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ComPod #698: EUrhebermist, Teil 3

Tech. Mit Streamnote, EUrhebermist, EKG und mehr.

Im dritten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit den Meldungen aus der Technik-Ecke. Mit dabei:

  • Fanboi
    • Keynote
      • News
      • Pay
      • Games
      • TV
      • tv+
    • iOS 12.2
    • EKGerücht
    • Powerücht
    • Kredzins
    • iOS 12.3b1
    • Keyb18
    • watchOS 5.2
    • watchOS 5.2.1b1
  • Schadsus
  • Space
    • EVAschieb
  • Mafia
    • Demos
    • CDSU-Kaufdemolüge
    • Filterstream
    • EUrhebermist
  • Am Ende

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'The kids in the dark'.

Länge: 38:42 35,5 MB.

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ComPod #698: EUrhebermist, Teil 2

Politik. Teil zwei von zwei. Mit Regierung, Wirtschaft und mehr.

Im zweiten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei:

  • Regierung
    • Cum Nix
    • Scheutik
    • Kürzsyl
    • CSüffel
    • Rüstexmio
  • Wirtschaft
    • Realöhne
    • Boabgang
    • Flusiblem
    • Germaniaus
    • Postheit
    • FAAhnungslos
    • Flusihebung
    • Wowair
    • Inflärz

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'Ain't gonna drown'.

Länge: 41:41, 38,2 MB.

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ComPod #698: EUrhebermist, Teil 1

Politik. Teil eins von zwei. Mit Terror, Schnüffel und mehr.

Im ersten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei:

  • Terror
    • Hesszisten
    • Wieshaftung
    • Morteil
    • BGHUA
  • Schnüffel
    • Kinderschnüfflofer
  • Trampel
    • Muellereport
    • Müllergebnis
  • Brexschiebung

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'Comfortably numb'.

Länge: 42:35, 39,0 MB.

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Hacktos

Ganz besonders dämliche Idee der 'Hacker' vom Cyberhackamt Zitis: Die wollen die Sicherheit von Autos aushebeln. Schlimmstenfalls heißt das dann, dass Personen, die irgendwer zum Staatsfeind deklariert hat, rein zufällig Unfälle mit Autos erleben, sei es, dass sie selbst irgendwo gegenfahren, weil das Auto das so lenken will, oder dass sie plötzlich von nem Auto überfahren werden, was sich unerwartet auf Fußgänger gestürzt hat. Selbst im 'Besten' Fall, in dem es nur um die Spionage der Insassen von Autos geht, sehe ich nicht, inwiefern das etwas Positives sein könnte. Aber wie sprach die Religionsführerin, die sich Kasner nannte so schön? Ausspähen unter Freunden, das war doch so geil, oder?

Goostrafung

Und dann war da mal wieder ne Strafe der EU gegen Google wegen Wettbewerbsverzerrung bei Werbung. Aus zwei Gründen habe ich keine fundierte Meinung zu dem Thema: Einmal interessiert mich Werbung nicht. Als Internetnutzer blende ich so viel davon aus wie möglich, weil sonst eine Reihe Internetseiten gar nicht mehr nutzbar wären. Schlecht fühle ich mich dabei nicht, weil Werbung für Produkte, die ich irgendwann kaufe ja durch den Kaufpreis mit abgeseckt sind, und Produkte oder Firmen, von denen ich nichts kaufe das auch nicht durch Werbung ändern sollen. Der zweite Grund: Ich habe nicht den Eindruck, dass die bisherigen Strafen gegen Google dort viel Eindruck hinterlassen hätten. Mal davon abgesehen interessiert mich Google auch nur am Rande, insofern als die Firma mit Android ein Mobilbetriebssystem anbietet, durch dessen Konkurrenz Apple angetrieben wird, ihr eigenes System weiter zu verbessern, was sich auf mich dann insofern auswirkt, dass ich auf meinen Mobilgeräten bessere Software habe.

Ergo: Ja, da gibt's ne Strafe. Die wirkt auf dem Papier wie eine große Summe. Ob die was ändern wird, weiß ich nicht, und weil's um Werbung geht, interessiert's mich auch nicht.

Drohnteil

Aus den Nachrichten merkt man es kaum, aber Der Ami mordet immer noch mit deutscher Hilfe, indem die Drohnen über den US-Militärstützpunkt Rammstein in ihren Einsatzgebieten gesteuert werden. Die Regier behauptet zwar auf explizite Nachfragen kurz angebunden, man wisse von nichts, aber nun hat das Oberverwatungsgericht NRW sich mal dazu ins Benehmen gesetzt. Der Regier wird aufgegeben, "sich durch geeignete Maßnahmen zu vergewissern, ob eine Nutzung der Air Base Ramstein durch die Vereinigten Staaten von Amerika für Einsätze von bewaffneten Drohnen an der Wohnanschrift der Kläger im Jemen im Einklang mit dem Völkerrecht stattfindet". Das ist zwar jetzt nicht die härtestmögliche Verurteilung, aber das bisher übliche Nichtstun fällt so etwas schwerer.

Andererseits erinenre ich mich noch an die Entführung eines Tunesiers gegen ein Gerichtsurteil. Die Konsequenzen davon waren, ja, was waren eigentlich die Konsequenzen? Und als neulich Polizisten einen jüdischen Professor verprügelt haben, weil der von jeman anderem verprügelt worden war, hatte das auch gar keine Konsequenzen. So richtig rechtsstaatlich erscheint mir das alles nicht. Aber immerhin gibt es jetzt mal ein Stück Papier, was die Regierung weiter ignorieren wird.

CDUploadshytt

Besonders dämliche Idee der Vertreter der Content-Mafia in Parteiform: Die CDU hat dann auch mal bemerkt, dass die Uploadfilter, die sie ja so dringend über die EU haben wollte, äußerst unbeliebt ist. Dass dabei die Verlegervergütung auf Kosten der Urheber und das Lügenschutzgeld in der selben Richtlinie drinsteckt, ignorieren viele Proteste ja schon. Und dann ist der CDU jedenfalls eine Idee eingefallen, wie man gleichzeitig für und gegen Uploadfilter sein will: Und zwar soll es irgendwie Pauschallizenzen geben in Deutschland, so dass im deutschen Internet dann doch keine Uploadfilter nötig wären. Mal ganz davon abgesehen, dass man sowas auch bequemst in der Richtlinie unterbringen könnte, was wohl mehrfach abgelehnt wurde, hat der Vorschlag nur ein klitzewinziges Problem: Es gibt kein deutsches Internet. Glauben die Volltrottel ernsthaft, dass Firmen Internetseiten für Deutschland irgendwie anders machen als für die ganze Welt? Wie sieht es aus, wenn man in einer Veröffentlichung auf einem deutschen Forum einen Text raubmordkopiert, der aus Österreich stammt, und damit Uploadgefiltert werden muss? Oder sollen Österreichische Urheber von deutschen Pauschalverwertungsgesellschaften bezahlt werden? Das ist alles so völlig sinnlos.

Ich bleibe bei der Einschätzung: Die ganze EUrheberrechtsscheiße kann man nur noch komplett ablehnen. Da ist so viel falsch dran, dass wegwerfen und komplett neu machen besser ist als Rettungsversuche.

Kommentare bei Heise und Golem dazu.

ComPod #697: Überapplung, Teil 3

Tech. Mit reichlich Überapplungen, Tech-Fails, nem kaputten Gerät und mehr.

Im dritten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit den Meldungen aus der Technik-Ecke. Mit dabei:

  • Fanboi
    • Storedown
    • iPad mini 5
    • iPad Air
    • iOS 12.2b6
    • watchOS 5.2b6
    • iMac
    • SSD-Preisenk
    • Fakämpf
    • AirPods 2
    • Addons
  • Dropgrenzung
  • 5Glehnung
  • NoSpace
  • Facepass
  • Mafia
    • FiltDU
    • Zenserkel
  • Am Ende

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'Scarecrow'.

Länge: 45:11 41,4 MB.

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EUrhebermist-Demos

Am gestrigen Samstag waren in einer Reihe Städten im Bundesgebiet Demonstrationen angemeldet, die sich gegen die EU-Urheberverwertungsrechtereform richteten, mit der unter Anderem ein Lügenschutzgeld europaweit eingeführt werden soll, das Gerichtsurteil zur Ausschüttung von Pauschalvergütungen an Urheber zurückgedreht werden soll, und eben auch firmen für alle Inhalte haftbar gemacht werden, wenn sie nicht gerade alle Uploads filtern.

Nachdem die selbsternannten seriösen Berichterstatter wie Verlage, Nachrichtenagenturen und auch die davon eigentlich nicht betroffenen ÖR-Nachrichten weitgehend den selben Propaganda-gefärbten Berichtsmist abgeliefert haben, wüsste ich nicht, wo ich an seriöse Berichte gelangen könnte. Beim Heise-Ticker gibt es immerhin keine offensichtlich einseitige Berichterstattung, deshalb gibt es einen Übersichtsbeitrag, je einen Bericht über die Demo in Berlin, Köln und München.

Unterdessen entblödet ein Vertreter der CDSU sich nicht, davon zu schwafeln, die Demonstranten seien bestimmt alle gekauft, das Lügenblatt vom Lügenschutz-Propagandisten Axel-Springer-Verlag veröffentlicht das, und die CDSU-EU-Ecke twittert damit dann rum. Von der Seite lasse ich ab sofort keine Vorwürfe von Propaganda mehr gelten. Und auch Behauptungen von Wahlbeeinflussung von Russen haben solche Lügner gefälligst zu beweisen, bevor sie noch jemals ernst genommen werden können. Dass durch die Verschiebung-doch-nicht der Abstimmung die selbe CDSU bereits deutlich gemacht hat, dass sie auf Das Volk scheißt, macht die Nummer auch nicht besser.

ComPod #697: Überapplung, Teil 2

Politik. Teil zwei von zwei. Mit Regierung, Wirtschaft und mehr.

Im zweiten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei:

  • Regierung
    • Lobbygierung
    • Berliesel
    • Wirgnose
    • Drohnteil
    • Klag den Frag
    • UngVP
  • Wirtschaft
    • Fordfort
    • Mieteuer
    • Stahltarif
    • Deumerz
    • Bankschwach
    • Suching
    • Bayktien
    • Boeinternational
    • Goostraf
    • Flugpanne
  • Nonvoxit
  • Brischiebwunsch

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'Cool Kids'.

Länge: 44:27, 40,7 MB.

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ComPod #697: Überapplung, Teil 1

Politik. Teil eins von zwei. Mit Terror, Schnüffel und mehr.

Im ersten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei:

  • Terror
    • Neuseeland
      • Erstmeldung
      • Opfer und Täter
      • Gesetze
      • Waffverbot
    • Antisemizisten
    • Utrecht
    • Utropfer
    • Utraftung
    • Frangewalt
    • Prüglizisten-Unstrafe
    • Uterror
    • Lügdenamt
    • Flüchtgriffe
  • Schnüffel
    • Verfaschungswanze
    • BNSAD-Huawei
    • FiltKA
    • Mehrheim
  • Trampel
    • Raketest
    • Denkorea
    • ICCdroh
    • Venedroh
    • Isrannektion

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'Boom Clap'.

Länge: 44:19, 40,6 MB.

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Brexwartung

Erwartbares vom Brexit aus der letzten Woche: Erst hieß es am Dienstag, es hätte doch noch eine Einigung zwischen der UK-Regierung und der EU-Kommission gegeben. Wenn man aber genauer hinsieht, ist das nur ein Papier, in dem im Kern das drin steht, was nicht ohnehin klar war. Ja, es wäre schon erstrebenswert, wenn die EU-Außengrenze auf der irischen Insel nicht zu einem Problem würde. Solange es aber keine andere Lösung gibt, muss das Vereinigte Königreich aus Nordirland und Großbritannien wegen Nordirland und dessen EU-Außengrenze zur Republik Irland eben den EU-Handelspflichten unterzogen werden (das ist, soweit ich ihn verstanden habe, der Backstop).

Mit dem Stück Papier und dem selben Vertragswerk wie bei der letzten Abstimmung ging die UK-regierung in die Abstimmung, und hat wie erwartet, verloren. Am Mittwoch stand dann die Frage an, ob denn inzwischen ein Vereinbarungsloser Austritt aus der EU gewünscht würde (der "No-Deal") Und auch da war das Ergebnis erwartbar: Nö. Wobei die Parlamentarier da einer Version mehr zugestimmt haben, die von der Opposition kam, als dem Text der Regierung. Bevor am Donnerstag darüber abgestimmt werden konnte, ob das Unterhaus denn eine Verschiebung des Austrittstermins (28. März, 23:59:59 Ortszeit) anstreben wollte. Das hat nur den Haken, dass das Unterhaus und die UKsche Regierung das gar nicht alleine entscheiden kann. Und der Juncker hat schon verbreitet, es gäbe keine Änderungen an den Texten mehr, und eine Verschiebung sei maximal bis zum Termin der Wahl zum EU-Parlament im Mai möglich. Ob in den verbleibenden zwei Monaten das UKsche Parlament bei noch einer Asbstimmung über den immer gleichen Text anders entscheidet, erscheint fragwürdig. Aber offenbar will die May-Regierung auch nicht das Volk nochmal befragen, wie es denn die vorliegenden Alternativen befürwortet. Ich könnte mir ja vorstellen, dass es da durchaus Meinungen geben könnte zu den Optionen No-Deal, der angebotene Text oder Rücktritt vom Brexit. Aber das könnte ja glatt demokratisch wirken. Und damit der Text hier vollständig ist: Das Unterhaus hat ür eine Verschiebung den Brexit-Termins gestimmt.

Torbot

Dumme Idee aus NRW und Hessen: Weil man über Anonymisierungsdienste imNetz Dinge anonym tun kann, die nicht unbedingt legal sein müssen, müssen Anonymisierungsdienste verboten werden. Und das haben die Länder als Gesetzentwurf in den Bimbesrat geworfen. Spannenderweise ließe sich mit leichter umformulierung des Gesetzes jegliches Hilfsmittel, was irgendwie im Dunstkreis einer Straftat verwendet werden könnte, auch zu verbieten. Ich hörte, Bankräuber würden Wege und Straßen benutzen, die müssen auf jeden Fall auch verboten werden, und deren Betreiber eingeknastet. Ach, da gilt das nicht? Nein, warum nur?

Boeiblem

Boeing hat ein Problem. Weil deren Kunden ein Problem haben. Und das kommt so: In den letzten paar Monaten hatten zwei Flieger der Modellreihe 737 Max 8 kritische Vorfälle, einer davon ist abgestürzt, alle Insassen tot. Beim älteren Vorfall hat zwar auch niemand überlebt, die Auswertungen der Flugdaten- und Cockpit-Voice-Rekorder ist aber schon fertig. Es gab da wohl ein Problem mit dem Computer im Flugzeug, durch das die Steuerung sehr unintuitiv geworden ist beim Start. Und das liegt nun als Vermutung des Absturzes neulich in der Luft, zusammen mit Aussagen anderer Piloten, dass das Flugzeug-Mpdell Mist wäre. Und auf einmal geht es ganz schnell, und am 12. haben mehrere Fluggesellschaften ihre 737-Modelle der betroffenen Modellreihe aus dem Betrieb genommen, und eine Reihe Länder hat erklärt, dass die Flieger doch bitte nicht über deren Luftraum fliegen mögen. Spätestens damit hatte Boeing nun ein großes Problem, entsteht doch bei potenziellen Beförderungsfällen der Verdacht, die 737 Max 8 wären nicht hinreichend sicher (wobei ich dazu keine Aussage von Flugzeugzulassungs-Behörden mitbekommen habe, und die Flieger sind ja mal irgendwann zugelassen worden). Als Akute Maßnahme hat Boeing ein Software-Update angekündigt, wobei auch da die Frage ist, wie sicher das ist, beziehungsweise, ob das die konkreten Probleme für Piloten und in der Folge zahlende Kundschaft der Fluggesellschaften löst. Und nur wenn Kundschaft Fluggesellschaften beahlt, um mit den Fliegern zu fliegen, zahlen Fluggesellschaften an Boeing, umd die Flieger nutzen zu können.

In VSvA hat das Trampeltier immerhin am Mittwoch auch mitbekommen, dass es da ein Problem mit den Fliegern gibt, und erlassen, dass die doch bitte nicht fliegen mögen. Und Boeing hat mal eine Zeitschiene angedeutet, wie lange sie so brauchen könnten, bis die Flieger wieder nutzbar werden sollten. Das hat schon fast BERsche Ausmaße, oder anders ausgedrückt: Wenn Flugzeugbesitzer ihre Flugzeuge für längere Zeit nicht nutzen können, könnten die mal Anwälte damit beauftragen, doch mal zu prüfen, ob der Verursacher dieses Problems nicht irgendwas zahlen könnte. Und schon dürfte ein gewisser Schmerz im Geldbeutel von Boeing sich manifestieren. Und in der Folge vielleicht auch bei den Personen, die ja immer so gut bezahlt werden, weil sie ja so viel Verantwortung trügen. Bleibt abzuwarten, ob der Boeing Vorstand und Aufsichtsrat mehr Verantwortung trägt als die gleichen Posten bei VW.

Überapplung

Heute gab es eine Woche vor der nächsten angekündigten Veranstaltung von Apple eine Überraschung, als am Vormittag die Verkaufsfunktion auf der Webseite der Firma deaktiviert wurde (früher ging da der Store runter). Immerhin ist ja noch eine Woche bis zur Veranstaltung, bei der so eine Abschaltung weniger überraschend wäre. Als nach drei Stunden der Store wieder aktiviert wurde, gab es dazu eine Pressemeldung, in der die neuen iPads (Air, 10,5 Zoll mit Homebutton und mini, 7,9 Zoll, äußerlich unverändert zur bisherigen Version) verkündet wurden. Was die Innereien angeht, sind beide Geräte mit der A12-CPU der aktuellen iPhone-Generation ausgestattet, unterstützen die erste Generation Pencil, und fallen nur dadurch auf, dass sie sich nicht dem Design der Pro-iPads aus dem Herbst annähern. Interessanterweise hat Apple das neue Air nicht als Ersatz für die im letzten Jahr eingeführte iPad-Generation vorgesehen, sondern behält die weiter im Lineup.

Beim mini habe ich ja eine Vermutung, warum das nach langer Zeit mal aktualisiert wurde: Apple plant ja schon fest am nächsten iOS, und wenn da die CPU-Anforderung höher liegt als der bisherige Chip (war das ein A8, oder hab ich das falsch im Hinterkopf?) dann müssen Geräte mit dem Chip entweder rechtzeitig aus dem Verkauf fallen oder aktualisiert werden. Entsürechend vermute ich, dass in den nächsten Monaten noch eine Aktualisierung beim iPod Touch eintrifft, wo sich ebenfalls nicht viel ändert, bis auf die CPU, und was auch immer dann als einfache Verbesserung mitgemacht werden kann (TrueTone?).

Was jetzt nicht erschienen ist, aber gerüchtet wird: AirPower (wäre inzwischen vier Monate überfällig), neue AirPods (weil drahtlos laden bei der bisherigen Generation nicht geht), und irgendwelche nicht vorhergesagten Dinge (ein iPhone in (RED) könnte ein halbes Jahr nach der Ankündigung der iPhones erscheinen). Wobei ich bis heute vermutet hatte, dass das alles im Umfeld der Veranstaltung am 25. als Pressemeldung kommen könnte.

Update 20.3.: Apple hat am Dienstag und am Mittwoch nachgelegt. Am Dienstag gab es neue CPU-Optionen für iMacs, und die SSD-Aufrüstungen für MacBook* (Pro, Air) wurden etwas weniger absurd teuer. Da hatten dann Leute im Netz gemutmaßt, welche Produkte wann in der Woche ebenfalls per Pressemeldung erscheinen könnten. Mittwoch gab es wieder eine solche Meldung, und da wurden die AirPods aktualisiert. Neue Chips drinnen, "Hey Siri" ohne antippen aktivierbar, und ale ZUsatzoption ein Case, was auch drahtlos laden kann, was ebenfalls für die bisherigen AirPods erhältlich sein soll. Die an der Stelle passende AirPower wurde nicht erwähnt, und ist Stand Mittwoch auf der Internetseite auch nicht mehr zu finden.

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