genau die Packung, die in Hohenwestedt meinen Rucksack verunreinigt hatte). Dafür hatte ich mir als Musik die Bphne 2 ausgesucht, auf der Saltatio Mortis dreimal und Faun einmal auftreten sollte. SaMo hatte gemeinerweise meine Lieblingstitel aus der Setlist gekickt: Weder den Spielmannsschwur, noch Prometheus gab es zu hören (und mit gro0em Publikum mitzusingen). Faun war dann als Abendkonzert von 19:00 bis 20:30 angekündigt. Die Musik fand ich nur nicht so umwerfend, dass ich es riskiert hätte, den Sonnenuntergang im Park zu verbringen, und so habe ich mich noch während deren Musik aus dem Staub gemacht. Letztes Jahr musste ich ja lernen, dass ich nach Sonnenuntergang den Weg nicht mehr sehen kann, weil die Straße am Park nicht beleuchtet ist.

Für Sonntag drohte die Wettervorhersage dann mit Regen, und zwar schon recht früh. Auf dem Regenradar war ein ziemlich breites, fieses Regengebiet zu sehen, so dass ich mir überlegt habe, bei zu starkem Regen schnell abzuhauen. Der Regen hat mir dann aber den Gefallen getan, sich recht schnell aufzulösen, und auch nachfolgende Regengebiete haben sich aufgelöst, bevor sie den Park erreicht haben. Den ersten Regen gab es erst rund 21 Uhr, dafür dann aber als Gewitter mit Starkregen. Als Tages-Thema hatte ich mir ausgesucht, erst den Markt einmal in Ruhe zu begehen, und dann die Schotten von Saor Patrol auf Bühne 1 zu besuchen. Ganz so kam es dann aber nicht, weil ich bei dem Schmuckstand aus Schwaben interessante Gespräche hatte. Und mir dann noch spontan einen Anhänger aus Damaststahl (harte und weiche Stähle wechselweise zusammengeschmiedet, und dann aufgeschnitten und mit Ätzung zum Relief ausgearbeitet) zugelegt habe. Die Schotten habe ich dann aber doch noch für zwei Auftritte besucht, darunter auch das Abendkonzert, was angekündigt war für 18:00 bis 19:30. Im Gegensatz zu Rapalje, die mit der Zeitangabe letztes Jahr noch nach 19:30 in den Abbau reingespielt haben, haben die Schotten aber bereits um kurz nach sieben fertig waren, sich aber vom Publikum noch zu einer Zugabe hinreißen ließen.

Insgesamt bin ich froh, den Sonntag trotz der Wettervorhersage riskiert zu haben, bin nur gerade überrascht, dass ich mit dem MPS-Saisonende nicht so unglücklich bin wie letztes Jahr. Das könnte vielleicht daran liegen, dass die Augentropfen wirksam verhindert haben, dass ich mich besonders gefreut habe über das Wochenende, da ist die Fallhöhe schlicht geringer. Und ich weiß schon, dass in den kommenden Wochen noch eine Fogelvrei-Veranstaltung in Norderstedt und der Herbstmarkt in Bergstedt sind. Die kommen in einer beziehungsweise drei Wochen.

MPS Sierhagen

Am Wochenende war das MPS zu Gast in Sierhagen. Das ist ein kleiner Ort, eine knappe Autostunde von meiner Wohnung entfernt. Wie auch im letzten Jahr wollte ich dieses Jahr dort hinfahren, aber am Samstag gab es dort keine Musik, die ich dringend hätte aufnehmen wollen. Am Sonntag waren zwar Saltatio Mortis und Das Niveau angekündigt, aber auch ein Regengebiet, was den Tag über von West nach Ost ziehen würde. Und so habe ich Sonntag Morgen den Regenradar befragt, und erstmal beschlossen, das Risiko nicht einzugehen, dass ich in Sierhagen ein zweites Bahrenfeld erleben würde. Als laut Radar der Regen mich längst hätte erreicht haben sollen, es aber trotzdem trocken blieb, bin ich dann um 11 doch noch losgefahren.

Die Fahrt war wieder unspektakulkär, und ja, Sierhagen liegt mit der Autobahnausfahrt Neustadt in Holstein Mitte eine Ausfahrt vor Lütjenburg. Auch die Beschilderung war wieder so wie letztes Jahr, so dass man schon am ersten Kreisverkehr nach der Autobahn geführt wurde. In Sierhagenb selbst war die Verkehrsführung zum Parkareal zwar gut ausgeschildert, führte aber über Feldwege, die ganz und gar nicht regenfest aussahen. Auch das Parkareal war erkennbar nicht regenfest, und ähnelte stark dem Lütjenburger Veranstaltungsgelände (große Pfützen, und Reifenspuren im Schlamm). Aber gut, ich war da, und der Regen nicht.

Auf dem Gelände habe ich mir erst einen Fleischspieß geleistet (ohne nach meinem Lieblingsfleischbräter zu suchen, der war schließlich weder in Hohenwestedt, noch in Bahrenfeld zu sehen), und habe dann erst eine Runde über das Gelände hingelegt, auf der Suche nach Bühne 1. Als ich die dann endlich gefunden hatte (am Eingang gleich rechts wär's gewesen), spielte da gerade schon die Band Das Niveau, und hat sich dauernd über SaMo lustig gemacht. SaMo war ursprünglich mal im Plan eingetragen mit einer Vorstellung kurz nach der Marktöffnung, aber die ist ohne Erklärung kur vor dem Wochenende aus dem Plan verschwunden, so dass 13:30 deren erste Vorstellung war. Dieses Mal hing keiner der Setlist-Zettel so, dass ich ihn fotografieren konnte (und ich hab's wirklich versucht), so dass ich nicht wusste, was mich erwarten würde. Was mich dann erwartet hat, war zumindest ungefähr das Set 1, was ich schon seit Hohenwestedt kenne, mit einer deutlichen Abweichung: Am Ende gab es keinen Spielmannsschwur. Nun hoffe ich schon die ganze Zeit, mal einen Schwur mit einem anderen Ende aufnehmen zu können als dem, dass sich die Bandmitglieder irgendwann anfangen zu unterhalten, während das Publikum alleine weitersingt. Da bleibt mir nur noch Öjendorf übrig.

Dummerweise fing es während der Vorstellung ernsthaft an zu regnen, und meine ursprüngliche Idee, zwei SaMo-Sets mitzunehmen musste der Befürchtung weichen, dass die Parkplätze noch weiter eingeweicht würden, und ich meinen Smartie nur mit fremder Hilfe noch nach Hause bringen könnte. Will heißen, um kurz nach 14 Uhr bin ich wieder raus aus dem Gelände und zu meinem Auto getingelt. Aus der 'Parklücke' kam ich dann sogar noch ohne Probleme raus, aber auf der 'Hauptstraße' hatte der Smartie dann mal ziemlich wenig (bis gar keinen) Halt. Ich gehe auch davon aus, dass das im Lauf des Regens eher nicht besser geworden ist. Immerhin stand am Eingang der Parkareale niemand, die angekündigten 4 Euro Parkgebühren zu kassieren.

Auf der Heimfahrt bin ich dann auf der Autobahn in einen ernsthaften Regen geraten, der mich so ungefähr ziemlich genau beim zweiten SaMo-Set erreicht hätte, aber im Auto war das glücklicherweise nicht ganz so problematisch. Eher unangenehm war die Baustelle, die übrigens immer noch auf der A1 Richtung Norden residiert, durch ihre Umleitung der Nord-Spuren auf die andere Seite aber gerade dort zu einem herzlich verstopften Verkehr geführt hat. Die Raststätte Trave war vom Anfang des Staus aus noch knappe 500 Meter entfernt, laut deren Schild.

So kommt es, dass ich dieses Jahr zwar in Sierhagen war, aber nur kurz, und auch nicht mit so vielen Aufnahmen zurückgekommen bin, wie ich gehofft hatte.

Lütjen- und Turmhügelburg

(Diesen Text habe ich schon am Samstag geschrieben)

Auch dieses Wochenende habe ich auf und mit einem Markt verbracht, und zwar der Mittelalterey bei der Turmhügelburg in Lütjenburg.Von der Burg hab ich schon letztes Jahr auf dem Herbstmarkt gehört, von Leuten, die da immer Stände auf den Märkten haben. Nachdem ich sonst den nächsten Termin erst im August (MPS Sierhagen, und da auch eher der Sonntag) im Kalender hatte, hab ich mir den Termin mal unter Vorbehalt vorgenommen. Nun hat die Wettervorhersage seit einigen Tagen stabil regenfreies, ja sogar sonniges Wetter vorhergesagt.

Entsprechend war nur noch die Frage offen, wann denn der Makrt öffnet, so Uhrzeit-seitig. Die Webseite der Burg schweigt dazu, und andere Seiten im Netz widersprechen einander. Eine Seite behauptete, der Termin beginne um 9, eine andere Seite sprach von 11. Das hab ich mir dann auch als Reiseziel ausgesucht. Die runden 1:30 Stunden über waren sich sowohl Hardware-Navi (Tomtom, mit dem nicht ganz aktuellen Kartenmaterial) als auch Software-Navi (Navigon, auf dem iPhone 4) faszinierend genau einig darüber, wie ich fahren sollte. Das war auch gut so, denn nach der Autobahnabfahrt hätte ich zwar vielleicht noch Lütjenburg per Ausschilderung erreicht, die Turmhügelburg war aber erst bei der Abbiegung zu der Straße ausgeschildert, an deren Ende eine Rasenfläche als Parkplatz nutzbar war. Da bin ich von der MPS-Beschilderung wohl einfach zu verwöhnt.

Die Parkplatz-Einweisung lag dann bei (vermutlichen) Feuerwehrleuten, die (anders als bei MPS) dafür keine Parkplatz-Gebühr verlangt haben. Und dann war wieder das Schilder-Problem akut. Vom Parkplatz aus gab es ein einziges Schild, was den Fußweg markiert hatte, der dann aber dummerweise noch ein paar Abbiegungen hatte. Ohne andere Besucher hätte ich den Weg wohl nicht gefunden.

Danach durfte ich noch vier Euro Eintritt als Erwachsener zahlen (günstig), und mich erstmal auf dem Gelände umsehen. Da fiel recht schnell auf, dass es dort erst sehr kürzlich herzhaft geregnet haben muss, der Boden war stellenweise sehr matschig, und irgendwo hörte ich auch, dass sich in dem Matsch auch Geländewagen so festgefahren hatten, dass sie vom Traktor rausgezogen werden mussten.

Gefallen hat mir an dem Markt die Diversität der Stände, wo mich zwar nichts direkt zum Kauf animiert hat, aber es gab schon eine gute Auswahl. Außerdem hatten sich einige Heerlager gemütlich eingerichtet inklusive Feuerchen vorm Zelt. Musik gab es auch auf einer Bühne, die war aber wohl nicht elektronisch verstärkt, oder die Sitzbänke davor sind einfach zu weit weg. Jedenfalls wollte der H2 nur in maximaler Verstärkung einigermaßen laut aufnehmen. Schon beim Eintritt zahlen lief mir auf dem Gelände mein Lieblingsbarde über den Weg, den ich später auch noch mit einer Frage belästigen konnte. Auch ganz praktisch war die Pferdekoppel am Gelände, auf der dann auch diverse Reitvorführungen liefen. Musik habe ich dann auch noch an einer ganz unerwarteten Stelle aufgenommen: In einem Heerager saßen zwei junge Männer mit Dudelsack bzw. Trommel bewaffnet und haben einfach improvisiert. Und mir nach der Aufnahme freundlicherweise auch erlaubt, die Aufnahmen im Podcast zu nutzen.

Weniger leicht zu finden waren sowohl die sanitären Anlagen (neben dem Eingang, beim Eintreten mir aber nicht aufgefallen, und eine Gelegenheit, Gegrilltes zu kaufen (da gab es auch nur eine Stelle).

Dann war mir sehr schnell so warm, dass ich die Jacke ausgezogen und in den Rucksack verfrachtet habe. Da war ganz praktisch, dass ich in der Umhängetasche noch Sonnenmilch hatte, wobei mir schon aufgefallen ist, dass ich ein paar Körperstellen offenbar nicht (genug) eingeschmiert habe. Aber dafür kann ich mich nur bei mir beschweren.

Auf dem Markt habe ich mir dann auch noch mein erstes Süßholz zugelegt. Außer von der Redewendung kannte ich das bisher nicht selbst. Das ist im Wesentlichen ein Stück Zweig, auf dem man rumkauen kann, und dadurch ätherische Öle freisetzen, die sonst eher als Lakritzbestandteile bekannt sind.

Und dann hatte ich auf der Rückreise noch das Problem, dass beide Navis nicht bemerkt haben, dass in Lütjenburg ein relativ kurzer Streckenabschnitt nicht beidseitig befahren werden kann, und der zwar auf dem Hin- nicht aber auf dem Rückweg nutzbar war. Irgendwo muss Navigon sich verhaspelt haben, das hatte zwischendurch mehr als zwei Stunden Fahrzeit geschätzt. Und kur vor dem Autobahnkreuz Bad Schwartau gab es einen Stau ohne erkennbare Ursache. Und eine Dauerbaustelle versteckt sich auf der Strecke auch noch. Letztes Jahr war die auch schon auf dem Weg nach Sierhagen, wobei es sein kann, dass die weitergewandert ist.

Wie auch immer: Insgesamt hatte ich einen guten Tag ohne Regen und dafür mit Mittelaltermarkt. Und das ist auch was wert. Besonders mit dem Beta-Blocker.

Garstedt/Norderstedt

Das Wochenende habe ich (trotz Regen) mal wieder auf nem Markt verbracht. Dieses Mal waren die Leute von Fogelvrei in Nordersted, oder wie ich es wegen der U-Bahn-Haltestelle nenne: Garstedt. Da war der Park extra umzäunt und innen von Mittelalter-Heerlagern und Marktständen bevölkert. Letztes Jahr waren die Fogelvreien eine Woche früher am Platz, was für mich bedeutete, dass ich nach der Krankenhaus-Entlassung (und einem gewissen Podcast) hatte ich einfach Hunger und bin da spontan hingefahren. An Regenwetter an dem Wochenende kann ich mich nun gar nicht erinnern, aber ich habe inzwischen schon festgestellt, dass ich mich von dem Wochenende ohnehin nicht an viel erinnere.

In jedem Fall war das Wetter am Wochenende nicht trocken oder gar ernsthaft sonnig. Am Samstag waren die Regenfälle immerhin nur relativ kurze Schauer, aber am Sonntag kam eine fiese, große Regenfront rübergeschwappt und hat praktisch alle Outdoor-Aktivitäten ertränkt. Dummerweise ist der ganze Makrt eine große Outdoor-Aktivität. Trotzdem gab es wieder genug Gelegenheiten, Menschen wiedertzusehen, oder genauer: wieder gesehen zu werden, denn letztes Jahr habe ich ja nicht so viel gesehen. Und auch aus Ahrensburg kamen mir einige Leute noch bekannt vor.

Meine Augen haben sich freundlicherweise dazu überreden lassen, ihre nervige Haut-Irritation wieder abzulegen, aber dadurch, dass ich ohne Mütze rumlaufen wollte, war mein linkes Auge mehrheitlich zu (da schleiert's mir sonst zu sehr). Und bei dem fiesen Regenwetter am Sonntag hat sich dann noch zu viel Wasser auf meienr Brille eingefunden, so dass ich dann auch auf dem rechten Auge nicht mehr viel gesehen habe.

In den nächsten Wochen stehen dann an: Mal wieder Harleys am nächsten Wochenende (sonst hätte ich nichts vorgehabt, und letztes Jahr fand da in Bahrenfeld das MPS statt. Ach ja, älter werd ich in der Zeit auch noch), und eine Woche später das MPS Bahrenfeld, für das ich mir schon die Bühnenpläne und für Rapalje eine Wunschliste gebastelt habe.

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