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Kalendings?

Und dann war da noch die unwesentliche Kleinigkeit eines jährlich auftretenden Ereignisses der Alterung. Eigentlich hatte ich das so verstanden, dass die geliebten Arbeitskollegen (unter tatkräftiger Organisation des Chefs) eine Karte in der Preisklasse 1,50 besorgen, und jemand rumläuft und jeden unterschreiben lässt. Das muss wohl in der Hektik untergegangen... *hust* Bedauerlicher Einzelfall *hust* Was gut, dass so ein Chef ja nichts organisieren muss. Oder gar Termine beachten. Wie, muss der doch? Oh. Ähm. Ichmussweg.

Update vom 25.: NAchdem mir der Geliebte Chef am Vormittag bei einem Meeting begegnet ist, habe ich mich brav für die vielen Glückwünsche bedankt, die ich erhalten habe. Da ist dannauch ihm aufgefallen, dass er wohl etwas vergessen hat. Dafür gab es am Nachmittag dann neben der Karte auch noch eine große Packung Süßkram. Haken an der Geschichte war nämlich, dass vergangenes Jahr schon mal eine ähnliche Vergesslichkeit ausgebrochen war. Da hab ich dann noch am Montag (der da auch der 25. war) darauf hingewiesen. Bedauerlicher Einzelfa...Oh, so spät schon?

Gehäcktes

Letzte Woche irgendwann gab es die Meldung, dass Rechner der Bimbes Bundespolizei gehavckt worden seien. Später hieß es dann, das sei der Schnüffelserver des Zollkriminalamt gewesen, auf dem eine ganze Horde Wanzen verwaltet würde. Dabei kamen dann auch Telefonnummern mutmaßlicher GPS-Telefon-Wanzen raus. Inzwischen hat die Polizei, bzw. der Bundeskriminalgeheimdienst 'BKA' Verdächtige festgenommen, die auch schon gestanden haben sollen. Falls sich jemand fragt, wie die hochsicheren Rechner von Bundesgrenzpolizeischutz und Zollschnüffeldienst geöffnet wurden, reicht die Anmerkung, dass die (angeblich) das hoschsichere Serversystem XAMPP eingesetzt haben sollen. XAMPP (X-beliebiges OS, Apache MySQL, PHP, Perl) ist eigentlich für Testinstallationen gedacht, und enthält keine nennenswerte Absicherung gegen Eindringlinge. Das steht eigentlich auch groß genug in der beiliegenden Doku, aber die hat entweder niemand gelesen oder nicht beachtet. Die Pfeiden von Zoll und/oder Bundesgrenzschutz haben also ein XAMPP-System in ihrem produktiven NEtz eingesetzt, in Reichweite von dem Schnüffelserver, wenn nicht gar auf dem Schnüffelserver. Da finde ich, dürften die Häcker nicht gar so hart bestraft werden, und dafür der Verantwortliche für diesen Fuckup mindestens auf Festlatten-per-Hand-defragmentier-Dienst reduziert werden. Geht ja garnicht, sowas.

StreetBlur

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Heute hat Google also Streetview gestartet. Meine Freude darüber ist etwas getrübt, weil irgend jemand das Hochhaus verblurren lassen hat, in dem ich wohne. okay, ist halt ein Hochhaus. Bis vor kurzem (gerade kann ich's da nicht finden) wurde das Haus in der Wikipedia abgebildet. Da hat also eine Person dafür gesorgt, dass alle Bewohner in nem verblurrten Haus wohnen. Übrigens: Mein Auto ist (bis auf das Nummernschild) unverschmiert zu sehen. Und Das Ist Auch Gut So.

besonders ausführlich

Ganz toll war eine Fehlerbeschreibung, die uns heute erreicht hat. In der offiziellen Anwendung war ein Betreff eingetragen, der auf eine allgemeine Fehlermeldung in unserer Anwendung verwies. Ein Screenshot mit genau der Fehlermeldung war auch angehängt. Das heißt, dass also irgend etwas in unserer Anwendung schief gelaufen ist.

Wenn man nun erwartet, dass die Beschreibung bei dem Problem erhellender wäre, hat sich aber getäuscht. Das Feld war nämlich komplett leer.

Kann ich bitte etwas Salz zur Tischkante bekommen?

Kaufempfehlung

Wer von Euch sich die Last Lecture von Randy Pausch mit einiger Faszination angesehen hat, dürfte von dem gleichnamigen Buch ebenfalls einen recht positiven Eindruck mitnehmen können. Ich habe meine Fassung zwar erst seit gut 1,5 Stunden, habe aber bereits mehrere heftige Gänsehautanfälle hinter mir, weil Randy Pausch in dem Buch einfach noch mehr zu den Hintergründen erzählen kann, und auch, was er dabei gedacht und gefühlt hat, als er bestimmte Teile seines Vortrags gehalten hat. Ich gestehe, ich habe am Ende des Buches nachgelesen, und da erzählt er von den 'Head Fakes', die sich in dem Vortrag versteckt hatten, warum seine Präsentationsfolien genau das ausgesagt haben, was er auch gesagt hat, und was er eben gesagt hat.

In einem Punkt ist das Buch aber nicht ganz auf dem aktuellen Stand: Randy Pausch lebt nicht mehr in Virginia mit seiner Frau und drei Kindern. Das änert nur überhaupt nichts daran, dass ich ihn auch weiter als eine Inspiration betrachten werde.

Leid und Freud

Heute mal wieder etwas Gutes getan: Besuch (wie in "Besucher") im Krankenhaus. Als es zum MRT ging, wollte ich eigentlich los, sollte dann aber doch als mentale Unterstützung bleiben. In der Zeit der Untersuchung bin ich nervös geworden, aber zum Glück gab es keine erkennbare "Raumforderung", die die leichten neuronalen Ausfallerscheinungen erklären könnten. Das sind wohl Überreste eines ernsthaften Problems gewesen. Telegramm: Ende.

ComPod #112: In memoriam, Teil 1

Rady Pausch.

Im ersten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mit Professor Randy Pausch, der vergangenen Freitag gestorben ist. Die Last Lecture findet sich übrigens unter dieser Adresse. Für Musik sorgt dabei Catriona mit dem Titel 'Hold On'.

Länge: 41:25, 38,0 MB.

Feedback hier, per Mail oder bei Podster ist übrigens immer noch ausdrücklich erwünscht. ;-) Bei iTunes könnt ihr den ComPod übrigens auch ganz einfach abonnieren.

Reisverschluss?!

Heute hatte ich mal wieder ein 'tolles' Erlebnis mit meinem Auto. Auf der Heimfahrt habe ich beschlossen, doch mal wieder über die Autobahn zu fahren. Unpraktischerweise gab es kurz nach der Auffahrt Horner Kreisel eine Verkehrsbehinderung: Es hat da wohl einen Unfall gegeben, bei dem ein Unfallteilnehmer (von der Polizei abgesichert) auf der linken Spur rumstand.

So weit, so harmlos. Die Autos auf der linken Spur können sich dann ja im Reisverschluss-Verfahren auf der rechten Spur einfädeln. Das bedeutet (zumindest nach meinem Verständnis), dass ich genau ein Auto zwischen mich und das vor mir fahrende Auto lasse. Das sah allerdings der Fahrer eines Transporters ganz anders, der einfach meinte, er könne sich als zweites Auto zwischen mich und den Vodermann (oder -Frau) drängeln. Nein, die Lücke war auf gar keinen Fall groß genug. Und auch nein, der Fahrer muss mich gesehen haben. Erst nach einem deutlichen Hinweis per Hupe (in Hör- und Sehweite der Polizisten) hat der Drängler dann davon abgesehen, mich aus meiner Spur drängen zu wollen, natürlich nicht, ohne dann noch heftig zu gestikulieren. Deswegen richte ich dem Volltrottel hiermit noch folgendes aus: Arschloch!

Last Words

Es kann gut sein, dass hier Randy Pauschs letzter öffentlicher Auftritt zu sehen ist. Ohne Liegestütze, deutlich kürzer als die Last Lecture, aber trotzdem mit einer klaren Botschaft. Seht euch das Video einfach mal an.

Werbemüll-beantwortet

Sehr geehrte "Julia Meyer", falls das überhaupt Ihr Name ist,

als Betreiber dieses Blogs habe ich ihre unverlange Werbemail erhalten. Mein Interesse daran, dass Sie mir Ihre Werbeformate vorstellen ist übrigens ziemlich genau nicht vorhanden.

Außerdem glaube ich nicht, dass "Ihr" Unternehmen "renommierte Unternehmen, die an qualitativen Online-Werbeanzeigen Interesse haben" vertritt. Genaugenommen habe ich von der von Ihrem Unternehmen noch nie gehört. Besonders unverständlich ist mir der nächste Satz Ihrer Mail, den ich deswegen komplett wiedergebe: "In diesem Zusammenhang bin ich auf Ihre Webseite aufmerksam geworden und möchte Ihnen gerne nähere Informationen zu unseren Werbeformaten zusenden." Welcher "dieser Zusammenhang" soll das bitte sein? Ich habe gar keinen Zusammenhang mit irgend welchen Spamverschickfirmen und auch nicht vor, das in irgend einer Form zu ändern.

Ich würde mich sehr freuen nicht von Ihnen zu hören.

Mit besten Grüßen,

ich,
weder "Werbeberaterin", noch im "Business Development Department" (ich lese das als SPAM-an-Jeden-Versender)

P.S.: Sollte ich noch eine weitere unverlangte Mail von Ihnen erhalten, behalte ich mir rechtliche Schritte gegen Sie vor, und nein, ich werde nicht durch Ihre Hoops sppringen: "Um von uns keine weiteren Angebote zu erhalten, antworten Sie bitte einfach mit einer leeren Email. Wir werden Sie dann unverzüglich aus dem Verteiler entfernen."

PPS: Ihre Internetseite hat gar kein Impressum. Das ist in Deutschland abmahnfähig.

wichtiger Brief

Meine Bank hat mir einen ganz offensichtlich besonders wichtigen Brief geschickt:

Namensänderung

Sehr geehrter Herr Heinrichs,

leider konnte ich Sie persönlich nicht erreichen, möchte Sie aber gerne darüber informieren, dass seit dem 02.05.2008 mein neuer Familienname S****** Name von der Redaktion geändert (ehemals R****** Name von der Redaktion geändert) lautet.

Sie erreichen mich wie gewohnt in der

Filiale XXX
$Adresse

Ich freue mich auf weitere gute Zusammenarbeit mit Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen

$Bank

Namensnichtänderung

Sehr geehrte Frau S****** (ehemals R******),

leider wollte ich Sie persönlich nicht erreichen, möchte Sie aber auch nicht darüber informieren, dass seit dem 02.05.2008 mein neuer Familienname meinem alten Familienamen entspricht. Da mir weder Ihr alter, noch ihr neuer Familienname etwas sagt, weiß ich nicht, ob ich mich auf eine weitere Zusammenarbeit freuen soll.

mit freundlichen Grüßen

$Ich.

Drop 's

Heute hat ein Kollege, der hier besser namenlos bleiben soll, es geschafft, größere Teile der Anwendungsentwicklung bei meinem Arbeitgeber lahmzulegen. Wie er das geschafft hat? Nun ja, er hat wohl irgend etwas an einer Datenbank-Tabelle tun wollen, und dabei gescheitert. Danach hat er dann DROP TABLE-Anweisungen abgesetzt, und damit die Tabelle effektiv beseitigt.

Nun wäre das im Prinzip kein großes Problem, gibt es doch mehrere Entwicklungsebenen, die die gleiche Tabelle vorhalten. Aus mir unbekanntem Grund hat der Kollege sich aber nicht nur an einer Ebene versucht, sondern an mindestens drei verschiedenen Ebenen. Ein Backup hat er zwar gemacht, aber aus unerfindlichen Gründen hat er verschiedene Ebenen in eine Datei geschrieben, und vor jedem Schreibvorgang die Datei gelöscht. Ja, die Daten sind weg. Nein, sie waren nicht übermäßig wichtig.

In unserem Projekt ist der Vorfall zuerst dadurch aufgefallen, dass unser Datenbank-User, den unsere Anwendung nutzt nicht mehr berechtigt war, besagte Tabelle zu lesen. Eine Weile später war der gesamte Datenbankzugriff gesperrt, als die Datenbänker versucht haben, noch soviel von den Daten wiederherzustellen, wie möglich war. Viel war das allerdings für die Tabelle, die wir verwenden, nicht. Hinterher war die Tabelle leer.

Ich habe mich aber zurückgehalten, und dem Kollegen nicht für seine gründliche Arbeit gratuliert, auch wenn das wohl angemessen gewesen wäre.

Mein oder nicht?

Auf Arbeit habe ich seit letzter Woche einen Computer auf meinem Schreibtisch, der dank neuester Technik nicht nur deutlich schneller, sondern auch noch deutlich leiser ist, als die Geräte, die wir bisher im Einsatz haben. Meine Aufgabe mit dem Rechner besteht darin, den Rechner so einzurichten, dass ein Festplattenabbild zur Einrichtung anderer Rechner für unser Projekt genutzt werden kann. Dazu muss eine größere Anzahl Programme installiert, konfiguriert und natürlich getestet werden. Als unser Admin mir den Rechner übergeben hat, meinte er, dass ich den Rechner nach dessen Einrichtung behalten könnte, und er dafür meinen bisherigen (deutlich lauteren) Rechner mitnehmen würde, um den zu einem Bürorechner umzuinstallieren.

Nun wuselte heute immer wieder ein Kollege in mein Büro, und meinte, der Rechner wäre ja sein Rechner, wenn ich mit dem fertig wäre. Das gefällt mir aus dem einfachen Grund nicht, dass ich nicht nur eine deutlich größere Festplatte sehr angenehm finde, sondern einen derart leisen Rechner auch schon seit geraumer Zeit vermisst habe. Wie es aussieht, werde ich wohl morgen darauf drängen, dass definitiv geklärt wird, ob der Rechner nach seiner Fertigstellung in meiner Obhut verbleibt, oder wie genau es weitergehen soll. Sinnigerweise werde ich dann aber nicht meinen Projektleiter mit unserem Admin alleine reden lassen, sondern auf meine Anwesenheit bestehen.

Wenn ich so einen schnellen Rechner nicht behalten darf, brauche ich mich ja immerhin gar nicht so besonders wohnlich einrichten, dann wird die Installation eben etwas einfacher. Die Alternative, dass ich den Rechner nicht nur funktionsfähig einrichten, sondern auch noch mit ein paar technischen Finessen versehen kann, scheint ja irgendwie keine große Rolle zu spielen.

macht schwach

Heute auf Arbeitwurde am (digitalen) schwarzen Brett ein iPhone 8GB angeboten. Angepriesen wurde es für alle Provider, so dass es also entweder einen Unlock hinter sich hat, oder aus der T-Mobile-Aktion stammt, wo es zum Strafpreis verkauft wurde. Der Preis in dem Angebot war auch etwas flexibler: "Preis: VB". Ich bin dann nicht schwach geworden, aber ich hätte ohnehin keine VisualBasic-CD da gehabt...

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