Skip to content

VauWeh

Eine Meldung aus USA macht seit ein paar Tagen Wellen: Und zwar ist dort Der Autokonzern VW dabei erwischt worden, dass die bei Tests ihrer Autos betrogen haben. Konkret hat die Motorsteuerung irgendwie ermittelt, wenn sie auf einem Abgas-Teststand benutzt würde, und nur in dem Fall den Motor so betrieben, dass er weniger schädliche Abgase ausspuckt. Im Betrieb auf Straßen verbrauchen die Autos wohl weniger Sprit, blasen dafür aber mehr Schadstoffe in die Luft. 

Die Presseverlautbarung, die dazu aus VW gestern rausfiel, erinnert mich dunkel an gewisse überspezifische Dementis: Konkret seien 11 Millionen Diesel-Wagen mit dieser Modifikation verkauft worden (zu anderen Autos und anderen betrügerischen Manipulationen sagt man mal lieber nichts). Oh, und bei Autos, deren Steuern sich am Schadstoff-Ausstoß bemessen, könnten nicht nur Endverbraucher ein Interesse haben, wie die ungefälschten Werte so aussehen.

Von Konsequenzen ist mir noch nirgendwo etwas begegnet, aber naiv würde ich erwarten, dass sämtliche Personen, die in den Betrug involviert waren, ihre Jobs los sein dürften. Alternativ (siehe die diversen Geheimdienst-Versager) wird nur irgend ein hoher Chef in seinen Ruhestand geschickt, und ansonsten ändert sich nichts. Insbesondere ernsthafte Kontrollen blieben in diesem Szenario aus, und es würde auch auf gar keinen Fall nachgesehen, ob sich Benzin-Autos vielleicht auf Testständen ähnlich anders verhalten als außerhalb. Mal abwarten, ob VW eher eine firma oder ein Geheimdienst ist im Umgang mit so großem Versagen.

Smartie weg

Ich hab es ja gestern schon angedeutet: Es gibt da noch eine unerfreuliche Geschichte rund um das Wochenende. Und die kam so:

Als letztes Jahr die U-Bahn wieder über Wandsbek Gartenstadt fahren durfte, habe ich meinen fahrbaren Untersatz abgestellt, und seitdem nicht ernsthaft mehr bewegt. Am Freitag sprach mich erst ein hausbetreuer an, der örtliche Polizist hätte schon gefragt, ob ich mich mal bei ihm melden könnte. Ja, meinte ich, könnte ich. Aber erst nach dem Wochenende, dachte ich mir. Daraus wurde nichts, weil der Polizist gerade da war, während ich den Podcast fertig gebastelt habe. Ich hörte es nur an der Tür klingeln und da stand er. Mein Auto wäre ja mal wieder für TÜV fällig gewesen, und überhaupt dürfte der da gar nicht so lange stehen. Ob ich mich da mal drum kümmern könnte. Kann ich, aber an nem Freitag Mittag sah er auch ein, dass das wohl nicht sofort was werden würde. Und so habe ich dann die Nacht zu Samstag über größere Teile damit verbracht statt Schlaf alle möglichen unangenehmen Gedanken rund um das Auto im Kopf zu wälzen. Und in der Nacht zu Montag auch wieder.

Weil ich schon irgendwann rund um Weihnachten mitbekommen hatte, dass dem Wagen die Batterie nicht mehr ausreichte, um den Motor überhaupt noch anzulassen, war mir klar, dass ich mal wieder ne Starthilfe benötigen würde, um überhaupt fahren zu können. Wenn das denn mal ausreichen würde. Nun hatte ich vor Jahren schon mal ne Starthilfe benötigt, und da nen Vertrag bei einem Automobilclub (nicht dem großen gelben) unterschrieben. Da hab ich mir die Nummer und die Mitgliedskarte rausgesucht (andersrum wär's einfacher gewesen, auf der Karte steht die Nummer nämlich), und da gestern Vormittag angerufen. Nach bummelig 6 Minuten Warteschleife (ich mag Warteschleifen nicht, die mir nicht sagen, wie lange ich sie aushalten muss) konnte ich dann mein Anliegen vortragen. Okay, dreißig bis 45 Minuten könnte es dauern. Kurz danach kam ein Anruf ohne Nummer auf dem Handy an, von der örtlcihen Pannenhilfe-Firma, vermute ich. 20 bis 30 Minuten wären es. Dann war ich nicht nur fast beim Auto (ich hatte kurz nach verlassen der U-Bahn angerufen), sondern konnte auch gleich mal ausprobieren, ob ich den Trick hinbekomme, einen störrischen Smart zu öffnen.

Zumindest bei meinem Modell kann man ohne Strom ja die Zentralverriegelung nicht nutzen. Aber die Heckklappe hat ein Schloss. Wenn man das öffnet, kann man von hinten an die Türen rankommen, die sich auch ohne Strom entriegeln lassen. Nur verriegeln kann man die dann nicht mehr.

Als der Abschleppwagen ankam, meinte der Fahrer, dass er mich doch kennen würde. Ich vermute mal, dass er der selbe war wie 2007, als ich eben schon mal Strom brauchte. Ich hab ihm dann die Lage erklärt, er hat seine Starthilfe ausgepackt und angeschlossen. Auto ging auch brav an, ließ sich auch in Bewegung setzen. Nur der rechte Hinterreifen war ziemlich platt. Auch dafür hat ein Pannenhilfe-Wagen eine Lösung. Den reifen hat er bisschen aufgepumpt, und sich danach daran gemacht, seine Dokumentation auszufüllen. Als ich ihm erklärt hatte, dass ich den Wagen ja eigentlich gar nicht brauche (warum sonst stand der wohl seit über nem Jahr?), hat er mal nachgeschaut, was so ein Gebrauchtwagen noch einbringen könnte. Danach stellte sich aber raus, dass das mit Fahren eher nicht so gut wäre, weil der Hinterreifen wieder platt war. Sein Angebot, dass er mir den Wagen einfach abnehmen kann, ich dann aber kein Geld bekomme, klang jedenfalls nach der schnellstmöglichen Lösung meines Problems. Und so kam es, dass ich seit gestern nicht mehr im Besitz eines eigenen Autos bin.

Mal sehen, ob die Polizei noch was von mir will, wenn ich die Abmeldebestätigung habe, werde ich die Autoversicherung mal aufsuchen, der Vertrag macht ja keinen Sinn mehr. Und dann kann ich mal irgendwann nachsehen, wie gut so Carsharing-Angebote sind. Für den Fall, dass doch nochmal irgendwo der Bedarf nach einem Auto ausbrechen sollte.

Umpstand

Neues vom Umpfall: Erstmal gab es am Samstag noch eine Überraschung per Post: Die Versicherung, bei der ich doch schon am Donnerstag mit dem Fahrer des Wagens aufgelaufen war, dem ich aufgefahren bin, hatte mir einen Fragebogen geschickt, in dem ich nochmal alle möglichen Details zu mir, dem Auto, dem Unfall, allen Beteiligten und so weiter melden sollte. Den hab ich dann heute früh persöhnlich hingebracht, wobei der Versicherungsmensch da meinte, dass er den Fragebogen nicht verschickt hätte, eben weil die relevanten Informationen doch schon bekannt wären. Aber er hat den dann trotzdem mit in die Akte genommen.

Und danach habe ich weiter auf den Anruf von Mercedes warten dürfen, wie es dem Smartie denn nun ginge. Der kam Mittags, und war nicht sehr erbaulich. Und zwar wäre der Schaden an der Vorderachse so unklar, dass man wohl im Wesentlichen einmal alles austuaschen könnte. Preispunkt davon läge dann irgendwo bei 5000 Euro (ähm, das ist der Wagen doch insgesamt gar nicht mehr wert), aber man könnte auch die einfache Lösung nehmen: Nachdem das Lenkrad ja ohnehin gerade steht, und der Schaden eigentlich nicht weiter stört, kann man das auch einfach alles so lassen, und mit neuem Kotflügel und der Halterung vom Scheinwerfer bei deutlich unter 1000 Euro wieder fertig werden. Die Idee war mir irgendie deutlich sympathischer. Es könnte nur sein, dass der Wagen jetzt Reifen schneller verschleißen würde, aber bis ich so viele neue Reifensätze verbraucht habe, um da 5000 Euro wieder reingeholt zu haben, dürfte es auch ne Weile dauern.

Kurz nach 14 Uhr gab es dann eine SMS von der Werkstatt, der Wagen sei abholbereit. Das hab ich dann nach der Arbeit in Angriff genommen, wobei mir wieder auffiehl, warum mir der Mercedes-Laden dann doch unsympathisch ist: Und zwar durfte ich da bummelig 20 Minuten warten, weil der eine Mann an der Kasse erst mit einem Firmenkunden darüber diskutiert hat, dass der neue Firmenname doch nicht hieße, dass er die Rechnung an die alte Firma schicken könne, und wo man sich denn eine Bestätigung holen könnte, dass Rechnung okay wäre. Und ein anderer Kunde, der weder selbst noch unter dem Kennzeichen mit dem Wagen jemals dagewesen ist, wollte dann irgendwie seinen Wagen anmelden, und dann kamen auch noch weitere Leute und wollten irgendwas, bis ich dann (endlich) dran war. Das hat dann wenigstens deutlich weniger geschmerzt als ich befürchtet hatte: 607,04 Euro haben Kotflügel, Scheinwerfer und Vermessung des Wagens mich gekostet. Der Kotflügel ist jetzt zwar erkennbar anders als der Rest des Wagens (schwarz statt blau), aber das stört mich nicht. Und fahren kann er auch noch, wobei sich die Lenkung gefühlt weicher verhält als vorher, das kann aber auch Einbildung sein. Alles zusammen ist das ein ziemlich teures, schmerzhaftes Lehrstück, was ich nicht so bald wieder vergessen dürfte.

Smartie abgegeben

Bevor ich es vergesse: Nach den Aufnahmen für den heutigen Podcast bin ich nicht erst nach Hause, sondern hab nur den Smartie eingesammelt und zu Mercedes gebracht. Da durfte ich dann wieder eine Weile warten, bis einer der Smart-Leute Zeit für mich hatte. Der hat sich den Wagen angeguckt, und festgestellt, dass neben dem offensichtlichen Schaden am Kotflügel (Preis so rund 90 Euro) auch die Lanpen-Befestigung rechts gebrochen wäre. Und bei den Rädern hat er festgestellt, dass die nicht richtig aussehen, da ist das rechte Rad weiter vorne im Radkasten als das linke Rad. 

Nachdem ich den ganzen Spaß ja selbst bezahlen darf, gibt es den Kotflügel unlackiert (die farbigen Fassungen gibt es gar nicht mehr für das Modell, man müsste das Teil also erst lackieren), die Lampenhalterung und eine Vermessung bei der Achse. Wenn da nur ein kleinerer Fehler rauskommt, stellen sie den gleich ein, sonst kann es teuer werden, je nachdem, was da gewechselt werden muss. Ohne Achse kommt der Preis bei ungefähr 800 Euros raus, mit würden von mir mal genannte 1800 aber ziemlich sicher reichen. Aber dazu ruft er mich Montag nochmal an, sobald die Teile und das Messergebnis da sind.

Ich hab dann auf dem Heimweg gleich noch bei der Bank reingeschaut, und mal den Höchstbetrag abgehoben. Und darf jetzt bis Montag warten. Mal sehen, was da rauskommt.

SmarTÜV 2013

Nach fast zwei Jahren war gestern mein Smartie mal wieder zur Kontrolle und TÜV beim Center, was inzwischen bei Mercedes auf der anderen Straßenseite ist. Den Termin hatte ich mir letzte Woche geholt, nachdem klar war, dass diese Woche keine Schulung meine Zeit in Anspruch nehmen würde. Abgeliefert hab ich den Wagen schon am Dienstag Nachmittag, damit ich den Weg zur Arbeit nicht erst spät antreten muss, um ihn zwischendurch abzuliefern.

Zusätzlich hatte sich im Winter die Hülle der Funkfernbedienung genau am Verriegel-Knopf zerlegt. Da war ich auch mit dem Schlüssel schon mal beim Center, wo ich erzählt bekam, dass bei meiner Generation Smart das Plastik noch nicht separat tauschbar wäre, und man stattdessen die ganze Fernbedienung tauschen und mit dem anderen Schlüssel und dem Auto neu anlernen müsste. Kosten würde das dann mal eben siebzig Euro. Bei dem Winterwetter hatte ich aber so gar keinen Bedarf danach, den Wagen in Bewegung zu setzen, und so hab ich das für den Termin dieses Mal mit auf den Zettel getan. Kurz nachdem ich den Wagen abgeliefert hatte (ich hab es gerade bis in die U-bahn geschafft) rief jemand an und erklärte mir, dass das aber teuer würtde, wenn man die Fernbedienung tauschen würde. Ja, das wusste ich, aber einem Schlüssel, der gerade beim Abschließen nicht mehr vertrauenswürdig ist, traue ich auch nicht die Rolle als Zweitschlüssel zu.

Den Dienstag über hatte ich immer eins der 4er-iPhones im Blick, weil das 5 ja in der EDGE-Hölle von Büro gerne mal längere Zeit ohne Empfang verbringt, und so habe ich den Anruf kurz nach 10 auch auf dem 4S entgegengenommen. Eine Bremsleuchte und die Wischerblätter hätte der Prüfer bemängelt. Gesamtkosten wären dann so rund 250 Euro, meinte der Mann. Und dann kamkurz vor 15 Uhr auch noch eine SMS auf das 5er-Phone, dass der Kleine abholbereit wäre.

Wieder mit Öffis bin ich zum Center gefahren (Die Busse in Farmsen halten sich in dem Stau auch nur sehr unscharf an Fahrpläne), hab die gewünschten 256 Euro bezahlt, dem Smartie noch seien erste Tank-Auffüllung seit letztem Herbst gegönnt und bin wieder nach Hause gefahren. Insgesamt war das eine der weniger schmerzhaften Erfahrungen in meinem Leben mit dem Smartie. Und ich weiß mindestens einen Punkt, den der Prüfer dieses Mal nicht geprüft haben kann.

SmarTÜV mit teurem Nachspiel

Heute war mein Smartie mal wieder in der Werkstatt, um sich da die Sommerreifen verpassen zu lassen und den alle zwei Jahre fälligen TÜV-Termin zu erledigen. Wie ich schon fast befürchtet hatte, ging das nicht ganz so glatt ab wie beim letzten Mal.

Damit meine ich nicht den Anruf, den ich kurz nach meinem Abgang aus dem Smartcenter bekommen hatte, weil der Smart-Mensch vergessen hatte, mir den Fahrzeugschein für die TÜV-Eintragung abzunehmen. Nein, ich meine Fehler, die entdeckt wurden. In die Kategorie Kleinkram fällt ein Simmerring links, der gewechselt werden will. Schmerzhafter wird dann eine gewisse Hochdruckpumpe, die schon mal auf der Defektliste aufgetaucht ist. Weil die damals aber (noch) nicht ernsthaft undicht war, haben wir (der Smartler, der den Wagen damals zur Reparatur entgegengenommen hat und ich) die Pumpe dann doch wieder von der Liste der zu tauschenden Hardware genommen.

Heute ist die Pumpe aber damit aufgefallen, dass sie einer TÜV-Freigabe im Weg gestanden hätte, wenn der Smartler nicht (bestimmt versehentlich) da mal abgewischt hätte. Ich hab dann mal nen Termin in nem Monat, am 20. Mai, an dem ich damit rechnen darf, bummelige 1100 Euro für Pumpentausch und Simmerring investieren zu dürfen. Da wird dann wohl nichts aus einem zweiten iPad im Mai.

Smartung 2010

Bevor ich's vergesse: Heute war mein Smartie mal wieder zwecks Wartung beim Smart-Center. Im Gegensatz zum letzten Jahr gab es da aber keine Anomalien. Ja, die Klimaanlage klimatisiert nicht besonders intensiv. Das hatten wir letztes Jahr schon, und da war der Fehler nicht lokalisierbar. Ansonsten hat der Smartie mal wieder eine große Wartung bekommen, die aber ohne Extras auskommen durfte, wei ich ihn ja im Winter wegen akuter Straßenglätte (trotz Winterreifen) nicht bewegt habe, und im Sommer wegen akuter Einäugigkeit auch nochmal 1,5 Monate nicht gefahren bin.

Ergebnis: 268 Euro und Null Cent. Ohne Folgetermin. Für den Smartie war das so ziemlich die günstigste Wartung überhaupt. Zumindest hab ich gefühlt immer deutlich mehr bezahlen müssen. Aber vielleicht liegt der Eindruck auch nur daran, dass bisher jedes Mal bei ner Wartung weitere Probleme entdeckt wurden. Dieses Mal eben nicht.

Smartie fast schon günstig

Heute war mein Smartie den Tag über in der Werkstatt. Angekündigt war, dass die Heckscheiben gewechselt, irgendwas an der Hochdruckpumpe im Motor gewechselt werden müsste, sowie die Klimaanlage aufgefüllt, und dann nach einem Leck gesucht werden müsste. Nachdem der Mann heute Urlaub hatte, der mich letzten Monat betreut hatte, war ich bei einem seiner Kollegen. Der meinte, die Heckfenster müssten gar nicht komplett erstzt werden, und eine leicht undichte Hochdruckpumpe müsste nun wirklich nicht ausgetauscht werden, insbesondere, wo das dann Kosten in Höhe von rund 900 Euro nach sich ziehen würde. Wenn ich ein paar hundert Euro Kosten sparen kann, ist mir das nun nicht unbedingt Unrecht, und so habe ich den Wagen mit einem Kostenvoranschlag von rund 600 Euro dagelassen.Zusammen mit einer Rechnung wegen Reifeneinlagerung von 70 Euro durfte ich also 670 Euro einplanen, was deutlich unter der Schätzung lag, die ich erwartet hatte.

Ich habe dann auf den Anruf gewartet, was nun mit der Klimaanlage sei, aber der Anruf kam einfach nicht.

Entsprechend unklar war mir, was ich dann genau erwarten dürfte. Im Smart-Center habe ich dann erfahren, dass der fehlende Anruf eigentlich eher positiv war: Es konnte kein Fehler an der Klimaanlage entdeckt werden. Was auch nicht zu finden war, waren meine Winterreifen, die eigentlich m Wagen hätten befestigt werden sollen. Damit werde ich am Donnerstag nach der Arbeit nochmal vorfahren, damit die Winterreifen installiert werden können, und bei der Gelegenheit auch mal mit UV-Lampe nachgesehen werden, ob und wenn ja, wo der Klimakreislauf undicht ist. nachdem ich mich Freitag schon mit Geld versorgt hatte, habe ich jedenfalls noch ein Bisschen Bargeld, was ich investieren könnte. Wobei ich auch nichts dagegen hätte, mir von dem Geld persönlich etwas zu gönnen.

Da kommt was auf mich zu

Heute war mein Smartie mal wieder zur jährlichen Wartung im SmartCenter. Ich habe den ganzen Tag das iPhone online gelassen, um den erwarteten Anruf mit Hiobs-Botschaft, was dieses Mal alles kaputt wäre, gleich entgegen zu nehmen. Nachdem der bis nach den Podcast-Aufnahmen nicht eingetroffen war, hatte ich gehofft, der Wagen könnte ausnahmsweise mal keine neuen Fehler entwi haben, aber in der Bahn kam dann doch der Anruf. 

Ich sollte mir gleich einen neuen Termin geben lassen, weil die defekte Klimaanlage nicht das ernsteste Problem sei. Die Gummilager der Querlenker sind nicht nur kaputt, sondern auch noch sicherheitsrelevant. Außerdem tritt hinten bei den Mini-Fenstern Wasser ein, und die Hochdruckpumpe ist leicht undicht. Dass die Reifen gewechselt werden müssen, hatte schon die TÜV-Untersuchung erahnen lassen. Auch die Ursache für die defekte Klimaanlage ließ sich nicht ermitteln. 

Dafür kam der heutige Termin mit 330,38 Euro richtiggehend günstig. Um einen Eindruck über die anstehenden Kosten zu bekommen, habe ich mir dann noch erklären lassen, was die einzelnen Probleme bedeuten. Die Heckfenster können gefährlich werden, wenn eintretendes Wasser in die Elektronik läuft und da Teile angreift. Da gibt es eine billige und eine sichere Lösung: Billig wäre ein Ausbau der Teile, Ersatz der Dichtung und neuer Einbau bei Kosten von rund 80 Euro. Sicher wäre ein kompletter Austausch der Fenster. Das kostet dann rund 300 Euro. Dann kam die Rede auf die Gummilager, die nicht separat getauscht werden können, sondern nur durch Austausch der ganzen Einheit behoben werden können. Nochmal 300 Euro. Die teuerste Reparatur ist aber die Hochdruckpumpe, die alleine als Gerät bummelig 1000 Euro kostet, Und die Prüfung der Klimaanlage kommt dann auch nochmal mit 100 Euro plus was auch immer dann gewechselt werden muss, um die Reparatur wirklich hinzubekommen. Die Reifen können bis zum Reifenwechsel im Frühjahr warten, so dass ich für den Termin im Oktober mit 1700 Euro sofort und je nach defektem Teil der Klimaanlage zwischen 200 (wenn's nur eine Hochdruckleitung ist) und 500 (Wenn's der Kondensator ist) Euro Kosten rechnen darf.In der Summe komm ich wohl nicht wesentlich unter 2000 Euro weg. Da sollte ich wohl besser mal sparen.

Teures Spielzeug, so ein Auto.

alle Jahre wieder

Heute stand mal wieder der jährliche Wartungstermin für meinen Smart an, und laut dem Angestellten, der meinen Auftrag aufgenommen hat, sollte der Preis bei knapp 400 Euronen liegen. Dummerweise musste er mich dann ein paar Stunden später anrufen, um mir mitzuteilen, dass die Bremsen vorne ziemlich sehr defekt seien, und mich ein Austausch 260 Euronen kosten würde. Da hat es sich dann ausgezahlt, dass ich bei der Bank gleich etwas großzügiger mit der Abhebung war, dadurch konnte ich ihm direkt sagen, dass ich meine Bremsen auf jeden Fall repariert haben will (wer will das nicht?). Alles zusammen durfte ich dann für den Schnäppchenpreis von 671,31 Euro meinen Smart wieder in Empfang nehmen. Damit ist die Wartung sogar deutlich unter meiner Preisschätzung geblieben, die das Doppelte des angekündigten Preises war, also knappe 800 Euronen. Aber immerhin brauche ich mich jetzt nicht vor Bremsmanövern fürchten, wo doch die Bremsen ganz Neusind.

Reisverschluss?!

Heute hatte ich mal wieder ein 'tolles' Erlebnis mit meinem Auto. Auf der Heimfahrt habe ich beschlossen, doch mal wieder über die Autobahn zu fahren. Unpraktischerweise gab es kurz nach der Auffahrt Horner Kreisel eine Verkehrsbehinderung: Es hat da wohl einen Unfall gegeben, bei dem ein Unfallteilnehmer (von der Polizei abgesichert) auf der linken Spur rumstand.

So weit, so harmlos. Die Autos auf der linken Spur können sich dann ja im Reisverschluss-Verfahren auf der rechten Spur einfädeln. Das bedeutet (zumindest nach meinem Verständnis), dass ich genau ein Auto zwischen mich und das vor mir fahrende Auto lasse. Das sah allerdings der Fahrer eines Transporters ganz anders, der einfach meinte, er könne sich als zweites Auto zwischen mich und den Vodermann (oder -Frau) drängeln. Nein, die Lücke war auf gar keinen Fall groß genug. Und auch nein, der Fahrer muss mich gesehen haben. Erst nach einem deutlichen Hinweis per Hupe (in Hör- und Sehweite der Polizisten) hat der Drängler dann davon abgesehen, mich aus meiner Spur drängen zu wollen, natürlich nicht, ohne dann noch heftig zu gestikulieren. Deswegen richte ich dem Volltrottel hiermit noch folgendes aus: Arschloch!

Preis-Konjunktur

Die Treibstoffpreise haben im Moment Konjunktur: Die steigen und steigen immer weiter. Heute musste ich meinem Smartie mal wieder etwas von der kostbaren Flüssigkeit verabreichen. Wie es aussieht, habe ich wohl eine der günstigsten Tankstellen im weiteren Umkreis hier direkt in Reichweite. Die Dieselpreise lagen jedenfalls an allen Tankstellen, deren Preise ich wahrgenommen habe bei 1,429 (JET) und 1,439 (diverse andere Tankstellen). Trotz dieser absurd hohen Preise habe ich meine Tankfüllung zum Preis von 1,359 Euronen je Liter bekommen. Die Warteschlange auf dem Weg zu den Zapfsäulen war aber auch entsprechend ausführlich. Aber ich wollte ja ohnehin meine Fensterscheiben von den diversen Pollen befreien. 

positiv überrascht

Ich habe gerade mal ein kleines Experiment mit meinem UKW-Sender für meinen iPod gemacht: Im Auto habe ich an Stelle meines als iPod funktionierenden Gerätes einen meiner Rockbox-iPods an den Stecker angestöpselt. Positiv überrascht war ich dann, als die Musik dann plötzlich aus den Lautsprechern tönte. Daraus schließe ich ganz einfach, dass Apple seinen iPods wohl Audio-Ausgänge im Dock-Konnektor spendiert, die mein Belkin-Gerät dann in FM-Signale auf dem UKW-Band umwandelt. Davon bin ich sehr angetan, bedeutet das doch, dass ich bei der Autofahrt auch meine Musiksammlung zur Auswahl habe. 

Immerhin weiß ich jetzt, wie es kommt, dass das Gerät (zu Recht) behauptet, mit allen iPods arbeiten zu können: Es benötigt von den iPods keine weitere Kooperation, außer die Audiosignale, die hardwareseitig ausgegeben werden. Das funktioniert dann auch bei völlig anderer Software, wie der Rockbox.

LKWs und Kreuzungen

Gerade durfte ich miterleben, dass LKW-Fahrer bei weitem kein Garant dafür sind, dass die StVO eingehalten wird.

Auf dem Heimweg von der Arbeit 'darf' ich über eine recht große Kreuzung links abbiegen. Normalerweise ist das kein Problem, da dort jede Fahrtrichtung mehrere Spuren hat, aber heute gab es dann doch ein Problem. Der Verkehr rund um die Kreuzung stockte, was aber eine ganze Reihe von LKW-Fahrern nicht daran gehindert hat, in die Kreuzungen einzufahren, und dann dort stehenzubleiben. Nun weiß ich nicht, ob ich der Einzige bin, der in der Fahrschule mal etwas von einer "10 Sekunden"-Regel gehört hat, die da besagen soll, dass man schlichtweg nur dann in einen Kreuzungsbereich einfahren darf, wenn man den auch spätestens 10 Sekunden nachdem die Ampel auf Rot umgesprungen ist verlassen haben kann. Mir wurde die Regel zwar für (Links-) Abbiegevorgänge beigebracht, aber ich habe mir angewöhnt, mich auch sonst daran zu halten. Dadurch verstopfe ich wenigstens nicht für Autofahrer den Weg, die quer zu mir über die Kreuzung wollen.

Die LKW-Fahrer, auf die ich hinaus will, haben sich jedenfalls dafür entschieden, die querenden Spuren zu ignorieren, und die gesamte Kreuzung durch ihr rücksichtsloses Verhalten zu verstopfen. Dadurch standen dann eine ganze Reihe Autofahrer bei grüner Ampel rum, und konnten nicht fahren, weil die Herren Betriebskraftfahrer mit ihren schweren Fahrzeugen mitten auf der Straße rumstanden. Viel hat auch nicht gefehlt, bis der Verkehr an der Kreuzung völlig zum erliegen gekommen wäre, weil natürlich nicht nur ein einzelner liebenswerter Herr der Meinung war, die Kreuzung würde ihm alleine gehören, sondern mindestens drei Fahrer das Spiel spielen wollten, und sich dabei effektiv gegenseitig blockiert haben.

Ich hätte wirklich nicht wenig Lust, den Fahrern der großen Fahrzeuge, die ja üblicherweise entsprechende Führerscheine mit höheren Auflagen als PKW-Fahrer besitzen sollten, einfach mal die StVO unter die Augenlider zu stopfen. Wenn die sich nicht so dämlich angestellt hätten, wäre der Kreuzungsbereich deutlich freier befahrbar gewesen, und die Verkehrsbehinderung wäre entsprechend geringer ausgefallen.

Dazu passend hatte ich auf der Spaldingstraße kurz vor der Krezung auch einen Fahrer, der sich wohl ibn einem PKW gewähnt haben muss. Der bog in eine Einfahrt, und blieb dann so ungünstig stehen, dass er die halbe linke Spur noch mitbelegt hat. Mein Smart mag ja kein großes Auto sein, aber eine halbe Spur ist mir dann doch etwas sehr wenig. Immerhin bequemte sich der Hohe Herr nach dezentem Hup-Hinweis, seinen Hintern wieder hinter das Lenkrad zu schwingen und seine Verkehrsbehinderung wenigstens so weit in die Einfahrt zu bewegen, dass ich an ihm vorbeifahren konnte.

Für einen Tag habe ich jedenfalls mehr als Genug Ärger mit den Fahrern von LKWs gehabt.

Boxenstopp

Vorhin war ich beim Smartcenter, um mir neue Winterreifen an meinen Smart ranbasteln zu lassen. Der Termin war zwanzig Minuten vor dem dortigen Feierabend angesetzt. DAdurch, dass mein Wagen recht nah bei der Einfahrt in die Werkstatt bearbeitet wurde, und ich ihn auch reinfahren sehen konnte, konnte ich mir den Reifenwechsel live ansehen.

Zuerst hat ein Mechaniker den Ölstand überprüft, dann wurde der Smart schon angehoben. Während ein Mechaniker die Verschraubung der alten Reifen gelöst hat, hat ein anderer Mechaniker die neuen Reifen auf den korrekten Luftdruck gebracht. Dann wurden die vier alten Reifen abgenommen und die neuen Reifen angelegt. Zur selben Zeit lief noch ein Mechaniker mit Lampe bewaffnet unter dem Auto herum und hat nach offensichtlichen Schäden gesucht. Die Schreauben der neuen Reifen wurden zuerst per Hand angeschraubt, dann mit dem Formel1-kompatibel klingenden Apparat angezogen, und zuletzt mit einer Ratsche nochmal auf den korrekten Anzug festgestellt.

Die ganze Aktion hat rund zehn Minuten gedauert, dann kam mein Smart auch schon wieder aus der Werkstatt auf den Parkplatz zurück. Im Verkaufsraum musste dann der Meister noch irgendwas im Rechner eintragen, und dann konnte ich schon meinen Schlüssel gegen Geld eintauschen. Inklusive Einlagerung, Reifenwechsel und dem Neupreis der neuen Reifen durfte ich 500 Euro im Smartcenter zahlen. Dafür kann jetzt der Winter kommen. Wenn er denn mal kommt.

tweetbackcheck