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Fritzbox-Wechsel

Auf dem Mac spiele ich seit ein paar Tagen schon mit der zsh-Shell rum, und weil mir die Änderungen da keine Angst machen, war eine Idee, ich könnte doch auch mal ohne externen Anstoß die Fritzbox 7590, die ich vor ner ganzen Weile schon gekauft hatte, einsetzen. Heute früh hat die Idee mich am Schlaf gehindert, ich habe am Ende aber doch nichts gemacht. Heute nachmittag überkam es mich dann aber doch, und ich habe erst das Backup der 7490 gesichert, das System-Image für das aktuellste System der 7590 runtergeladen, und dann die Hardware vorbereitet. Neue Stromversorgung, DSL-Kabel ohne Telefon-Abzweigung, und Fritzbox waren nicht schwer. An die Fritzbox selbst kam ich dank der TimeCapsule, die inzwischen vor allem als WLAN-Zugang dient. Die größten Probleme bei der Einrichtung waren, dass das Update per Datei eine Experteneinstellung ist, die ich erst freischalten musste, und die Wiederherstellung des Backups eine Eingabe von einem Telefon verlangt hat. Und nach dem Update und dem Restore weigerte O2 sich auch noch, mich online zu lassen (Access Denied 44, gab es nach dem letzten FritzOS-Update schon), was nach einer Minute zum Glück von selbst verschwand.

Danach waren noch extra-Aufwände nötig für die diversen iOS-Geräte und deren Apps. Und offenbar hat die neue Fritzbox eine neue myFritz-Adresse, über die sie vom Internet aus angesprochen werden kann. Oh, und mein DECT-Telefon will bei Gelegenheit auch mal durch ein aktuelleres Modell ersetzt werden.

nach langer Zeit: Neuer Mac

Ich habe heute mal etwas getan, was ich zuletzt vor Jahren unternommen habe, und mit einen neuen Mac zugelegt. Und das kam so, dass ich bei der WWDC-Keynote schmerzhaft bemerkt habe, dass mein MacBook Air (2012) als ältester, gerade noch unterstützter Rechner für das nächste OS angegeben ist. Schon Mojave musste ich ja einrichten ohne vorher ein anderes Gerät durch das Update zu bringen, so dass absehbar ist, dass irgendwann keine Updates mehr kommen würden. Dazu kommt das beständige Gerücht von einer CPU-Umstellung, die vielleicht nächstes jahr schon kommen könnte, wodurch ich dann wieder ein paar mehr Hürden hätte, wo doch gerade erst die Umstellung auf 64-Bit-Anwendungen war, wo Audacity sich auch auffallend Zeit gelassen hat. Ergo: Die Idee, mir nen neuen Rechner kaufen zu wollen, ist nicht neu. Die Probleme mit der Tastatur bei Apples Mobilrechnern sind allgemein bekannt, so dass ich eigentlich gehofft hatte, bis zur nächsten Tastatur-Generation warten zu können, aber dann hat Apple neulich das MacBook Pro aktualisiert und die Tastatur behalten.

Gestern habe ich zufällig mal in der Store-App nachgesehen, ob die mir einen Status für ein MacBook Pro mit 512GB SSD nennen kann, denn weniger Platz will ich nicht mehr haben. Das Ergebnis war erstaunlich, gibt es da doch ein Modell Rechner, was sofort verfügbar wäre. Und so habe ich gestern angefangen, mich hektisch vorzubereiten, indem ich meine Bargeld-Bestände aufgefüllt habe, die als Backup-SSD vorgesehene Terabyte-SSD an den Rechner gehängt habe, der dann bis 22 Uhr irgendwas gebraucht hat für das erste Backup, und nochmal nach den Kabeln geschaut habe, wo die Erkenntnis reifte, dass USB-C auf USB-C die Verbindung ist, die massiv unterrepräsentiert wäre. Und wenigstens einmal will ein iPad per Kabel mit iTunes reden, bevor es auch das WLAN nutzen kann.

Heute habe ich erst den Podcast fertiggemacht (seit Audacity 64-bittig läuft, sind die MP3-Exporte auf angenehme 1-2 Minuten runter, da ging das alles schnell. In der Stadt habe ich dann zuerst beim planetennamigen Discounter nach USB-C-Kabeln gesucht und war enttäuscht ob der geringen (waren da welche?) Auswahl. Gekauft habe ich am Ende zwei Adapter, die aus einem C-Port einen A-Port machen können, einem Hub mit Sd-Kartenleser, zwei USB-A und einem -C und einem 'Charge Cable' von Apple. Im Store habe ich lieber nochmal nachgefragt, ob das Kabel denn auch Daten übertragen kann (ja, sollte es, im Store gibt es nämlich auch keine anderen Kabel) und nach kurzer Erzähluing vom AlsterStore (der ist dieses Jahr 10 Jahre dort) den Rechner für 2550 Euro (inklusive Apple Care) mitgenommen.

Zuhause war die Einrichtung eigentlich ganz einfach: Rechner auspacken, von einem der alten Netzteile die lange Verbindung zum Stecker abnehmen und an das neue Netzteil basteln, aufklappen und den Wizard abarbeiten. Dazu half, das Backup schon an einem der vier USB-Ports hängen zu haben, wobei der Rechner schnell bemerkt hat, dass er nicht die passende Version laufen hatte, und sich aus dem Netz ein Update beschafft hat (iPhone schafft das an der Stelle ja immer noch nicht). ICh hatte für die Kopieraktion mit irgendwas bei 6 Stunden gerechnet, aber eine USB-C-SSD schafft offenbar deutlich mehr als beim backup auf USB-A, und so war nach irgendwas bei ner halben Stunde schon alles fertig. Musste ich noch Rechner umplatzieren, weil der primäre Platz ja noch belegt war. Dann hatte ich noch etwas Schwierigkeiten, als der Rechner plötzlich keinen Strom bekommen hat, weil sich unbemerkt das USB-C-kabel aus dem Stromknubbel gezogen hatte (das gibt früher auch nicht). Und erst das iPad per Kabel synchronisiert, dann das iPhone. Beide am Hub lassen ergab nur das Problem, dass iPad da nicht genug Strom bekommen hat (Not Loading) und deswegen einen separaten Port daneben nutzen darf. Irgendwas hat der Rechner an der TimeCapsule zu nölen gehabt, da wollte er keine Backups drauf legen, weil obskure Fehlermeldung. Nachdem die SSD nicht stört, kann er zumindest akut die weiter nutzen. Und ich hoffe inständig, dass die Tastatur mich nicht so enttäuscht, wie ich es aus den Berichten befürchte.

Update vom Wochenende danach: Ein Haken hat ein neuer Rechner (neben der Tatsache, dass der mit USB-C-Ports die Anschlüsse am Gerät austauscht): Und zwar ist mein Krankenhaus-Notfall-Rucksack auf en nicht vorbereitet. Entsprechend kam mir noch am Freitag Abewnd die Idee, dass ich doch Samstag mal kurz in den AlsterStore stolpern könnte, ein 61W-Netzteil, zwei USB-C-C-Kabel kaufen und noch einen SD-Kartenleser mit USB-C kaufen könnte. Und die Apple-Store-App konnte mir auch gleich mitteilen, dass am Samstag Powerbeats Pro im Geschäft zu haben sein könnten. Der USB-Hub hat dann im Lauf des Abends gezeigt, dass iPad nicht genug Strom bekam, sogar das iPhone war unterversorgt, so hab ich den entfernt.

Am Samstag bin ich dann in Poppenbüttel gleich zum Obstladen gewandert, nachdem die Store-App sich bei den Powerbeats nicht mehr sicher war. Stellte sich im Geschäft raus, dass ich das letzte Paar aus dem Lager bekam, dazu die Stromversorgung zusätzlich und zum Spaß gleich noch einen USB-3-Hub. Der hat zwar ne eigene Stromversorgung, meldet aber auf der Packung schon, dass ein iPad von ihm enttäutscht würde. Beim einsortieren der Kabel fiel mir auf, dass meine Technik-Tasche (alte Apple-Tasche aus Plastik, die gibt's inzwischen nicht mehr) langsam auseinander fällt, und ich noch eine größere Sammlung an Kabeln für Apples alten Dock-Konnektor hatte. Die letzte OP war ja noch zu Zeiten von dem Anschluss, inzwischen wüsste ich gar nicht, wo ich dazu passende Geräte noch hätte.

Teletrag

Am Montag habe ich einen unerwarteten Brief im Briefkasten gefunden. Und zwar schrieb die Telekom mir, dass mein uralter Mobilvertrag "demnächst" abgeschafft würde, und 'empfahl' mir, mir doch mal einen neuen Vertrag zuzulegen. Ich hab mich dann mal online durch die Angebote geklickt (so viele gibt es da gerade nicht), und festgestellt, dass "MagentaMobil S" und M mich nicht extrem ansprechen, liefern die mir doch weniger (2GB beim S) oder nur knapp mehr (4GB beim M) Datenvolumen, wenn auch zu einem deutlich geringeren Preis (ich Blöd hab dann wohl die ganzen Jahre für Händys gezahlt, die ich mir ohnehin separat gekauft habe). Ich hab mir dann den L-Tarif mit 6GB als Ziel genommen, nachdem beim nächstgrößeren, dem XL (ohne Volumenbegrenzung) die beiden MultiSIMs mit je 30 Euro jeden Monat aufgetragen hätten. Ein Anruf bei der Hotline bot mir an, entweder 8 Minuten warten, oder einen Rückruf. Hab ich mal den Rückruf gewählt. Als der auf den iPhones ankam, habe ich nur so gar nichts gehört. Blöd. Also nochmal angerufen, und dieses Mal die Warteschleife (langweilig, wie üblich) abgewartet. Der freundliche Hotliner aus Hannover hat sich dann gleich nachdem er meinen Vertrag aufgemacht hat laut gewundert, wie wenig Leistung ich für das Geld bekomme. Naja, ist eben aus der Zeit, als iPhone noch ganz frisch war, nur erweitert um Tethering. Sein Angebot war auch der L-Vertrag, wobei da die beiden SIMs mit je knapp 5 Euro zu Buche schlagen. Es sei denn... Es gibt da noch einen L Plus, da sind 10 GB drin, und die Multi-SIMs kosten nicht extra. Dafür kostet der dann 79 Euro. Was ich ja bisher auch schon gezahlt habe. Nur dass ich da eben kein Händy bekommen würde. Was ich ohnehin nach dem iPhone 4 nie mehr gemacht habe.

Er hat das dann eingebucht, wir haben uns noch über das teure Mobilvolumen unterhalten, in Polen, wo er herkommt, ist das alles viel billiger, und LTE hatten die auch schon Jahre früher. So, ich sollte dann mal alle Telefone auf dem Vertrag ausschalten, damit die Änderung bei denen sauber ankäme (und ich dachte, den Vertrag machen die Geräte auf der anderen Seite der Sendemasten, naja, ich hinterfrag das lieber nicht zu sehr). Gesagt, getan. Es gab dann noch eine SMS, dass ich in den ersten 31 Tagen mal ohne Volumenbegrenzung online sein dürfte. Was pass.telekom.de auch anzeigt, insofern scheint da was dran zu sein. Und dann hab ich knusprige 10GB pro Monat. Das dürfte (bis auf für OP, DSL-Langzeitausfall oder ähnliche Unerfreuichkeiten) reichen.

XPhone

Ich hatte schon seit eienr Weile die Idee, dass ich mir "irgendwann" ein iPhone X kaufen wollte, weil die Gesichtserkennung inklusive Aufmerksamkeitserkennung im Laden zwar oberflächlich getestet werden kann, aber nicht so, wie man das im Alltag bräuchte. In den letzten Wochen wurden die Geräte dann auch immer einfacher verfügbar, so dass ich mich damit rausgeredet habe, dass in der Woche ja die Zeit für so eine mehrstündige Einrichtung (Apps kommen ja aus dem Netz, nicht von Platte) fehlt. Heute früh vermeldete die Apple-Webseite dann fieserweise, dass es in beiden Geschäften in Hamburg mein Modell (schwarz, 256 GB) gäbe. Und dazu kam noch, dass vor sechs Jahren heute auch noch die zweite große Augen-OP stattfand, was ich auch mal begehen dürfte. 

Und so bin ich nach den Aufnahmen im Alstertal ins Geschäft gewandert und habe die Ausstellungsgeräte befingert. Aus dem nicht-öffentlichen Bereich kam irgendwann der eine Angestellte, der mich immer wieder persönlich angesprochen hat, und zuletzt leider kein schwarzes 265, sondern nur ein weißes 64er da gehabt hatte. Heute war das aber anders. Ich hatte vorher schon nachgesehen, dass mein Geldbestand hinreichend wäre, und so war es eine eher kurze Aktion, bis ich mit iPhone, Hülle und 1600 Euro leichter den Laden wieder verließ.

Ich hatte mir dieses Mal nicht lange vorher überlegt, wie sich das neue iOhone in die Reihe einsortieren sollte. Nachdem ich nur drei Multisims habe, gibt es auch nur drei Plätze für aktive iPhones: Primäres Gerät mit Watch(es), Zweitgerät, was ich imemr aus der Tasche hole, wenn es um Fotos oder Tweets geht, und das Podcast-Notizgerät, was momentan fest in der Hand des Akkuumhüllten iPhone 7 ist, weil die Plus-Geräte mir dafür alle zu groß waren.

Vor der Einrichtung war aber ohnehin noch der Schritt zu überwinden, dass das iPhone unmöglich mit dem neuesten betriebssystem kommen könnte, also habe ich dem einmal die WLAN-Zugangsdaten spendiert (geht ja jetzt ganz einfach), und das als neues Gerät aufgesetzt, um sofort nach dem Update zu suchen und das zu installieren. In der Zeit habe ich mich am Podcast beschäftigt, und als das Update fertig war, das iPhone auch alle Daten wieder löschen lassen. Denn es sollte ja wenigstens einmal von einem Backup aufgesetzt werden. Das war dann das übliche iTunes-Backup, wonach ich eigentlich geplant hatte, dass das iPhone zuhause bleiben dürfte, während ich rausgehen wollte. Immerhin sind sämtliche Apps und Podcast-Downloads ja doch ein zweistellig GB großer Happen. Alleine der Podcatcher kam schon auf 5GB.

Einen Haken gab es an dem Plan: Das iPhone wollte aus dem backup auch die Verbindungen zu den Uhren übernehmen, und so pingte mich die Tages-Uhr an, ob sie denn jetzt umziehen dürfte. Na gut, dann wird das X eben das neue primäre iPhone, und bekommt die Uhren mit. Dann kam die lange und langweilige Phase der Downloads im Podcatcher und bei den Apps. Immerhin ist eine Series3-Uhr schnell genug, dass die alle Apps kurz nach dem Download auf das iPhone auch einsetzbar hat. Nach bummelig 90 Minuten (und diversen größeren Downloads, die ich übersprungen habe) war der Podcatcher fertig, und ich wollte immer noch nach draußen, immerhin fehlt mir die Bewegung dann doch. Also habe ich die Apps ungeladen gelassen und bin in die Stadt gedüst. Unterwegs konnte ich dem 8+ gleich abgewöhnen, dass sich das an Telekom-Hotspots anmelden will, weil das ja jetzt nicht mehr seine Aufgabe ist.

Wieder zuhause fiel mir ein, dass die zweite Uhr noch nicht gefragt haben kann nach dem Umzug. Hab ich die angelegt, entsperrt (die besteht inzwischen darauf, dass sie die Pin eingegeben bekommt, warum auch immer). Uhr hat gefragt, ich hab ihr den Umzug erlaubt und per PIN bestätigt, und dachte, damit wäre dann alels durch. Dummerweise hat dabei irgendwas nicht geklappt, so dass die Uhr noch am 8+ hing. Die selben Schritte auf dem iPhone wiederholen (irgendwas von Pairing fertigstellen) führten nur nicht dazu, dass die Uhr nochmal nachgefragt hätte. Ich hab die dann mal klassisch umgezogen: Erase All, und dann am neuen iPhone komplett neu pairen. Das hatte komischerweise ein frisches Backup vom ersten Versuch.

Erster Eindruck nach extrem kurzer Benutzung: Die Gesichtserkennung ist die Zukunft. Selbst, wenn die nicht schon auf dem Sperrbildschirm das Schloss öffnet, erkennst sie meistens beim Hochschieben des Home-Balkens mein Gesicht. Und mit dem schief guckenden Auge hat sie auch kein Problem. Mit den Animoji konnte ich noch nicht rumspielen, weil sich herausstellt, dass meine aktuellen Kopfhörer (QC20 von Bose) wohl kein nutzbares Mikrofonsignal liefern. Nachdem ich das mit zwei Paaren an allen iPhones nachstellen kann, sogar an denen, die noch Kopfhörer-Buchse hatten, liegt das wohl eher nicht am Lightning-zu-Kopfhörer-Adapter. Wmit dann auch geklärt wäre, warum neulich Herr Vater Schwierigkeiten hatte, als er mich anrief.

Acht Plus

Ich hab mir mal wieder was gekauft. Und das kam so: Am Montag hatte ich mal wieder einen OP-Monatstag, womit sich eine Gelegenheit ergab, dass ich mir irgendwas kaufen könnte. Am Donnerstag erschien zwar Pullmans neuestes Werk in Form des ersten Book of Dust (freundlicherweise im iBookstore zu knapp 15 Euro und 8 MB Download zu haben), aber ich hatte mir in vorgenommen, ich wollte das Buch auch in Papier besitzen. Weil sicherer, und überhaupt ist wohl auf dem Buchrücken (unter dem Dust-Cover *hüstel*) noch ein Text versteckt. Aber nach dem digitalen Kauf war das nicht dringend. Trotzdem hab ich gestern erst im AEZ, später in der Innenstadt je eine Thalia-Filiale aufgesucht, und nach dem Buch gesucht. Hatten sie nicht da, müssten sie bestellen. Und das dauert mal eben nen Tag, was für Instant-Gratification blöd ist. Mal davon abgesehen, dass ich nicht täglich da vorbeikomme.

Nächste Idee: Am Samstag in Eppendorf in den dortigen Buchladen reinschneien, vielleicht haben die das Buch ja da. Stellt sich raus: Nö, müssten sie bestellen. Zu der Zeit hatte sich in meinem Hinterkopf schon die Idee formiert, dass ich in der näheren Zukunft mal das vermutlich letzte iPhone mit Fingerabdruck-Sensor kaufen könnte, ein 8 Plus. Weil damit wäre dann bestimmt alles besser, was mir beim 7 Plus mit iOS 11 missfällt. Und drahtlos laden hieße, dass ich laden und direkt Audio hören könnte, ohne Adapter. Und nachdem es das Buch nicht gab, bin ich dann einfach mal zum Jungfernstieg gefahren, habe den Store für nicht-überfüllt eingeschätzt und nach einem Ausflug an einen Bankautomaten den Store wieder betreten mit meinem Kaufwunsch.

Das ging dann auch alles ganz entspannt, und nach zwanzig Minuten war ich für iPhone, Apple Care, eine Hülle und eine Basis für drahtloses Laden knapp 1400 Euro los und konnte die noch fehlenden 30 Minuten Exercise auf der Uhr füllen, bevor ich ohnehin nach Hause wollte.

Da hatte ich mir vorher überlegt, wie ich vorgehen wollte: Erst vom iPhone Watch 2 und 3 unpairen (für's jeweilige Backup), dann iPhone an iTunes sein komplettes Backup machen lassen, und dann das neue iPhone anstöpseln und vom Backup aus aufsetzen lassen. Haken daran: das 8+ weigerte sich. Das Backup wäre kaputt oder inkompatibel. Vermutlich, weil das von einem iOS 11.0.3 stammte und auf dem iPhone eine der früheren iOS 11-Builds drauf war. Also habe ich das übliche Spiel gemacht: Setup as new. Upgrade. Erase all. Und nochmal an den Rechner. Da kam dann auch der Restore durch, und das iPhone ließ sich ernsthaft einrichten. Größter Haken: Seit iTunes sich nicht mehr um Apps kümmert, können die nur noch aus dem Internet kommen, was in meinem Fall heißt, dass die bis zu 9 GB, die die Apps groß waren aus dem netz kommen mussten. Dazu kommt, dass der Podcatcher mit 4.4 GB auch noch eine Reihe Downloads machen musste. Immerhin ließ die Series 3-Watch sich recht schnell einrichten, wollte nur anfangs nicht realisieren, dass ich mich hingestellt hatte, und das als Stand-Stunde zählen sollte. Ein Reboot half da.

Die Downloads haben mich insgesamt 2,5 Stunden gekostet, und da lief dann nicht viel an Netznutzung nebenbei. Nein, ich verstehe nicht, warum Apps ausgerechnet die erste Funktion waren, die Apple aus iTunes geworfen hat. So ganz nebenbei hat der MAc sich an seinem Backup auch verletzt, und rödelt schon seit Stunden daran, ein neues TimeMachine-Backup als Vollbackup aufzusetzen. Mit 491 GB ist das noch etwas unhandlicher als die Backups von iPhone oder Watch.

Ach ja: Von wegen, mit neuem iPhone würde alles besser: Als ich das iPhone nach den Downloads neu gestartet habe, begrüßte mich wieder der blöde Update Completed-Dialog, der seit iOS 11 jeden Reboot eines meiner aktiv genutzten iPhones begleitet. Und ich hoffe, dass Apple da mit 11.1 in ner runden Woche mal etwas gegen unternimmt.

WatchS3

Am Freitag hat Apple ja die vor 1,5 Wochen vorgestellten neuen Produkte angefangen zu verkaufen. Wie im letzten Jahr habe ich es wieder nicht zuerst auf ein neues iPhone abgesehen (das 8 ist für mich nicht massiv anders als das 7, wobei drahtlose Ladefunktion schon praktisch sein dürfte, wenn man so ein Qi-kompatibles Pad hat.), sondern wieder auf die Uhr. Die Frage war dieses Mal weniger, ob ich wieder ein Edelstahl-Modell haben wollte, sondern zuerst ob ich mit oder ohne Mobilfunk kaufen will. Denn ohne Mobilfunkchip gibt es ohnehin nur Sport- und Nike-Uhren, also solche mit Alu-Gehäuse. Ich hatte mich vor einer Woche dazu gebracht, so einen Mobilchip hinzunehmen, man muss den ja wohl nicht aktivieren, aber als die Bestellungen verfügbar wurden, war schnell klar, dass Edelstahl-Modelle nicht in Stückzahlen am Starttag verfügbar wären.

So bin ich gestern nach den Aufnahmen für den Podcast ins AEZ gefahren, und habe den Concierge am Eingang mit der Frage belästigt, wie es denn mit Edelstahl aussähe. Ergebnis: Es gab wohl noch eine 38mm-Uhr, ansonsten nur noch Alu. Da war die Auswahl nicht riesig, aber vier verschiedene Kombinationen aus Gehäuse- und Band-Farbe hatte er dann doch (da war es so gegen 9:30, nur um mal die zeitliche Einordnung hinzubekommen). Ich habe mich dann für das silberne Modell entschieden, ohne LTE. Das reservierte er auf seinem iPad für mich, gab noch Name und Handynummer ein, und in der SMS, die mich dann kurz danach erreicht hat, stand ein Link, der zu einem Eintrag ins iOS-Wallet führte, mit dem ich mich dann in einen Bereich stellen durfte, wo der nächste freie Verkäufer sich dann meiner annehmen würde.

Da gab es dann nur die Schwierigkeit, dass die tragbaren Verkaufsgeräte irgend einen Fehler meldeten, wenn sie den QR-Code von meinem Bildschirm abgescannt hatten. Vielleicht wäre die Bestellung noch nicht ganz im System angekommen. Ob ich mal kurz ein paar Minuten rumlaufen wollte? Gesagt, getan, aber danach ließ der Code sich immer noch nicht sauber scannen. Dann hat eienr der Verkäufer die Reservierung storniert, und das gleiche Gerät mit seinem tragbaren System neu reserviert, und konnte dann auch den Verkauf abschließen. Manchmal funktioniert die manuelle Lösung eben doch besser.

Ich bin dann mit der länglichen Watch-Box (anders als die eher würfelförmigen Boxen der Edelstahl-Modelle) mit dem nächsten Bus nach Hause gefahren, wo ich dann gleich mal die neue Uhr an den Strom gehängt habe. Eigentlich hatte ich die Absicht, mit der Einrichtung der Uhr zu warten, bis ich nach der Innenstadt-Runde wieder da wäre, konnte mich dann aber doch nicht zurückhalten und habe die neue Uhr schon mal eingerichtet.

Hier gab es die erste positive Überraschung: Die Einrichtung der neuen Uhr hat die Verbindung zur bisherigen Series 2 nicht unterbrochen, und hat auch nicht verlangt, dass ich eine der inzwischen drei eingetragenen Uhren löschen sollte. Das backup einspielen dauerte vielleicht 15 Minuten, dann waren aber noch gar keine Apps auf der neuen Uhr. Ich hab der erstmal das Link Bracelet verpasst, was bisher an der Series 0-Uhr hing, mir die neue Uhr dann angelegt (iPhone hat das auch sehr schnell bemerkt). Dann war es in den letzten Jahren ja so, dass bei der Einrichtung einer neuen Watch die keine Stand-Stunden mehr zählen konnte. Das konnte ich schnell ausprobieren: Die neue Uhr hat mir um 11 die Stunde gegeben, als ich ganz bewusst mit ihr rumgelaufen bin.

In der Zwischenzeit habe ich das iPhone am Strom (der Pinguin-Rechner) gehängt, zeitgleich den Podcast fertig produziert, und in der Watch-App zugesehen, wie dort die Apps auf die Watch geschoben wurden. Als der Podcast fertig war, war die Uhr auch voll betankt, und ich konnte wieder raus.

Erste Einschätzung nach einem Tag Benutzung: Die Series 3 startet jetzt endlich Apps auch angemessen schnell, wenn sie nicht schon im Speicher rumlagen (Und Caching kann es nicht sein, dafür habe ich gerade die Uhr mal neu gestartet, ist wirklich deutlich schneller), kann jetzt dank Barometer auch abschätzen, wie viele Stockwerke man erklimmt hätte (und kommt dabei auf die selbe zahl wie das iPhone). Zur Akkulaufzeit halte ich mich mit Einschätzungen zurück, dafür sind die Betriebssystem-Versionen zu instabil, und das Bluetooth besonders auffällig.

Heute wäre ja sogar ein 8+-iPhone (schwarz, die große Speicherausstattung) im Jungfernstore verfügbar gewesen, aber ich bin doch noch nicht dazu bereit, das 7+ zu verlassen. Mal davon abgesehen, dass dank fehlendem App-Sync von iTunes so ein Setup mal eben sämtliche Apps aus dem Internet neu runterladen muss. Wo kriegt man noch gleich richtig gut angebundene Internetzugänge hier?

MidiPad Pro

Es hat sich vor einiger Zeit schon gejährt, dass die Shunt-OP neun Jahre her war (am 29.6., um genau zu sein), und in dem Zusammenhang stand mal wieder Budget für eine unnötig große Anschaffung an. Außerdem verdichten sich die Anzeichen, dass Apple wirklich keine iPad mini mehr neu auf den Markt bringen will. Deswegen hatte ich schon länger mit der Idee gespielt, dass ich mir mal ein größeres iPad (Pro) zulegen könnte. Dabei war klar, dass es das werden würde, was ich als MidiPad bezeichne, um es vom 12-Zoll-Gerät abzugrenzen. Ein paar Tage vor dem OP-Jahrestag gab es im Jungfernstore schon mal eine Gelegenheit, die ich aber dann doch verstreichen lassen habe. Das war relativ kurz nachdem ich das iPhone 7 gekauft hatte, und außerdem eben noch vor dem Jahrestag.

Am Montag ergab eine rein informative Auskunft auf der Webseite, dass mein Wunschmodell (10,5-Zoll mit kleinster Speicherkapazität, Space gray, mit Mobilfunk) gerade verfügbar wäre. Das hat sich auch im Lauf des Tages nicht mehr geändert, so dass ich irgendwann einfach beschloss, meinen Feierabend etwas früher zu beginnen, indem ich mir ein iPad kaufe. Gesagt, getan. Das iPad inklusive Cover und AppleCare kam dann auf einen guten Tausender, und passte inklusive Verpackung gerade noch in den nicht ganz leeren Rucksack (ist damit also in etwa so groß wie eine FritzBox-Packung). 

Zuhause habe ich dann erst die Einkäufe erledigt, das Mini4 noch ein sauberes Backup machen lassen, bevor ich mich an Unboxing und Einrichtung des neuen Rechengerätes gemacht habe. Anders als beim iPhone brauchte das auch keine neue Software, war es doch zur WWDC erst gestartet, und enthielt gleich die aktuelle Version mit anderer Buildnummer (14F8089 anstatt 14F91). Außerdem ist das iPad-Backup kleiner als das des iPhone, was vermutlich daran liegt, dass ich auf dem iPad mit weniger Apps rumspiele. Einen Restore-Reboot später legte iTunes gleich mit der Installation los, und während ich gerade die Buldnummer ermitteln wollte, muss irgend etwas schief gelaufen sein, jedenfalls entfernte das iPad ziemlich viele App-Icons von Apps, die es bis dahin noch aus iTunes erwartet hat. Aus iTunes habe ich dann noch einen Sync angestoßen, nachdem ich nachgesehen hatte, dass da die Apps zur Installation vorgesehen waren. Dumemrweise hatten die dann installierten Apps (also eine Mehrheit an Apps) keine gespeicherten Einstellungen mehr. Entsprechend länger dauerte danach dann die genaue Einrichtung. Mit betroffen war auch mein (immernoch) bevorzugter Feedreader, der Mister Reader. Die App ist zwar nicht mehr im Appstore, aber meine lokale Kopie hatte iTunes noch. Da gab es nur das Problem, dass die Feedly-Anmeldung per Googlekonto mit obskurer Fehlermeldung von Google verweigert wurde. Ich hab dann schon mal den Reeder ausgepackt, und dann erstmal mit anderen Apps weitergemacht. Irgendwann kam ich auf die Idee, mal nachzusehen, wie man in Feedly einen weiteren Login hinzufügt, was für den Feedly-eigenen Login bei dessen Einführung beschrieben wurde. nachdem ich das erledigt hatte, konnte sich der Reader dann doch anmelden.

Was mir ziemlich schnell auffiel: Das 10,5-Zoll-iPad Pro ist ziemlich schnell, dafür im Vergleich zum Mini-Formfaktor, den ich seit inzwischen fast 5 Jahren genutzt habe gigantisch. Als mir dann bei der Suche nach einer Ablage in einer iPad-Tasche mein erstes iPad in die Hände fiel, wurde aber deutlich, dass Größe relativ ist. Ja, das 10,5-Zoll-Gerät ist etwas größer von Höhe und Breite, dafür aber deutlich dünner und beim Gewicht in etwa gleichauf. Nun ist das erste iPad auch nicht gerade der beste Vergleich, aber ein neueres großes iPad ist mir so spontan nicht begenet.

Dann hab ich noch den Pencil ausgepackt, den ich mir neulich schon mal gekauft hatte, als gerade keine iPads in meiner Konfiguration verfügbar waren. Wie erwartet, kann man damit einfach so auf dem Display malen, wenn man denn malen kann. Ich habe mich lieber erstmal auf handschrift beschränkt. Für ein mobiles Notizbuch ist mir das iPad doch etwas zu unhandlich (das mini wäre da als portable Größe schon nicht schlecht gewesen), aber die besten Features kommen ohnehin erst mit iOS 11 irgendwann im September. Bis dahin habe ich mich auf Arbeit bei einem Kollegen erkundigt, mit welcher Notiz-App er auf seinem Pro neulich per Stift notiert hatte, und die GoodNotes 4 empfohlen bekommen. Mal sehen, wann ich aufhöre, Papierzettel zu nutzen...

PodPhone

Ich habe am Freitag mal wieder etwas mehr Geld in Technik-Spielzeug investiert, und das kam so: In den letzten Wochen und Monaten bin ich zunehmend weniger glücklich mit der Performance des iPhone 6, was ich beim Podcasten als Gerät einsetze, von dem ich die Themen ablese, und wo die sprechende Uhr sich regelmäßig meldet. Im Winter sehe ich ja ein, dass ich morgens Strom in das Gerät leite, weil dem sonst zu kalt wird, aber bei zweistelligen Temperaturen hält sich mein Einsehen in Grenzen. Davon abgesehen sieht die Hülle auch nicht mehr sonderlich hübsch aus. Ich könnte also eine Hülle mit Akku kaufen. Nach der WWDC und den Ankündigungen für September war mir aber klar, dass da ein neueres iPhone schon cooler wäre. Dann habe ich kurz überlegt, ob ich wieder den üblichen Gerätewechsel mache (neues primäres Gerät kaufen, die bisherigen Geräte rutschen alle eine Stufe runter. Das hätte das 6S Plus zum Podcast-Gerät prädestiniert. Nun habe ich für kleinere Aufnahmen in letzter Zeit schon ein paar Mal mit dem 6S Plus in der Hand aufgenommen, das ist unangenehm groß dafür. Also war die nächste Idee, nur das 6 zu ersetzen, durch ein ähnlich großes Gerät. Und dann kam ohnehin nur noch ein 7er in Frage, weil es ja nichts bringt, wenn ich jetzt noch ein 1,5 Jahre altes Telefon neu kaufe.

Freitag bin ich also nach den Aufnahmen in den Alsterstore gefahren, wo um kurz nach Ladenöffnung zwar schon ein paar Kunden betreut wurden, es aber längst nicht voll war. Die erste Angestellte, die mich fragte, ob sich schon jemand um mich kümmern würde, konnte ich gleich mit meinem Kaufwunsch konfrontieren: iPhone 7 in schwarz ("We're calling it black") mit 128 GB (weil das inzwischen alle meine iPhones haben dürfen) und ne Akku-Hülle dazu. Hat sie im Lager bestellt, die Akku-Hüllen sind direkt an einer Wand ausgestellt und können dort auch entnommen werden. Dann gab es noch die Frage, ob ich ein AppleCare (Plus) wünsche, und ich habe mich spontan dafür entschieden, weil ich vorhabe, das iPhone dann noch eine Weile zu nutzen. Gute tausend Euro später waren iPhone und Hülle meins, und ich konnte nach Hause weiterfahren.

Da hab ich erst das 6 entkleidet, dem per SIM-Removal-Tool die SIM entfernt, bevor sie im frisch entpackten 7 landete, was auch gleich in die Akku-Hülle passte. Da war auch schon Strom drin, so dass das iPhone gleich startete. iTunes durfte sich per Kabel verbinden, und sollte das morgendliche Backup vom 7 Plus da einspielen, was aber nicht ging, weil das iOS auf dem neuen Gerät dafür zu alt wäre (10.2.1 war da noch drauf). Also habe ich es am Gerät als neues Gerät eingerichtet, die minimalen Schritte getätigt, um bis zum OS-Updater zu gelangen, der sich dann erst das Update runtergeladen hat, vorbereitet und dann installiert. Ich hab in der Zwischenzeit entspannt weiter den Podcast gebastelt. Als das iPhone nach dem Update wieder da war, hab ich dem gleich mal die Einstellungen alle gelöscht, damit iTunes danach wieder ein Gerät vorfindet, in dem so ein Backup eingespielt werden kann. Das klappte auch bis auf einen kleinen Haken fehlerfrei. Der Haken: Ich hatte nicht bedacht, dass der Restore-Dialog modal ist, und ich in der Zeit nichts mit iTunes anfangen kann. Zum Beispiel kann ich dann keine MP3-Tags in die fertigen Dateien basteln. Angebliche 6 Minuten später war der Restore aber durch, das iPhone hat mal wieder einen Neustart hingelegt, und ich konnte mit iTunes wieder interagieren. Im Hintergrung hat iTunes dann das hungrige iPhone mit allen Apps beworfen, die es selbst kennt (179 war die Anzahl laut Fortschrittsbalken), während das iPhone sich um Apps bemüht, die nicht von der iTunes-Bibliothek ausgeliefert werden, aber online verfügbar sind. Haken dabei: Das lastet meine Internetanbindung dann doch recht nachhaltig aus, so dass die beiden verbliebenen MP3-Dateien nur in relativ langsamer Geschwindigkeit ins Netz gelangten. Der Podcatcher war mal wieder ziemlich spät in der Liste (Nummer 174, wenn ich das richtig gesehen habe), und hatte selbst dann auch noch ein paar GB an Downloads nötig.

So habe ich dann mal knapp 2 Stunden des Tages verbracht damit, meinem neuen Podcast-Begleit-Phone seine Daten aufzuspielen. Danach ist mir dann aufgefallen, dass die Akku-Hülle noch eine Weile Strom in das neue iPhone geleitet hat, während das 7 Plus allerdings in die gefährlichen Regionen von 20% runtergerutscht ist. Ich vermute mal, dass das dem 7 auch noch Daten spenden durfte, hoffentlich nicht nur über das Mobilnetz.

Und dann habe ich mal wieder einen Punkt erreicht, wo sich zwei fast gleiche iPhones in meinem Setup befinden, das war zuletzt bei den 5S der Fall, wo ich einen Akkufresser dadurch gesucht habe, dass ich ein zweites iPhone mit identischem Setup eingerichtet habe, und nur einen der zwei Schuldigen gefunden hatte. Was macht man nicht alles, um kleine Monats- und große Jahrestage von großen OPs angemessen zu feiern?

AirPods

Ich hab mir mal wieder was Kleines zugelegt, und zwar Apples AirPods. Und das kam so: Als ich am Freitag nach den Podcast-Aufnahmen im Alstertal-Obstladen war, gab es zwar keine AirPods im Verkaufsraum, aber im Lager, wo der eine Angestellte, der mich angesprochen hatte, sie auch gleich abgeholt hat. Ich hatte bei deren Vorstellung eigentlich kein Interesse an den Apple-Kopfhörern, die zwar völlig drahtlos, aber eben auch ohne Fernbedien-Funktion daherkommen. Da fand ich die Idee der Beats-Kopfhörer BeatsX und PowerBeats3 interessanter, die ich mir in der Zwischenzeit auch schon zugelegt habe. Die haben zwar auch kein Kabel, über das das Audio-Signal vom Gerät zu ihnen gelangt, sind untereinander aber mit einem Draht verbunden. Da dran befindet sich auch die Fernbedienung mit den Lautstärke-Tasten und dem Knopf in der Mitte (Play/Pause, bei Doppelklick Next Track oder im Podcatcher vorwärts springen). Für die Stromversorgung, die drahtlose Kopfhörer nicht per Kabel vom Gerät erledigen können, aus dem sie Ton empfangen, haben die PowerBeats an einem Kopfhörer eine mini-USB-Buchse, die BeatsX haben an einer größeren Verdickung am Draht eine Lightning-Buchse.

Nun aber zu den AirPods. Die sind äußerlich geformt wie die EarPods. Im direkten Vergleich mit deren neuester Inkarnation (mit Lightning-Stecker) haben die AirPods aber doch ein paar zusätzliche Öffnungen an jedem der Ohrstöpsel. Wo sie wirklich auffallen ist aber beim gesamten Design. Das fängt schon bei der ziemlich winzigen Schachtel an, in der die Stöpsel wohnen, wenn sie nicht im Ohr stecken, geht weiter beim auffallend simplen Pairing-Prozess (iPhone entsperrt haben, Schachtel aufklappen, auf iPhone Verbindung bestätigen. Fertig.), der bei den Beats-Kopfhörern nicht aufwändiger ist, aber dadurch weniger elegant, dass man dort jeweis den Power-Knopf länger gedrückt halten muss. Die Bedienung der AirPods ist ähnlich minimalistisch angelegt. Man entnimmt einen Ohrstöpsel und steckt ihn sich in das entsprechende Ohr. Praktischerweise steht auf den Stöpseln an dem Ende, wo sonst das Kabel rauskäme ob er L oder R wäre. Eine Art Fernbedinung gibt es doch, die aber nur eine Funktion ausüben kann, das ist entweder Siri aufrufen oder Play/Pause. Einstellen kann man das über die BlueTooth-Einstellungen, wenn die AirPods verbunden sind.

Bei der Akustik fallen die AirPods nicht besonders auf, heben sich im Vergleich von den kabelgebundenen EarPods aber auch nicht wesentlich ab. Für mich war bei den diversen drahtlosen Kopfhörern gerade anfangs komisch, wenn ich durch die Wohnung laufe, während das iPhone gerade am iTunes ein Backup seiner Daten anfertigt. Bei den AirPods kommt noch dazu, dass die auch untereinander nicht verbunden sind. Einerseits ziehen sie so nicht aneinander, aber andererseits hatte ich das Gefühl, dass ich nicht bemerken würde, wenn einer der Stöpsel plötzlich rausfallen würde. Tun sie nicht von alleine, der Halt der Kopfhörer im Ohr reicht bei mir dann doch, aber so ganz will das Gefühl doch nicht verschwinden.

Ob die AirPods den stolzen Preis von 179 Euro Wert sind, kann ich nach der sehr überschaubaren Benutzung bisher (im Wesentlichen nur dann, wenn das iPhone gerade ein iTunes-Backup gemacht hat, und ich nicht gerade mit dem Rechner abgelenkt war) nicht einschätzen. Zumindest sollte man sich das Design aber mal angesehen haben. Dagegen wirken die Beats-Kopfhörer geradezu billig.

Sieben plus

Als Apple im September die neuen iPhones vorgestellt hat, bin ich ja nicht gleich losgelaufen, um mir eins davon zu reservieren, weil ich mir die Situation mit den Kopfhörern erstmal in Ruhe anschauen wollte. Stattdessen habe ich mir dann eine neue Watch geleistet, und für iPhone nur einen niedlichen Adapter, der aus einem Lightning-Port eine Kopfhörer-Buchse ausleitet. Mit dem konnte ich dann ausprobieren, ob das logistisch überhaupt funktioniert, dass ich ein großes iPhone und den Adapter in meiner Umhängetasche habe. Ergebnis war dann ziemlich schnell: Ja, das geht.

Dann gab es noch ein Problem zu klären, und zwar die Frage, wie der Ton aus dem iPhone kommt, wenn das gerade am Rechner hängt. Dafür ergaben sich zwei Lösungswege: Entweder der drahtlose Weg, den Apple wohl bevorzugt, oder die Möglichkeit, die Stromversorgung per Lightning von der Audioausgabe zu trennen, indem man zum Beispiel zwei Lightning-Buchsen hat. Für beide Wege haben sich in den letzten Wochen Produkte eingefunden: Apple hat zwar immer noch keine AirPods im Verkauf, aber die Hauseigenen Beats-Kopfhörer um Modelle mit W1-Chip erweitert. Ich habe davon die PowerBeats3 gewählt, nicht weil ich so auf Power stehe, aber weil sie keine dicken über dem Ohr klebenden Geräte sind, und weil sie verfügbar waren. In Sachen Lightnin-Trennung hat Belkin ein Produkt in die Läden gebracht, wo aus einer Buchse schlicht zwei werden, die entweder Strom rein, oder Töne rausleiten können, nur nicht beide das selbe gleichzeitig. Was auf der Packung nicht steht: Die iTunes-Synchronisation geht damit aber nicht.

Nachdem kürzlich wieder ein OP-Monatstag war, und mein Podcast auch schon zehn Jahre alt ist, hatte ich eigentlich letzte Woche geplant, mir so ein iPhone 7 plus in schwarz zu leisten, aber da kam dann was dazwischen. Diese Woche waren dann laut Store-App die schwarzen 7 Plus in den Größen 32GB (viel zu wenig) und 128GB verfügbar, und ich habe dann noch mit der Frage zu kämpfen gehabt, ob mit einem anstehenden Arztbesuch so ein Kauf vereinbar wäre (gerade, wo 2011 ja aus dem Arzttermin eine ganze OP wurde). Längeres Nachdenken über Nacht brachte dann das Ergebnis, dass das schon passt. Knapp zwei Wochen sollten ausreichen, um ein iPhone nicht nur einzurichten, sondern auch durchzutesten.

Und so war ich heute früh bei Ladenöffnung im Alstertal und habe nicht nur ein 7 plus mit 128GB gekauft, sondern gleich noch zwei Adapterpaare aus Lightning-Splitter und Kopfhörer-Adapter. Das war nicht gerade mein günstigster Einkauf, aber was tut man nicht alles, um in jedem Rucksack auf Notfälle vorbereitet zu sein?

Bei der Einrichtung des neuen Geräts hatte ich mir vorher schon mal Gedanken gemacht, was ich in welcher Reihenfolge machen sollte. So kamen die Ideen zusammen, welche Uhr wie ihr Backup ins neue Gerät umziehen könnte: Die Uhr zur Nacht sollte einen Unpair durchführen, während die Tagesuhr einfach beim iTunes-Backup mitmachen durfte. Für das neue iPhone hatte ich gleich eingeplant, dass das erstmal ein Update aus dem Netz beschaffen sollte, um überhaupt mit dem Backup etwas anfangen zu können. Da gab es dann aber die große Überraschung, dass das iPhone bereits mit dem ersten iOS 10.1.1 versorgt war (Buildnummer 14B100), so dass gar kein Update angeboten wurde. Dann hat der Restore und der darauf folgende längliche App-Install noch eine Weile gebraucht, wobei anfangs das iPhone wohl keine Netzverbindung reinlassen wollte. Mit einem kurzen Ausflug ins LTE-Land ließ sich das aber beheben. Als dann endlich mein Podcatcher gelandet war, hatte der noch bummelig 1,5GB an Downloads zu erledigen, für die er gemeinerweise keinen Fortschritt angezeigt hat, da wurden einfach plötzlich Downloads fertig. Dagegen half dann wirklich nur ein Reboot.

In sachen Watch-Einrichtung bin ich dieses Mal zweigleisig gefahren und habe relativ früh beide Uhren angemeldet, wobei die Nachtuhr dann aber so lange am Arm bleiben durfte, bis die ihre Apps installiert hatte. danach durfte die neuere Tagesuhr wieder an den Arm. Beide haben allerdings wieder keine neuen Stand-Stunden gezählt. Das kenne ich inzwischen ja schon vom iPhone-Wechsel, insofern hält sich die Überraschung in Grenzen. 

Übrigens habe ich, anders als ursprünglich geplant, nicht das 6S plus abgeschaltet, sondern dessen kleinen Bruder, das 6S. Das hat nämlich im Lauf des Tages mehrfach auf ausgeschaltet gespielt, vermutlich, weil sich da drin genau der Akkufehler der ersten Charge 6S-Geräte findet. Ich muss nur schauen, wie ich damit umgehe, dass ich jetzt zwei Plus-Geräte rumtragen will, eigentlich war das so ja nicht gedacht.

Watch 2

Heute war ja wieder der große Tag, an dem die Firma Apple neue Produkte in den Verkauf gebracht hat. Die neuen iPhones 7 und 7 Plus haben es mir da aber nicht so angetan, vor allem, weil sie ohne eingebauten Kopfhöreranschluss nicht einfach eine der Hauptfunktionen meines akutellen Haupt-iPhone übernehmen können: Podcasts in meine in-Ear-Ohrstöpsel beamen. Bis ich da eine Lösung finde (ich stelle mir sowas wie einen Bluetooth-nach-Kopfhörer-Adapter vor), kann ich die iPhones nicht als primäres Gerät nutzen, und damit muss ich so ein Gerät auch nicht kaufen.

Anders sieht es bei der neuen Generation der Uhr aus. Da gab es letzte Woche nur den Haken, dass mir nirgendwo eine Reservierungsfunktion angeboten wurde, so dass ich mir da nur eine Uhr für den Versand hätte bestellen können. Das Angebot habe ich ja schon bei der ersten Generation Uhr nicht wahrgenommen. In den letzten Tagen hatte ich immer mal wieder in den hiesigen Ladengeschäften nachgefragt, wie es denn mit der Möglichkeit aussähe, einfach ohne Reservierung eine Uhr zu erwerben. Da hieß es gestern im Alstertal, dass man das ausprobieren könne, weil der Store ja regelmäßig neue Uhren erhalte. Entsprechend bin ich heute Vormittag nach den Podcast-Aufnahmen in den Alstertal-Store gewandert, wo keine Schlange vor der Tür zu sehen war, dafür eine größere Anzahl Kunden offenbar dabei waren, neue iPhones zu kaufen. Mit dem Wunsch, eine neue Uhr zu kaufen sprach ich dann einen der Angestellten dort an, der mich an einen Koordinator an der Seite verwies. Der vermittelte mir dann eine andere Angestellte, die in ihrem tragbaren Kassen- und Bestandsverwaltungssystem nicht mal nachsehen brauchte, weil der Sore gar keine Uhren der neuen Generation mit Stahl-Hülle bekommen hätten. Allerdings gäbe es das schwarze Stahl-Modell mit Milanese-Band. Inklusive dem AppleCare durfte ich dafür 914 Euro zahlen, aber dafür konnte ich es direkt mitnehmen. Und die Anmerkung, dass das silberne Link-Bracelet stilistisch nicht ganz zur schwarzen Watch passen würde.

Zuhause habe ich dann erstmal die neue Uhr aus ihrer Umverpackung geholt, eine spezielle Tragetasche außenrum gab es dieses Mal übrigens nicht. Dann habe ich die Uhr an den Strom gelassen, wo sie sich kurz mit 85% Akkustand meldete, bevor sie darauf beharrte, dass sie erst eine Sprache für die Installationsauswahl abfragen würde.

Nachdem ich mit dem Podcast komplett fertig war, wollte ich ohnehin noch in die Stadt, denn im Alsterstore hatte ich es glatt geschafft, keins der neuen iPhones aus der Nähe zu bestaunen, oder gar zu befingern. So ganz nebenbei überlegte ich noch, dass zu meiner bisherigen silbrigen Stahl-Uhr mit Link Bracelet eigentlich eine schwarze Uhr mit schwarzem Link Bracelet passen würde. Dafür ruft Apple nur auch schon den Preis von 609 Euro auf. Entsprechend wollte ich da noch drüber meditieren.

Ich kürz mal ein bisschen ab: Ich hab dann beschlossen, dass es mir das Wert ist, und im Jungfernstore erst kurz ein matt-schwarzes iPhone 7 befingert, mit dem nicht mehr mechanisch funktionierenden Home-Button rumprobiert, dann erfragt, wer mir so ein Link-Bracelet verkaufen kann (am Eingang den Wunsch äußern, dann wird man weitervermittelt), und letztlich nochmal 609 Euro investiert.

Wieder zuhause hab ich das alles zusammengesetzt, festgestellt, dass das iPhone noch die bisherige Nacht-Uhr kannte (hat das 'Erase All Settings' vom Vormittag also nicht gereicht), und so ein Initial-Sync mit der neuen Uhr doch schneller geht als mit der alten (siehe Dienstag, wo das restaurierte iPhone sich ja als erstes von der Uhr getrennt hat, und ich den Pairing-Prozess für beide Uhren durchlaufen musste). Dann war die neue Uhr noch etwas zickig, wollte die fertig aufgespielten Apps nicht starten, aber einen Reboot später war auch das gelöst. Der Reboot ist übrigens nicht spürbar schneller. Dass der Akkustand ziemlich direkt auf 88% gesunken ist, verbuche ich erstmal auf die Ersteinrichtung.

6S Plus: Mehr als nur groß

Am Freitag habe ich mal relativ spontan einen Plan umgesetzt, der schon eine Weile in der Überlegung rumsaß. Und zwar habe ich mir ein iPhone 6S in der Plus-Größe geleistet (schwarz, 128GB, wie das 6S, was ich ja auch schon habe). Warum? Naja, im Februar jährt die Augen-OP, und zu Jahrestagen 'darf' ich mir auch mal verrückte Dinge leisten. Nun ist in zwei Wochen, wenn der Jahrestag liegt, nur noch zwei Wochen Luft bis zum Augendoc-Termin, zu dem ich wieder komplett OP-tauglich sein will, was so große Änderungen eher nicht garantieren. Und deswegen habe ich schon in der letzten Woche eine Hülle (irgendwas von OtterBox, was im Obstladen zu haben war) gekauft, dem iPhone 6 als neuem ältesten Modell den App-Ordner vom 5S nachgebaut, die sprechende Uhr da umkonfiguriert, für ausreichend Bargeld gesorgt und so weiter.

Das Setup wollte ich ähnlich wie im September machen, also erst fertig einkaufen, dann Uhr unpairen fürs Backup davon, dann Backup vom 6S machen (seit ich die Bilder gelöscht habe, ist das Backup auch deutlich handlicher), dann SIM aus dem 5S umziehen, neues iPhone ranhängen, und feststellen, dass da ein älteres OS drauf ist als das 9.2.1 vom 6S. Also erstmal als neues Gerät einrichten, WLAN-Passwort abtippen, Update laden, installieren, alle Einstellungen und Daten wieder löschen, und nochmal an den Rechner hängen. Dann den Restore, die diversen Apps installieren, und sobald der Podcatcher gelandet ist, den mal mit seinen Downloads belästigen. Die Uhr hab ich diesmal schon relativ früh im Setup wieder gepairt, weil das ja nicht auf Apps warten musste. Bei den Apps fehlten spannenderweise ein paar, vermutlich, weil iTunes die sich ja nicht geholt hatte, als ich die auf dem 6S geladen hab. Ein paar Apps haben das mit den Pushmeldungen auch wieder nicht geschafft, wobei viele nur einmal gestartet werden wollten. Die Apps, denen das nicht gereicht hat, hab ich einmal gelöscht und wieder neu geladen, dann ging das auch.

Soweit das Setup, kommen wir mal zur Nutzung. Das große iPhone ist, relativ offensichtlich, ein ziemlich großer Brummer. So groß, dass der schon nicht mehr einfach in der Hand zu halten ist. Auf der anderen Seite hat der Brumemr aber auch nen ziemlich großen Akku. So groß, dass ich das iPhone in den drei vollen Tagen an Nutzung noch nie mit weniger als 60 Prozent Akku gesehen habe. Dafür ist das 6S allerdings ziemlich schwach geworden, schwächer als ich das in Erinnerung hatte, als es nachts nicht mit am Strom hing. In Sachen Leistung unterscheiden sich das 6S und das 6S Plus nicht spürbar, da ist weder mehr Rumms dank schnellerer CPU oder weniger Rumms dank mehr Grafik zu bemerken. Auch von der Skalierung der Grafik (interne Auflösung wird nicht pixelgenau angezeigt) merke ich nichts. Das Display sieht aber trotzdem ungewohnt groß aus aus der Nähe. Aber das war ja zu erwarten.

iPhone 6S: Erster Eindruck

(ich schreibe das hier am Samstag Nachmittag, habe das Gerät also gerade einen Tag)

Als vor zwei Wochen Apple die neuen iPhones zur Reservierung freigegeben hat, hatte ich mehr so als Scherz mal nachgesehen, ob es noch welche gäbe, und wurde davon überrascht, dass die Reservierung durchaus noch freie iPhones angeboten hat. Dann war die Seite aber zu überlastet, um mir sauber mitzuteilen, dass ich vor einer reservierung erstmal ein neues Passwort nach bestimmten Standards bräuchte. Nachdem ich das erledigt hatte, stand das Angebot aber doch wieder: Wenn ich wollte, könnte ich gleich am ersten Tag ein iPhone kaufen, ohne dafür die Nacht über anstehen zu müssen, oder erst Wochen später eins bekommen zu können. Zu der Zeit hatte ich auch schon beschieden, dass ich mir ein iPad mini 4 zulegen wollte, das war aber noch nirgendwo zu kaufen, geschweige denn anzufassen. Und so habe ich dann beschlossen, dass ich eine Reservierung machen würde, aber nicht am frühestmöglichen Termin, sondern nachmittags. Dann hätte ich davor Zeit für den Podcast, und müsste nicht hetzten. 14 Uhr (bis 14:15) war das Zeitfenster was ich mir ausgesucht hatte im Alstertal-Store.  Mir ist erst zu spät aufgefallen, dass ich damit gerade nicht mehr genug Zeit hätte, um im Jungfernstore schon mal ein neues iPhoone befingert zu haben. Dafr war die Zeit spät genug, dass die Warteschlange für Leute ohne Reservierung fast abgearbeitet war. Dieses Jahr war die Schlange ohnehin enttäuschend kurz. Entweder war der Bedarf geringer (glaub ich kaum), oder es gab genug Reservierungen, dass Interessenten gar nicht anstehen mussten. Jedenfalls kam ich mit Reservierung noch vor dem Termin einfach dran, konnte gleich eine Lifeproof Nüüd (ich find die Namen komisch)-Hülle im Store kaufen (Bisher hatte ich immer die Fre, bei der vor dem iPhone noch eine Plastik-Abdeckung ist, die verkauft Apple aber nicht), zusammen mit iPhone 6S (Space Grey, 128GB, wie das 6 letztes Jahr) und Garantieverlängerung (dieses Jahr 150 Geld) kaufen. Im Store hab ich noch gefragt, wie das empfohlene Vorgehen mit einer Apple Watch wäre (erst Unpairing, dann Backup?), da gab es aber keine definitive Antwort.

Zuhause habe ich also erstmal alle Einkäufe erledigt, bevor ich mich mit den iPhones und dem Mac eingeschlossen habe. Erst die Watch vom iPhone 6 abgemeldet mit integriertem Backup der Watch, dann am Mac per iTunes das verschlüsselte Backup gemacht, was sogar ohne Mucken lief. Dann das neue iPhone ausgepackt, mit SIM vom 5S2 versorgt, in seine etwas knapp bemessene Nüüd-Hülle verfrachtet und an den Rechner gehängt. Der durfte dann das Backup aufspielen (rund 20 Minuten), nach dem obligatorischen Reboot und dem Ärger mit der Anmeldung am iTunes Store (aus unklarem Grund gab es da wiederholte Fehlermeldung), was zu mehrfachen, massiv störenden modalen Passwortabfragen geführt hat. Dann durfte iTunes eigentlich den ersten Sync machen, der aber lange genug nicht loslaufen wollte, dass ich in der Zwischenzeit die Watch mit dem neuen iPhone verbunden hab. Dann spülte iTunes die Apps auf das Phone, ohne dabei eine erkennbare Reihenfolge zu haben. Wie im letzten Jahr gab es eine Unterbrechung bei den Apps, wo sämtliche (5100) Fotos auf das Gerät gesynct wurden. Eine der letzten Apps, die ankamen war mein Podcatcher, der sich danach noch damit befassen durfte, alle Dateien neu runterzuladen, weil die nicht im Backup ankamen. Und dann war nach rund neunzig Minuten das erste Setup geschafft. Was noch fehlte: Diverse Apps mit Pushmeldungen haben zwar den eigentlichen Umzug geschafft, aber keine Pushmeldungen bekommen. Entsprechend wollten die jeweils nochmal neu runtergeladen und eingerichtet werden. Dabei ist dummerweise meine Stündliche Uhrzeitbenachrichtigung draufgegangen, weil die App sich keine Berechtigung für Notifications mehr geholt hat. Da hat auch kein Reboot oder Neuinstallation der App geholfen. NAch dem Reboot hat das iPhone aber immerhin bemerkt, dass das erste Software-Update (iOS 9.0.1, dieses Jahr nicht am selben Tag erschienen wie für andere iOS-Geräte) verfügbar ist.

Kommen wir aber mal zur ersten Benutzung:

Wie die diversen Reviews schon geschrieben haben, ist der neue Fingerabdrucksensor tatsächlich schneller. Den Homebutton drücken, um das Display anzumachen, klappt nur noch, wenn der irgendwie den Finger nicht erkennt (passiert auch nur selten und nicht vorhersagbar). Für Fotos oder Notifications ist das jedenfalls nicht mehr der geeingete Weg.

Apropos Fotos: Die neuen Kleinfilmchen von 1,5 Sekunden vor und nach dem Bild habe ich draußen ausprobiert, und wenn man nicht gerade bewegte Objekte ablichtet, hat das mehr was von Gimmick. Dafür stört mich, dass die Audiowiedergabe jetzt immer unterbrochen wird, weil die Filmchen ja auch den Ton aufnehmen.

Ansonsten ist mir aufgefallen, dass sich das 6S angemessen schnell anfühlt, wo das 6 von Anfang an keinen so großen Vorsprung zum 5S hatte. Namentlich aufgefallen ist mir das beim Podcatcher, der bei jedem Wechsel der abgespielten Datei noch in seiner Datenbank ändert, was teilweise schon erkennbar gedauert hat auf dem 6. Nun sollte die Datenbank ja identisch sein durch das Backup, insofern verbuche ich die höhere Geschwindigkeit als Fortschritt des neuen iPhone.

Was mir nicht aufgefallen ist: das 6S ist ja ein paar Gramm schwerer als das Vorgängermodell. Dank Hülle und ohnehin nur zweistelligem Gramm-Unterschied ist davon aber nichts bewusst aufgefallen. Eins der, wenn nicht gar das große Feature der neuen Geräte ist, was Apple als "3D Touch" vermarktet, also die Möglichkeit, beim Antippen durch mehr Druck andere Aktionen auszulösen. Damit gibt es jetzt drei Stufen von Aktion: Antippen ohne Druck, leichter Druck, und höherer Druck. Wobei selbst in der schwersten Einstellung (steckt unter Accessibility, bzw. Bedienhilfen) muss man kaum Kraft aufwenden, um den maximalen druck-Effekt zu bekommen. Die Anzahl Apps, die damit schon umgehen können, ist eher überschaubar. Abgesehen vom System gibt es noch nicht viel, was auf den Druck reagiert. Wenn man das App-Icon einer unempfindlichen App drückt, teilt das iPhone das mit der neuen Taptischen Vibration auch gleich mit. Im Netz gab es verschiedentlich die Frage, wie man mit einem druckempfindlichen Gerät sowas wie die Apps organisieren/löschen-Funktion auslöst, aber das fand ich sehr einfach: Finger auf das App-Icon legen und abwarten.

Zum Schluss ein Blick auf den wohl etwas kleineren Akku: Ich habe am Samstag das 6S eher mehr benutzt als in den letzten Wochen das iPhone 6, und es ist am Ende knapp unter die 20%-Marke gerutscht. Für einen ganzen Tag Nutzung finde ich, geht das aber in Ordnung. 

Watch-Monat

(Den Eintrag wollte ich eigentlich schon am Wochenende geschrieben haben, hab ihn dann aber glatt verpennt)

Nun habe ich die Watch also schon über nen Monat. Da kann ich ja mal meine Eindrücke festhalten.

Das erste, was mir mit der Watch aufgefallen ist: Das iPhone macht bei Notifications keine Töne, solange die Watch verbunden und entsperrt ist. Umgekehrt tauchen bei entsperrtem iPhone Notifications auch nicht auf der Watch auf. Das war besonders anfangs sehr ungewohnt. Dadurch geht mir einerseits der Notification-Typ (ist es meine sprechende Uhr zur vollen Stunde, irgendwas bei Twitter oder was?) verloren, andererseits bleibt die Wiedergabe-Lautstärke vom iPhone gleich laut. Weil hörbare notifications immer die Lautstärke reduziert haben, habe ich einigen Notifications verboten, überhaupt Geräusche zu machen (Notifications der Twitter-App, zum Beispiel. Die haben eh nur den Standard-Ton und sind im Regelfall nicht dringend) Mit der Watch hat sich das nun aber geändert. Denn die tippt mich nur dann an, wenn iPhone einen Ton erzeugen würde bei einer Notification. Aber ich gleite zu sehr in Details ab.

Notifications tippen mich also an, und pingen auf der Uhr, wenn ich die denn mal aus dem lautlosen Modus hole. Das habe ich aber so selten bisher gemacht, weil es sonst doch wieder nerven würde, dass ich die Uhr eher als stummen Begleiter nutze.

Dann ist da noch der Fitness-Teil der Watch. Ich habe schon seit Jahren verschiedene Fitness-Armbänder (im Wesentlichen Schrittzähler mit Zusatzfunktionen), bei denen der neueste Neuzugang ein Up3 ist (als der dann endlich beim planetennamigen Elektronik-Discounter aufschlug). Da setzt sich die Watch insofern von ab, als sie zwar auch Schritte zählt, Ziele aber ganz anders setzt: Einmal eine Zählung aktiv verbrannter Kalorien, wie das auch immer funktioniert (das Move-Goal); dann gibt es noch das Exercise-Goal, was Minuten zählt, in denen man sich ernsthaft bewegt (fest auf 30 Minuten pro Tag gesetzt), und das dritte Ziel dauert immer zwölf Stunden zu erreichen: Das Stand-Goal. Da zählt es, wenn man pro voller Stunde sich für ungefähr eine Minute bewegt. Die letzten beiden Ziele habe ich noch nie schwer erreicht, aber beim ersten Ziel war mir anfangs unklar, wie viel ich realistisch erreichen kann, und ab wo es zu hoch ist. Also habe ich mit lockeren 450 Kalorien angefangen, die ich jeden Tag erreicht habe. Eine Woche später empfahl Watch mir, doch mal mehr zu nehmen. Da habe ich 600 genommen und wieder jeden Tag erreicht. Dann wurde Watch mutig und hat mir 930 empfohlen, die ich nur noch am Wochenende erreicht habe. Also ging es wieder runter. Mein aktueller Stand sind 700 Kalorien, die ich letzte Woche Montag und am Wochenende erreicht habe. Außer im Urlaub dürfte das auch kaum mehr werden. Denn am Montag Abend habe ich zwar laut Watch knapp 11 tausend Schritte, aber nur 650 Kalorien geschafft. Anders als Schritte erreiche ich da aber auch im Sitzen noch Fortschritte. Da ist das Ziel noch erreichbar.

Und dann gibt es noch Apps auf der Watch. Vor dem Verkaufsstart haben sich da eine größere Anzahl Entwickler drauf gestürzt, aber so richtig viele überzeugende Apps sind mir noch nicht begegnet. Konkret nutze ich die Fernbedienung meines Podcatchers iCatcher manchmal, wenn ich nichts kompliziertes von ihm will, und die Fernbedienung auf der Watch ausreicht. Auch ganz nett finde ich die Workflow-App, die ebenfalls eine Art Fernbedienung liefert. So kann ich gerade Samstags beim Rumlaufen in Pausen meinen 'wo bin ich, und wie sieht das Streetview da aus'-Workflow einfacher starten als per iPhone. Ob sich im Herbst mit der nächsten Software viel auf Seite der Apps verbessern wird, warte ich jedenfalls lieber ab.

Komme ich mal zu einem Fazit. Für mich ist die Watch ein praktisches Spielzeug, was zwar nicht unerlässlich sein mag, mir aber doch fehlen würde, wenn ich es nicht hätte. Die ultimative Killer-Anwendung habe ich bisher nicht gefunden, aber ich glaube nicht, dass ich die brauche. Anders als das iPhone hat die Watch mein Leben nicht grundsätzlich verändert (beim iPhone gab es erstmals das überall hin mitnehmbare Internet). Es ist aber schon ganz praktisch, bei Pusch-Nachrichten einfach auf der Watch nachsehen zu können, was da meine Aufmerksamkeit erwünscht. Und wenn es nur eine Celebrity-Eilmeldung ist, kann ich die schneller ignorieren als auf dem iPhone. Wichtige Nachrichten kommen auch schneller an, nur der Reaktionstweet darauf ist auf der Watch nicht so einfach.

ComPod #490: Much Watch, Teil 3

Tech, Mafia. Mit Watch, BitCode, Philan und mehr.

Im dritten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit den Meldungen aus der Technik-Ecke. Mit dabei: 

  • Fanboi
    • Endstacast
    • 14E36b
    • Uhrfügbarücht
    • UKeservierung
    • DEeservierung
    • Watch
    • BitCode
    • MonstFI
    • Passloch
    • Watch-2rücht
  • SSABI
  • Lastbruch
  • Space
    • Philan
  • Am Ende

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'Cool Kids'.

Länge: 43:40, 40,0 MB.

Feedback hier, per Mail oder bei Twitter ist übrigens immer noch ausdrücklich erwünscht. ;-) In iTunes könnt ihr den ComPod übrigens auch ganz einfach abonnieren, mit einem anderen Podcatcher den Podcast-Feed oder den Bitlove-Feed nutzen.

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