Skip to content

20 Monate OP-frei

...und dann war da noch die OP, die dann auch schon zwanzig Monate her ist. Wenn man mal davon absieht, dass das Auge seit Juni im kurzsichtigen bereich unterwegs ist, gibt es da auch keine Auffälligkeiten mehr, seit vor inzwischen auch schon über einem Jahr der Nachstar mit Laser beseitigt wurde. Damit habe ich dann auch den nicht ganz so großen Rekord eingestellt, seit über einem Jahr nicht mehr in einem Krankenhaus gewesen zu sein. Aus dem Anlass habe ich mich diese Woche wieder an der Musikauswahl im Podcast ausgelassen, was es dann ab Freitag zu hören gibt. Mein Lieblingsschulchor ist ja für den neuen Jahrgang noch sehr sparsam mit Veröffentlichungen, wobei ich so das dumpfe Gefühl habe, dass der 2014er Jahrgang mal wieder etwas ausdruckstärker sein könnte, wenn ich mir so das erste (und bisher einzige) offizielle Video ansehe.

Ole-Trole

Gestern ist ja der Hamburger Bürgermeister, Ole von Beust (der eigentlich ne Reihe Adelstitel im Namen versteckt hat), erwartet vor die Presse getreten, dass er zum 25. August zurücktreten würde. Für die Bundes-CZU dürfte das mal wieder ein Problem sein. Immerhin haben in den letzten Monaten einige Ministerpräsidenten (oder im Fall von Rüttgers: Ex-Ministerpräsidenten) ihre Ämter abgegeben. Wenn man dann auch noch so Figuren wie Althaus mitzählt, dann ist doch eine erstaunlich große Fluktuation in den Landesverbänden zu beobachten.

Für die Landesregierung (Schwarz-Grün) soll das laut einigen Presseaussage wohl auch das Ende bedeuten können. Völlig unterraschenderweise tönen hier auch schon SPD-Leute, dass jetzt eine Neuwahl fällig sei, was ich nur extrem begrenzt rechtlich begründet finde. Wenn es zu einer Neuwahl kommen sollte, hoffe ich wenigstens, dass die Kleinstpartei FDP nicht mehr als die derzeit prognostizierten 2,7 Prozent der Stimmen bekommt. Wenn die Zensurpartei dann wenigstens auch so abstürzen darf, wäre mir das jedenfalls auch Recht.

Regen und eine unauffällige Verschiebung

Bekanntlich ist für morgen ja wieder ein Aufnahmetag für meinen Podcast eingeplant.

Weil ich dank sensibler Technik nicht in meiner Wohnung aufnehmen will, wendet sich mein Blick schon seit Tagen immer wieder dem Wetterbericht für Freitag zu. Was ich dort sehen muss, gereicht mir nicht gerade zu Jubelausrufen: Es soll mit 80-90 prozentiger Wahrscheinlichkeit regnen, und zwar über den gesamten Tag. Nun bin ich zwar nicht aus Zucker, aber die Vorstellung, eineinhalb Stunden draußen durch den Regen zu stapfen, und dabei thematisch halbwegs zusammenhängende Sätze zu formulieren, begeistert mich nicht gerade. Dazu kommt noch, dass mein dritter Themenbereich, ein gewisses Shuttle, wider Erwarten heute doch nicht startet, was sich auch nicht gerade positiv auf meine Berichterstattung auswirkt. Deswegen habe ich mir überlegt, dass ich die Möglichkeit, die sich durch drei getrennte Veröffentlichungstermine ergibt, nutzen werde, und morgen nur das erste Thema aufnehmen werde. Am Samstag kann ich dann das regenärmere Wetter nutzen, und mich mit den Aktivitäten der Politiker und dem Shuttle jeweils beschäftigen, sofern das Shuttle sich denn bequemt, morgen Abend erfolgreich zu starten.

Damit sollte es mir gelingen, sowohl den Erwartungen meiner Hörer, als auch meinen eigenen Ansprüchen gerecht werden zu können.

erste Ergebnisse

Ich habe gerade mal die Statistiken von Podshow bemüht, und es scheint, als wäre Teil a meines experimentellen Podcasts die häufigst heruntergeladene Datei der drei Dateien. Nur, um mal ein paar Zahlen in die Runde zu stellen: Teil a wird mit 48 Anfragen gezählt, Teil b mit 32 und Teil c nur noch mit 24, wobei ich es auch nicht für ausgeschlossen halte, dass da beim nächsten Update der Statistiken noch ein paar Downloads dazu kommen könnten. Die 4 Anfragen vom 3.12. sehen mir dann doch etwas gering aus für den zweiten Tag, an dem eine Datei verfügbar ist. Ob ich daraus allerdings schon ernsthaft Rückschlüsse ziehen kann, wage ich dann doch mal zu bezweifeln.

Das Feedback, was mich bis jetzt erreicht hat, ist jedenfalls durchgehend positiv, auch zum neuen Format. So spontan würde ich sagen, kann ich das ja auch erstmal beibehalten. Ein etwas herausstechendes 'Feedback' gibt es dann allerdings noch in der neuesten Folge vom Foxpod zu hören, auf das ich auch noch reagieren will. Mein reichlich länglicher Kommentar dazu ist leider noch nicht aus der Moderation befreit worden, weshalb es den noch nicht zu lesen gibt.

So ganz nebenbei habe ich mir vorhin in einer Arbeitspause schon einen Themenzettel für den nächsten Podcast gemacht, zu dem mindestens ein Thema sich erst noch entwickeln muss, bevor ich da etwas zu berichten kann.

Passend zur Hörerbeteiligung bin ich dann übrigens auch Themenvorschlägen nicht grundsätzlich abgeneigt, sofern ich denn zu den Themen auch etwas sagen kann.

Angenehm und unangenehm

Angenehm am heutigen Abend finde ich, dass ich, da ich mal wieder alle Podcasts gehört habe, die ich hören wollte, wieder Zeit für gute Musik habe, die dank meiner richtig guten Kopfhörer auch entsprechend meine Gehörgänge flutet. Und natürlich das reichhaltige Feedback, was auf meine dreigeteilte Podcastfolge hin hier eingetrudelt ist. Aber das werde ich im nächsten Podcast noch gebührend würdigen.

Weniger angenehm finde ich die Tatsache, dass (wahrscheinlich dank des Sturms und des Regens) vor meinen Fenstern immer noch die dämliche Folie klebt. Irgendwann wollte ich auch mal wieder rausgucken können. Außerdem finde ich es unfair, dass mich gerade, während ich diese Zeilen schreibe mein Musikabspielgerät festgestellt hat, dass seine Akku-Kapazität zur Neige geht. Aber gut, für den Fall habe ich ja noch ein Gerät zur Hand, mit dem ich dann einfach die Musik höre. Für irgend etwas muss der technische Overkill hier doch auch mal gut sein.

tweetbackcheck